Filmvorführung „Tödliche Grenze“: ein Schüler aus Halle stirbt bei der Flucht in den Westen

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28 Antworten

  1. Wilfried sagt:

    Ein Dumme-Jungen-Streich, der für einen tödlich endete und andere Beteiligte in Gewissenskonflikte stürzte. War es das wert?
    Wie man am Fall Weinhold und anderen Grenzverletzern sehen konnte, war nicht immer sofort ersichtlich, wer da „den Draht“ überqueren wollte. Und wer wollte das Risiko „Der“ oder ich freiwillig gegen sich entscheiden? Davon spricht kaum noch jemand, wie auch von den 18jährigen Wehrpflichtigen, die dort Dienst ableisten mußten…

  2. Wilfried sagt:

    Eher wohl bei Ihnen…? Oder sind Sie auch anti~ und autonom? Und glauben, sich nicht an bestehende Gesetze halten zu müssen?

  3. Wilfried sagt:

    Wenn du schon keine Ahnung hast, dann halt wenigstens die Gusche.
    Das Ding hieß Schusswaffengebrauchsbestimmung für den Grenzdienst und der Akt war die schon zu Kaisers Zeiten bekannte Vergatterung. Und beides kann man inzwischen im Wortlaut im Net nachlesen. Im Übrigen war ich niemals Mitglied einer partei von Genossen, weder im Westen noch im Osten… sag das mal dem Genossen Siggi…

    • Ron sagt:

      Im Rechtsstaat ist es aber legitim, einen solchen Befehl bzw. eine solche „Gebrauchsbestimmung“ zu ignorieren. Manche sagen sogar, es wäre Pflicht. Auch für 18jährige. Das Töten eines anderen Menschen war bereits lange „vor dem Kaiser“ tabu. Spätestens seit 1945 zählt auch nicht mehr die Ausrede vom befolgten Befehl.

      Und sorry, Wilfried, aber „Grenzverletzer“ ist tatsächlich SED-Sprech.

  4. Röderberg1848 sagt:

    Jungchen, für Dich gilt das Gleiche, wie für den klugscheißenden, wunderlichen Spiegelkasper:
    Wenn man von bestimmten Dingen oder Themen keinen blassen Schimmer hat, einfach diskret zurücknehmen und Klappe halten…
    …denn die DDR war nun mal kein Rechtsstaat nach den heute angelegten Maßstäben, sie war eine Diktatur, nämlich die Diktatur des Proletariats.

    @Wilfried verwendet das DDR-und SED-belastete Wort „Grenzverletzer“ nicht ausdrücklich auf die beiden, damaligen 15jährigen Bengel bezogen, sondern hauptsächlich auf den, auch nach heutigen, rechtstaatlichen Gesichtspunkten, durchaus als asozialen Verbrecher und Mörder zu bezeichnenden, Werner Weinhold.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Weinhold
    (Dort finden sich auch interessante, weiterführende Links, die Dir eine Beurteilung des Falles nahebringen und erleichtern.)

    Ich sehe mich hier keinesfalls in der Rolle, die DDR oder deren perverses Grenzregime rechtfertigen zu wollen oder zu müssen, aber geh raus ins reale Leben und unterhalte Dich mit ehemaligen Grundwehrdienstlern, welche zu den Grenztruppen der DDR, die übrigens offiziell nicht zur NVA gezählt, eingezogen wurden und dort dienen mussten.

    Die Betonung bei den Grundwehrdienstlern liegt auf dem Wort – m u ß t e n -, die Buffz. und Boffz., also die Berufssoldaten, nehme ich davon aus, denn die wussten, zumindest im Jahr 1979, worauf sie sich einließen.

    Und ja, Du kannst uns hier auch gerne etwas von Deinem angelesenen oder gehörten Pseudowissen über Wehrdienstverweigerung und DDR-Spatensoldaten erzählen…, aus heutiger Sicht, also nicht selber in der damaligen Zeit und den damaligen Lebensumständen steckend, klingt das natürlich alles, zumindest in der Theorie, wunderschön und kinderleicht.

    In der Rückbetrachtung wissen es Leute wie Du immer besser und schwingen sich ungefragt zu Mahnern und Moralaposteln auf, aber in dem Moment, wo das reale Leben, mit all seinen Unwägbarkeiten, gesellschaftlichen und familiären Zusammenhängen und vor allem ganz persönlichen Konsequenzen (!!!), auf einen einzelnen Menschen oder eine Menschengruppe einwirkt, ist der Entscheidungsspielraum zwischen Klippe und Abgrund, oft ein sehr, sehr schmaler….

    Als Grundwehrdienstpflichtiger in der DDR, hatte man nicht den kleinsten Einfluss darauf, wann man, wohin man und als was man eingezogen wurde. Man konnte nicht hingehen und sich die Waffengattung aussuchen.
    Es ist mir übrigens bis heute ein Rätsel, nach welchen Gesichtspunkten oder Kriterien, Grundwehrdienstler zu den Grenztruppen eingezogen wurden, denn SED-Mitgliedschaft, „gesellschaftliche und politische Zuverlässigkeit“, „Westverwandschaft“ und „politische Renitenz“, können es nicht ausschließlich gewesen sein, denn ich kenne aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis dutzende Leute, von denen ich nie gedacht hätte, daß man ausgerechnet die, an die Westgrenze der DDR stellte.

    Gerne würde ich Dich und den Spiegelfutzi in eine Zeitmaschine setzen, 39 Jahre zurück, ins Jahr 1979, in die DDR reisen lassen und Euch, als 18jährige Rotzer, nur mal lächerliche 18 Tage in einer Ausbildungskompanie, egal ob NVA, Grenztruppen oder BePo, irgendwo in der hintersten und abgelegensten DDR-Pampa, einpferchen und Euch am eigenen Leib erleben und erspüren lassen, wie es sich anfühlt, 24 Stunden am Tag, körperlich, geistig und moralisch gebrochen zu werden….
    …ohne Telephon und erst recht ohne Mobiltelephon, ohne Internet, ohne Vater und Mutter, ohne Freundin, ohne das Recht Radio zu hören, ohne das Recht Fernsehen zu schauen, ohne das Recht, Briefe zu schreiben oder zu empfangen, ohne warmes Wasser für die tägliche Körperhygiene und mit 100-Mann-Massenduschen bei eiskaltem Wasser, welches genau in dem Moment, wenn Du Dich eingeseift hast, zentral abgedreht und nicht wieder angestellt wird.
    Du findest Dich wieder, in einer Dir völlig unbekannten Welt und denkst, auch wenn Du nicht an einen Gott glaubst: „Lieber Gott hilf mir und lass das alles nur einen bösen Traum sein.“
    Aber es hilft Dir niemand und ein Gott schon gar nicht.
    Der Alptraum endet erst nach einem Viertel Jahr und danach bist Du ein völlig anderer Mensch.

    Brüllen, Schreien, Befehle und jedes Zuwiderhandeln, Nichtausführen oder einfach nur akustisch Nichtverstehen, wird augenblicklich, mit den abartigsten Bestrafungen geahndet, wovon das Putzen eines Urinals mit bloßen Händen und einer Rasierklinge oder das restlose Abpflücken der Blätter von Laubbäumen, noch zu den harmlosesten und ungefährlichsten Maßnahmen, „Dienstverrichtung außer der Reihe“ genannt, zählten.

    Andere Leute bestimmen, 24 Stunden am Tag über Dein Leben, sie schreiben Dir vor, wann, wie viel und wie lange Du zu essen und zu trinken, wann Du zu scheißen und wann Du und ob überhaupt, Du zu schlafen hast.
    Ich habe selbst erlebt, daß ein bekloppter Spieß, seinen GWD den Takt zum Suppelöffeln vorgab.
    Und dies alles im real existierenden Sozialismus, der sich das Wohl der Menschheit auf die Fahne geschrieben hatte.
    (Seit meiner eigenen NVA-Zeit habe ich eine abgrundtiefe Abneigung gegen alles, was auch nur den Anschein von sozialistisch oder links erweckt!)

    Nach dem viertel Jahr in der Ausbildungskompanie drückt man Dir eine AK47 in die Hand, gibt Dir einen Satz Mumpeln und stellt Dich, nach der obligatorischen Vergatterung, mit ständig wechselnden Postenführern, unter Androhung empfindlichster Strafen und dem Ober-Angst-Begriff „SCHWEDT“, in irgend einen Grenzabschnitt…

    Jeder DDR-Bürger, der halbwegs bei Verstand war, wußte, daß es nahezu aussichtslos war, diese perversen Grenzsicherungsanlagen unbeschadet zu überwinden und schon der Versuch oder die Planung, den damaligen Gesetzen der DDR zuwider lief.

    Nicht mal im Traum wäre ich auf die Idee gekommen, diese Grenze überwinden zu wollen.

    Und noch mal:
    NEIN, ich war nicht bei den Grenztruppen, nein ich war kein SED-Parteimitglied und nein, ich heiße auch heute, also rückblickend, das menschenverachtende DDR-Grenzregime nicht gut und ich verherrliche auch die DDR nicht und noch viel weniger wünsche ich sie mir zurück.

    Aber ich verwahre mich mit allem Nachdruck dagegen, wenn junge Schnösel, die 1979 noch als Matz im Schaufenster lagen, oder superschlaue Altbundesbürger, halb besoffen u./o. zugekifft, auf wunderliche Weise, mir, meine Lebensrealität im Unrechtsstaat DDR erklären wollen, ohne auch nur einen blassen Schimmer davon zu haben und vor allem, ohne all das im geschichtlichen Gesamtkontext, also durchaus von 1933-1990 (!) zu sehen.

    Von daher finde ich es erstaunlich, daß sich bei der geplanten Veranstaltung auch ehemalige Grenzsoldaten in die Gespräche einbringen wollen…. Dürfte ein hochinteressanter Abend werden.

    • Ron sagt:

      tl;dr

      „Dürfte ein hochinteressanter Abend werden.“
      Die Veranstaltung war gestern. Guten Morgen! 🙂

      • Röderberg1848 sagt:

        Ha, ha. Tja, siehste, ein gutes Bsp. für die Widrigkeiten des Lebens…, aber ich habe kein Problem damit, dazu zu stehen und kann auch über mich selbst lachen.
        Hier waren wohl meine Augen noch nicht aufmerksam genug und ich habe den Termin überlesen.

        Im Übrigen versuche mal Jeder, sich in die Situation eines Grundwehrdienst leistenden DDR-Grenzsoldaten hineinzuversetzen (Also die Berufssoldaten ausgenommen, denn die Drecksarbeit müssen immer und überall nur die untersten Dienstgrade verrichten.) … und frage sich dann: „Wie hätte ich mich verhalten, wenn in meinem Grenzabschnitt der Alarm eines „Grenzdurchbruchs“ ausgelöst wurden wäre?“

        Wohlbemerkt…, als 18, 19 oder 20 Jähriger, der all das, was er da übergeholfen bekommen hat, auf Grund fehlender Lebenserfahrung noch gar nicht erfassen oder gar unaufgeregt beurteilen kann, der dort wo er gerade stehen muß, nicht freiwillig, sondern auf Grund einer herrschenden Wehrpflicht und eines Befehls hingestellt wurde, mitten in der Nacht, eventuell noch völlig übermüdet, mitten im Wald, mit all seinen nächtlichen Nebengeräuschen, mit schlechter Sicht, mit förmlich hörbarem Pochen der Halsschlagader und einem Extremschub an Adrenalin…da sieht und hört man plötzlich Dinge, die man nicht für möglich hält.

        Hinter jedem Baum, hinter jedem Strauch sieht man dann plötzlich einen „Grenzverletzer“ mit Pistole oder Gewehr hocken, der einem selbst nach dem Leben trachtet, denn
        durch speziell geschulte Polit-Offiziere aufgeputscht, aufgehetzt, scharf gemacht und mit der Androhung sehr empfindlicher Strafen im Hinterkopf, welche in der DDR bis weit nach der Armeezeit ins Zivilleben hineinwirken konnten und sei es „nur“, daß man ständig für 3-6 Monate zur Reserve eingezogen wurde, muß (te) der junge Grenzer dann in Sekundenbruchteilen eine Entscheidung treffen, die ihm seine direkten Vorgesetzten und wenn man es zu Ende denkt, das gesamte SED-Politbüro, aufgezwungen hat.

        Die SED-Bonzen hatten den Finger nicht selber am Abzug, das mag sein, aber sie haben die DDR-Gesetze gemacht, die junge Grenzsoldaten zwang, wollten sie nicht gegen diese Gesetze verstoßen, auf ihre eigenen Mitbürger zu schießen, auch wenn es noch Kinder und Jugendliche waren.
        Und die SED-Bonzen haben Gesetze geschaffen, die jeden, der den Staat verlassen wollte, automatisch zum Verbrecher stempelte.
        Ein perverses System dieser Sozialismus, der eine tödliche Grenze unter dem Deckmäntelchen eines antifaschistischen Schutzwall propagieren mußte, aber in Wirklichkeit damit verhinderte, daß ihm die eigenen Bürger davon liefen.

        Darum frage sich Jeder:
        Hätte ich geschossen? Hätte ich versucht, daneben zu schießen? Hätte ich gar nicht geschossen? …

        …und dies alles auch vor dem Hintergrund und mit dem Wissen, um die anschließenden, nicht feinen Verhöre durch die „Abteilung 2000“ und drohende persönliche Konsequenzen, denn die DDR-Militärgerichtsbarkeit war noch drei Zacken schärfer, als die zivile DDR-Gerichtsbarkeit, denn die Schusswaffe am Ende nicht einzusetzen, bedeutete, je nach Auslegung und Gutdünken der Vorgesetzten, eine Befehlsverweigerung und die konnte hier enden:

        https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/repression-und-haft-2473.html?PAGE=artikel_detail&artikel_id=204

        http://www.psrb.de/militaer/?path=aktuell-detail.php&id=23

  5. Vollständige Zustimmung an Roederberg!!!!! Diese Erlebnisse waren so lebenseinschneidend, dass ich darüber ein Buch schreiben musste!!!! Gibt es nicht mehr im Handel Aber es musste raus, sonst könnte ich dies heute nicht mehr schreiben!

    • Röderberg1848 sagt:

      Hach Gottchen, der gute Wolfgang….

      Oder sollte ich besser schreiben der Ex-NVA-Oberstltn. Wolfgang Grenzebach,
      Stabsoffizier am halleschen Standort der 11. Mot.Schützen Division…?
      http://www.mz-web.de/halle-saale/60-jahre-nva-warum-ein-ehemaliger-offizier-sich-nicht-beklagt-23625678

      Ihr Nachname, Herr Grenzebach, ist ja mehr als passend zum Thema.
      http://www.mz-web.de/halle-saale/ddr-1979-wie-grenzsoldaten-einen-jungen-hallenser-ermordeten-24548654

      Ich maße mir nicht an, Ihre Verhaltensweise, den Ihnen unterstellten GWD gegenüber, zu bewerten, denn es wäre unfair, da ich Sie während Ihrer aktiven Zeit nicht erlebt habe.
      Dies mögen Ihre ehemaligen Untergebenen beurteilen, eventuell antwortet hier ja mal noch einer mit Mannschaftsdienstgrad, also GWD oder UaZ.

      Auch habe ich selber vernünftige Offiziere kennengelernt, die sich vom Soldatendienstgrad an, hochgedient haben.
      An diese Männer habe ich gute Erinnerungen, denn sie hatten noch menschliche Züge und schikanierten ihre Unterstellten nicht.
      Vielleicht waren Sie ja auch so ein Vernünftiger? Wir wissen es (noch) nicht.

      Es sei Ihnen auch unbenommen, Jahr für Jahr Ihre Annoncen zum 1.März in der „MZ“ zu schalten… Jedem wie ihm beliebt.
      Ist es aber nicht erstaunlich, daß dieses böse, Ihnen verhasste, kapitalistische System, gegen welches Sie und Ihre Genossen http://www.nva-interessengemeinschaft-halle.com/ ,
      immer noch virtuell zu Felde ziehen, Sie gewähren lässt und sogar Ihre Verbandstreffen toleriert.?

      Keine Personenkontrollen, keine Hausdurchsuchungen, keine operativen Zersetzungspläne, keine Vorladungen zur Klärung eines Sachverhaltes, keine Observierungen, keine Postkontrolle, keine Meldeauflagen, keine Wohnungsverwanzungen, keine vorläufigen Festnahmen, nichts, gar nichts?
      Dieser imperialistische Feind-Staat, der Euch aufgezwungen wurde und der Eure, ach so volksnahe Volksarmee einfach abgewickelt hat, scheint ja mit seinen inneren linken Gegnern doch sehr großzügig und human umzugehen…oder?

      Stellen Sie sich bitte im Gegenzug mal vor, wie es einem ehemaligen Oberstltn. der Wehrmacht in der DDR ergangen wäre, hätte dieser versucht, jährlich zum 16.März eine Annonce in der „Freiheit“ zu schalten…oder einen Traditionsverband ins Leben zu rufen…
      …nein, der Vergleich hinkt nicht, denn die Wehrmacht wurde von den Alliierten nicht als s.g. „Verbrecherische Organisation“ eingestuft und nicht verboten; einige Wehrmachtsteile kämpften sogar nach dem 8. Mai 1945, noch an deren Seite weiter…tja die Welt ist schon manchmal verrückt.

      Oder ein weiteres Szenario: Die DDR hätte, wie und warum auch immer, das Gebiet der alten BRD besetzt und die staatliche Kontrolle über das Territorium übernommen und es der DDR angegliedert… würde es eine, auch nur annähernd ähnliche Toleranz durch die staatlichen Organe der DDR, mit den alten Führungskräften in der Bundeswehr gegeben haben…?

  6. Wilfried sagt:

    @Röderberg
    Genau so war es. Und wer nicht irgendwie als Märtyrer geboren wurde, hat sich da reingeschickt, denn es hatte ja auch Auswirkungen auf den späteren Lebensweg, auf Arbeitsstelle oder Studium.
    Und das Töten von Menschen war weder vor dem Kaiser, noch beim Kaiser, noch beim Führer tabu. Sonst hätte es keine Weltkriege, und auch keine kolonialen der sog. demokratischen Staaten gegeben.
    Satt und faul vom grünen Tisch sieht im Nachhinein alles so einfach aus. Zeitzeugen indes sehen das alles ganz anders…

  7. becool sagt:

    Und ähnlich, wie es Röderberg beschreibt, war es bei Adolph, ist es in Nordkorea, vielleicht sogar in der Türkei unter Erdogan, in der Fremdenlegion, beim IS und in vielen afrikanischen Staaten.

    Und dennoch kann der eine in solch einer Situation besser zielen oder schlechter.

  8. Ron sagt:

    @wilfried

    Als „Tabu“ wird etwas bezeichnet, was gesellschaftlich nicht akzeptiert ist. Das Töten von Menschen ist – bis auf 12 Unglücksjahre – zumindest im heutigen deutschen Sprachraum seit Jahrtausenden verfemt. Und spätestens, seit der Bärtige mit seinen Steintafeln ankam, gibt’s das sogar schriftlich. 🙂

    So sind eben auch Tötungen verboten. Das waren sie auch in der DDR. Damals wie heute entbinden Rechtfertigungsgründe wie Notwehr von der schlussendlichen Strafbarkeit des Tötens. Das Befolgen eines so un(ge)rechten Befehls wird aber nunmal nicht einfach als Rechtfertigung akzeptiert. Das wurde in den Mauerschützenprozessen und der zugehörigen Berichterstattung ausgebreitet.

    Nach 1945 gab’s ja auch keine Täter, nur Befehlsempfänger. Und trotzdem werden heute noch Menschen wegen Beihilfe zum tausendfachen Mord angeklagt, die wahrscheinlich nicht einen einzigen Schuss abgegeben haben.

    @roderberg1848

    tl;dr

    Weinhold wurd doch wegen Totschlags angeklagt und auch verurteilt. Vom Klassenfeind!

    Und dafür, dass niemand von euch beiden bei den Grenztruppen war (in der Partei war natürlich sowieso niemand), wisst ihr beide aber ganz schön Bescheid! 🙂

  9. Röderberg1848 sagt:

    Ronny,

    Du verstehst es einfach nicht. Frag Deinen Vater wenn er denn DDR-Bürger war und zeig ihm dieses Thema hier, er kann es Dir erklären.

    • Ron sagt:

      Mein alter Herr war nicht nur DDR- sondern sogar mal (echter) Reichsbürger. Ich denke, er hat mir vieles ganz gut erklärt. Meine militärische Karriere hat auch etwas zum Verständnis beigetragen. Aber für’s Internet reicht’s wohl nicht…

  10. Wilfried sagt:

    Ronny, ich war zu dieser Zeit in keiner Partei, sehr viel später in einer anderen.
    Und Grenzer mußte ich werden, da hat mich keiner gefragt, und wehren konnte ich mich auch nicht, es war keiner da, gegen den das gegangen wäre.
    Und deine einlassung ist Quark, denn bereits 1870/71 wurde im Deutsch-französischen krieg getötet, dann wieder im Ersten Weltkrieg, zwischendurch bei den Burenkriegen, im Spanisch-Amerikanischen Krieg, im Ostafrikakonflikt, im Chinesich-Japanischen Krieg etc. Und du willst irgendwas von tabu herbeireden? Was glaubst du warum HK und KM Waffen in alle Welt exportieren? Wegen tabu? Du bist schlicht unreif… oder einfältig.

    • Ron sagt:

      „Du sollst nicht töten“ ist ein Grundsatz, an den sich die meisten Menschen halten. Zum Glück. Und das seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden. Genauso lange werden Verstöße gegen diesen Grundsatz bestraft. Mal mehr mal weniger.

      Wer in Notwehr ein Menschenleben auslöscht, wird (unter gewissen Voraussetzungen) auch heute nicht bestraft.

      Und Kriegshandlungen entbinden nicht automatisch von diesem vernünftigen(?) Grundsatz. Im Krieg wird nur anders gewichtet.

      Hast du dich als Grenzer in einen Kriegszustand versetzt gefühlt? „Kalter Krieg“ ist dabei nur ein Floskel. Das Kriegsrecht bzw. die so genannte „Haager Landkriegsordnung“ beinhaltet gewisse Verhaltensregeln, die auch für die DDR verbindlich waren. Spätestens seit 1956 auch die Genfer Konvention(en).

      Das Töten von (noch dazu unbewaffneten) Zivilisten ist aber selbst im echten Kriegsfall, nun ja, „haarig“.

      Vielleicht bin ich auch unreif und einfältig – mit dieser Meinung aber nicht allein und auch nicht in der Minderheit.

  11. Röderberg1848 sagt:

    Ronny schrieb:
    „Mein alter Herr war nicht nur DDR- sondern sogar mal (echter) Reichsbürger. Ich denke, er hat mir vieles ganz gut erklärt. Meine militärische Karriere hat auch etwas zum Verständnis beigetragen. Aber für’s Internet reicht’s wohl nicht…“

    Was ist das Besondere an diesen Reichsbürgern?
    —————————————————————————————————————–
    Ronny schrieb:
    „Ich denke, er hat mir vieles ganz gut erklärt. Meine militärische Karriere hat auch etwas zum Verständnis beigetragen.“

    Deine militärische Karriere…? Bei wem und warum hat die etwas, zu welchem Verständnis beigetragen? Ist alles etwas verworren…
    Auf der einen Seite versuchst Du uns die 10 Gebote, also nicht die lächerlichen Sozialistischen vom Genossen Spitzbart https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote_der_sozialistischen_Moral_und_Ethik ,
    sondern die jüdisch/christlichen, letztere zu finden im Alten Testament, nahe zu bringen.

    Aber auch dort steht im Original nicht etwa, „DU SOLLST NICHT TÖTEN!“ , sondern
    „DU SOLLST NICHT MORDEN“.

    Zwischen „töten“ und „morden“…. liegen aber Welten, oder?
    —————————————————————————————————————–
    Ronny schrieb:
    „Aber für’s Internet reicht’s wohl nicht…“

    Bezieht sich das auf Deinen Vater? Auch etwas verworren…

    • Ron sagt:

      „Was ist das Besondere an diesen Reichsbürgern?“
      Ihr Alter.

      „Deine militärische Karriere…warum hat die etwas [zum] Verständnis beigetragen?“
      Das wissen alle, die ein militärische Karriere absolviert haben. Mitreden können ist hier das Stichwort. 🙂

      „Aber auch dort steht im Original nicht etwa…“
      Erstens ist stark anzuzweifeln, dass du im Besitz des oder auch nur Zugriff auf ein bzw. das Original hast! Weiterhin bezweifle ich, dass im Alten Testament oder in anderen Aufzeichnung dieser Art deutsch geschrieben wurde.

      Und dennoch ist das Töten (eines Menschen) damals wie heute ein Akt, der nur in Ausnahmefällen folgenlos bleibt. Das Beispiel diente nur der Verdeutlichung des Tabus.

      „verworren“
      Woran ich nicht zweifle, ist dein gespieltes Unverständnis. 🙂

      • Röderberg1848 sagt:

        Ronny schrieb:
        „…mitreden können ist hier das Stichwort…“

        Aha; das schreibt klein Ronny, welcher hier und im wunderlichen Nachbarlöschforum, zu nahezu jedem Thema, bei welchem sich andere User äußern und beinahe zu jeder Tageszeit, seinen Senf dazugibt.

        Darum mein Junge, erzeuge hier nicht nur inhaltslose Luftblasen, sondern gib mal „Butter bei die Fische“:
        Hat Deine militärische Karriere vor Okt./Nov. 1989 und vor allem in der DDR stattgefunden?

        Wenn nicht und davon bin ich nach Deinen bisherigen, inhaltsfernen Absonderungen zum Thema überzeugt, spreche ich Dir jede Fähigkeit ab, hier, also bei diesem Thema, auch nur ansatzweise mitreden zu können, denn eine militärische Karriere in der Bundeswehr nach 1990, bei welcher auch jeder Mannschaftsdienstgrad nach Dienstschluß, in und außerhalb der Kaserne seine Zivilsachen tragen, sein privates Kfz, sein(en) privates Radio, Fernseher, Computer, Photoapparat, Tauchsieder, Kochplatte, Kaffeemaschine, Mobiltelephon u.u.u., mit zum Standort bringen und nutzen darf, wo für des Stuben- u. Revierreinigen eine externe Reinigungs- und zur Bewachung der Kaserne, eine externe Wach- u. Sicherheitsfirma anrückt und wo auch jeder Mannschaftsdienstgrad, ohne Probleme, nach Dienstschluß die Kaserne verlassen darf, spiegelt nicht mal zu einem Bruchteil die Zustände und Umstände, welche ein DDR-GWD oder UaZ widerspruchslos über sich ergehen lassen mußte.

        Du kannst hier, zu diesem Thema, maximal Fragen stellen und darauf hoffen, daß sie Dir von Zeitzeugen beantwortet werden, inhaltlich mitreden kannst Du nicht.

  12. Röderberg1848 sagt:

    Ronny schrieb:
    „…So sind eben auch Tötungen verboten. Das waren sie auch in der DDR….“

    Falsch mein Junge, Note 5 und setzen!

    Die Todesstrafe wurde in der sozialistischen DDR erst im Jahre 1987 offiziell abgeschafft, da wurdest Du eventuell gerade erst gezeugt, darum sehe ich Dir Dein Unwissen nach.
    Solltest Du mir dies nicht glauben wollen, hier ein Link dazu:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe#Deutsche_Demokratische_Republik

    Auch hatte der am längsten amtierende Oberbefehlshaber der NVA und Minister für Nationale Verteidigung, Armeegeneral Heinz Hoffmann, der ein bolschewistischer Raufbold der sprichwörtlich ersten Stunde, roher Klotz und Saufschwein vor dem Herrn war,
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/stasi-bericht-orgie-und-saufgelage-bei-ddr-minister-heinz-hoffmann-a-825032.html
    welches sich letzten Endes totgesoffen hat, bzgl. des Umgangs mit Schusswaffen und deren Einsatz gegen „Republiksflüchtlinge“ seine ganz spezielle Meinung, die er nicht hinter dem Berg hielt und die, erstaunlicher Weise, aufgezeichnet wurde.
    https://www.youtube.com/watch?v=Db83vKgjoBg

    Es mag sich heute kein Dokument in Form eines Schriftstückes/Gesetzblattes mehr anfinden, auf dem oben groß „Schießbefehl“ drauf steht, möglicher Weise hat es tatsächlich auch nie ein solches Dokument gegeben, alles möglich und auch denkbar, aber der Tod von „Republiksflüchtlingen“ wurde, wie der Hoffmann-Mitschnitt ganz eindeutig beweist, billigend in Kauf genommen und vielleicht nicht von allen, aber von sehr vielen Vorgesetzten brutal angestrebt. Die Hoffmann-Rede kann ohne weiteres als mündliche Dienstanweisung verstanden werden…und sie wurde auch so verstanden und um- und durchgesetzt.

    Wohin hätte sich denn der Grundwehrdienstler wenden sollen, um sich rechtssicher und ohne Repressalien und Bestrafungen befürchten zu müssen, beschweren zu können?
    An einen Militärstaatsanwalt oder einen Militärrichter? Wie hätte der Grundwehrdienstler den Kontakt herstellen sollen?

    Ronny, Du machst Dir völlig falsche Vorstellungen von den damaligen Verhältnissen und Lebensumständen in der DDR und die haben nichts, aber auch gar nichts mit dem Leben zu tun, welches Du heute gewohnt bist.
    Du konntest damals nicht einfach Dein Mobiltelephon zur Hand nehmen und einen Militärrichter oder eine Beschwerdestelle anrufen, es gab in der DDR keine Mobiltelephone und auch kein Mobilfunknetz. Eine E-Mail konntest Du auch nicht schreiben, so etwas gab es nicht. In dem Regiment, in dem ich kaserniert war, gab es eine, ich wiederhole E I N E Telephonzelle und in dem Regiment dienten, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, mindestens 1000-1200 Mannschaftsdienstgrade, also Grundwehrdienstler und Unteroffiziere auf Zeit. Mehr brauche ich dazu sicher nicht zu schreiben und jeder NVA-Gediente hier, kann Dir bestätigen, daß es in anderen Standorten nicht wesentlich anders war.

    Ronny schrieb:
    „Und dafür, dass niemand von euch beiden bei den Grenztruppen war (in der Partei war natürlich sowieso niemand), wisst ihr beide aber ganz schön Bescheid!“

    Ach mein Kleener, Dein Gesinnungskumpel @Sagi/@Spiegelfutzi@heiwu hat es doch schon längst erkannt, ich bin eine besonders helle Leuchte… er erliegt nur ständig dem Irrglauben, daß ich unter verschiedenen Namen/Identitäten schreiben würde; dabei bin ich einfach immer nur @Röderberg1848.
    Das war ich im alten HalleForum, das war ich im HalleSpektrum und das bin ich auch hier. Ne ganze Reihe User aus den 3 v.g. Foren kennen mich sogar persönlich und jetzt verrate ich Dir 3 Indianergeheimnisse:
    Für derartigen Unfug, also mehrere Namen/Identitäten bin ich einfach zu alt, zu bequem und ja, auch zu blöd, denn ich wüsste nicht, wie ich dies ohne fremde Hilfe anstellen sollte.
    Ja, lache Dich ruhig scheckig, aber Computer u. deren allumfassende Nutzung und Bedienung, sind mein Defizitgebiet. Ich habe hier auch nur einen uralten Schinken stehen, der bei Euch schon längst unter „Computer-Steinzeit“ abgeschrieben wäre. Aber für mein bischen Internet und Schreibkram reicht es, in dieser Beziehung habe ich überhaupt keine besonderen Ansprüche.
    Typischer Ossi eben, loofen musses, unkommbliziert musses sinn unn lange halten musses.

    Dafür habe ich andere Qualitäten. „Helle Leuchte“ ist nur eins meiner herausragenden Merkmale. Manche nennen mich auch den Strahler von Halle. Aber dazu später.

    Für @Wilfried kann ich nicht schreiben, wir kennen uns nicht, aber das, was ich hier schreibe ist nichts Ungewöhnliches und schon gar keine VS. Es ist einfach nur ein relativ umfassendes Allgemeinwissen, welches jeder halbwegs interessierte, ehemalige DDR-Bürger besaß/besitzt, der noch nicht dem Vergessen und der allgemeinen Volks-Verblödung anheim gefallen ist.

    Von dieser Sorte „normaler Mensch“ gibt es sogar in Halle noch ne ganze Menge Exemplare, aber die schreiben nichts mehr im Internet, weil sie sich nicht von linksradikalen Traumtänzern und/oder anderen, auch besoffenen oder zugekifften wunderlich-spiegelnden Selbstdarstellern runterputzen, arrogant belehren, volllöffeln oder weglöschen lassen wollen.

    Quelle meines hell leuchtenden Wissens, welches Du hier „als so besonders herausstellst“, ist aber auch ganz einfach eine normale, altersbedingte Lebenserfahrung und die Fähigkeit, mich mit fast allen meinen Mitmenschen auf einem normalen Niveau, von Angesicht zu Angesicht unterhalten und auch nach einem heftigen Streit, wieder auf eine rationale Ebene zurück finden zu können. Mit einem gewissen Maß an Altersmilde, gepaart mit Humor geht alles leichter. Und ich habe, bei bestimmten Dingen, ein immer noch erstaunliches Erinnerungsvermögen, was feine Details und Nuancen angeht.

    Übrigens habe ich nicht geschrieben, zu DDR-Zeiten in keiner Partei gewesen zu sein…und weil ich heute meinen großen RonnyIndianerGeheimnisOffenbarungstag habe, verrate ich Dir auch in welcher DDR-Blockpartei ich war, aber Du wirst es sicher schon lange vermuten, daß ein alter Nazi wie ich, nur Mitglied einer DDR-Nazi-Partei gewesen sein kann… und BINGO, Du hast Recht, ich war Mitglied der NDPD und habe voller Stolz und mit Verzücken mein silberfarbenes Parteiabzeichen mit den 3 Eichenblättern, selbst an der Berufsbekleidung getragen. Ich hoffe, daß ich wenigstens damit, Deinen Klischeevorstellungen über mich entspreche..?
    Bitte schreib „ja“ und enttäusche mich nicht.
    Ich habe auch heute noch mein NDPD-Parteiabzeichen und mir dafür extra eine riesige, weiße Rokkoko-Vitrine zugelegt, welche im Flur, gleich gegenüber der Eingangstüre steht.
    Ein Elektriker hat mir in die Vitrine mehrfarbige Halogenstrahler und einen elektrischen Drehteller, welcher mit rotem Samt bespannt ist, eingebaut.
    Auf diesem samtenen Drehteller liegt mein altes NDPD-Parteiabzeichen, dreht sich langsam im Kreis und wird von den Halogenstrahlern angestrahlt.
    Darum nennt man mich auch, wie oben schon angedeutet, aber nicht begründet, den Strahler von Halle.
    Ein Zufallsgenerator steuert die Farbauswahl und wenn ich nach Hause komme, gehe ich vor der Vitrine auf die Knie, falte die Hände und ergötze mich an der bunten Flackerei.

    Aber ich habe Dir noch ein 3. Indianergeheimnis versprochen und wenn Du im alten HalleForum und HalleSpektrum immer aufmerksam mitgelesen hättest, wäre es Dir bereits bekannt… nein ich habe nicht als GWD bei den Grenztruppen, sondern als freiwillig länger dienender UaZ, also 3 Jahre, bei den technischen Pionieren, genauer bei den Landeübersetzpionieren, gedient und große, schwimmfähige Kettenfahrzeuge (PTS-M) gefahren.
    Ein bewußter Grund dafür war, (so die damalige Vermutung), dadurch ausschließen zu können, eben nicht als GWD zu den Grenztruppen eingezogen zu werden…und es hat, zumindest bei mir, geklappt.
    Allerdings habe ich dieses „nicht an die Grenze zu müssen“, mit 18 zusätzlich zu dienenden Monaten, also der doppelten GWD-Zeit, sehr, sehr teuer bezahlt.
    Und bevor Du fragst: Nein, wenn man mich an die Grenze gezogen hätte, hätte ich keine 3 Jahre gedient und Ja, es war die sinnloseste Zeit meines Lebens und danach habe ich den Kanal von der DDR und deren scheinheiligen Sozialismus gestrichen voll gehabt.
    Während dieser 3 NVA-Jahre habe ich menschliche Abgründe erleben dürfen, die reichen bis an mein Lebensende.
    Man sagt zwar immer, daß man sich nur an die „guten Dinge“ erinnern würde, aber ich kann Dir versichern, ich habe nichts vergessen und kann mich auch heute noch, also nach fast 4 Jahrzehnten, aus dem Stehgreif an die Namen aller Vorgesetzten erinnern.

    • Ron sagt:

      Das Wesentliche hat Spiegelfutzi (scnr 🙂 ) bereits geschrieben, daher nur kurz zu „Note 5“:

      Das Töten anderer Menschen war u.a. nach §112 StGB-DDR verboten und mit Strafe bedroht. Bei schweren Fällen sogar mit Todesstrafe.

      Die Existenz einer Todesstrafe als „Beweis“, dass das Töten eines Menschen nicht verboten ist (anders lässt sich dein „Falsch mein Junge“ nicht interpretieren), zeugt einerseits von wenig juristischer, philosophischer oder moralischer Kompetenz, andererseits ist es ein Indiz für Spiegellesers Vermutung, dein vorgebliches Wissen bzw. deine „Erfahrungen“ entstammen eher dem Internet als deiner persönlichen Geschichte.

      Nach dieser Logik dürfte Freiheitsberaubung nicht strafbar sein, weil es Gefängnisstrafen gibt. Ist sie aber. Siehe §239 StGB und §131 StGB-DDR. („Wer andere Menschen einsperrt … wird bestraft.“)

      Der Schuss auf „Grenzverletzer“ ist natürlich auch keine (Todes)Strafe. Selbst wenn, wäre sie auch in der DDR nicht ohne (Schein)Verhandlung verhängt und schon gar nicht von 18-jährigen Wehrpflichtigen umgesetzt worden.

      Auf die anderen Dinge einzugehen, erspare ich mir. Die Aussicht auf vernünftigen Dialog ist zu gering.

  13. Spiegelleser sagt:

    @rödeldödel

    Nun ist klar, warum du (zum Glück) nur alle 2 Wochen deine Gülle publizierst. Du musst dir das mühsam zusammensuchen. Die anderen Accounts schlucken(!) ja auch noch Zeit.

    Ne ganze Reihe User, UaZ, NDPD – herrlich! 😀

    Warum immer gleich so auf die Kacke hauen?! Es wird nicht authentischer, wenn man übertreibt.

    Und wieso unterscheidest du zwischen Ronny und mir? Wir sind doch alle Einer! Ronny, Sagi, Spiegelfutzi, Heiwu, Wolli, Fractus, SfK, Zwischeninstanz, Sazi, Nixidee, Radler, Geraldo, Keule, HansimGlück, wolfgang, peterkotte, normalbürger, probitzer, mirror, farbi und Elffriede – alles eins.

    Kann man mal sehen, wie viele Identitäten so ein moderner Computer ermöglicht. Rund um die Uhr dazu. 🙂

    P.S.: Übrigens, mein alter spektrum-Account geht noch. Grade probiert. Deiner auch? 😉

    • 10010110 sagt:

      Du meins „Sagisdorger8“? Der wurde doch gesperrt, wie ich das mitgekriegt habe.
      Ach nee, ich glaube, dort gab es auch einen „Spiegelleser“. Aber das Rumtrollen macht da nicht so viel Spaß, weil die Moderatoren Korinthenkacker sind, nicht wahr?

  14. Röderberg1848 sagt:

    Na Du rheinisches Heinzelmännchen, kommt auch mal was zum Thema?

    Ist Mist, wenn Du hier nichts löschen kannst, oder? Der Stachel sitzt richtig tief….nicht wahr?
    Schäumst Du schon richtig vor Wut? Schütte Dir, wie gewohnt, Deinen Rußschäddel schön zu, dann pöbelt es sich viel besser und ungehemmter, Schnuckiputzi.

    Weil aufgeblasene, besser wissende Klugscheißer wie Du, jeden nur halbwegs vernünftigen Austausch in den Foren mutwillig unterlaufen, durch Pöbeleien stören, bzw. den Leuten erklären wollen, was sie zu tun, zu denken und zu lassen haben, genau darum ziehen sich die meisten User angewidert zurück.

    Aber ich halte Dir gerne Deinen eigenen Spiegel vor. Bin doch ein netter und hilfsbereiter Hallenser.

  15. Röderberg1848 sagt:

    Ich schreibe mal nichts weiter dazu.
    Wie jedes Opfer dieser Grenze, auch hier eine Tragödie, aber mal mit ganz anderem Hintergrund:
    http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/Biografien-von-Todesopfern/Corghi_Benito/index.html

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