Bis zu 25 km/h schnell: erste 48 Pedelecs an die Landespolizei Sachsen-Anhalt übergeben

Sachsen-Anhalts Landespolizei kann ab sofort auch auf Pedelecs im Dienstalltag setzen. Das Land Sachsen-Anhalt hat dafür 48 der Zweiräder mit elektrischer Tretunterstützung angeschafft. Innenministerin Dr. Tamara Zieschang übergab die Pedelecs am Montag offiziell an die Kolleginnen und Kollegen. Die Räder gehen über das Land verteilt an Regionalbereichsbeamtinnen und Regionalbereichsbeamten.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Mit den Elektrofahrrädern wird der Landespolizei Sachsen-Anhalt ein modernes und flexibles Einsatzmittel zur Verfügung gestellt, das an vielen Stellen eine Alternative zum Auto bietet. Das schnelle und wendige Einsatzmittel ist nahezu überall einsetzbar, auch dort, wo Autos nur schwer oder gar nicht hinkommen. Somit sind sie eine gute Ergänzung im Rahmen der modernen Polizeiarbeit. Die Pedelecs erweitern den Fuhrpark der Landespolizei und erhöhen die sichtbare Präsenz auf der Straße.“

Zu den Aufgaben der Regionalbereichsbeamtinnen und Regionalbereichsbeamten zählen klassische Fußstreifen, die Kontrolle von Radfahrenden und Fußgängern, die Ahndung von Regelverstößen im Straßenverkehr und die Streifenfahrt in für Autos schwer zugänglichen Gebieten – etwa auch in Parkanlagen, Naherholungsgebiete oder innerstädtischen Bereichen. Zudem unterstützen diese Kolleginnen und Kollegen die Verkehrssicherheitsarbeit und die Präventionsarbeit der gesamten Polizei.

Hintergrund:

Die Pedelecs sind mit einem elektrischen Hilfsmotor mit einer Leistung von 250 Watt ausgestattet. Bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde wird das Treten durch den Elektromotor unterstützt. Mit einer Akkuladung können rund 100 Kilometer mit elektronischer Tretunterstützung zurückgelegt werden. So lassen sich auch längere Strecken in kürzerer Zeit bewältigen.

Bei den Polizeirädern handelt es sich um Touring-Räder mit fest montierter StVZO‑Ausstattung. Zur Grundausstattung der Elektrofahrräder gehören ein Repair Kit, ein Sicherungsschloss, eine Hochleistungspumpe sowie ein Erste-Hilfe-Set. Darüber hinaus erhalten die Kolleginnen und Kollegen einen Fahrradhelm mit Regenschutz sowie Handschuhe. Die Pedelecs sind entsprechend beklebt – und damit als Einsatzmittel der Polizei erkennbar.

Für die Einführung der Pedelecs und der dazugehörigen Grundausstattung an Zubehör wurden insgesamt rund 252.000 Euro investiert.

Foto Innenministerium

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Keine Antworten

  1. Seekarl sagt:

    Wie wenig wollt Ihr noch Ernst genommen werden?
    Polizei SA: Ja!

  2. Lediglich Unterstützung bis 25 km/h sagt:

    Die Überschrift ist nicht korrekt. Die Fahrräder sind nicht bis zu 25 km/h schnell, sondern bis 25 km/h wird elektrisch unterstützt. Die Räder können durchaus schneller gefahren werden.

  3. Radler sagt:

    Na dann ordentlich reintreten, um die schweren Dinger auch über 25 km/h zu bekommen, falls mal ein Radler verfolgt werden muss.

    Weshalb keine s-pedelecs mit Nummernschild und bis 40 km/h???

    Es wird das Geheimnis der Polizei bleiben.

    Zudem sind die Akkus fest eingebaut wenn ich das richtig sehe, also beim Laden steht das Rad still. Weshalb keine Wechselakkus?

    • Faktenecheck sagt:

      Mit denen darf man nicht auf dem Radweg fahren.

      • Allwetterradler sagt:

        Die Polizei hat Sonderrechte. Wer regelmäßig mit dem Streifenwagen sie Einbahnstraßen verkehrt herum fährt dürfte sicherlich auch mit dem S-Pedelec auf Radwegen und in Parks fahren.

        Die Akkus sind herausnehmbar, das sieht man doch deutlich.

    • hallenser65 sagt:

      weil der Akku in den Rahmen integriert ist, heißt das für dich, dass er fest verbaut ist? Oder ist da vielleicht doch eine Abdeckung am Oberrohr zu erkennen, die sich zum Akkuwechsel öffnen lässt? Bist ein ganz schlauer und gründlicher Analyst. Aber das ist nicht der einzige Unfug in deinem Kommentar…

    • Ampere Bert. sagt:

      Die Akkus sind im Rucksack verstaut. 12Volt/ 100 Ampere Bootsbatterie.
      Die wiegen 28 kg. Mit der kann man 2 Tage durchfahren ohne aufzuladen!

  4. Fahrradschlösser brauchen die zumindest nicht. sagt:

    Sehen so richtig begeistert aus, die armen Polizisten.

  5. Allwetterradler sagt:

    5250€ pro Rad samt Ausstattung. Oh. Mein. Gott.

  6. Hans-Karl sagt:

    Aber offenbar alles Damenräder, da willst du nicht mal aus dem Sattel gehen müssen. Werden nur die Frauen in die erste Reihe geschickt oder nur alte Männer, die das Bein nicht mehr übern Sattel kriegen?

  7. Hubraumjunkie sagt:

    Ne ganze Ladung Frauenräder für die Damen. 🙂 Voll niedlich!
    Und ich dachte schon der Yaris ist lächerlich.

  8. Radstaffel on Tour sagt:

    Es wird warm und dann kommen die ganzen kaputten Radfahrer aus ihren Löchern und terrorisieren Fußgänger und Autofahrer frei ihrem Motto : „Die Straße gehört uns!“ Keine Ahnung von der StVO aber rücksichtslos drauf los. Ich wünsche der Radstaffel viel Erfolg bei ihrer Arbeit im Interesse aller Fußgänger und Autofahrer.

  9. Radfahrer sagt:

    Steigt doch mal wie Männer auf ein Fahrrad mit so ner großen Box auf dem Gepäckträger auf.
    Das sind keine Damenräder, das sind Unisex-Modelle. Und ja, schaut doch mal aufs Durchschnittsalter der Polizei in LSA.