Für 170 Millionen Euro: 56 neue Straßenbahnen für Halle – Altbahnen droht mittelfristig Zulassungsverlust

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35 Antworten

  1. Rolf sagt:

    Super top sonst keine anderen Probleme???
    Neue Straßenbahnen gleich mit Gesichtsscanner…….ohne Maske kein Zutritt……!!!!! Willkommen in der Diktatur!!!!

  2. G sagt:

    Neue Bahnen brauchen wir doch gar nicht…. Bis dahin müssen wir alle Radfahren und der Kirche des heiligen erleuchteten huldigen…

  3. 10010110 sagt:

    […] Restlaufzeit der Fahrzeuge, die dann durch die Aufsichtsbehörden für den Personenverkehr nicht mehr zugelassen werden.

    Die alten Tatrabahnen sind 50 Jahre lang gefahren und dürften auch noch weiter fahren, wären sie nicht ersetzt worden. Warum sollte das für die aktuellen Bahnen nicht gelten?

    • farbspektrum sagt:

      Kann man nicht auch mal Straßenbahnen bauen, in denen es sich angenehm fahren lässt? Vom Fahrkomfort – bis auf die hohen Einstiege- waren die Tatra-Bahnen den heutigen Wagen überlegen. Ich fahre ja sehr selten mit der Bahn, aber ich muss jedes Mal an die römischen Gemeinschaftstoiletten denken und bin froh, wenn ich wieder raus bin, Naja, schmale Spur, enge Altstadtkurven, Kosten – wird also nichts.

  4. U sagt:

    Die alten Bahnen könnte man ja an arme Westdeutsche Städte spenden.

  5. Z sagt:

    Die Havag kann ja dann die alten Bahnen an arme westdeutsche Städte spenden.

  6. Hallenser sagt:

    Hoffentlich ist man so weitsichtig und kauft endlich Bahnen mit Klimaanlage.

  7. keinHallenser sagt:

    „Die Konsequenz ist die laufende Instandhaltung der Fahrzeuge ohne finanzielle Hilfe des Landes und der in diesem Zusammenhang stehenden Restlaufzeit der Fahrzeuge, die dann durch die Aufsichtsbehörden für den Personenverkehr nicht mehr zugelassen werden. Die Beförderung der Bevölkerung in Halle (Saale) mit der Straßenbahn ist langfristig nicht gesichert.“

    Genau darum geht es…für die Instandhaltung der Bahnen bekommt man keine Fördermittel vom Land, man müsste also mal eigenes Geld in die Hand nehmen, um die Bahnen zu warten und fahrfähig zu halten. Aber wie es nun mal so ist, will die HAVAG lieber Millionen von Steuergeldern abgreifen, anstatt endlich mal ordentlich und kostendeckend zu wirtschaften und eigene finanzielle Reserven aufzubauen. Fördermittel gibt es aber nur, wenn man neue Bahnen kauft, anstatt die alten Bahnen für viel weniger Geld regelmäßig zu warten. Denn, wenn die Wartung regelmäßig durchgeführt wird, droht auch kein Verlust der Zulassung.
    Der Eigenanteil bei der Beschaffung der neuen Bahnen sollte nicht nur bei knapp 20% liegen, er sollte deutlich über 50% liegen…damit solche Ideen im Keim erstickt werden. Überhaupt sollte man erst mal abwarten, wie sich das ganze Thema ÖPNV in Zukunft entwickelt und was die Folgen der Pandemie auch für die Ausstattung der Fahrzeuge des ÖPNV zukünftig ausmacht.

    • Hallenser sagt:

      Wie hoch sind denn die ungeförderten Instandhaltungskosten? Mehr oder weniger als die 20% Eigenanteil?

      Du hast nicht sehr viel Ahnung. Nicht von Wirtschaft, nicht von ÖPNV, nicht von kommunalen Haushalten, nicht von Mathematik. Aber du kannst heiße Luft vertrömen. Das ist auch was. Hoffentlich funktionieren die Klimaanlagen, wenn du das eine Mal im Jahr mitfährst.

      • keinHallenser sagt:

        OK, wenn ÖPNV und kommunale Haushaltspolitik heißen, man macht nur das, was sich durch millionenschwere Fördermittel trägt, nicht durch nachhaltige Haushaltsplanung und kostendeckende Wirtschaftspläne, dann hab ich davon keine Ahnung und will davon auch keine Ahnung haben. Dazu habe ich nämlich eine andere Meinung. Ich fahre übrigens mehr als ein Mal im Jahr mit der Bahn.

      • Nobody sagt:

        Toll daß in Ihrer Abgreifer-Logik nur die 20% Eigenanteil eine Rolle spielen. Die 80% Fördermittel sind natürlich kein Steuergeld und regnen als Mana vom Himmel. Alles klar.

    • wien 3000 sagt:

      Erstmal hat jede Bahn nur eine begrenzte Lebensdauer, in der sie wirtschaftlich zu betreiben ist. Mit zunehmendem Alter steigt der Instandhaltungsaufwand, die Beschaffung von Ersatzteilen wird schwieriger und teurer und dann sinkt u.U. die Zuverlässigkeit. Die ältesten Niederflurbahnen vom Typ MGT-6 wurden meines Wissens in den Neunzigern beschafft, also gehen Sie so langsam aber sicher auf die 30 Jahre Betriebszeit zu. Wenn man bedenkt, wie lange Beschaffungen in Deutschland leider dauern ist es richtig sich bereits jetzt um neue Straßenbahnen zu kümmern.
      Außerdem Ist ein zeitgemäßer und attraktiver ÖPNV für eine Großstadt wie Halle zur Aufrechterhaltung der Mobilität zwingend erforderlich. Für einen attraktiven und zuverlässigen ÖPNV braucht man nunmal auch modernes und zuverlässiges Fahrzeugmaterial. Neue Straßenbahn sind somit definitiv keine Luxusinvestition. Übrigens werden Beschaffungen von neuen Straßenbahnen oder auch Bussen nicht nur im Osten Deutschlands gefördert, sondern auch im Westen.

      Wenn die aktuellen Straßenbahnen in einigen Jahren nicht mehr wirtschaftlich zu Unterhalten sind oder Ersatzteile fehlen und es gibt deshalb Zuverlässigkeitsprobleme bin ich mir ziemlich sicher, dass du einer der ersten bist, welcher dann vorwurfsvoll die Frage stellt warum man sich nicht viel früher um neue Straßenbahn gekümmert hat.

  8. Da wird soviel Geld für Straßenbahnen ausgegeben u.der Gimritzer Damm bleibt.Siebeneinhalb Jahre warten wir auf ein Hochwasserschutz,nichts passiert.Wir werden nur immer verarschtEigentlich war klar,daß er gebaut werden kann ,aber sichtlich wartet man mal wieder auf Klagen?Sehr traurig ,da sind neue Bahnen wichtiger ,als die Sicherheit der Menschen!?

    • Kazan sagt:

      Das sind zwei unterschiedlich Zuständigkeitsbereiche. Für den Hochwasserschutz ist das Land zuständig, Für den ÖNPV in Halle die Stadt. Auch kommt das Geld dafür aus unterschiedlichen Töpfen.

      Also nicht der Stadt Halle die Schuld geben, dass der Damm bisher nicht gebaut wurde sondern dem Land Sachsen-Anhalt, weil die Stadt dort schlicht weg nichts zu sagen hat.

    • 10010110 sagt:

      Was für ein vollkommen willkürlicher, nur von Eigeninteressen geleiteter Vergleich. ?‍♀️

  9. Ne sagt:

    Ja da haste wörtlich mal recht

  10. Je sagt:

    Wie oft müssen denn die bahnen erneut werden? Ihr spinnt doch

  11. Ein hallenser Unternehmer sagt:

    Wenn das der Preis für eine kostenlose Beförderung aller Hallenser wäre, dann könnte man darüber nachdenken.

    Ansonsten sollte das Unternehmen wie jedes andere Unternehmen darüber nachdenken an welcher Stelle man sparen kann:

    Braucht die HAVAG so viele Mitarbeiter?

    Brauchen wir alle paar Minuten eine Bahn an der Haltestelle oder reicht ein größerer Intervall?

    Sind nicht vielleicht Busse (z.B. auch wasserstoffbetrieben) eher eine zukunftssichere Investition als ein riesiges Schienennetz, das alle 17 Jahre komplett erneuert werden muss (siehe Altstadt)?

    Das könnte man einmal diskutieren.

    • Kazan sagt:

      Wo soll da gespart werden? Hat man schon mal vor ein Parr Jahren versucht (Vergrößerung der Takte, Einsparung bei Personal, Auslagerung von Busfahren in eine Tochterfirme, Saalebus). Danach sind die Fahrgastzahlen zurück gegangen. Wenn man die Autos aus der Stadt verbannen will muss der Takt sogar noch verdichtet werden (nicht nur bei der Straßenbahn sondern auch den Bussen) und die HAVAG wird noch mehr Personal und Fahrzeuge brauchen.

      Busse sind bei unserer engen Innenstadt komplett untauglich, sonst hätte man schon zu DDR-Zeiten (wie in anderen Städten) die Straßenbahn durch Busse ersetzt.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Diskutiert wird in Deutschland viel und auch viel Geld ausgegeben.
      Ob diese Investitionen in den ÖPNV wirklich zukunftsfähig sind ?
      https://www.busplaner.de/de/news/mobilitaet-oepnv-unternehmen-mobilitaetsforscher-warnt-oepnv-taugt-nicht-als-rueckgrat-der-verkehrswende-27239.html

      ,,Doch dazu müsste die Organisation von Bussen und Bahnen völlig neu gedacht werden.!“

    • 10010110 sagt:

      […] ein riesiges Schienennetz, das alle 17 Jahre komplett erneuert werden muss (siehe Altstadt)?

      Das kann man so nicht verallgemeinern. Es hängt stark von der Beanspruchung ab, wie häufig Schienen ausgetauscht werden müssen. Die Schienen in der Altstadt sind ein schlechter Maßstab, weil sie sehr kurvenreich und stark befahren sind und daher durch die entstehende Reibung mit den Rädern (woher auch das typische Quietschen der Bahnen kommt) deutlich stärkerem Verschleiß unterliegen als z. B. die Strecke in Halle-Neustadt oder am Gimritzer Damm. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden die letzten größeren Gleisarbeiten vor dem kürzlichen Neubau am Gimritzer Damm noch Ende der 80er Jahre – also vor über 30 Jahren – gemacht. Und auch die Strecke in Halle-Neustadt wurde 1999/2000 fertiggestellt, das ist auch schon über 20 Jahre her, und seit dem musste nichts komplett erneuert werden.

  12. Sachverstand sagt:

    Wie geht das mit dem Alter 30 Jahre überhaupt? Der Ansatz 2025-2028 in Verbindung zu den 30 Jahren suggeriert doch, dass diese (neuen) Bahnen bereits 1995-1998 in Dienst gestellt wurden. Kann ich mich überhaupt nicht erinnern. „Tatra“ ja und dazu noch die Oldies aus BaWü (S oder KA?). Die Jetzigen kamen meiner Meinung nach doch erst einigermaßen deutlich nach der €-Einführung, also nach Beginn der 2000er Jahre.

  13. hallenser sagt:

    Daß halle neue und vor Allem größere fahrzeuge braucht, ist klar, Aber 2Die bisherigen Fahrzeuge werden dann um die 30 Jahre alt sein“…
    ….“die dann durch die Aufsichtsbehörden für den Personenverkehr nicht mehr zugelassen werden“…. , das ist doch ein Armutszeugnis für die Qualität der Fahrzeuge. Wie lange waren die „Lindnerwagen“ im Einsatz, wie lange die Tatras(einige fahren heute noch in Leipzig, Dresden, e.t.c) und in ausländischen Städten. Und bei den heutigen Gleisen und Wagenauslastungen dürfte doch der Verschleiß ein Kinderspiel sein gegenüber den DDR-Zeiten.

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