Automatenspreng-Serie: Lehrerattacke in Ammendorf

51 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Na das sind ja ganz neue Entwicklungen. 😯
    Was gibt’s denn da für Zusammenhänge? Warum werden Lehrer attackiert?

  2. teu sagt:

    Wenn 15-jährige Schulschwänzer arretiert werden sollen, und dann beim Erscheinen der Polizei Suizid begehen – wenn 15-jährige mit Sprengstoff umgehen und Fahrkartenautomaten sprengen und zur Probe freigelassen werden, dann stimmt was nicht in den Köpfen von Richtern*innen.
    Ich bin dafür, nicht den eingesetzten Polizisten die Schuld zu geben, sondern ganz einfach, aber sehr genau, mal das Amtsgericht auszumisten.

    • teu teu sagt:

      Blöd wenn es den Führungsoffizier nicht mehr gibt. Aber wo liegt jetzt die genaue Verfehlung? Was empfiehlst du? Lebenslang oder gleich Gulag?

      Auch die Mittäter werden sicher nach einem Urteil ihre Strafe erhalten.

    • Fadamo sagt:

      In diesem staat stimmt vieles nicht,aber davon will die politik mit ihren handlangern nichts wissen.

  3. Erdal Marashi sagt:

    @teu: stimme dir zu, die Gerichte sind das Problem und zwar seit Jahren.

    In den genannten Schulen sind Schüler mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Die Gerichte haben regelmäßig keine Strafen verhängt, „um ihnen eine Chance zu geben“. Welche Chance haben eigentlich Opfer, wenn Intensivtäter nicht bestraft werden und weiterhin öffentlich und in Schulen straffällig werden dürfen?

    Offensichtlich haben wir doch erhebliche Verwerfungen an einigen Hallenser Schulen, die dringend aufgearbeitet werden müssen, und zwar öffentlich! Ich bin entsetzt, dass ich solche Taten von meinen Söhnen erfahre, die Angst haben zur Schule zu gehen. Sie begegnen dort jeden Tag den Schlägern.

    Wann nimmt die Politik und die Justiz das Thema endlich ernst? Es brodelt in mir!!!!!

    Warum ist die AfD nochmal so stark???

    • Peter sagt:

      Die AfD ist deshalb so stark, weil dümmliche Leute glauben, die AfD würde irgendwas besser machen. Dabei sind ihre Vertreter aus dem gleichen Holz wie unsere Einheitspartei CDUSPDFDP…

  4. Ghost sagt:

    Wie asozial ist das denn.. 😏

  5. Gurkenkönig sagt:

    Ich schreib es gern immer nochmal… schuld haben zuerst die Erziehungsberechtigten….die haben bei solchen Dingen versagt, ihren wänsten nicht genug fürs Leben vermittelt. Teils aus Unvermögen teils auch aus Faulheit.

  6. Schulpate sagt:

    Was soll denn diese Pauschalkritik mit „Vertuschung“ und „unbefriedigend“. Das sind die Kinders, die solche Zustände einführen. Zugegeben, nur einige wenige. Der Schulleiter sprach mal von unter 10% schwieriger Klientel. Aber das reicht doch. Unser Herr Kneissl (https://www.sks-halle-sued.bildung-lsa.de/impressum/) tut doch, was er kann. Sogar im Bildungsausschuss arbeitet er für unsere CDU mit. (http://buergerinfo.halle.de/kp0040.asp?__cwpall=1&__oamname=a&__opusort=d&__oadname=a&__kgrnr=1080&__omgsort=d&__oadvname=a) Mehr geht absolut nicht. Unsere Parteimitglieder haben sich mehrfach um die Schule gekümmert. So wahr Herr Keindorf zugegen und Frau Dr. Wünscher hat zur Zeugnisübergabe kleine Prämien von unseren CDU-OV mitgebracht. So wie früher. Mehr geht doch wirklich nicht! Es wird Anzeige erstattet. Die Schülerschaft weiss bescheid (stille Post). Nun mahlen die Mühlen der Rechtlichkeit. Mal sehen was rauskommt. Aber dieses Bashing hier ist Mist!

  7. eine Lehrerin sagt:

    liebe AfD: lasst bitte künftig die Flüchtlinge in Ruhe und thematisiert endlich das Thema von Gewalt an Schulen.

    Es besteht Schulpflicht, ich muss also meine Kinder hinschicken. Gleichzeitig spricht der Staat von seinem Gewaltmonopol. Meine Kinder haben Angst zur Schule zu gehen, meine Nachbarin, die genau wie ich Lehrerin ist, hat genau wie ich Angst auf Arbeit zu gehen.

    Der Staat überlässt den Straftätern völlige Handlungsfreiheit, sie müssen wohl erst ein Kapitalverbrechen begehen, bevor gehandelt wird.

    Und bevor die linken wieder wach werden: ihr wisst nicht mal ansatzweise, was unsere Kinder und wir Lehrer in den Schulen im Alltag durchmachen müssen. Ich bin kurz vor dem Zusammenbruch.

  8. Veit Zessin sagt:

    Auch die Polizei hat den Vorfall offenbar nicht in ihren Meldungen veröffentlicht. Die Bevölkerung soll vermutlicht nicht beunruhigt werden, wie fürsorglich!

  9. Zukunft der Demokratie sagt:

    @eine Lehrerin, Ihr Kommentar ist sehr bewegend und spiegelt sich auch inhaltlich in diesem Artikel wieder, im Übrigen ein öffentlich rechtlicher Sender, ( AFD ?? oder zumindest sehr abgewandter oder besser abgewanderter CDU ??Troll ,, Schulpate“ !)

    https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/gewalt-gegen-lehrer/-/id=660374/did=18916512/nid=660374/1hulpke/index.html

    Ihren Hilferuf an die AFD konnte ich im ersten Moment nicht nachvollziehen, da Sie aber die Bitte in Zukunft Flüchtlinge in Ruhe zu lassen geäußert haben, können Sie auf keinen Fall ein AFD Troll sein. Wie groß muss also Ihre Verzweiflung, Angst und Enttäuschung über unser gegenwärtiges Bildungssystem sein, sich diesen Argumenten zu widmen!
    https://afd-fraktion-sachsen.de/presse/pressemitteilungen/gewalt-an-schulen-zeigt-zunehmende-verrohung-afd-will-lehrer-schuetzen.html
    Kommentar von
    Karin Wilke , https://de.wikipedia.org/wiki/Karin_Wilke

    kurz zusammengefasst und für den AFD wählenden Bürger und die angesprochenen Pädagogen sicherlich argumentativ stark überzeugend ,aber sachlich wirklich richtig dargestellt ?
    ,,Gewalt gegenüber Lehrern durch Verrohung der Gesellschaft und antiautoritäre Erziehung, selbstverständlich durch links-grüne Weltanschauungen verursacht‘

    In dem oben verlinkten Artikel werden die Zusammenhänge in einem wesentlich breiteren Kontext und somit richtig dargestellt, daher bitte den gesamten Artikel lesen !
    Zitate: Die „Antiautoritäre Erziehung“ in ihrer reinen Form funktionierte allerdings nicht. Es fehlten Personen mit natürlicher Autorität, die darauf begründet ist, dass wir Grundnormen im Umgang miteinander und zu den Instanzen in unserem Staat haben, erklärt Gabriele Haug-Schnabel.

    Weiter
    Professor Wilhelm Heitmeyer vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld: „Die Wertepluralisierung unserer Gesellschaft ermöglicht Freiräume, bringt aber auch bestimmte Normenerosionen mit sich und das ist dramatisch, wenn Gewalt im Spiel ist.“ Gewalt sei immer eine Machtdemonstration und daraus ergebe sich die Frage: „Woran liegt das, dass man so sehr auf Machtdemonstrationen setzen muss, dass man die psychische und physische Versehrtheit des Gegenüber nicht mehr respektiert?“

    Es steht außer Frage , unser allgemeines und nicht das elitäre Bildungssystem ist zahlreichen Veröffentlichungen zu Folge in einem katastrophalen Zustand ! Nachweislich durch eine jahrelang finanzpolitisch falsche Ausrichtung und falsche Sparsamkeit werden heute die dramatischen Folgen für die Lehrer und die Schüler um so deutlicher sichtbar!

    Sollten wir daher wirklich wieder die erst 1973 abgeschaffte Körperstrafe (Prügelstrafe) , neu einzurichtende Kinderbootcamps und in ganz extremen Fällen vielleicht sogar Kindergefängnisse einführen ? Selbstverständlich mit der deutschen Nationalfahne versehen und zum Morgenapell die deutsche Nationalhymne schmetternd?

    Oder sollten wir lieber dieses Geld in die so dringend und notwendigen Stellen für Sozialpädagogen investieren, Stellen die bis heute nachweislich immer noch nicht gesetzlich und somit finanzpolitisch langfristig in diesem Bundesland gesichert sind? Wieviel Gewalt muss denn noch in den öffentlichen Focus rücken, damit nicht nur endlich darüber geredet sondern Gewalt auch präventiv verhindert wird ? Wie lange müssen Lehrer und Schüler noch Angst haben in unserem Land in eine Schule zu gehen?

    Gewalt zu verhindern ist auf diesen Kontext bezogen nicht nur Aufgabe der Schulen, Kinder gewaltfrei zu erziehen ist ausschließlich Aufgabe der Eltern und der Lehrer ,wenn auch offensichtlich vielmals überfordert !

    Es geht uns Alle an!
    http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Johannes-Rau/Reden/2000/09/20000908_Rede.html

  10. Beunruhigter sagt:

    Mich beunruhigt etwas ganz anders: Der Minister hat mit dem Referendar telefoniert. Wann hat er das letzte mal mit einem S c h ü l e r telefoniert, der Opfer von schulischer Gewalt wurde? Die Antwort kann sich jeder denken.

    Oder telefoniert der Minister nur aus Gründen einer besseren PR, um bei Themen, bei denen er medial „punkten“ kann, besser da zu stehen?

    Der Minister hat nicht begriffen, dass er für Schüler UND Lehrer da ist.

  11. Zukunft der Demokratie sagt:

    @Gurkenkönig, grundsätzlich trifft Ihre Aussage zur Wissensvermittlung zu und entspricht dem gesellschaftlichen Bildungsauftrag der Lehrer! Aber, und genau da liegt ja das grundsätzliche Problem, das Lehrern , das ,,Lehren“ an vielen Schulen seit Jahren einfach nicht mehr störungsfrei und gewaltfrei möglich ist. Sie sind eben nicht auf diese zunehmende Problematik in ihrem Studium vorbereitet wurden und brauchen daher wie oben gerufen, dringend Hilfe!
    http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Respekt-Coaches-gegen-Mobbing-an-Schulen

    Insofern übernehmen dann doch die Sozialpädagogen oder auch wie im hier geschilderten Fall Referendare durch eine präventive Aufklärung und Gesprächen ,, miteinander“ eine erzieherische Aufgabe zu einer gewaltfreien Schule, denn nur an dieser können Schüler viel, aber eben auch gewaltfrei lernen! Besonders tragisch in diesem Fall, ohne genau den Verlauf des Gespräches mit den Schülern zu kennen, das man mit Gewalt ,das wichtige Reden ,,über Gewalt“, unterbrochen hat!

    @Für mich und da beziehe ich mich auf meine eigenen Lebenserfahrungen @10010110 basiert eine antiautoritäre Erziehung in erster Linie auf einer gewaltfreie aber nicht grenzenlose Erziehung! Sich an innerhalb mit dem Elternhaus gemeinsam früh festgelegte Regeln oder noch einmal den obigen Artikel zitierend; ,, dass wir Grundnormen im Umgang miteinander und zu den Instanzen in unserem Staat haben!“ respektieren, gehört genauso dazu, das man eben nicht Alles im Leben haben kann nur weil es unbedingt haben will. Gegenseitigen Respekt kann man auch gewaltfrei vorleben und daher trifft nicht immer ausschließlich die Eltern die Schuld an der Gewalt in den Schulen, da macht man es sich zu einfach! Soziale gesellschaftliche Herkunft, Kinderarmut, abgelehnte oder nie ernsthaft angebotene Hilfe zu einer erfolgreichen Migration in unserem Land unter Einfluss einer grenzenlosen und leider sehr oft in alle Richtung gewaltbereiten Internet Ideologien enden dann eben doch mit zunehmend brutaler Gewalt in den Schulen . Leider können weder Sie @gurkenkönig oder ich wirklich etwas dagegen unternehmen, aber dafür ausgebildete und dringend notwendige Sozialpädagogen und Schulpsychologen!

    • gurkenkönig sagt:

      den Eltern wird doch so immer mehr abgenommen .. das ist aus meiner Sicht aber der falsche weg.
      Begleitung und Unterstützung der Eltern ..meinetwegen bei denen zu Hause … aber nicht in der Bildungseinrichtung.

  12. Wintersonne sagt:

    Guten Abend,

    ich würde hier zum Besuch durch unseren Stadtrat , welcher breit aufgestellt, zahlenmäßig in seinen Mitgliedern gut vertreten ist und auch in der Stadt wohnt aufrufen. Dieser könnte sich durch eine aktive Freizeitgestaltung mit den Schülern am Nachmittag ein eigenes Bild über die Situation an den Schulen machen. Dabei kann dann ein zukunftsorientiertes Konzept mit den Jugendlichen entwickelt werden. Die dann geplanten Gelder (möglichen zukünftigen Gelder) können nun die wirklichen Hilfen ermöglichen. Es könnte damit eine wirkliche Entwicklung für die gemeinsamen Interessen von Schülern und Lehrern geschaffen werden. Mit vielen herzlichen Grüßen

  13. farbspektrum sagt:

    Da wünscht man sich den Jugendwerkhof für soclche schwerkriminellen Jugendliche wieder zurück.
    (Trotz aller Propaganda die mit Schauergeschichten dagegen gemacht wird.)

    • 10010110 sagt:

      Ja ja, die gute alte Zeit. 😉

    • Hans Jürgen sagt:

      Selbst die sofortige standrechtliche Erschießung des Täters nützt dem Opfer reichlich wenig.

      Schwerkriminelle Jugendlich kamen in der DDR übrigens ins Gefängnis. Jugendwerkhöfe waren dafür nicht vorgesehen. Frag deine Eltern, wenn du noch nicht alt genug bist, um das selbst zu wissen. Aber da die dir wahrscheinlich erzählt haben, dass früher alles echt tuffig war, lies zu diesem Thema lieber ein Buch oder drei.

      • farbspektrum sagt:

        Von der Bundesentrale für politische Bildung gesponserte Propaganda?
        Wo alle behaupten, politisch Verfolgte gewesen zu sein?

        • Hans Jürgen sagt:

          Die BpB „sponsert“ keine Propaganda. Weißt du tatsächlich nicht, wie man einen Bibliothekskatalog bedient?

          Fang mal damit an:

          Jörns, Gerhard, „Der Jugendwerkhof im Jugendhilfesystem der DDR“, Göttingen 1994

          Zimmermann, Verena, „Den neuen Menschen schaffen“, Köln 2004

          Sachse, Christian, „Ziel: Umerziehung. Spezialheime der DDR-Jugendhilfe 1945–1989 in Sachsen“, Leipzig 2013

          • farbspektrum sagt:

            Da ich immer wissen will, wer was schreib, habe ich nach „Gehrhard Jörns“ gesucht und nicht gefunden. Bin aber auf http://www.albertiner.de/CMS/images/stories/albertinerPDF/Jugendwerkhoefe_in_der_DDR_Theresa_Wiedemann.pdf gestoßen und habe es quergelesen. das deckt sich mit meinen Kenntnissen. Ich bin immer misstrauisch, wenn Wessis die DDR erklären, In diesem Fall ist es aber kompliziert, die die drinnen waren, behaupten Engel gewesen zu sein und die die aufgepasst haben, meinen alles richtig gemacht zu haben.
            Die Propaganda nutzt es aus, dass die Menschen vergangene Zeiten von heutigen Standpunkt aus betrachten.
            In der BRD gab es „Jugendwerkhöfe“, die schlimmer waren als Torgau. Ich erinnere nur an Freistatt.
            Übrigens gibt es neue Formen des Jugendwerkhofs, nennet sich „Erziehungscamp“.

          • Hans Jürgen sagt:

            Alle drei angegebene Werke sind Dissertationen zum Thema. Die werden an Universitäten geschrieben. Auch im Westen gibt es Universitäten. Die Arbeiten enthalten umfangreiche Quellensammlungen. Wer kein Vertrauen in die Wissenschaftlichkeit von Doktorarbeiten an deutschen Universitäten hat, recherchiert einfach anhand der Belege selbst nach.
            Um die Arbeiten zu lesen, muss man in die Bibliothek. Die meisten kann man ausleihen. Wenn dir das Querlesen eines Schulaufsatzes (in dem übrigens zwei der genannten Autoren zitiert werden) natürlich genügt, ist es kein Wunder, dass eine tiefergehende Beschäftigung mit dem Thema ausbleibt. Wer nur nach Bestätigung seiner Ansichten – noch dazu ausschließlich per Google – sucht, kann seinen Horizont naturgemäß nicht erweitern.

            Von welchem Zeitpunkt sollten denn heutige Menschen die Vergangenheit betrachten, wenn nicht vom heutigen? Der Informationsfluss vor 1989 war relativ dünn. Wer die DDR bewusst erlebt hat, weiß das. Frag deine Eltern, wenn du noch zu jung für eigene Erfahrungen mit diesem Staat bist. Zudem gibt es auch zu diesem Thema durchaus sehr objektive Quellen. Aber wer seinen Standpunkt gar nicht ändern will, dem ist das alles natürlich egal bzw. der fantasiert von staatlich gesponserter Propaganda.

          • farbspektrum sagt:

            Ich muss mich nicht mit jedem Thema tiefgründig beschäftigen, um mich äußern zu können. Es müssen Informationen genügen, die für jedermann leicht zugängig sind.Das Problem ist, zwischen Information und Propaganda zu unterscheiden. Das kann man durch Abgleich verschieden gewerteter Informationen und eigener Erfahrung erreichen.
            Diese Methode zu verneinen, hieße, die Demokratie zu verneinen. Einfach, indem behauptet wird, wer sich nicht wissenschaftlich tiefgründig mit einer Sache befasst hat, darf dazu keine Meinung haben und darüber nicht abstimmen. Dann dürften auch Abgeordnete nicht abstimmen, weil sie gar nicht die Zeit haben sich zu jeder Sache so zu vertiefen, wie du es vorschlägst. Oder sogar ausgesperrt werden wie bei TTIP.

          • Hans Jürgen sagt:

            Du darfst selbstverständlich deine Meinung haben und äußern, auch wenn du erkennbar keinerlei Einblick in die Materie hast. An der objektiven Fakten- und Erkenntnislage ändert das jedoch nichts. Du kannst jegliche wissenschaftlichen Erkenntnisse anzweifeln. Es hat nur nicht viel Gewicht, wenn du nichts entgegenhalten kannst und der Grund für deine Zweifel lediglich das Missfallen dieser Erkenntnisse ist, noch dazu, wenn es auf keinerlei Fakten basiert.

            Die von mir aufgeführten drei Dissertationen sind leicht zugänglich. Lesen musst du sie aber selbst.

            Abgeordnete stimmen in der Tat oft ab, ohne (eigenen) wissenschaftlichen Bezug zu den Themen zu haben. Genau für diesen Zweck haben sie Mitarbeiter, Referenten, interne und externe Berater, den wissenschaftlichen Dienst usw. Zudem kommen in Debatten zahlreiche, naturgemäß oft auch gegenläufige Ansichten zur Sprache und das alles wird diskutiert, protokolliert und dokumentiert. Schon allein deshalb, weil irgendwann jemand behaupten könnte, alles wäre ganz anders gewesen und Propaganda, ohne sich selbst mit dem Thema beschäftigt zu haben. Das ist der Unterschied zu einem repressiven System wie der DDR.

            Du hast noch viel zu lernen. Du musst aber auch wollen.

          • farbspektrum sagt:

            Ja, so stellt sich das Milchmädchen die Demokratie vor. Du trautest dich nicht hinzuzufügen, dass der Abgeordnete nur seinem Gewissen verpflichtet ist. Du musst noch viel lernen, wie die Realität da draussen wirklich ist.
            Bezeichnend, wie du meinen Link abqualifizierst, obwohl es eine sauber recherchierte Arbeit ist, verfasst von jemanden, der wohl ohne Vorurteile, ohne Propagandaabsicht an das Thema herangegangen ist. Beruhend, wie du selbst bemerktest auch auf Quellen, die du genannt hast.
            Wie ist denn nun deiner Meinung nach der Unterschied zwischen den „Jugendwerkhöfen“ in Ost und West?

          • Hans Jürgen sagt:

            Ich habe die Arbeit der Schülerin nicht disqualifiziert (auch nicht „abqualifiziert“). Du hast diese Arbeit eigenen Angaben zufolge lediglich „quergelesen“ und traust dir aufgrund dieser oberflächlichen Betrachtung die Beurteilung der zugrundeliegenden(!) Quellen zu, weißt sogar angeblich, wer die Autoren sind, woher sie stammen und ob sie überhaupt in der Lage sind, über das Thema zu schreiben, zu der sie wissenschaftlich geforscht haben. Das alles vor dem Hintergrund, dass du dich – wiederum nach deinen eigenen Angaben – mit dem Thema gar nicht tiefgründig beschäftigt hast.
            Das ständig weiderholte Märchen von der Propaganda darf als Sahnehäubchen natürlich nicht fehlen.

            Beschäftige dich mit dem Thema (dann aber umfassend, nicht nur einseitig verklärt) oder lass es. Verbreite aber nicht irgendwelche Schauergeschichten, insbesondere, wenn du nichts zu deren Unterstützung vorbringen kannst.

          • farbspektrum sagt:

            Meinst du vielleicht, dass ich mich zum ersten Mal mit diesem Thema beschäftigt habe? Meinst du nicht, wie oft ich primitive Propaganda lesen musste? Wie man zum Beispiel von sexuellen Übergriffen sprach,die dann gar nicht nachweisbar waren, um Jugendwerkhöfe mit katholischen Einrichtungen gleich zu stellen? Meinst du nicht, dass jemand, der die DDR jahrzehntelang erlebt hat, besser Bescheid weiß, als jemand der sein Wissen aus dürftigen Quellen gespeist hat?

          • Hans Jürgen sagt:

            Laut deiner eigenen Aussage, hast du dich, wenn überhaupt, nur oberflächlich mit dem Thema beschäftigt.

            Jemand, der die DDR jahrzehntelang erlebt hat, muss noch lange nicht Hintergründe und Details zu allen Vorkommnissen kennen. Frag deine Eltern, wie viel zum Beispiel die Regierung vom Alltag der einfachen Bürger wusste, in welchem Umfang in den (Staats)Medien von Problemen des Alltags berichtet wurde, ob es Zensur und Oppositionsunterdrückung gab, ob das MfS repressiv gegen jeden Reformversuch, jeden „Unangepassten“ vorging und ob darüber berichtet wurde. Denn all diese Dinge wurden jahrzehntelang von Menschen in der DDR erlebt (und getan!) und nach dem Ende der DDR kamen Dinge ans Tageslicht, die sich manch ein braver Bürger nicht im Traum gedacht hatte, auch wenn natürlich so ziemlich jeder wusste, dass ihm Dinge vorenthalten wurden.
            So war es auch mit den Jugendwerkhöfen. Dürftig ist die Quellenlage da übrigens nicht. Aber wir drehen uns im Kreis. Du möchtest dein Wissen zu diesem Thema nicht erweitern und ich möchte mich von dir nicht veralbern lassen.

          • farbspektrum sagt:

            Die DDR-Regierung wusste genau, was in der Bevölkerung vorging, schließlich lieferte die Stasi ständig Berichte.
            Wessis zeichnen ein Bild der DDR, als hätten wir ständig Angst gehabt, weil an jeder Ecke ein Schlapphut stehen würde, der sofort jeden in den Knast brachte, der einen politischen Witz erzählte.
            So abgeschnitten von Information war der DDR-Bürger nicht. schließlich gab es auch im Raum Halle Zugang zun Westfernsehen,
            Aber ich sehe, du bist nicht interessiert sachlich über die DDR zu diskutieren. Du willst bloß eine Propagandaschau abziehen,
            Ja wir drehen uns im Kreis. Einen Abzweig nach hier gibt es bei dir nicht:
            https://www.welt.de/vermischtes/article161284145/Die-schwarze-Paedagogik-in-deutschen-Kinderheimen.html

          • Hans Jürgen sagt:

            Für jemanden, der diese Zeit nicht selbst erlebt hat, spuckst du ziemlich große Töne. Aber ich weiß, du willst mit deiner „Propaganda“-Masche nur provozieren. Deswegen beende ich nun unser Zwiegespräch und überlasse dich deinen Wahnvorstellungen.

  14. Zukunft der Demokratie sagt:

    @10010110 , nicht die technischen Geräte sind das Problem, aber die Inhalte die man sich damit herunterlädt haben sich zur ,,Pest des 21. Jahrhunderts.“
    https://bildung-wissen.eu/fachbeitraege/kein-jugendschutz-auf-dem-pausenhof.html

    Hätte dann ein striktes Handyverbot wie in Frankreich und in Bayern gesetzlich geregelt ,die hier beschriebene Gewalttat verhindert?
    Zitat Artikel: ,,Freunde des Toten hatten sich Verstärkung herbei telefoniert,“
    https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/handy-nutzung-neue-regelung-in-sachsen-anhalts-schulen

    • 10010110 sagt:

      Hätten sie kein Mobiltelefon gehabt, hätten sie auch keine Verstärkung herbeitelefonieren können. Aber die Smartphoneseuche fängt ja nicht erst in der Schule an, sondern schon vorher. Wenn ich beim Arzt im Wartezimmer oder im Zug/in der Straßenbahn sitze oder das Geschehen auf Spielplätzen beobachte und dann sehe, wie Eltern gelangweilt auf ihren Smartphones rumtippen während die Kinder weitgehend erfolglos um Aufmerksamkeit heischen oder sich gar schon desillusioniert in ihrer eigenen Langeweile verlieren, oder – noch schlimmer – wenn die Kinder ein Smartphone in die Hand gedrückt bekommen, damit die Eltern selber ihre Ruhe haben und sich bloß nicht mit ihnen beschäftigen müssen, dann wundert mich eine Entwicklung wie die im Artikel beschriebene nicht.

      Und dann noch solche „Experten“, die ein generelles Verbot an Schulen für überzogen halten – die sind doch selber Opfer des Systems und merken’s nichtmal. 😡
      Es braucht einfach mal gewisse „Zwangspausen“, heutzutage, um wieder zu Sinnen zu kommen.

      • Papi sagt:

        Du schreibst wie ein alte Omi, die es nicht verkraftet, dass sich die Welt auch technologisch verändert. Und nein: Es gibt kein Studien, die belegen, das Smartphones dümmer machen oder emotional abstumpfen. Langzeitbeobachtungen gibt es noch nicht.

        Da Mütter und Väter die Nutzung digitaler Medien durch ihre Kinder nicht mit etwas abgleichen können, was sie selbst erlebt haben, gehen viele zunächst in eine Abwehrhaltung. Und du bist so eine unreflektierter Kanone.

  15. Zukunft der Demokratie sagt:

    @meine volle, jedoch nur persönliche Zustimmung da dieses Thema aus unterschiedlichen Argumentationssichtweisen immer wieder sehr kontrovers diskutiert wird!
    Bitte daher auch einmal die verlinkten Gegenargumente lesen!
    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/handyverbot-in-frankreich-so-klappt-es-in-bayern-a-1221045.html
    Da keine genaue Altersangabe der Jugendlichen in dem Artikel angegeben wurde, greift Frankreichs generelles Handyverbot an Allgemeinschulen nur bis zum 15. Lebensjahr und hätte die Gewalt dann vielleicht doch nicht verhindert!

  16. Tobias Fritsche sagt:

    Soviel wie ich weiß, verkaufen dort 15-jährige Mädchen Drogen im gesamten Bereich Süden. Und Klappmesser der Rettungsdienste haben einige dabei.
    Auch ein Zusammenhang mit weiteren Straftaten in der Stadt soll es geben.
    An besten mal die 10en Klassen durchleuchten.

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