250 Schulrucksäcke für den guten Zweck: Amazon-Sortierzentrum im Star Park nimmt das erste Mal am „Back to School“-Projekt des Konzerns teil – Vier Vereine werden beschenkt

Rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amazon Sortierzentrums im Star Park bei Halle (Saale) packten am vergangenen Donnerstag 250 Rucksäcke für den guten Zweck. Gestern wurden die ersten 60 dieser Rücksäcke an den Kahuza e. V. übergeben. Zusätzlich gab es für diesen Verein noch einen Spendenscheck über 1.500€ aus dem Spendenbudget des Standorts.

Für die „Back to School“-Aktion kann sich jeder Amazon Standort in Deutschland, den Niederlanden und Österreich beim Community Engagement Team von Amazon bewerben und so bis zu 250 Rucksäcke samt Inhalt erhalten. Die Standorte können sich die Organisationen aussuchen, die von ihnen die Rucksäcke erhalten sollen. Das Sortierzentrum aus dem Star Park hat sich durch eine Mitarbeiterbefragung für ihre erste Teilnahme das Kinderheim Clara Zetkin, die Sozialpädagogische Familienhilfe der Caritas, den Kinder- und Jugendhaus-Verein und den Kahuza-Verein ausgesucht.

Am Montag vor einer Woche kam die Lieferung mit den Rucksäcken, Malkästen, Brotdosen, Schreibblöcken und vielem mehr im Star Park an. Das Team um Standortleiter Sebastian Wiegand überlegte sich in enger Zusammenarbeit mit Julia Rüstenberg aus der Personalabteilung, wie das Verpacken der Spenden in den normalen Tagesablauf integriert werden kann. Da im Sortierzentrum Logistikprofis mit schlauen Köpfen und flinken Händen arbeiten, war die Planung schnell abgeschlossen und eine Packstrecke aufgebaut. Nachdem die verschiedenen Materialien vorsortiert waren, ging alles ganz schnell: Innerhalb von rund 30 Minuten wurden die 250 Rucksäcke von insgesamt 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gepackt.

Spendenübergabe im Hof der Kita Wunderwelt – vlnr: Lucas Neugebauer, Tina Witkowski, Julia Rüstenberg

Gestern war es dann so weit und die ersten 60 Rücksäcke wurden von den Amazon Mitarbeitenden Julia Rüstenberg und Lucas Neugebauer in der Kita Wunderwelt abgeliefert. Tina Witkowski, Vorstandsvorsitzende des Kahuza e. V. und Leiterin der Kita, war sichtlich erfreut. Von der Spendenaktion hatte sie erst erfahren, als vor einiger Zeit eine E-Mail im Postfach landete und das freudige Ereignis ankündigte. Die Rucksäcke gehen an die Grundschule Am Kirchteich. „Wir arbeiten seit 18 Jahren mit der Grundschule Am Kirchteich zusammen und unterstützen die Schule immer wieder gerne“, so Witkowski.

Doch mit den Rucksäcken war die Übergabe noch nicht beendet. Der Spendenscheck über 1.500€ folgte auf dem Fuße und auch für das Geld hat Witkowski schon eine sinnvolle Verwendung: Es wird für Weihnachten zurückgelegt, denn der Kahuza e.V. packt jedes Jahr rund 400 Weihnachtspäckchen für die eigenen Kita-Kinder und die Grundschule Am Kirchteich.

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13 Antworten

  1. Hallenser55 sagt:

    Schöne Sache von Amazon.
    Aber warum haben die beim verpacken Gummihandschuhe an ? Das Zeug ist doch nicht giftig oder zum essen …….

  2. gähn sagt:

    Übliche Imagepflege, kein Grund, so einen Wirbel zu machen. Schon gar nicht um so einen Riesenkonzern, der Milliardengewinne einfährt.

    • PaulusHallenser sagt:

      Amazon macht als Gesamtkonzern Gewinne, der Anteil, der durch das Versandgeschäft entsteht, ist recht gering. Die Masse des Gewinns erwirtschaftet der Konzern über die AWS-Sparte, die mit dem Versandhandel gar nichts zu tun hat.

      • . sagt:

        Wichtig bei der Imagepflege ist nur, was in den Köpfen hängenbleibt, und das ist „Amazon“ und nicht „Amazon Sortierzentrum StarPark“

        • 10010110 sagt:

          Genau so ist es. Es geht darum, den Namen, die Marke in die Köpfe der Konsumschafe zu pflanzen und ihn immer wieder mit vermeintlich positiven Assoziationen ins Gedächtnis zu rufen – und idealerweise schon bei Kindern damit anzufangen, damit sie später mal artige, steuerbare Marionetten werden.

  3. Gregor Gysi sagt:

    Und in 6 Monaten wieder streiken weil das Gehalt zu niedrig und die Ausbeute zu hoch ist. Genau mein Humor.

  4. PaulusHallenser sagt:

    Eigentlich eine unnötige Aktion, denn sogenannte Bedürftige bekommen bereits über das Jobcenter ein Schulstartpaket für das eigene Kind zur Einschulung. Das sind insgesamt 174 Euro pro Kind, davon lässt sich locker die Erstausstattung finanzieren. Wer als Kind mehr will, der sollte seine Eltern dazu motivieren, sich bezahlte Arbeit zu suchen.

    • bla sagt:

      Kinder sind Kinder, von diesen sollte niemand verlangen, die eigenen Eltern zu motivieren.
      PS: Wieviel hast du jeweils für die Einschulung deiner Kinder ausgegeben?

  5. grüner sagt:

    @paulus du bist echt ein Sp***er vor dem Herren. Neid dass du kein Rucksack bekommst? Deine Kinder sollten dich mal motivieren nicht immer so ein scheiß zu schreiben. Menschlich bist du echt ein Griff ins Klo!