Bernburger Straße bekommt einen Radstreifen, Sperrungen zur Markierung

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49 Antworten

  1. KGS sagt:

    Es wird immer Bekloppter, so langsam glaube ich dass in der Verkehrsbehörde der Stadt nur noch Nichtskönner sitzen. j
    Jetzt führt man also die Autos auf die Schienen wo es nicht sein muss und bremst damit die Straßenbahn aus, während man an anderer Stelle mit Hunderten Millionen Euro ein Stadtbahn Programm initiiert hat um eine Minute Reisezeit einzusparen.
    Richtig wäre hier gewesen, die Parkflächen in der Bernburger Straße wieder aufzugeben, den Zustand von 1993 wieder herzustellen (Parkverbot beidseitig) wenn man denn unbedingt einen Radweg separieren muss …
    Als Ersatz für die weggefallenen Parkplätze wäre eine Tiefgarage im Bereich Reileck sicher eine gute Wahl oder ein Parkhaus ..

    • Radfuchs sagt:

      Laut Herrn Rebensdorf sei es rechtlich nahezu unmöglich, einmal als Parkplätze ausgewiesene Flächen wieder umzuwidmen.
      Das würde diese irrsinnigen Verrenkungen jedenfalls erklären.

      • 10010110 sagt:

        Ich bin zwar ein uninformierter Laie, aber das halte ich für Quatsch. Es gibt zahlreiche Beispiele, wo Parkplätze für Radwege entwidmet wurden. Wer was will, sucht Lösungen. Wer etwas nicht will, sucht Ausreden.

    • fördermittelschwemme sagt:

      Du hast aber auch nichts verstanden. Mit den neuen Schwierigkeiten (künslich geschaffene Hindernisse) kann man , nach einer Abklingzeit von 2-3 Jahren, prima neue Fördermittel beantragen! So läuft das.

    • Wuffi sagt:

      Wer dem Zugestimmt der muss von seinem Schreibtisch weg, denn die nur solche Schreibtischsitzer treffen solche Entscheidungen. Jetzt wirs sich sicher mal der Verkehr stauen zwischen Straßenbahn und Autos. Wieder haben Radfahrer mehr Rechte als Autofahrer die Geld für das Fahren bezahlen (Versicherungen/ Steuern).

      • eseppelt eseppelt sagt:

        „Wieder haben Radfahrer mehr Rechte als Autofahrer“… Genau. Die bekommen das Recht nicht von Autorambos in ihren Stadtpanzern umgefahren zu werden.

        Wo kommen wir nur hin, wenn unfähige SUV-Kutscher keine Radler mehr auf ihre Kühlerhaube nehmen dürfen. So eine Ungleichbehandlung…

      • Maik sagt:

        Du hast ganz schöne Minderwertigkeitskomplexe, wenn du dich als Autofahrer gegenüber den Radfahrern so ungerecht behandelt fühlst.

      • Wuffi an die Leine sagt:

        Hahahaha wegen 300€ KFZ-Steuer meinst du, dass duwas zu melden hast? Absolut lächerlich. Begreif endlich, wie die Zukunft aussehen wird: autofrei in der innenstadt mit Ausnahmen für Handwerker/Lieferdienste/Post und Taxis. Und du kannst meckern und labern wie du willst. Es wird passieren. Das ist sicher.

      • max sagt:

        Wo kann ich meine gezahlten Steuern (Kfz u.a.) und Versicherungsbeiträge zurückfordern? Gibt es da ein Formular? Ich fahre nämlich viel Fahrrad.

      • 10010110 sagt:

        Es wird sich in der Praxis überhaupt nichts ändern, denn bereits jetzt fuhren viele Autos (verbotenerweise) auf der Sperrfläche auf den Schienen, um Radfahrer zu überholen. Und es hat sich nie ein Stau gebildet, der die Straßenbahn ernsthaft behindert hat – außer, wenn die Autos an der Kreuzung Bernburger/Hermann-/Kardinal-Albrecht-/Geiststraße bei rot zu dicht an den Gleisen standen. Aber in dem Bereich wird garantiert auch jetzt alles bleiben wie immer, denn im Kreuzungsbereich werden Fahrradschutzstreifen oftmals beendet (wie z. B. am Joliot-Curie-Platz).

        Also, heul’ leise!

      • rellah sagt:

        Wenn nur ein Viertel derer, die mit dem Rad fahren, mit dem Auto fahren würden, würdet ihr euch noch mehr behindern!!!!

    • hallenser sagt:

      Hier gab es sogar schonmal richtige Radwege, nicht nur durch einen weißen strich, sondern durch eine Bordkante von der Faurbahn abgetrennt.

  2. Hg sagt:

    Aber Radfahrer haben in Halle das Sagen.Nur weil sie weder den Verkehr durch Steuern finanzieren noch in dem Stadtrat sitzen. Trotzdem werden sie geschützt. Und wer bezahlt es, alle auch die verhassten Autofahrer, danke

    • Autos sind für mich Abfall sagt:

      Ja genau. Weil die lächerlich niedrige KFZ-Steuer euch irgendwelche Privilegien gibt? Mal verstanden, dass Steuer vom Verb steuern kommt? Ihr Autofahrer hattet die letzten 40 Jahre immer den Vorrang. Das ist jetzt langsam mal vorbei. Begreift das oder geht halt unter. Mir egal. Ich lache dann über euch, wenn ich auf der Randspur an eurem Stau vorbeifahre oder dafür sorge, dass der Lappen weg ist, wenn ihr mich gefährdet. Denn anders begreift ihr Einzeller es nicht.

      • Klagehansel & Koll. sagt:

        Oh, „Einzeller“ reicht schon für eine Beleidigungsklage. Dann sind soviele deiner Euronen-Lappen weg, daß du dir kein Trampelrad mehr leisten kannst und laufen mußt. Ich sitze dann in meinem warmen, „steuerbegünstigten“ Maserati und lasse den Motor zum Gruß für dich aufhäulen, während du frierend vorbeilatscht!

        Mir wird ganz warm ums Herz! Schöner Plan!

        • Maik sagt:

          Du hast offensichtlich noch nie eine Beleidigungsklage gesehen, oder? Viel Spaß beim Schiffbruch mit 374 StPO. Da wird mir ganz warm ums Herz bei so viel Unwissen.

          • Danke an Maik sagt:

            Danke, dass hier zumindest einer mit Ahnung mal Kommentiert. Was einige Leute hier für Vorstellungen von Anzeigen, Klagen und Urteilen haben, ist so fern von jeglicher Realität, dass es schon wieder lustig ist.

      • Peter sagt:

        Steueraufkommen durch KfZ liegt jährlich bei rund 90Mrd €, also quasi Peanuts verglichen mit den 1,7Mrd € die Radfahrer jährlich leisten.

        Quellen:
        https://www.ziv-zweirad.de/fileadmin/redakteure/Downloads/PDFs/PM_2020_11.03._Fahrrad-_und_E-Bike_Markt_2019.pdf

        https://www.kfz-betrieb.vogel.de/kraftverkehr-bringt-430-milliarden-euro-steuereinnahmen-a-825124/

        • Faktenfinder sagt:

          Wenn du schon Quellen verlinkst, solltest du sie auch lesen. Da geht es 1. um E-Bikes und 2. wird da nichts über ein Steueraufkommen gesagt. da steht lediglich, das pro Jahr 11,23 Milliarden Euro umgesetzt werden.

          Und wenn du jetzt mal einrechnest, welche Realkosten Verbrennungsmotoren auf Dauer erzeugen, sind diese 90 Mrd. lächerlich. Kannst ja mal Kosten für die Instandhaltung von Straßen, Autobahnen, Luftreinhaltung, Unfälle etc. gegenrechnen. Aber so weit denkst du ja nicht.

          Oder noch besser. Man rechnet die Militärausgaben gegen. Das ist in etwa ähnlich sinnvoll wie dein Argument.

          • Peter sagt:

            Sorry, aber auf jemanden, der es nicht einmal schafft den Titel der Quelle zu verstehen antworte ich hier nicht.

            Der Titel lautet:
            „Zahlen – Daten – Fakten zum Deutschen Fahrrad- und E-Bike Markt 2019“

          • Radfuchs sagt:

            Jegliche Aufrechnung bleibt albern, solange derart schlicht davon ausgegangen wird, das Radfahrer kein Auto und Autofahrer kein Fahrrad haben und benutzen.

        • max sagt:

          Ja Peter du hast völlig Recht, ich benutze sehr selten ein Auto und habe daher hier in meiner Wohnung einen Raum voller Bargeld. Bis hoch zur Decke voll mit 100€ Scheinen. Das ersparte Geld gebe ich nämlich nicht aus für Kultur, Restaurantbesuche, Freizeitaktivitäten oder ähnliches. Endlich sagt es mal jemand. Mir ist dieser unglaubliche Reichtum nämlich auch immer peinlich.

    • Bierflaschensammler sagt:

      Hier wird ziemlich viel Quatsch geschrieben, die aus gefährlichem Halbwissen resultieren. Die KfZ-Steuer ist eine Bundessteuer, die durch diesen verwaltet und ganz vereinnahmt wird. Auch wenn Steuern keinen direkten Ausgaben zugewiesen sind, werden Bundessteuern erst Recht nicht für eine städtische Straßensanierung genutzt. Ich bin mir auch nicht sicher, ob der für die Stadt zugewiesene Anteil, der von Ihnen gezahlten Einkommensteuer, so hoch ins Gewicht fällt…

      Abgesehen davon, wurde es auch Zeit, dass die Radfahrer dort eine eigene Fahrbahn bekommen, sowohl die Autofahrer in Richtung Innenstadt als auch die Fußgänger in beider Richtungen werden nun nicht mehr so viel von den Radfahrern genervt. (Bin selbst Rad- und Autofahrer.)

    • Ohjee. Beispiel Nummer 12641 für Autofahrer, die die StVO für komplett irrelevant halten oder gar nicht kennen.

      • Wilfried sagt:

        Das kannst du ohne Probleme fast absolut auch auf Radfahrer anwenden, die der Meinung sind, StVO gelte nur für Kraftfahrzeuge…

        • 10010110 sagt:

          Zumindest gibt es die StVO überhaupt nur wegen der Kraftfahrzeuge. Das zeigt, dass nicht die Radfahrer das Problem sind. Ohne Kraftfahrzeuge bräuchte es gar kein ausgefeiltes Regelwerk.

  3. G sagt:

    Ich werde da ganz sicher höchstens mit den vorgeschrieben 30 kmh langzuckeln… Besonders wenn eine tram hinter mir ist.
    Die Radler können dann gerne mit 50 an mir vorbei.

  4. JEB sagt:

    ÖPNV-Entschleunigung nennt sich das dann wohl.

    • Sauwirtschaft sagt:

      „MIV-Förderung“ würde ich vorschlagen. Jo, das gibt Wirtschaft!

    • 10010110 sagt:

      Der ÖPNV wird nicht mehr entschleunigt als jetzt schon, denn es war auch so schon viel zu wenig Platz für KFZ und ÖPNV nebeneinander. Die Straße ist nicht so stark befahren, dass es ernsthafte Auswirkungen auf den Verkehrsfluss hat.

  5. Peter sagt:

    Vernünftige Entscheidung. Ein paar Meter weiter in der Geiststrasse müssen sich Straßenbahn und Auto eh die Fahrbahn teilen. Und dort ist es nie so, dass ein Auto so langsam fahren würde, dass die Straßenbahn blockiert wird. Mal abgsehen von ein paar Autofahren, die es nicht schaffen korrekt auf dem Parkstreifen zu parken.

    • Hallenser sagt:

      Sowohl in der Bernburger als auch in der Geiststraße gelten für die Straßenbahn ebenfalls Geschwindigkeitsbeschränkungen. Das Problem wird wieder mal von den Forentrollen herbeigeredet, die dort nie oder nur selten langfahren, wenn sie denn überhaupt ein Auto haben und/oder in Halle unterwegs sind.

      Die tatsächlichen Behinderungen des Straßenbahnverkahrs durch – natürlci ortsfremde – Schlechtparker wird mittelfrisitg gelöst, sobald die Parkmöglichkeiten im nördlichen Teil der Geiststraße wegfallen. Bis dahin hilft erst mal nur zügiges abschleppen, was hoffentlich alsbald auch durch die Havag veranlasst werden kann.

  6. M.Ney sagt:

    Hoffentlich wird bald eine Fahrradsteuer eingeführt.Immerhin wird der Steuerzahler immer mehr durch diese Mifa Aktivisten belastet.

    • Radfuchs sagt:

      Aber gerne doch. Natürlich nach den gleichen Regeln wie beim Kfz: Nach Hubraum und CO2-Ausstoß. Wohin darf ich meine 2ct überweisen? Umsatzsteuer bezahle ich übrigens schon: Für den Fahrradkauf, für Ersatzteile, für Reparaturen.

    • Bierflaschensammler sagt:

      Die Kfz-Steuer wird durch den Bund vereinnahmt und keineswegs durch die Gemeinden für deren Straßensanierung verwendet. Radfahrer sind genauso Steuerzahler (Einkommensteuer und Gewerbesteuer) bzw knüpft die Steuerpflicht für die für Gemeinden relevanten Steuern nicht an das Benutzen seines Fahrrads oder Autos an…

    • Philipp Schramm sagt:

      @M.Ney

      Es muss keine Fahrradsteuer eingeführt werden. Fahrräder stoßen kein CO2 aus.
      Was aber eingeführt werden müsste, wäre eine Kennzeichenpflicht (damit sollte dann auch gleichzeitig eine Versicherungspflicht gebunden sein), wie sie bereits jetzt bei den E-Rollern eingeführt wurde. Dann könnten Radfahrer endlich auch in die Haftung genommen werden, wenn sie einen Unfall verursachen und „Verkehrsunfallflucht“ (So heisst das im „Beamtendeutsch“) begehen.
      Fährt mir z.B. ein Radfahrer einen Aussenspiegel ab, sind das bei den heute mordernen Fahrzeugen gerne mal, einige Hundert Euro.
      So könnte man anhand des Kennzeichens, zumindest den „Halter“ des Fahrrades ermitteln. Durch die Versicherung, die automatisch mit dem Kennzeichen abgeschlossen wird, würde ich dann den Schaden, der an meinem Fahrzeug entstanden ist, reguliert bekommen.

  7. Gesetzt sagt:

    Ich bin auch für eine Radsteuer solange sie für diese leute was herrichten. So lange sie so einen Hass auf Autofahrer schüren bekommen diese Leute kein Geld von mir!

  8. Radler sagt:

    Für Rollerfahrer mordsgefährlich. Da meine ich nicht die E-Roller, sondern die, welche die Fahrbahn benutzen müssen.

  9. Kurth sagt:

    Hoffentlich werden die Radstreifen breit genug für die Radfahrer und vergesst nicht die Pfeile auf den Boden zu malen damit die Radfahrer auch wissen in welche Richtung sie fahren müssen, damit haben sie ja die meisten Probleme

  10. Philipp Schramm sagt:

    Mich würde bei der ganzen Sache jetzt nur interessieren, wie die Fahrbahn-Markierungen aussehen werden.
    Ist die „Linie“ vom Radfahrstreifen durchgängig, ist es ein „Radfahrschutzstreifen“, auf dem Autofahrer normalerweise nichts zu suchen haben, es sei denn, sie würden z.B. ein- oder ausparken.
    Ist diese „Linie“ gestrichelt, ist es „nur“ ein Radfahrstreifen, der auch von Autofahrern benutzt werden darf.
    Sollte diese Linie gestrichelt sein, müsste man, sollte es einen Stau geben, eigentlich rechts auf den „Radfahrstreifen“ ausweichen, damit die Straßenbahn freie Fahrt hat.

  11. Bürger für Halle sagt:

    Wenn man sich ernsthaft über die Folgen des ganzen Auto-Wahnsinns der letzten Jahrzehnte Gedanken macht, kann man eigentlich nur zum Entschluss kommen, dass die Bernburger -, die Geiststraße und viele weitere Straßen für den Auto-Durchgangsverkehr gesperrt werden müssen. Der Radstreifen ist immerhin ein Anfang. Weiter so.

    • Philipp Schramm sagt:

      Selbst wenn diese Straßen für den „Durchgangsverkehr“ gesperrt werden würden, wie es ja bereits im Innenstadtring der Fall ist (Anlieger frei), würde sich nichts ändern.
      Denn ein „Anlieger“ ist nicht glich ein „Anwohner“.
      Ein „Anlieger“ wäre ich schon, wenn in der entsprechenden Straße eine Arztpraxis ist, und ich einen Termin bei dortigem Arzt habe. Also darf ich deswegen schon dort lang fahren.

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