Drei Viertel aller Haushalte in Sachsen-Anhalt haben ein Auto

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22 Antworten

  1. Vernunft statt Hysterie sagt:

    Wenn unserer Klimahysteriker sich weiter durchsetzen, können sich nur sehr gut verdienende Haushalte das Fahren leisten und weil weniger einen Job haben werden, können es sich auch da gleich noch weniger leisten. Die Klimaerwärmung wird es zwar nicht interessieren aber Hauptsache sich selbst ins Knie geschossen. Schöne neue Welt.

    • hallenser sagt:

      Wohne hier in der Stadt und habe schon lange kein Auto mehr, und wenn ich eins brauche, leihe ich es mir, Art und Größe jeweils dem Bedarf angepasst.
      Aber auf dem land sieht es ja oft anders aus. Bahn weg, Bus nur noch Rufbus oder als schülerverkehr, keine Arbeit mehr im Dorf, keine schule mehr, keine einkaufsmöglichkeit mehr, keine kneipe u.s.w. Also ohne Auto geht dort gar nichts mehr.

      • Andreas sagt:

        Umziehen in eine Stadt wäre ein Möglichkeit. Kostet weniger als ein Auto und macht nicht depressiv.

        • Toter Frosch sagt:

          Und sich dann wundern, wenn die Mietpreise in der Stadt durch die Decke gehen…

          • Andreas sagt:

            Also lieber: keine Arbeit, keine Schule, keine Einkaufsmöglichkeit, keine Kneipe und das „gesparte“ Geld andererseits für’s Auto, das Hin- und Herfahren, Instandhaltung und Reparaturen und die gelegentliche Bergung aus dem Gleisbett ausgeben? Klingt nicht sehr attraktiv. Machst du das etwa so? Mir wär das zuviel Stress.

        • Gast sagt:

          Ihr Idioten aus den Ballungszentren könnt euch nicht dämlich genug bezahlen, an Miete.

          • Andreas sagt:

            Wir können uns das auch leisten und haben dazu noch: Arbeit, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Kneipen. Alles in unmittelbarer Nähe. Und wir Idioten versorgen nebenher auch noch Gäste wie dich. Mit Infrastruktur, Sozialleistungen und sogar einer Internetseite, wo ihr uns bepöbeln könnt. Wir Idioten sind eindeutig leistungsfähiger als eure Dorfgemeinschaft. Komm damit klar oder komm zu uns und werde auch Idiot. Du hast es in der Hand.

          • Gast sagt:

            Arbeit habt ihr also? Und gleich so lukrativ, dass immer mehr Menschen einen Nebenjob annehmen müssen? Dann verrate mir mal eins: Warum sind die einzigen Zuwanderer die, die aus fernen Ländern (angeblich) wegen Krieg keine andere Wahl haben? Und warum gehen höher gebildete junge Familien immer häufiger in Nachbarbundesländer, um dort zu arbeiten? Warum das Mimimi über Wohungsmangel und hohe Mieten? Schulen und Kitas, an denen lange nicht jedes Blaach einen Platz bekommt und dann letztendlich doch mit dem Auto ne Stunde verkarrt werden muss? Dazu Abgase und Kriminalität? Also ich verzichte gerne auf die großartigen halleschen „Einkaufsmöglichkeiten“, um mir auf dem Land eine große Wohnung mit freiem Blick auf Feld und Wald leisten zu können. Und Kinder können hier übrigens zu Fuß zu Kita und Schule gelangen, gäbe es da Bedarf.

          • Andreas sagt:

            Schulen, Kitas, Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten gibt es bei euch doch nicht, weswegen Dorfis ja gerade ein Auto haben MÜSSEN, um damit in die dämlich-idiotischen Ballungszentren zu gelangen und dort die Luft verpesten. Das war genau die Prämisse, an die du dich hier drangehängt hast, du Leuchte.

            Ihr habt ja nicht mal eine eigene Internetseite und kommt sogar zum Pöbeln in die Stadt. Aber ein paar Euro Miete „gespart“ und schön auf’s Feld glotzen.

          • Gast sagt:

            Du Kerze kannst gerne mal nachschlagen, wo sich die meisten Gewerbegebiete befinden. Also nichts mit zum Arbeiten in die Stadt fahren. Einkaufsmöglichkeiten? Fahrrad, 10 Minuten. Zum Wocheneinkauf gibt es auf der grünen Wiese ebenfalls genug Auswahl. In „der Stadt“ brauchen wir selten etwas. Die könnt ihr behalten. Lebensqualität gibt es eben nun mal nicht in HaNeu, deswegen braucht man wegen ein paar Euro gesparter Miete und genügend Ruhe um nach getaner Arbeit abzuschalten nicht gleich so neidisch werden.

          • Andreas sagt:

            „Aber auf dem land sieht es ja oft anders aus. Bahn weg, Bus nur noch Rufbus oder als schülerverkehr, keine Arbeit mehr im Dorf, keine schule mehr, keine einkaufsmöglichkeit mehr, keine kneipe u.s.w. Also ohne Auto geht dort gar nichts mehr.“

            Jetzt erzähle nicht, du wohnst im Speckgürtel von Halle oder Leipzig. Dann bist du nämlich mittendrin im ach so bösen Ballungszentrum.

            Dann leuchte mal noch schön. aber möglichst auf deiner eigenen Feld- und Wiesenseite. Wer sich als Gast nicht benehmen kann, hat sein Gastrecht verwirkt. Kommt dir sicher bekannt vor.

          • Gast sagt:

            Dorf ist nicht gleich Dorf. Auf irgendwelche ausgestorbenen Ostnester trifft das sicherlich mancherorts zu. Und nein, wir wohnen in keinem Speckgürtel, die nächste 45.000-EW-„Stadt“ ist 10 Kilometer weit weg, die Nächstgrößere 45 Kilometer. Dafür gibt es Infrastruktur, damit Industrie und Gewerbe hier vernünftig funktionieren können. Und bisher ist noch kein Bus nicht gekommen und wir haben sogar ausgebaute Fahrradwege von Ortschaft zu Ortschaft, ich lese hier oft, dass man im großartigen Ballungsraum Halle-Leipzig von Stadtteil zu Stadteil schon Probleme hat?! 😀
            Wenn man aus seinem Plattenbaubezirk aufgrund der teuren Mieten allerdings nie rauskommt, vergisst oder verleugnet man auch mal schnell den Rest der Welt.
            Da die „Kneipenszene“ wohl auch noch ein wichtiges Argument zu sein scheint – wir gehen lieber hochwertig Essen. Stellt kein Problem dar, wenn einige Restaurants von kleinen Landwirten aus der Umgebung mit vernünftigen Lebensmitteln versorgt werden 😉 – Leistungsfähiger als „unsere Dorfgemeinschaft“? Wobei? Beim zusch… eurer Parks und Grünanlagen?

          • Andreas sagt:

            Deine Erzählung klingt absolut glaubwürdig und du machst einen sehr gebildeteten Eindruck. Bleibt die Frage, warum du deine Tage auf dubisthalle verbringst. Als West-Dorfi hast du doch sicher besseres zu tun. Arbeiten gehen zum Beispiel, mit dem Bus fahren, gemütlich einkaufem im Dorfladen, ein wenig auf’s Feld glotzen und anschließend beim kleinen Landwirt vernünftig lebensmitteln. Stattdessen pöbelst du tagelang im Ballungszentrum rum. Was für ein Leben!

    • Sachverstand sagt:

      Diesen Zustand gab es bereits weit, sehr weit vor den „Klimahysterikern“! Da machte es aber nicht so viel aus, weil die Arbeitsplätze zumeist mit ÖPNV oder Fahrrad zu erreichen gewesen sind. Das ist also nichts wirklich Neues. Auch steht zu Fragen, wie viele sich denn ein Auto nicht leisten können, es aber wegen fernab gelegener Arbeitsplätze kreditfinanziert leisten müssen. Natürlich gibt es auch genug Zeitgenossen welche sich Dinge kreditfinanziert leisten, weil sie einem gewissen „Muss ich haben-Druck“ unterliegen. Ist ja alles so schön einfach, harmlos und unproblematisch, wenn es dann auf einmal „Rückenwind“ von Bank ABC gibt. Auch das ist die „Schöne neue Welt“-Blendwerk, gepaart mit Größenwahn. Muss aber jeder für sich entscheiden.

    • 10010110  sagt:

      Andersrum wird ein Schuh draus: die wirklich wohlhabenden, können es sich leisten, kein Auto zu besitzen.

      Und was man sich erst alles schönes leisten kann, wenn man nicht diesen Klotz am Bein hat …

  2. geraldo sagt:

    Klimahysteriker-Schreiber = Wissenschaftsverleugner

  3. Daniel M. sagt:

    Sollte eines schönen Tages die Rückverschlankung der ÖNPV durchgesetzt werden, würde sich dieser Trend auch blitzschnell umkehren. Viele wären heilfroh, wenn sie nicht ihr Auto benötigen würden.
    Geld ist da, nur der politische Wille fehlt.
    Wohnt man in der Stadt und hat in selbiger auch noch einen Arbeitsplatz, stellt sich diese Frage ohnehin nicht. Da sollte es auch klare Restriktionen geben.

    • Randbewohner sagt:

      Das sehe ich exakt genauso! Zumindest für den alltäglichen Verkehr. Aber von Dölau bis in den Südosten der Stadt mit dem ÖPNV ist eine Weltreise und für Fahrrad einfach zu weit. Gäbe es Strahlenförmige Schnellbahnen in das Zentrum und dazu eine Ringbahn, dann könnte man es versuchen unter Mitnahme des Drahtesels. Alle Bürger am Rand von Halle oder Saalekreis hätten ohne Individualverkehr ein Problem. Umgedreht wäre es auch so. Vom Zentrum in das Umland ist es auch ein Graus. Das welche in Halle wohnen und gleichzeitig dort arbeiten, macht es nicht besser.

  4. Uppercrust sagt:

    Nur weil jemand von Hysterie spricht, ist sie kein Leugner des Klimawandels, eher wird er anerkannt, denn Hysterie ist ja eine Übertreibung, die es nur geben kann, wenn es das Phänomen gibt. zumindest einige Leute sind hysterisch, was sie hindert, die wissenschftlich sinnvollsten Massnahmen zu ergreifen und zu Pseudolösungen zu greifen oder wenig effekiven Lösungen. Die Wissenschft bietet in der Tat Lösungen ( vgl. Saurer Regen Panik vor 30 Jahren, oder Ozonloch), aber nicht durch Verbote, sondern wiss. Lösungen – da muss investiert werden.
    PS: Land is relaxter als Stadt, immer Land wenn möglich.

    • Colobri sagt:

      Na, … daß „…investiert…“ werden muß, predigte doch Gysi schon seit fast 30 Jahren in einschlägigen Show-Veranstaltungen (einschl. BT) hin und her.
      Leider hatte ihn niemand verstanden, denn sonst wäre sein Thema: Bildung nun vom Tisch! Wann wollen wir denn nun mal „investieren“ , oder nur Geld ausgeben???

  5. Dieselpower sagt:

    Die Regierung bringt ein Buch heraus, wie man sich ohne Strom und ohne fließend Wasser trotzdem noch ernähren kann.

    Es geht dem Ende entgegen, aber hausgemacht, staatlich verordnete Hysterie.

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