Gimritzer Damm: 90 Jahre Streit um den Deich

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14 Antworten

  1. Von mir hat unser heutiger OB B. Wiegand damals einen ganz großen Respekt bekommen, als er über alle Köpfe hinweg selbst entschieden hat, den Damm zu bauen/zu erneuern.
    Für die Anwohner, die dagegen geklagt haben, habe ich NULL Verständnis. Dann sollen sie halt beim nächstem Hochwasser absaufen.
    Überhaupt ist es mir bis heute unbegreiflich, wie man das Gebiet (Gut Gimritz) zu einem Altenheim umbauen durfte. Auch die KiTa dort ist mir unbegreiflich.
    Auch wer sich dort eine Eigentumswohnung gekauft hat, ist selbst schuld, wenn er absäuft. Das Gebiet war schon immer als Hochwassergebiet bekannt.

    • Mulch sagt:

      Nicht nur über über alle Köpfe hinweg, auch gegen Recht und Gesetz. Respekt, unser Richard Robert Rive II.

      Heim und Kita sich zwar idiotisch, aber noch Recht und Gesetz.

      Und noch was:

      http://prntscr.com/dq4f9p

      Da könnte eine Deichverlegung schon Folgen haben.

      In einem Land, wo ein Feldhamster eine BAB verhindern kann, ist der Klageweg jedem offen.

    • mirror sagt:

      Super! Der Macher hat entschieden und am Ende übernimmt Halle die rote Laterne bei den Hochwasserschutzmaßnahmen im Land. Dafür muss jeder Bürger seinen Respekt zollen.

      • farbspektrum sagt:

        Dem Macher wurde gerichtlich untersagt zu machen.
        Bei der komplizierten Gesetzeslage, bei der man nicht genau weiß, wie es vor Gericht ausgeht, da vieles Auslegungssache ist, wird es nun etwas schwierig, da ständig mit neuen Klagen zu rechnen ist.

        • farbspektrum sagt:

          „am Ende übernimmt Halle die rote Laterne bei den Hochwasserschutzmaßnahmen im Land“
          Wieso Halle? Das Land ist doch dafür zuständig.

          • mirror sagt:

            Der Macher hat zuerst rechtswidrig den Deichbau begonnen und anschließend mit dem Standort Eishalle getrickst, um seine favorisierte Deichlinie durchzusetzen. Alles schon vergessen?

            Alternativ hätte er direkt nach der Flut mit einem geordneten Planverfahren beginnen können. Der Deich wäre bei einem gut aufgesetzten Projekt schon fertig. Der Macher wollte in dieser Zeit nicht auf seine eigenen Fachleute hören. (siehe Protokoll der Vergabesitzung Deichbau mit Papenburg und LHW) Aus diesem Flop im Nachgang eine Heldentat konstruieren?

        • farbspektrum sagt:

          „Alternativ hätte er direkt nach der Flut mit einem geordneten Planverfahren beginnen können. “
          Das Gericht hat festgestellt, dass das Land für den Deichbau zuständig ist. Alles schon vergessen?

          • mirror sagt:

            Die Vorleistungen in Form einer Planung hätte das LHW problemlos übernehmen können. Da helfen keine Ausreden: Das war fehlende Projektkompetenz und Starrsinn.

        • farbspektrum sagt:

          „Die Vorleistungen in Form einer Planung hätte das LHW problemlos übernehmen können“
          Bist du von dieser Welt?

  2. wolfgang sagt:

    Vor allem, an Ha-Neu war da noch nicht mal gedacht…

  3. Keneder sagt:

    Das große Erwachen aus dem Winterschlaf und das Gejammere kommt dann spätestens beim nächsten Hochwasser (nicht erst in Hundert Jahren).

  4. farbspektrum sagt:

    Ich glaube, so eine Deichverhinderung durch eine Handvoll Leute ist, außer in Grimma, weit und breit einmalig.

  5. Wie wir lesen können, haben auch schon früher die politnix sehr langsam gearbeitet.

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