Globaler Klimastreik: Kurzvorträge im Audimax der Uni Halle

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5 Antworten

  1. Remus Lupin sagt:

    Echt jetzt? Wissensbevollmächtigte sprechen über die Folgen rsp. Auswirkungen des Klimawandels! Was lese ich auf dem gleichen PR-Server der Uni, zwei Pressemitteilungen drunter? Wörtlich: »Wenn es um die Folgen des Klimawandels für Ökosysteme geht, gibt es bisher noch eine große Wissenslücke. Die meisten Experimente dazu sind unrealistisch, weil sie nicht auf gängigen Klimavorhersagen für die jeweilige Region basieren. Deshalb gibt es bisher fast keine verlässlichen Daten dazu, wie Ökosysteme in Zukunft aussehen werden.«
    https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=3150

    Was sagt man dazu?

    • Seb Gorka sagt:

      Dazu sagt man: „Faszinierend!“ Wie in:

      Faszinierend! Du kennst die Inhalte der Kurzvorträge, ohne sie gehört zu haben, einen Tag bevor sie gehalten werden.

      Oder man sagt: „Traurig!“ Wie in:

      Traurig! Dass man in dem Alter immer noch nicht weiß, was Experimente sind.

      • Remus Lupin sagt:

        Stell dir vor, mein Kommentar wäre ein Experiment gewesen und der Zweck dieser Observation habe darin bestanden etwas über Zustand derer herauszufinden, die im Namen der Wissenschaft reagieren. Was sind ihre Befindlichkeiten? Was ihre Maximen? Verstehen sie sich als Werkzeuge derer, die letztlich getreu dem Auftrag des alttestamentarischen Versuchsleiters die Herrschaft über die Erde (Vgl. Genesis 1,28) anstreben und somit auf Raubzug sind? Oder orientieren sie ihr Verhalten an der Idee »leben und leben lassen« und streben nach einem partnerschaftlichen Umgang?
        Du mußt natürlich auch damit rechnen, daß diese Worte nur eine Finte sind und ich dir einen russischen Bären aufbinden will, um dich noch tiefer in den wilden Wald der Reflektionen zu locken… Wer weiß?!

        • Seb Gorka sagt:

          Ich stell mir vor und komme – ganz wissenschaftlich – zu dem Ergebnis, dass dein Experiment schon im Ansatz verhauen war. Aber theologische Experimente sind auch ein Widerspruch in sich. Das weiß ich.

          Für weitere Fragen bzw. Antworten und auch sonstige Lebenshilfe stehe ich dir weiterhin zur Verfügung.

    • Sachverstand sagt:

      Wo ist das Problem? Es wird ja nicht behauptet, dass hier bereits sachfeste Forschungsergebnisse präsentiert werden sollen, sondern mögliche Szenarien. Und das sich die globalen Ökosysteme in Folge des Klimawandels ändern werden, ist wohl unstrittig. Wer ein wenig die Augen offen hält kann diese Veränderungen sogar selber erkennen. Mir, in Nähe Galgenberg wohnend, ist z.B. eine extreme Abnahme der Vogelarten Meise und Sperling aufgefallen. Auch noch vor wenigen Jahren weit verbreitete Schmetterlinge wie das Pfauenauge, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter und selbst der robuste Kohlweißling, einfach nicht mehr da bzw. extrem stark reduziert. Selbst am Sommerflieder (Budleia davidii), im Volksmund auch Schmetterlingsstrauch genannt, trifft man sie kaum noch an. Jedenfalls scheint eine in der „MZ“ vor etwa 15 Jahren veröffentlichte Studie zum Raum Halle-Eisleben-Merseburg einzutreten, welche heiße trockene Sommer und feuchte warme Winter prognostizierte. Ersteres ist zumindest in den vergangenen 2 Jahren schon eingetreten. Egal wie, klimatische Veränderungen werden auch mit Veränderungen der Ökosysteme einher gehen. Die Indikatoren sprechen zumindest dafür.

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