DRKdikultiv: Projekt für Migranten mit Handicap

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9 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    „Migranten mit Handicap“ – meine Güte, die überschlagen sich ja förmlich vor politischer Korrektheit. 🙄 Man könnte auch einfach sagen „behinderte Ausländer“.

    • Seb Gorka sagt:

      Wenn dich das stört, „DRKdikultiv“ aber nicht, dann liegen deine Präferenzen nicht bei (politisch) korrekter Sprache.

      • 10010110 sagt:

        „DRKdikultiv“ klingt zwar blöde, ist aber ein Marketing-Kunstwort, was keine sprachliche politische Korrektheit ausdrückt.

        • Seb Gorka sagt:

          Deine „Kritik“ an der völlig zutreffenden Formulierung in der Überschrift (und nur dort) und dein Versuch,“politische Korrektheit“ (die auch nur wenigen eine Bedrohung zu sein scheint) und „Marketing“ zu entdecken, wirkt übrigens sehr viel angestrengter.

          • 10010110 sagt:

            Ich habe das Gefühl, du strengst dich noch mehr an, in meine Kritik (ohne Anführungszeichen) irgendwas reinzuinterpretieren als ich mich anstrenge, Kritik zu äußern. Du musst übrigens überhaupt nicht auf meine Kommentare reagieren, wenn’s dir zu anstrengend wird, Sagi. 😉

          • Seb Gorka sagt:

            Nicht die Äußerung wirkt angestrengt, sondern deine Suche nach einem Aufhänger.

            „Behinderte Ausländer“ umfasst jedenfalls nicht die Gesamtheit der Adressaten diese Projekts. Diese Formulierung könnte man zwar verwenden, schon um dich nicht in deinen zarten Gefühlen zu verletzen, es wäre aber schlichtweg falsch. Da wird dann eben abgewogen, Sagi.

          • 10010110 sagt:

            Na wenn du schon so anfängst, dann müsstest du gleich den Begriff „Migranten“ hinterfragen. Man könnte es ja noch politisch korrekter als „Menschen mit Migrationshintergrund“ ausdrücken, aber was genau definiert denn einen Migrationshintergrund und wer hat denn keinen Migrationshintergrund?

            In der Realität geht’s eben doch um Ausländer oder Kinder ausländischer (oder kulturell wenig integrierter) Eltern. Und übrigens hieß die „Aktion Mensch“ früher auch mal „Aktion Sorgenkind“. Oh Gott, oh Gott, wie furchtbar disrkiminierend! 😯

          • Seb Gorka sagt:

            Als „Menschen mit Migrationshintergrund“ wird der Adressatenkreis auch bezeichnet. Was diesen Hintergrund definiert, ist wenig umstritten und sollte bekannt sein, bevor man mit Schlagworten wie „politische Korrektheit“ um sich wirft.

            Die Formulierung „Migranten mit Handicap“ findet sich in der DRK-Pressemitteilung übrigens nicht.

            Die Umbenennung der „Aktion Sorgenkind“ fand auf Betreiben der Vereinsmitglieder statt, war Ausdruck der sich geänderten (erweiterten) Zielsetzung und „Sorgenkind“ stand zum Zeitpunkt des Namenswechsels bereits seit Jahrzehnten in der Kritik. („Ich will kein Mitleid, ich will Respekt!“)

  2. Ghost sagt:

    Also ernsthaft: „Migranten mit Handycap“ ist nicht übertrieben p.c. Da gibt es schlimmere Formulierungen.
    Außerdem sind Migranten und Ausländer nicht zwangsläufig dasselbe.

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