Fridays for Future protestiert auf dem Markt gegen die Kohle

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28 Antworten

  1. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Ich fand es besser, alle Demos auf den Samstag zu konzentrieren.
    Die täglichen Meldungen über irgendwelche Demos verstellen den Blick auf das Wichtige.
    (Dabei können wir noch froh sein, dass kein Zirkus in der Stadt ist.)

  2. mirror mirror sagt:

    Solange die Kohle der Eltern für das Taschengeld reicht ist alles gut.

  3. Remus Lupin sagt:

    Früher hieß es mal »Jugend forscht«; heute »Jugend fordert«.

    • Sachverstand sagt:

      Nun wären wir in deren Alter, kann da jetzt freilich nur für mich sprechen, wären das auch meine Forderungen. Wobei ich jeglichem überzogenen Konsum schon immer zutiefst abgeneigt gewesen bin. Ich kann mich gut daran erinnern das die „Ökostars“ meiner Jugend, Grzimek, Sielmann, Cousteau, schon damals vor dem Schlamassel gewarnt haben, den wir heute haben. Das Problem der jungen Leute sehe ich eher in deren steifen Blick hauptsächlich in Richtung der Energiefrage, gekoppelt mit Individualverkehr. Aber sei es drum, dass ist ja auch das mediale Hauptaugenmerk. Dabei wird gern Vergessen, dass die hochgelobten E-KFZ (mit Akku) so umweltfreundlich bei genauer Betrachtung nicht sind. Selbst wenn das so wäre, würden auch die weitere Flächenversiegelungen durch den Bau von Verkehrsflächen nach sich ziehen. Damit bin ich beim für mich eigentlichen Hauptproblem. Flächenversiegelung! Was allein in D seit der Kehre an offener Fläche durch Überbauung, inklusive aller damit verbundenen Schadwirkungen (Grundwasserabsenkungen, fehlende Wasseraufnahmefähigkeit etc.pp.)abhanden gekommen ist, hat schon eine gewisse klimatische Bedeutung. Im Stadtgebiet freilich erst Recht, wenn jede Klitsche zugepflastert wird. Ist letztlich aber auch nur 1 weiterer Bestandteil einer komplexen Thematik. Und zu retten wird das Ganze nur noch durch zügigen Verzicht, Verzicht und nochmals Verzicht sein, vorrangig in den westlichen Konsumgesellschaften! Das wird im Ergebnis letztlich aber nur über eine grundlegende Neudefinition von Gesellschaft und Wirtschaft erfolgen können. Das Primat wird hierbei nicht mehr die Wirtschaft heutiger Machart sein können.

      • mirror mirror sagt:

        Verzicht, Verzicht, Verzicht wird nichts, aber auch gar nichts bringen, wenn wir das weltweite Bevölkerungswachstum und den legitimen Wunsch nach mehr Wohlstand in den Entwicklungs – und Schwellenländern nicht mit weniger Resourcenverbrauch darstellen können. Unbestitten sind bis in den letzten Hinterhof von Afrika Bestrebungen im Gange, ohne technische Innovationen und Hilfe der Industrieländer wird das nicht funktionieren. Für die globale Klimabilanz bringt es mehr, die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft über Geld und Kompetenz in den Transformationsprozess einzubringen. Zurück in die Höhlen der Steinzeit hat global gesehen keinen positiven Effekt.

      • farbspektrum farbspektrum sagt:

        „Und zu retten wird das Ganze nur noch durch zügigen Verzicht, Verzicht und nochmals Verzicht sein, vorrangig in den westlichen Konsumgesellschaften! “
        Wo bleibt der Appell an die dritte Welt, das Bevölkerungswachstum runterzufahjren?

        • Sachverstand sagt:

          Solange die sog. „3.Welt“ die verlängerte Werkbank der westl. Konsumgesellschaft ist, solange werden die dortigen Großfamilien die Altersversicherung der jeweiligen älteren Generation sein. Wie ich bereits schrieb, Gesellschaft und Wirtschaft sind neu zu definieren! Kann man in diesem Zusammenhang durchaus auch Wohlstand mit einbeziehen, um @mirror mit zu bedienen. Der Weg in die „Höhlen der Steinzeit“ ist auf dem jetzigen Weg wahrscheinlicher, als bei einer notwendigen Neuorientierung.

        • Gast sagt:

          Shhh. Du weißt doch, “whataboutism” ist nur erlaubt, wenn es deren Narrative unterstützt

        • Oberlehrer sagt:

          In allen hochentwickelten Gesellschaften gehen die Geburtenraten zurück und die Lebenserwartung steigt. Die Lösung besteht also darin, dazu beizutragen, dass sich die dritte Welt entwickeln kann.

  4. Stadtfan sagt:

    Da macht es doch Spass in die Innenstadt zum genießen und shoppen zu gehen zwischen 3 verschiedenen Demos umringt von Polizeiautos. So klappt es mit der Innenstadt.

  5. Alt-Hallenser Alt-Hallenser sagt:

    Die ,,Freitags-für-die Zukunft-Kinder“ sollten bedenken, daß schon18 Jahre ein sehr knapp bemessender Zeitraum ist, um diese Dimensionen des Umstieges zu bewältigen. Und da verlangen sie, daß das in 10 Jahren zu bewältigen. Auch nicht in Corona-Zeiten. Es ist weit mehr zu machen als nur ein paar Windräder, Solarparks hinzustellen und viele E-Autos zu bauen, wenn man aus der Kohle endgültig aussteigt.

    • ZANDER sagt:

      Mir ist es vollkommen Wurscht wer was wann laufend fordert.Nimmt sich keiner ernsthaft an.Wichtig ist, dass mein Haus mit Energie versorgt wird.Nach mir die Sintflut.

    • Oberlehrer sagt:

      Es sind Kinder und Jugendliche, für die sind 18 Jahre ein ganzes Leben.

    • farbspektrum farbspektrum sagt:

      UTP (Unterrichts Tag in der Produktion) wäre für die Kids nicht schlecht, damit sie nicht die Bodenhaftung verlieren.
      Außerdem sollte unser Bildungssystem den Kids auch die Komplexität der Wirtschaft und gesellschaftliche Zusammenhänge nahe bringen.
      Wie wäre es denn, wenn die Kids mal einen Monat ohne die Produkte der „alten Industrie“ leben würden, On nein, Strom gibt es auch nicht. Stromleitungen aus nachwachsenden Rohstoffen gibt es noch nicht.

      • Alt-Hallenser Alt-Hallenser sagt:

        Da kann man nur zustimmen. Man brauch ja nicht zu schätzen aber höchstwahrscheinlich annehmen, daß dort wohl keine Kinder soliden Handwerkern dabei sind.

      • rupert sagt:

        @ farbsprektrum

        Zitat: „Stromleitungen aus nachwachsenden Rohstoffen“

        Verbrennen Sie im Winter auch immer Ihre Kupferkabel im Ofen damit es vor der Webcam schön warm ist?

        Wenn Sie mal vorher die Isolierung entfernt hätten, dann könnten Sie heute noch klar denken und würden verstehen, dass es auch ohne die Verbrennung fossiler Rohstoffe Strom gäbe.

        https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/stromerzeugung-erneuerbar-konventionell#stromerzeugung-nach-energietragern-

        • Stadtmensch sagt:

          Farbi hat viele Jahre in der Kupfer-Synthese gearbeitet. Der weiß, wovon er spricht! ?

        • farbspektrum farbspektrum sagt:

          Sie sind schon so blind vor lauter Ideologie, dass sie die Frage nicht verstehen. Ich will jetzt nicht die Anlagen anführen,die zu Erzeugung der Energie dienen und aus zig Rohstoffen der „alten Industrie“ bestehen. Nein, die Frage war, wie die Energie in die Wohnungen kommt. Über gesponnenes Stroh?

          • rupert sagt:

            @ farbspektrum

            Kennen Sie den Begriff der „Bundmetalldiebe“?

            Man muss sich das so vorstellen:
            Die klauen die Kabel der Energie um sie dann im eigenen Ofen zu verbrennen. So wie Sie bisher.

            Ich kann mich aber auch irren und die machen damit was ganz anderes.

            Sie könnten das ja mal für uns recherchieren.

  6. Wuffi sagt:

    Kann ich Stadtfan nur zustimmen, es ist schlimm geworden jedes Wochenende eine bzw. mehrere Demos. Die fordern Kohleausstieg und die Länder um uns drumherum bauen neuen Kohlekraftwerke. Was nun fridays for furure aber das interessiert die gar nicht Hauptsache irgend etwas wird gefordert.

  7. Hallenser123 sagt:

    Jetzt mal ehrlich selbst wenn Deutschland alle Kohlekraftwerke abschafft wird es der Umwelt nicht wirklich so viel helfen weil andere Länder immer mehr Kohlekraftwerke erbauen

    Und das mit den ganzen Demonstrationen nervt langsam echt es sind so ziemlich jedes Wochenende Demos und haufenweise Polizisten in der Innenstadt man kann am Wochenende selten mal einen wirklich entspannten Tag mit der Familie in der Innenstadt haben ohne das man mindestens an einer Demonstration vorbei kommt

  8. Supi sagt:

    Wieder alle auf einem Haufen. Da klappt auch mit Korona???

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