Gedenken zum 8. Mai auf dem Südfriedhof: als vom barbarischen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine die Rede war, gingen einige Teilnehmer erbost

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  1. Joachim Euther sagt:

    Ein ziemlich peinlicher und menschlich widerlicher Haufen zugleich und sich erdreisten im Namen des Volkes zu reden. Nach Umfragen ist eine klare Mehrheit der deutschen Bevölkerung für die Waffenlieferungen an die Ukraine, um sich gegen faschistischen und völkermörderischen Angriffskrieg Russland verteidigen zu können.

    • Klaus sagt:

      Joachim Euther
      Es geht hier um den Ruhm und die Anerkennung der Befreiung der Welt vom Nationalsozialismus! Und die Russen haben natürlich den größten Teil beigetragen und die größten Opfer gebracht…da kann man einfach mal drüber nachdenken, innehalten und die Fakten akzeptieren.
      Keine Ahnung, weshalb Sie sofort wieder abschweifen…

    • aber natüürlich sagt:

      „Nach Umfragen ist eine klare Mehrheit der deutschen Bevölkerung für die Waffenlieferungen an die Ukraine“

      Nach Umfragen… selten so gelacht. Jede Waffenlieferung bringt uns einem Krieg mit Russland näher. Das will bestimmt niemand, der in Deutschland lebt. Außer gewissen gewissenlosen Politikern vielleicht.

      • nicht so viel Propaganda bitte sagt:

        Jeden Waffenlieferung bringt Russland zum Neubewerten der aussichtslosen Situation. Sooo viele Strafgefangene zum Verheizen gibt es nun auch nicht mehr.

        Es werden in naher Zukunft die ersten Verlautbarungen zu hören sein, dass jetzt, wo fast alle „Nazis“ in der Ukraine eliminiert seien, man nun auf „Entnazifizierung“ in Form der „freiwillige Umerziehung“ setze. Interessent sollen sich dann in Russland einfinden oder so.

        Vielleicht schon, wenn in Georgien das (georgische) Volk wieder legitime Vertreter ins Amt wählt. Spätestens, wenn der erste deutsche „Patriot“ auf der Anklagebank zusammenbricht. 😉

    • Kuhbauer sagt:

      Sagt einer, der nie einen Stahlhelm auf dem Kopp hatte.

  2. Franz2 sagt:

    Tja, die harte Realität tut weh und einige Ewiggestrige können scheinbar nicht ertragen, dass Russland wohl doch mehr mit Nazideutschland gemein hat.

  3. Eibacke sagt:

    Es ist ja richtig, wenn man an die ca. 27 Mio. Opfer Russlands im 2. Weltkrieg erinnert. Sich dann aber der aktuellen Realität eines unberechtigten Angriffkrieges gegen die Ukraine zu verweigern, scheint doch eher mehr mit Realititästsverlust und den Vergleich der Sowjetunion mit ihrem Millionen Opfern im 2. Weltkrieg zu rechtfertigen, für den jetzigen Krieg. Genauso, wie sich Linke gerade darüber streiten, wer gerade den „gerechten“ Krieg in Israel führt. Ich bin selbst in einer linken Familie großgeworden. Und beide Themen kenne ich logischerweise.
    Zu Rußland (ich würde eigentlich so gerne mal dahin). Der Angriff ist klar Völkerrechtswidrig und gehört mit allen Mitteln zu verteidigen.
    Zu Palästina und Israel kann ich nur sagen l, jede(r), der meint sich auf eine von beiden Seiten stellt und sich am Ende als Links verortet, der sollte als kleine Lektüre ab der Gründung des Staates Israel 1948 damit anfangen sich damit auseinandersetzen. Und wem es dann tatsächlich interessiert mal mit der Geschichte. So knapp 1500 v. Chr. das sollte reichen. Vielleicht würde/sollte man sich dann als Mandantin der Linken bei zwei solcher Demos eher dazwischen verorten. Bei einem Konflikt der zumindest seit 1948 auf beiden Seiten beruht.

    P.S.: Bei allen Terroranschlägen gegenüber Israel oder den Kriegen, wie den 6 Tage Krieg, geht es mir als Linker tatsächlich auf die Nerven, das jegliche Kritik an Israel mit seiner Politik automatisch der Holocaust herangeholt wird. Die haben zurzeit eine ultra rechte Regierung und wir werben hier für Toleranz. Finde den Fehler oder Frage mal die nicht orthodoxen oder liberalen im Land.

  4. Diagnostiker sagt:

    Wenn man sich die Visagen dieser Typen betrachtet, kommen Erinnerungen an düstere Zeiten hoch, wo diese Typen sich als Klassenkämpfer in der SED profiliert hatten und dann als Wendegewinner gern ihre einstigen Privilegien genutzt hatten, um sich mit Immobilien und lukrativen Posten ein wohlstandsgesättigtes Leben in der Marktwirtschaft zu sichern. Einfach nur widerwärtig, mit anzuschauen, wie sich Putins nützliche Idioten hier neuerlich als antifaschistische Widerstandskämpfer inszenieren …

    • Doppelstandards sagt:

      „Wenn man sich die Visagen dieser Typen betrachtet…“

      Man stelle sich vor, es wären Migranten zu sehen, dann wäre dieser Kommentar so nicht freigeschaltet worden.

  5. Robert sagt:

    Es darf hier noch mehr Hass und Hetze gegen Russland und Putin geübt werden.
    Russland ist nicht mein Feind !

    • Emmi sagt:

      Doch Robert, ist er.
      Mir wurde eine Freundschaft zu DDR Zeiten aufgezwungen und ich musste sogar in einer Organisation (DSF) dafür zahlen. Das Geld wurde an die Russen gegeben oder für Alibiveranstaltungen mit Offizieren in den russischen Kasernen benutzt. Dort wurde dann gesoffen. Echte Begegnungen waren verboten. Schön da zeigte sich, wie die Soldaten von ihren Vorgesetzten behandelt wurden. Von DDR Bürgern wurden also monatlich, zu den schon nach Kriegsende gemachten Reparationen, weitere Reparatuonsgelder geleistet. Russland ist nicht mein Freund. Ich bin aber gegen Krieg.

  6. F. sagt:

    Warum wir uns in den Scheiss Krieg reinziehen lassen ist mir immernoch unverständlich… Was geht und die Fehde zwischen biden und Putin an .. aber es ist offensichtlich wie immer .. eine Regierung welche innenpolitisch vollständige versagte will mit Kriegen glänzen.

  7. Emmi sagt:

    „Einige Personen hatten sich Buttons in den russischen Nationalfarben angesteckt. “
    Wenn diese Leute Russland so verehren, dann können sie gerne dahin auswandern. Wenn Russen durch Deutsche Waffen in der Ukraine sterben, gibt es eine einfache Logik. Einfach aus der Ukraine verschwinden in ihr eigenes Territorium.

    • Realität sagt:

      Was ist mit denen die sich Ukraine-Buttens anheften , sollen die auch auswandern ?
      Der Hintergrund dieses Konflikts sollte mal genau und ehrlich herausgestellt werden.

      • Diagnostiker sagt:

        Ja, mach mal. Ich bin gespannt …

      • Franz2 sagt:

        Naja, ist eigentlich ganz einfach: Putin will souveränen Staaten vorschreiben, wie sie zu leben haben und welchen Weg sie nicht einschlagen dürfen – wer sich dagegenstellt, der wird eben von der Landkarte getilgt. Jedes Land hat die freie Entscheidung welchem Bündnis man beitritt oder ob man neutral bleibt. Die, die sich immer Demokraten nennen und meinen, wir leben nicht in einer Demokratie, scheinen diese Werte Anderen scheinbar nicht gewähren zu wollen – vor allem, wenn es russischen Großmachtsphantasien entgegensteht.

        • Franzl schwurbelt mal wieder... sagt:

          „Putin will souveränen Staaten vorschreiben, wie sie zu leben haben und welchen Weg sie nicht einschlagen dürfen“

          Russlands Sicherheitsinteressen werden seit Jahren mit Füßen getreten, wolltest du sicher schreiben.
          Die USA wollten damals keine sowjetischen Atomraketen vor ihrer Haustür (Kuba) stationiert haben, Russland will keine Ukraine, die zum NATO-Vasallen samt stationierter Atomwaffen wird.
          4 min. Flugzeit bis Moskau sind eben einfach zu kurz.

          • Franz2 sagt:

            Du meinst sicher die Sicherheitsinteressen der Ukraine und Europas. Niemand der Länder will Russland was Böses – nur Russland selbst will Anderen seinen Imperialismus aufdrängen, weil man wieder ein Sowjetreich errichten will. Ist aber ok, ich verstehe, dass du diese Zusammenhänge nicht erkennen kannst.

          • Aron sagt:

            Was für ein Schwachsinn. Die Ukraine hat ihre Atomwaffen schon vor Jahren an Moskau gegeben. Übrigens mit einigen Sicherheitsgarantien. Die gibt es Schwarz auf Weiß. Nennt sich Budapester Memorandum von 1994. Was die wert sind sehen wir ja gerade.
            Die Ukraine hätte mal ihre Sicherheitsinteressen im Blick haben und die Atomwaffen behalten sollen!

            • @weiterer Schwurbler sagt:

              „Die Ukraine hat ihre Atomwaffen schon vor Jahren an Moskau gegeben.“

              Das waren nicht „ihre“, sondern aus Sowjetzeiten. Nun wollte sie aber plötzlich eigenständig werden, da gehörte es dazu, die Dinger abzugeben. Die Atomwaffen auf deutschem Staatsgebiet gehören auch nicht Deutschland, sondern den USA.
              Es geht aber gar nicht um alte sowjetische Atomwaffen, sondern das, was die nächsten Jahre an Amizeugs in die Ukraine gekommen wäre. Sozusagen die finale NATO-Osterweiterung. Wie weiter oben schon steht: 4 min. Flugzeit bis Moskau sind eben einfach zu kurz. Auch zu kurz für’s „Rote Telefon“. An einem III. (und letzten) Weltkrieg kann niemand, der noch bei Verstand ist, interessiert sein.

      • Nuvole sagt:

        Meine Vorstellung daß ein deutscher Kanzlerkandidat mit so einer Vorstellung ins Finale kommen würde ist unvorstellbar und zeigt, wie weit weg diese Kultur noch von Frieden, Sachpolitik und zivilisierter Kommunikation entfernt ist. https://youtu.be/-hxiwmsEAx4?t=4
        Unbeantwortet bleibt auch die Frage warum Selenskyj keine weitere Amtszeit anstrebt, auch im Falle des siegreichen Friedens nicht.
        Meine Interpretation dazu ist daß er wohl meint die Nachkriegsukraine würde dann immer noch die selbe sein wie die Vorkriegsukraine- keine Fortschritte bei der Bekämpfung von Korruption und Verbesserung der Teilhabe des Volkes (sechs!!! börsennotierte Unternehmen an der Kiewer Börse) sind wohl in Sicht.
        Begründet hat er diese Vorab- Entscheidung nicht, also wird munter spekuliert, warum kommt keine Ansage dazu ?
        Keine Einlassung der USA dazu warum genau das Angebot einer russischen NATO- Mitgliedschaft zwecks Islamismusbekämpfung durch die Clinton- Regierung ausgeschlagen wurde, das Volk bleibt dumm, die Journalisten übernehmen stattdessen das Zepter, so geht das nicht !
        Die Entwicklung des Weltfriedens befindet sich im Rückwärtsgang, es ist wie die Abschaffung des Farbfernsehens und erst wenn die Vermutungen und Interpretationen der Journalisten, der fünften Gewalt im Staate mit den konkreten Einlassungen der Politiker übereinstimmen werden ich bereit sein auch in schwarz- weiß zu sehen, zu denken und zu handeln.
        Bis dahin bleibt man besser unparteiisch und wachsam.

    • blubb sagt:

      Du bist einfach zu dumm für das Thema.

    • Hallenser 1 sagt:

      @Emmi Was diese Leute sich anstecken, geht dich einen D…. an. Besser als wenn man sich von Dummheit anstecken lässt!

  8. Rebell sagt:

    Was für eine Argumentation, die an Verlogenheit kaum noch zu überbieten ist.Es scheint eine Krankheit der Menschen zu sein, dass sie ihr eigenes Feld vernachlässigen, um in den Feldern der anderen, nach Unkraut zu suchen.

  9. Nuvole sagt:

    Mein historischen Langzeitgedächtnis der Dankbarkeit für 24 friedliche Jahre im DDR- Sozialismus ist noch immer auf dem alten Stand.
    Die Rote Armee hat uns alle zusammen mit den Alliierten aus dem Westen vor der faschistischen Pest befreit, genau daran soll auch erinnert werden, übrigens auch anderswo im Land https://www.youtube.com/watch?v=bIsgdYrb0gE
    Was Putin genau mit der „größten Katastrophe“ des Zerfalls der Sowjetunion gemeint haben könnte ist zumindest mir nicht genau bekannt, war es eher das Ende der kommunistischen Idee oder das Ende der (geografischen) Größe. Ich kenne leider nur Interpretationen keine direkten präzisierten Einlassungen dazu.
    Es war eine Veranstaltung gegen den Krieg und ohne die Linke gäbe es diese Aktivitäten nicht.
    Der politische deutsche Westen tat nichts auf eigene Initiative um an die Schrecken des zweiten Weltkriegs offiziell in dieser Form zu erinnern.
    Die Gedenkstätte Dachau die gern mal aufgeführt wird war eine Reaktion, keine Aktion.
    Satte zehn Jahre später konnte es die Bayrische Landesregierung scheinbar nicht mehr abwehren. Zitat aus https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/historischer-ort/historischer-ort-und-gedenkstaette/
    „Dank der Initiative der Überlebenden, die sich 1955 zum Comité International de Dachau (CID) zusammengeschlossen hatten, konnte das ehemalige Häftlingslager in einen Gedenk- und Erinnerungsort umgewandelt werden. Im Mai 1965 wurde die KZ-Gedenkstätte Dachau mit einer ersten Dokumentarausstellung eröffnet.

    Zitat Ende

    Ich tippe daß nur weil nach wie vor die westdeutschen Eliten nicht nur in der Wirtschaft das Zepter führen sondern auch in der Deutungshoheit des aktuellen politischen Geschehens.
    Weder Freundschaft noch Feindschaft kann verordnet werden aber wenn die Leute aus den Gräbern erleben müßten, was die Folgegenerationen aus dem bitter erkämpften Weltfrieden gemacht haben, würden sie uns die Blumensträuße und Kränze um die Ohren hauen.

  10. Nuvole sagt:

    Putin hat so eine ekelhafte Art Dinge die vertieft werden sollten immer nur anzuschneiden und sein Publikum dumm sterbend zurück zu lassen.
    Die Beitrittsbemühungen hauptsächlich in der Regierungszeit Clinton/ Jelzin wurden angeblich durch mißtrauische europäische Staaten, die leider nicht benannt wurden zunichte gemacht.

    Zitat aus:
    https://blog.prif.org/2022/05/24/vom-scheitern-der-buendniskooperation-mit-russland-am-27-mai-wird-die-nato-russland-grundakte-25-jahre-alt/

    Die NATO-Erweiterung hätte dabei, wäre sie auch für Russland wirklich offen gewesen, temporär als politische Ersatzinstitution für die europäische Sicherheit dienen können. Während die USA unter Clinton offen für einen Beitritt Russlands waren, scheiterten die Versuche (zwei unter Jelzin und einer unter Putin) am Widerstand einiger europäischer Staaten. Sie misstrauten Moskau und fürchteten eine destruktive Bündnispolitik Russlands. Auch der im Juni 2008 vom russischen Präsidenten Medwedew vorgeschlagene Sicherheitsvertrag für Europa war für die westlichen Staaten nicht akzeptabel, weil Moskau damit über die Allianzerweiterungen mitbestimmen wollte.

    Zitat Ende.

    Ich sehe hier nur Mutmaßungen und Unterstellungen, wenn die Einbindung Russlands in die NATO gelungen wäre hätten wir eine friedlichere Welt, das ist zumindest meine Überzeugung die angesichts der aktuellen Lage schwer verdaulich sein mag aber man kann nun mal die Kausalität nicht außer Kraft setzen.
    Fast 20 Jahre ein ewiges Gezerre, Auflauern, Mißtrauen und vor allem die erwähnten diffusen, geheimnisvollen Einlassungen Putins und ein ewig besoffener Amtsvorgänger den eigentlich niemand ernst nehmen konnte waren keine guten Zutaten für eine tragfähige Lösung.
    Warum redete der hier (gemeint ist ein frühes Interview nach dem Angriff) kein Klartext und was genau meinte er, daß mit dem Einmarsch etwas schlimmeres verhindert werden sollte, wäre ein NATO- Staat Ukraine als Gegner schon eine Weltkriegsgarantie oder sind wir auch ohne die schon mittendrin ?
    Die Friedensveranstaltungen sind wichtige Signale, als Medikament aber nur Placebos und trotzdem besser als nichts.
    Die russischen Flaggen hätte man sich wirklich sparen können, vielleicht hätte eine Fahnengruppe der hauptsächlich beteiligten Befreier UdSSR, GB, USA und Frankreich mehr Symbolkraft und weniger Provokation ausgestrahlt, wenn schon der Weltfrieden ebenso wie die Veteranen des Krieges im Aussterben begriffen sind.