Hauptausschuss lehnt mobile Fahrradständer am Hauptbahnhof ab

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50 Antworten

  1. LL sagt:

    der Großteil der Fahrräder, die dort im Moment herumstehen, ist Schrott und gehört niemandem. Könnte man die nicht mal entfernen? Dann wäre auch genug Platz.

  2. farbspektrum sagt:

    Solange für Räder keine Parkgebühren gezahlt werden müssen, werden herrenlose Räder nur in großen Zeitabständen entfernt.

  3. farbspektrum sagt:

    Der Radler-Lobbyist fordert doch der gewachsenen Radlerschar gerechter zu werden. Dazu gehören auch neue Parkregeln für Drahtesel.

    • rupert sagt:

      @farbspektrum

      Also mein Stahlross binde ich immer irgendwo an.
      Gern auch bei einer Herde.

      Meist läuft es auch nicht weg und steht dann noch genau da,
      wo ich es angebunden habe.
      Braver Gaul.

  4. Steffen sagt:

    Schon interessant. Sonst wird für jeden Krümmel ein Ausgleich gefordert, aber Fahrradparkplätze sind nicht „schützenswert“. Die Havag macht ganze 24 Plätze an einer Stelle, die niemandem nützen. Wenn es Autoparkplätze wären, hätte es sicher mehr Ausgleich gegeben. Soviel zum Thema „Verknüpfung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel“

    • Böllberger sagt:

      Immer schön berücksichtigen, dass Fahrradfahrer keinen Penny für die Nutzung des Strassenraums bezahlen. Wenn Radfahrer für das Parken bezahlen würden, gäbe es auch entsprechende Angebote. Ich wüsste nicht, dass man am Bahnhof sein Auto auch nur ein paar Stunden kostenlos stehen lassen kann.

      • Seb Gorka sagt:

        Dann warst du noch nie am Bahnhof.

        • Böllberger sagt:

          Scheisse, jetzt bin ich voll aufgeflogen! Ich wette, da stapeln sich die abgestellten Diesel-Rostlauben ohne Nummernschilder in die Höhe und es ist ein Paradies für kostenloses Parken von bösen SUV. Stimmts?

          • Seb Gorka sagt:

            Dort wird meist ohne zu bezahlen geparkt. Auf Rost habe ich nicht geachtet. Fahr, oder besser noch: geh mal hin und sieh es dir an. Einmal im Leben wissen, wovon du redest. Das wär’s doch!

      • geraldo sagt:

        Auch die meisten Autofahrer bezahlen der Stadt nahezu nichts, parken kostenlos legal an Straßenrändern und illegal an Kreuzungen, auf Fußwegen, Grünstreifen. Und die paar Euro Kfz-Steuer reichen nicht mal zum Auffegeb eines ausgekippten Aschenbechers.

        • Böllberger sagt:

          Das Zauberwort heißt Parkraumbewirtschaftung, falls du davon noch nie was gehört hast.

        • Graf Zahl sagt:

          Nicht? An fast jeder Straße in der Innenstadt wird abkassiert und die Stadt macht Millionen damit pro Jahr. Zahlen das die Außerirdischen? Steuern, Jobs, kommt da wirklich nichts an? Immerhin gibt es auch eine Handvoll Fahrradläden in Halle, da bringen also Radfahrer auch mal ein paar Euro in die Kasse, was meinst Du? Schaffen die einen 5-Stelligen Betrag?

          • geraldo sagt:

            Du weißt aber schon, was allein alles zur definierten Innenstadt gehört?
            Nur ein Bruchteil wird „bewirtschaftet“, ein Gutteil mit Anwohnerparkausweisen für symbolische Preise versorgt.

            Und was die Fahrradläden angeht: Ja, zähl sie nur einmal zusammen und zumindest bei den großen auch noch die Zahl der Mitarbeiter! Die bestehen alle seit Jahren, können also von dem Geld, was die Radfahrer da lassen, auch nach Abzug aller Kosten offenbar leben.

          • Graf Zahl sagt:

            Also bei jedem mittleren Dienstleister aus der KFZ nahen Branche arbeiten mehr Leute als in allen Radläden zusammen. Ich komme spontan auf keine 20 Läden und die sind meist relativ klein. Also hier sind schon mehr Tankstellen, mehr Werkstätten und mehr Autohändler. Alleine im ADAC Callcenter arbeiten 700 Personen. Jetzt musst Du ganz schnell fiktive Kosten erfinden, sonst wird es eng.

          • geraldo sagt:

            Gerade die kleinen Gewerbebetriebe sind es allerdings, die – ohne großzügige Fördermittel – lokal Gewinne erwirtschaften und Gewerbesteuer zahlen.
            Es ist doch nun wahrlich kein Geheimnis, dass große Konzerne viele Gestaltungsmöglichkeiten haben und nutzen, um Steuern zu „vermeiden“, wie es immer so schön heißt.

          • Graf Zahl sagt:

            Also fast alle im KFZ Bereich. Also haben wir Millionenbeträge direkt und indirekt ein Vielfaches an Einnahmen. Auf der Gegenseite stehen eine Handvoll Jobs und geringe Einnahmen auf Seiten der Radfahrer. Glück gehabt.

          • geraldo sagt:

            Diese Diskussion ist doch albern. Du unterschlägst, dass viele Radfahrer auch Autofahrer, gar Autobesitzer sind (dieses jedoch bewusster nutzen) und dass Radfahrer ohne eigenes Auto ihr Geld durchaus auch anderweitig in der Stadt ausgeben.

          • Böllberger sagt:

            Passend dazu die heutige Schlagzeile: „Knöllchen lassen Einnahmen der Stadt sprudeln“. Soviel zum Märchen, dass Autofahrer generell kostenlos parken und vom Staat ungehindert Kreuzungen und Fusswege zustellen. Im Übrigens wird in meiner Anwohnerzone tagsüber auch kostenpflichtig „bewirtschaftet“, und mit einem Anwohnerausweis hat man kein Anrecht auf einen Stellplatz, man zahlt also erstmal ins Blaue.

          • max sagt:

            Ich hatte an anderer Stelle bereits erwähnt. Wenn du bei deinem Audi den Scheinwerfer wechseln lässt kostet es dich 500€. Davon gehen 300€ nach China, 50€ an die Reederei, 100€ nach Ingolstadt und 50€ an deine Werkstatt in Halle. Von diesen 50€ bekommt der Mechaniker 15€, der Rest geht nach Liechtenstein an die Bank um den Kredit abzuzahlen.

            Von den knapp 200€, welche ich durch den Verzicht auf das Auto monatlich einspare, gehe ich , in Halle!, ins Restaurant, ins Theater oder kaufe mir etwas in der Innenstadt. All das schafft Arbeitsplätze und lokale Gewerbesteuereinnahmen. Die Geldscheine verwende ich nicht um meine Wohnung damit zu tapezieren und deshalb geht es auch nicht der Volkswirstschaft verloren.

          • Seb Gorka sagt:

            Alternativ: Nicht auf der Straße parken. So ein Audi 80 ist doch schon ein gesuchter Youngtimer. Einfach eine Garage mieten, oder noch besser kaufen. Miete, Pacht, Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, das Geld bleibt in der Gegend und man muss den Scheinwerfer vielleicht gar nicht wechseln. In jedem Fall bleibt noch was übrig für einen Kasten River Cola.

          • geraldo sagt:

            @Böllberger: Verkneif dir deine Lügen. Ich habe mit keiner Silbe behauptet, dass Autofahrer GENERELL kostenlos parken.
            Was die sprudelnden Einnahmen aus Knöllchen angeht:
            Das sind im Durchschnitt 21 Euro pro Knöllchen. Und die müssen auch erst mal verteilt und verwaltet werden, und zwar durchschnittlich 273 pro Tag. Reich wird die Stadt damit sicher nicht.
            Diese Zahl dann noch auf die Zahl der Autos insgesamt in der Stadt bezogen (die hab ich gerade nicht parat, warens 80.000?) ist die Trefferquote pro Nase immer noch ziemlich gering.

          • Böllberger sagt:

            @geraldo: anscheinend wird die Stadt damit so reich, dass es ihr diese freudige Nachricht wert war und sie die Summen jedes Jahr fest in den Haushalt einplant, es ist eben leicht „verdientes“ Geld. Dummerweise fehlen der Stadt aus 2019 fest eingeplante 100.000€, da es weniger zusätzliche Blitzereinnahmen gab, ist schon blöd für das Stadtsäckel, wenn sich Autofahrer jetzt auch noch ans Tempolimit halten. Und freu dich doch darüberhinaus über die geschaffenen Vollzeitstellen bei Ordnungsamt und Verwaltung, das kriegt der Radverkehr so schnell nicht hin, diese Kuh gibt nicht einen Tropfen Milch.

          • farbspektrum sagt:

            https: //dubisthalle.de/stadt-blitzt-fast-41-000-autofahrer-magistralen-blitzer-am-lukrativsten

  5. rupert sagt:

    Wo lagert man wohl Abstellanlagen für Fahrräder in einer Stadt?

    Da kommen die nie drauf.

  6. Fußgänger sagt:

    Kostenpflichtige Radparkhäuser schaffen und abstellen im der Stadt verbieten. Problem gelöst.

  7. farbspektrum sagt:

    „Immerhin sagte Baudezernent René Rebenstorf aber zu, dass im Rondell zwölf Fahrradbügel mit insgesamt 24 Stellplätzen aufgestellt werden.“
    Das wird den Radlern zu weit zum Laufen sein,

    • 10010110  sagt:

      Ist es auch, denn dort ist kein Ziel, wo man hin wollen könnte; das ist eine totale Schnapsidee.

      Und Fahrräder sind keine Autos, farbi, von daher ist ein Vergleich nicht angebracht.

  8. Heinrich der Löwe sagt:

    –> „Stadträtin Beate Gellert (Hauptsache Halle) meinte, „wir haben in Halle eine Haushaltslage, die uns das gerade nicht erlaubt.“ <—"

    Gilt dies auch für Belagerneuerung bei Sprungbrettern?

  9. rellah sagt:

    @Graf Zahl: du hast bei deiner Aufzählung einiges vergessen: Rettungsdienst, Akutkliniken, Physiotherapeuten, Abschleppdienst, Feuerwehr,…

    • Graf Zahl sagt:

      Stimmt, die hätten, wie der Rest, keine Infrastruktur ohne KFZ-Verkehr. Fände es aber komplett okay, wenn Radfahrer nur noch per Rad ins Krankenhaus gebracht werden, da können die sich auf der Rikscha überlegen fühlen.

      • max sagt:

        Erst heute habe ich wieder den Rettungsdienst beobachtet wie er mit Blaulicht und Sirene versucht hat sich durch die verstopfte Innenstadt zu bewegen. Ich bin mir relativ sicher, dass sich Rettungsdienst, Lieferdienste und Handwerker am meisten freuen wenn endlich der Individualverkehr nicht mehr die Strassen verstopft.

      • Sazi sagt:

        Ich denke gegen eine Infrastruktur, die nur für das Gemeinwohl (Rettung, etc) ausgelegt ist, hat keiner was. Da könnten wir nämlich sehr viel Kapazität zurückbauen. Da bräuchte es z.B. keine Hochstraße über Francke und Glauchaer Platz ..

  10. Soulmate sagt:

    Mich wundert, dass hier niemand etwas zum dritten Straßenbahngleis fragt. Welche Linien sollen dort fahren? Von wo nach wo und wann beginnen die Bauarbeiten, gibt es Einschränkungen, wie lange werden die Bauarbeiten dauern?

    • eseppelt sagt:

      das ist doch längst bekannt: die Linien 4 und 12 sollen dort stehen. Bislang enden sie ja bislang auf dem Durchfahrtsgleis. Oft müssen nachfolgende Bahnen dort warten, bis die 4 und 2 gewendet haben

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