Dessauer Straße: Anwohner wollen nur ein Bahn-Gleis

31 Antworten

  1. Ministerium für Wahrheit sagt:

    Wir leben in einer Zeit, in der ein jeder sich als „Experte“ in eigener Mission präsentieren kann. Und anders als so geht offenbar gar nichts mehr.

    Dumm, dümmer, …. ach, was soll’s!

  2. Ortskundiger sagt:

    Eingleisig wäre wirklich die bessere Variante.
    Und die Gleise sollten dann gleich weiter nach Norden geführt werden. Mind. bis zur Helmut-Just-Str. besser bis zum Landesverwaltungsamt/Penny.

    • Kunstordner sagt:

      Zweigleisig ist aber weniger Stau. Man denke auch an die Ausweichmöglichkeiten für Rettungsfahrzeuge und Handwerker, falls mal eine Lastbahn liegenbleibt.

  3. Erfinder der nahtlosen Doppelschnitte sagt:

    Die beste Lösung wäre eine gleislose Straßenbahn. 😀

  4. 10010110 sagt:

    Man kann ja auch eingleisig mit zweigleisigen Ausweichstellen bzw. Haltestellen machen, so, wie man’s im Brandbergweg auf Höhe Spechtweg gemacht hat.

    • eseppelt sagt:

      könnte man, aber die dortige Lösung hat sich durch die nötige Wartung an den Weichen als teurer herausgestellt, als hätte man dort zwei Gleise gebaut

  5. Jens sagt:

    Einfach bauen und Ruhe. Jeder Pfeifenkopf hat heut zu Tage etwas zu meckern.

  6. Klara sagt:

    Warum muss das denn überhaupt umverlegt werden? Das scheint mir aus zwei Gründen nicht schlau: Bei der jetzigen Verkehrsführung ist der Abstand zu den Häusern größer; die Eingleisigkeit wäre kurzsichtig, denn es MUSS einfach so bald wie möglich wieder bessere Takte für die Straßenbahn geben. Der Autoverkehr macht so viel kaputt und verschlingt Ressourcen ohne Ende, die wir doch gar nicht mehr haben.

    • Peter sagt:

      Das muss umverlegt werden, damit man Fördermittel aus dem Stadtbahn-Topf abgreifen kann, weil es damit zu einer deutlichen Änderung kommt. Die ist zwar hauptsächlich optisch und die Anwohner haben den Autoverkehr dann schön hübsch an ihren Wohnungen, aber „man“ kann eben nicht alles haben. Sinnvoller wäre es, bei einem Umbau wenigstens gleich die Gleise bis zum geplanten Haupteingang des künftigen Großknastes zu verlängern, Platz dafür wäre ja genug.

  7. HansimGlueck sagt:

    Während des Planfeststellungsverfahrens kam dann mal wieder kein Aufschrei, sondern erst hinterher.

  8. Benzer sagt:

    Ich würde ja überhaupt kein Gleis präferieren.
    Straßenbahn als Verkehrsmittel ist gestrig. Teuer, laut, hoher Flächenverbrauch und ein Sicherheitsproblem.
    Wer braucht so etwas heutzutage?
    Es wird Zeit, den Individualverkehr wieder stärker in den Focus zu rücken.

  9. Dala sagt:

    Ich bin auch für Individualverkehr, solange die Individualisten mit dem Fahrrad unterwegs sind.
    Zu Sache, es sind nicht alle Anwohner einverstanden. Bei welchem Bauprojekt sind alle Anwohner einverstanden?

  10. HAVAG Kunde sagt:

    Es wird grundsätzlich mal Zeit, dass in Halle der Strassenbahnwahnsinn mal zur Disposition steht.
    Nur weil es mal Fördergeld gab, wurde der größte Blödsinn mit horrenden Folgekosten gebaut. Ich denke nicht, dass wir die meisten Strecken wirklich brauchen und auch ur halbwegs wirtschaftlich betreiben können. Streckenstillegung und Bürokratieabbau bei der HAVAG dürfen kein Tabu sein, dann bekommt man vielleicht auch die ausufernden Kosten für den Steuerzahler in den Griff.

    • 10010110 sagt:

      Welchen Sinn sollen denn Streckenstilllegungen im ÖPNV haben? ÖPNV ist ja nur nützlich, wenn es ein gutes Netzwerk an Verbindungen gibt. Man kann die Wirtschaftlichkeit von ÖPNV nicht allein an den direkten Einnahmen durch Fahrkartenverkäufe, noch dazu auf bestimmten Strecken, messen.

  11. Jens sagt:

    Scheiß Demokratie,! Jeden Idiot hat etwas zu sagen. Einfach bauen und alle die Schnauze halten.

  12. Tram pel sagt:

    Wenn die HAVAG sich nicht langsam um ihre Wirtschaftlichkeit kümmert, hat sie spätestens bei der nächsten Krise ein Problem, wenn die Steuer-subventionen von 23 Mio pro Jahr nicht mehr so üppig sprudeln können.
    Aber wo Amateure sinnlos walten….

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