AfD will Dienstpflicht in Sachsen-Anhalt einführen

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32 Antworten

  1. Leander sagt:

    Diese Ideen von der „lieben“ AfD immer … habe Die nichts besseres zu tun? z.B. Wahlkampf – Mit solchen Ideen werden Sie sicher nicht gewinnen

  2. hallenser sagt:

    Mal eine gute Idee. Auch wenn sie von der AfD kommt, sollte man sie nicht aus parteitaktischen gründen ablehnen.

  3. lederjacke sagt:

    AfDler in die Produktion? Nein, lieber Kronkorken auflesen lassen!
    Zwangsdienste jeder Art müssen abgeschafft bleiben.

  4. Daniel M. sagt:

    Sehr gute Idee. Es war eine absolut unnötige Schnapsidee, die Wehrpflicht abzuschaffen.

  5. max sagt:

    Diese Dienstpflicht gilt also nur für Sachsen Anhalt? Das wäre ja nur ganz minimal ungerecht gegenüber Jugendlichen aus anderen Bundesländern. Wie lange soll denn dieser Dienst dauern? Wie die ausgesetzte Wehrpflicht zuletzt 6 Monate oder doch lieber ein ganzes Jahr? Wo gibt es genug Beschäftigung für die ganzen Leute um „Gammeldienst“ zu verhindern? Wie wird es sich wohl auf die bereits prekäre Situation im Mindestlohnsektor auswirken wenn der Arbeitsmarkt plötzlich von unqualifizierten Menschen geflutet wird? Und dann wäre da noch die klitzkleine Frage der Finanzierung, will etwa das Land mehrere tausend Mindestlöhne zahlen oder fragt man den Bund dafür?
    So viele Fragen, da bin ich wirklich mal auf den finalen Antrag gespannt. Wahrscheinlich wird die AfD nicht eine einzige davon beantworten können. Da hätte man auch gleich Drittklässler nach Ideen fragen können.

    • Bernd sagt:

      Wie wird es sich wohl auf die bereits prekäre Situation im Mindestlohnsektor auswirken wenn der Arbeitsmarkt plötzlich von unqualifizierten Menschen geflutet wird?

      Als man mich vor 25 Jahren als unqualifizierten jungen Mann aus dem fachfremden Bauhandwerk auf den Zivildienstmarkt geworfen hat, ist sogar eine Berufung daraus entstanden, welche ich mit weiterer Ausbildung und Studium weiterverfolgt habe. So eine Dienstpflicht birgt auch immer Chancen, welche man nicht außer acht lassen sollte.

    • max sagt:

      Bernd, es freut mich dass du noch deine Berufung gefunden hast. Ich war mir jedoch meiner Stärken, Schwächen und Interessen bereits frühzeitig bewusst und 11 Monate im Kreis marschieren hat nichts daran geändert.
      Bitte,
      Danke.

      • Bernd sagt:

        Dafür liegen deine Tshirts wahrscheinlich ordentlicher im Schrank, als meine. 😉
        Davon ab: wer den Dienst an der Gesellschaft, sei es BW oder Zivi, als Belastung oder Zeitverschwendung empfindet, den wird man auch nicht einfangen können. Solche gab es immer und auch ich habe sie erleben müssen.

  6. Kaktus sagt:

    und was ist mit werdenden Vätern?

  7. Kaktus sagt:

    und was ist Vätern?

  8. Bernd sagt:

    Ich finde die Idee nicht schlecht. Gerade die Generation Schneeflöckchen sollte dazu angehalten werden Einblicke in Arbeit zu bekommen und die Leistung und Erfahrung der älteren Generationen schätzen zu lernen, statt immer nur absurde Forderungen zu stellen und Wohlstand, Komfort und Fortschritt als gottgegebene kostenlose Leistung hinzunehmen. Gesellschaftliche Zusammenhänge, die im Sozialkunde- und Wirtschaftsunterricht theoretisch behandelt wurden, würden dann auch eine praktische Bedeutung bekommen. Vielleicht begreift diese Generation sich dann auch endlich wieder als Teil der Gesellschaft und nicht als ausgetoßen und abgehängt und ist bereit ihren Anteil dazu beizutragen. Und diese Leistung sollte man dann auch angemessen wertschätzen, der Mindestlohn ist dabei eine gute Richtschnur. Das Taschengeld für den BFD, FS/ÖJ ist ja nur ein Lachsack.

  9. Wilfried sagt:

    Mindestlohnsklaven also… welche Offenbarung. Da könnte man ja dann mal wieder umziehen…

  10. farbspektrum sagt:

    Das wird ja nun schon länger und nicht erst von der AfD diskutiert. Finde ich nicht schlecht, um die verwöhnten, sich langweilenden Göhren zu sozialisieren.

    • Seb Gorka sagt:

      In Göhren ist es nicht langweilig. Allerdings kann man sich dort sehr wohl verwöhnen lassen. Kommt ein wenig auf das Urlaubsbudget an.

      Wann sozialisierst du dich eigentlich mal? Ein wenig könntest du dich schon in die Gesellschaft einbringen. Nicht immer nur kassieren und dann auch noch meckern!

  11. max sagt:

    Die Mehrheit scheint vergessen zu haben warum Wehrpflicht und Zivildienst ausgesetzt wurden.

    1. Kostenersparnis
    Die Aufwandentschädigung für die 2010 ausgesetzte Dienstpflicht betrug rund 390€ pro Monat. Der Bund musste es aussetzen um Gelder zu sparen. Wo sollen also 2020 die, bei Mindestlohn, notwendigen 1500€ pro Monat herkommen?

    2. Abschaffung der sozialen Ungerechtigkeit.
    Im Jahr 2010 wurden nurnoch rund 25% der männlichen 18-25 Jährigen zum 6 Monatigen Dienst eingezogen. Da Ausbildungen und Einschreibungen an Universitäten aber im Oktober stattfinden haben diese Personen insgesamt ein ganzes Lebensjahr vertrödelt und belasteten die Sozialkasse anstatt darin einzuzahlen.

    3. Gammeldienst
    Selbst diese 25% der Eingezogenen konnten oftmals nicht sinnvoll beschäftigt werden wodurch Langeweile entstand. Es wird in allen Bereichen AUSGEBILDETES Personal benötigt um die Anforderungen zu erfüllen. Ein ungelernter Abiturient ist genauso überflüssig wie ein ausgelernter Schreinergeselle im Altenheim. Bei einem Höchstalter von 29 Jahren sitzt dann der fertig studierte Ingenieur mit den Rentnern im Park und füttert Enten. Das wird seiner persönlichen Entwicklung unglaublich weiterhelfen.

    • farbspektrum sagt:

      Die Wehrpflicht wurde abgeschafft, um langfristig darauf hinzuwirken, die Bundeswehr zu anderen Zwecken einsetzen zu können. Dass Deutschland am Hindukusch verteidigt werden muss, war ziemlich unglaubwürdig.
      Da war Gauck schon offener:“Joachim Gauck fordert von den Deutschen mehr Offenheit für Auslandseinsätze der Bundeswehr – und bemängelt eine gewisse Distanz der Bürger zu den Streitkräften: „Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen“, sagt der Bundespräsident. “ (spiegel). Wenn man es genau nimmt, geht das aber mit dem jetzigen Grundgesetz nicht.

    • Bernd sagt:

      Ein ungelernter Abiturient ist genauso überflüssig wie ein ausgelernter Schreinergeselle im Altenheim. Bei einem Höchstalter von 29 Jahren sitzt dann der fertig studierte Ingenieur mit den Rentnern im Park und füttert Enten.

      Das kann ich so nicht bestätigen. Ich war selbst Beauftragter für Zivis, später Bundesfreiwilligendienst und FSJ in sozialen Einrichtungen. Wenn man die ordentlich betreut, anleitet, motiviert und ihnen mit der nötigen Wertschätzung gegenüber tritt, dann haben die wenig zeit zum gammeln und sind aus eigenem Antrieb dort, wo es etwas zu tun gibt. Und selbst das Enten füttern im Park wird dann für den Ingenieur zur Arbeit, wenn es einem von der anderen Seite gedankt wird.

    • max sagt:

      Farbspektrum, deine Aussagen ergeben zum wiederholten mal keinen Sinn. Die Bundeswehr braucht langwierig ausgebildete Spezialisten. Die 3 monatige Grundausbildung reicht weder für den Hindukusch, noch Mali und ganz und garnicht für die Gewässer vor Somalia. All dies ist in meinem Punkt 3 zusammengefasst.
      Offenheit für Auslandseinsätze erreicht man indem einem gewählte Politiker die Notwendigkeit dafür plausibel darlegen und dessen Rechtmässigkeit nachweisen können und nicht indem man junge Menschen 6 Monate in (nicht vorhandene) Unterkünfte in Kasernen sperrt und sie durch (nicht vorhandene) Ausbilder an (nicht vorhandenen) Material einweist. All das bindet nur unnötig Raum, Zeit und Ressourcen, die (du wirst es ahnen) nicht vorhanden sind!

      • farbspektrum sagt:

        Falls du es noch nicht mitbekommen hast, die Bundeswehr ist jetzt eine Berufsarmee. Ihren beliebigen Einsatz verhindert aber immer noch das Grundgesetz.
        „Art. 87a(2) Außer zur Verteidigung dürfen die Streitkräfte nur eingesetzt werden, soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zuläßt.“
        Spezialisten gab es als Berufssoldaten schon immer.
        Es ist die Lehre aus dem Vietnamkrieg. Die USA haben es vorgeführt, wie man die Proteste minimiert, indem man die Wehrpflicht abschafft.
        Und wenn du oben noch einmal liest, geht es nicht vordergründig um die Wehrpflicht, sondern um“ für einen überschaubaren Zeitraum in den Dienst der Allgemeinheit stellen“.

  12. farbspektrum sagt:

    Zeitungszustellerin im Interview: „Nachwuchs fehlt. Die Jugend kriegt doch so früh den Arsch nicht aus dem Bett.“
    Jugendlicher im Interview: „Ich möchte im Büro arbeiten. Da sieht man immer gut aus.“
    Sollte das nicht klappen, fordert er eben das bedingungslose Grundeinkommen.
    Wäre doch gar nicht so schlecht, wenn die Jugend mit den Anforderungen im Arbeitsleben konfrontiert wird.

  13. Marc H. sagt:

    Es hätte niemals abgeschaft werden sollen!

  14. Martha sagt:

    Meine Mutter, vor hundert Jahren geboren, war, in Vorbereitung auf das 1000jährige Reich, im Pflichtjahr. Die jungen Leute wurden eingeschworen auf Pflicht und Treue.
    Die braune Saat geht auf. Wollen wir das? Meine Eltern meinten immer das sie nicht absehen konnten was passiert. Wir können das doch oder ?

    • farbspektrum sagt:

      Es geht um einen Zeitraum ohne Einschwur auf „Pflicht und Treue“.
      Wo wäre dann die Vergleichbarkeit?

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      @Martha, man muss nicht immer gleich die ,,Nazikeule“ als absolutes Totschlag Argument ziehen!
      Wenn Sie allerdings nur auf die AfD draufhauen wollen, treffen sie in diesem Fall ursprünglich die CDU!
      Inwieweit Sie dort auch eine ,,braune“ Saat vermuten, bleibt allerdings Ihre ganz persönliche Meinung!
      Man sollte dieses Thema in einem breiten demokratischen Diskurs erörtern, Sie können das doch oder?
      https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1768983/

    • nochn alter heimstätter sagt:

      Na klar können WIR das
      Ich nehme auf grund ihrer ansage im ,daß gleichen alter sein könnten?
      das pflichtjahr brachte manchem schon damals die erkenntis, daß das essen (zumindest in diesen breitengraden ;-))
      nicht auf den bäumen wächst und man dafür gewaltig schuften muß bis zur ernte.

      Darum, klimahpopsen braucht keine ausbildung, reicht für laub fegen und straße kehren.
      Die schulschwänzer sollten schon noch die erfahrung sammeln, daß lila kühe weder normal noch naturell sind.
      Ein bisken gesellschaftliche arbeit tut der jugend heute wieder not.
      Oder man orientiert sich an Israel, kibbutz und 3 jahre wehrpflicht für ALLE.
      ps. vergessen: auch dort nich für alle, die „schillerlocken“ sind ja zwecks studium befreit.

  15. Sazi sagt:

    Man darf sich gern mal eine Meinung dazu bilden: https://de.wikipedia.org/wiki/Pflichtjahr

  16. Peter sagt:

    Alle wollen immer Pflichten und Verbote, jeder der hin will kann doch hin.
    Ich für meinen Teil hab mich schon vor Jahren ausmustern lassen, damals galt auch schon wer Lust hat geht halt hin und wer nicht der erzählt irgendwas dass er ausgemustert werden muss, falls Krieg ist muss eh jeder an die Front, wer sich weigert wird umgebracht.

    • nochn alter heimstätter sagt:

      Umgebracht? von wem?
      Peterle, sie sollten schon noch im gedächtnis haben, daß die verweigerer gerecht behandelt werden.
      Wer nicht gelernt hat (und viele wissen nicht wie sie den arsch am boden halten) geht halt schanzen.
      Tscha und dann, den gegenüber wird’s freuen 🙂

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