Handwerkskammer Halle: Abiturquote kein Maß für die Attraktivität des Standortes Sachsen-Anhalt – Unternehmen begrüßen Pläne, den Zugang zu Gymnasien zu begrenzen

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Handwerkskammer Halle

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13 Antworten

  1. Handwerksjammermeisterkammer sagt:

    Alter, wenn ich so etwas lese. Die wollen möglichst wenig eigenständiges Denken zu miesen Löhnen.

  2. Handwerker sagt:

    Finde ich in Ordnung …..nach der 10 Klasse .

  3. DDR, wir grüßen dich! sagt:

    „den aktuellen politischen Ansatz, den Zugang zu den Gymnasien leistungsbezogen stärker zu begrenzen.“

    Mit Verpflichtung bei der Bundeswehr bevorteilter Zugang. Diesmal steht der angebliche Feind zwar im Osten, aber sonst alles wie vor 1989.

  4. Durchschnittsverbraucher sagt:

    Statt Löhne zu zahlen, von denen Handwerker:innen ein würdiges Leben führen können haben die Handwerkskammern so lange öffentlich gejammert und gelogen und hinter verschlossenen Türen – anscheinend erfolgreich – Lobbyarbeit gemacht, bis der Staat in gewohnt autoritärer Manier durchgreift und armen und sozial schwachen Menschen die, wenn auch viel zu schmalen, Perspektiven auf Aufstieg, Teilhabe und „Selbstverwirklichung“ noch weiter verkürzt. Zugang zu Bildung ist schon jetzt ein krasses Privileg und wird es nun immer mehr. So viel zur Würde des Menschen in diesem Land 🤮

  5. Leser sagt:

    Die Handwerkskammer ist mal wieder in Jammerlaune! jetzt reden die sogar das Abitur schlecht. So vergrault die Handwerkskammer junge Menschen, ein Handwerk zu erlernen. Nicht alle Abiturenten studieren anschließend. Viele machen eine Ausbildung.

  6. Bildungsbürger sagt:

    Denkt die Handelskammer da nur an sich oder and das Volkswohl ?
    Hoffe sie finden die billigen Arbeitskräfte die sie suchen.
    Als offizielle Stellungnahme ist das ein Armutszeugnis, da kann man sich nur die Einstellung der Deligierten zum Frontfußvolk vorstellen.

  7. 🤮🤮🤮 sagt:

    Diesmal sehr widerlich. Erinnert an dunkle Zeiten, Zugang zu Bildung zu begrenzen.

  8. Analyst sagt:

    „Sie sprach sich dafür aus, die Sekundarschulen im Land attraktiver zu machen. Hier sehe sie ein richtiges Signal aus der Bildungskonferenz des Landes.“

    Anders gesagt: Das Handwerk möchte mehr U18 Azubis, weil man die richtig schön knechten kann.

  9. SwenHoff sagt:

    Die machen sich von Mal zu Mal lächerlicher.

  10. Klara sagt:

    Ich fände es gut, wenn es viel mehr Handwerker:innen gäbe, die Abitur gemacht haben. Bildung ist immer nützlich.
    Ganz schlecht ist jedoch die gesellschaftliche Anerkennung von allen nicht- studierten Berufen. Das geht schon an den Gymnasien selbst los. Es kann nicht sein, dass Jugendliche sehr viel Selbstvertrauen brauchen um zu sagen, ich habe Abitur und will eine Lehre machen. Das muss selbstverständlich werden.
    Ich finde, dass die Handwerkskammer da noch mehr machen müsste und außerdem sehr darauf achten müsste, dass die Azubis eine sehr ordentliche Ausbildung bekommen. Aber das ist natürlich mühsam. Dumm nur, dass jeder schludrig arbeitende Handwerker den Ruf der gesamten Handwerkerschaft schädigt, und zwar massiv.

  11. Sirah sagt:

    Wer Azubi*nen für den eigenen Betrieb gewinnen möchte, muss eine faire Vergütung, ordentliche Vermittlung von Lehrinhalten und einen guten Umgang im Team bieten. Mein Arbeitgeber hat gestern eine exzellente Mitarbeiterin nach der Ausbildung übernommen. Es funktioniert mit Wertschätzung, nicht mit Verboten.

  12. Hallenser55 sagt:

    Na so ganz unrecht haben die nicht. Jahrelang wurden die Anforderungen an das Abitur immer weiter runtergeschraubt, damit ja auch jeder Halbgebildete irgendwelche Geschwätzwissenschaften studieren konnte. (für die MINT-Fächer hats oft nicht gereicht)
    Und dann konnten sogar die Eltern noch klagen, weil ihr faules Kind nicht aufs Gym durfte.
    Wird Zeit das dies beendet wird. Entweder man hat die Noten oder eben nicht !
    In der Schweiz wundern sie sich wieso in D Handwerk so einen schlechten Ruf hat, das ist dort GANZ ANDERS !!! (siehe NZZ-Archiv)

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