Fahrplan liegt vor: Straßenbahn-Angebot im Saalekreis zusammengestrichen

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11 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Wie wär’s denn, wenn man die HAVAG aufspaltet und die MÜBAG wieder einführt (nördliche Endstation in Ammendorf)? Dann kann der Saalkreis selber für seinen ÖPNV aufkommen.

    P. S.: Das war eine rhetorische Frage.

  2. mirror sagt:

    Die Kosten pro Personenkilometer steigen bei einer nur dürftig besetzten Straßenbahn nun einmal dramatisch an.

    Karlsruhe hat in den 90er Jahren durch Anbindung des Umlandes für eine bessere Akzeptanz und damit Auslastung gesorgt. Halle möchte mit wenigen Minuten Fahrzeiteinsparung in der Stadt die Akzeptanz erhöhen und hängt das Umland immer mehr ab.

    Welches ist hier wohl die bessere Strategie?

  3. Spiegelleser sagt:

    Gut, lassen wir außer Betracht, dass die Spurweite der HAVAG-Bahnen gerade nicht mit der der DB kompatibel ist.
    Und lassen wir weiterhin außer Betracht, dass es solche Verbindungen bereits gibt. Die heißen ganz ähnlich (nämlich S-Bahn) und verbinden z.B. sehr gut ausgelastet, um nicht zu sagen überlastet, Halle und Leipzig und noch etliche andere Orte im „Umland“.

    Eine Voraussetzung für Stadtbahn Karlsruhe-Heilbronn hat aber die Stadt Heilbronn selbst geschaffen: Dort wurde die ehemals existierende Straßenbahn reaktiviert bzw. als „Stadtbahn Heilbronn“ neu in Betrieb genommen.

    Wenn also das „Umland“ von Halle ähnliche Ambitionen zeigt, spräche nichts dagegen, eine, dem Karlsruher Modell ähnliche Anbindung umzusetzen.

    Da das nicht in Sicht und auch wegen allerlei anderer (technischer) Schwierigkeiten nur schelcht umzusetzen ist, taugt der Vergleich also nicht.

    • 10010110 sagt:

      Eine Voraussetzung für Stadtbahn Karlsruhe-Heilbronn hat aber die Stadt Heilbronn selbst geschaffen: Dort wurde die ehemals existierende Straßenbahn reaktiviert bzw. als „Stadtbahn Heilbronn“ neu in Betrieb genommen.

      Na das klingt doch nach einem Vergleich zu Halle und Merseburg. Straßenbahn Merseburg = MÜBAG, Straßenbahn Halle = HAVAG – und schon kann’s losgehen. 😉

    • mirror sagt:

      Ich meine Stadtbahn und nicht S-Bahn. Letztere gibt es in der Region auch. Für den Kunden ist es wichtig, ohne Umsteigen von Bruchsal in die Innenstadt Karlsruhe zu fahren. Die Region hat sich zusammengfunden und ein System mit guter Anbindung des Umlandes geschaffen. Damals waren auch einige Spiegel-Leser skeptisch.

      In Halle und Umland gibt es eher folgende Nachrichten:
      – Lieskau von Linie 21 abgehängt
      – OBS sollte doch in Neustadt halten und die Gäste umsteigen
      – Ausdünnung Lnie 5

      Da sind schon Unterschiede in der Strategie erkennbar. Meine Rede im ersten Beitrag. Ein guter Vergleich.

  4. mirror sagt:

    Zusammnfassung der Diskssion:

    Halle saniert mit dem Stadtbahnprogramm seine Strassen und andere Regionen entwickeln intelligente Nahverkehrskonzepte.

    • 10010110 sagt:

      Das Problem ist ja, dass das Land nicht bei der Finanzierung mithelfen will. Ich denke, das ist in Karlsruhe und Heilbronn ganz anders gelaufen. Man kann also nicht der Stadt Halle oder der HAVAG die komplette Schuld geben.

  5. Spiegelleser sagt:

    Oder anders formuliert: In Halle herrschen völlig andere Voraussetzungen als in anderen Regionen.

    Oder auch: In anderen Regionen investiert nicht nur eine Kommune in Infrastruktur und Fuhrpark und bedient damit das Umland, sondern alle Beteiligten.

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