Hunderte Teilnehmer bei Juli-Critical-Mass

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41 Antworten

  1. Wuffi sagt:

    Wo bleibt die Autodemo – Autofahrer macht euch stark.

  2. Basti sagt:

    Leider geht es ohne Auto aber nicht. Wer nur mir Fahrrad auskommt – sehr schön, aber die Radfahrer sollten bedenken, dass ihre Pakete, ihre Pizzabestellung (besonders im Winter) schlecht mit dem Fahrrad transportiert werden kann. Deshalb halte ich nichts von Autofahrer-Bashing – zumal nicht jeder Arbeitsplatz mit anderen Verkehrsmitteln als dem Auto erreichbar ist.

    • eseppelt sagt:

      Also die gängigen Lieferdienste in Halle setzen schon seit Jahren auf Fahrräder… Dominos, Uno, Burger Service…

      • Robert sagt:

        Die Verkäuferin aus dem Biomarkt bekommt ihre Mode Päckchen auch von DHL oder Hermes mit dem Fahrrad geliefert.
        Wurde extra für sie eingerichtet.
        :p

        Jetzt mal im Ernst, es freut sich jemand darüber das seine Unfähigkeit essen zu machen durch einen Lieferanten ersetzt wird. Was so ein Lieferservice für Energie verbraucht damit das Essen schnell fertig ist spielt keine Rolle.

      • Wilfried sagt:

        Ja, deshalb kommt die Lieferung, wenn sie nicht ohnehin abgeleht wird, auch immer halb kalt außerhalb des Zentrums an…
        Und vom Lohndumping bei den Kurieren mal gar nicht zu schreiben…

      • Basti sagt:

        Ja, nur im Winter, 22 Uhr vom Zentrum bis Dautzsch oder Nietleben bzw. Heide-Nord wird es schon grenzwertig. Ich rede ja nicht von ner 1 Km Strecke. Wenn man Autos komplett verbannen will, dann sich bitte auch mit den Folgen auseinandersetzen.

        • eseppelt sagt:

          Warum sollten besagte Dienste das tun? Weil es für deine Argumentation passt? Eine Empfehlung für dich sind die jeweiligen Lieferzonen der Filialen.

    • Maik sagt:

      Komisch nur, dass statistisch gesehen die mit Abstand meisten Fahrten innerhalb eines 5km-Radius zurückgelegt werden. Zugleich steigt die Anzahl an fettleibigen Personen und die Anzahl derjenigen, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, die wiederum solidarisch aufgefangen werden. Da darf man als jemand, der für sich und andere Verantwortung übernimmt und kein Bäuchlein sein eigen nennt, schon mal erbost sein. Zumal wenn man täglich von fetten alten Männern in dicken Karren in lebensgefährliche Situationen gebracht wird (O-Ton: « Autofahrer haben immer Vorfahrt. »).

    • Albrecht sagt:

      Meine Mitbewohnerin fährt mit dem Fahrrad nach Oppin zur Arbeit hin und zurück. Jeden Tag. Wenn das eine kleine zarte Veganerin schafft, die sonst kein Sport macht, ist das Argument „keine anderen Verkehrsmittel als Auto“ nichtig ist. Eher ein Zeichen von Bequemlichkeit. Und ich musste auch im Winter mit dem Fahrrad Pizza ausliefern. Also auch widerlegt.

      • Hans G. sagt:

        Klar Bequemlichkeit. Je nach dem kann ich 1_x Stunden pro Tag länger pendeln um mein Gewissen zu beruhigen. Da kommt auch eine Menge verschwendete Lebenszeit zusammen.

      • Basti sagt:

        Und der Pendler Halle nach *Dorf/Stadt in 30 Km Entfernung ohne Zuganbindung* ?

        • Maik sagt:

          Von denen es ja so Abertausende gibt…schau dir mal die Erhebungen zum Individualverkehr an. Diejenigen, die wirklich derartig pendeln stellen weniger als 10% dar.

      • farbspektrum sagt:

        Vielleicht einfach eine Frage der Lebensqualität, wieviel Zeit man insgesamt für die Arbeit aufwendet? Ich frage mich, warum die Gewerkschaften seit ihrem Bestehen um eine Verkürzung der Arbeitszeit gekämpft haben, wenn andere Kräfte, sie wieder verlängern wollen.
        Müssen wohl Staatsbedienstete sein, die in der Stadt wohnen und um 3 Ecken arbeiten.

      • Landei sagt:

        @Albrecht

        …. mal sehen wie lange sie noch unfallfrei nach Oppin kommt! Dieser Weg ist lebensgefährlich!
        Wenn man in der Stadt wohnt, leidet man scheinbar an einem verklärten Blick!

    • max sagt:

      Meine Pakete kommen nicht an weil die Strasse so mit Autos vollgeparkt ist, dass das Lieferfahrzeug nirgendwo anhalten kann ohne die Straße komplett zu verstopfen und Strafzettel zu riskieren. Also wird das Paket direkt am Paketshop abgeladen, von wo ich es dann mit dem Fahrrad abhole. Weniger Autoverstopfung fördert also Liefer- und Rettungsdienst.
      Die E-Bike-Flotte der großen Pizzaunternehmen dürfte dir auch schonmal begegnet sein, diese freuen sich ebenso über die Forderung der cm einen gescheiten Winterdienst auf Radwegen durchzuführen.
      Zuletzt steht die cm auch dafür DAS jeder Arbeitsplatz mit dem Fahrrad erreichbar wird, siehe Radwegeforderung generell und der geplante Radweg zum Starpark speziell.

      Die Mehrheit der Autofahrer nutzt das Auto für Strecken unter 3km und dazu noch alleine d.h. ohne Fahrgemeinschaft. Dann wird gemeckert, dass man pro Fahrt 30 Minuten im Stau steht und nochmals 30 Minuten einen Parkplatz sucht, während die Strecke auch problemlos mit dem Rad in 20 Minuten erledigt wäre. Das ist pure Faulheit, denn diese Mehrheit kauft nicht täglich eine Waschmaschine welche zusammen mit den 6 Kindern im SUV zur Wohnung auf der Brockenspitze transportiert werden muss.

      • Hans G. sagt:

        Bezahlt doch für den Winterdienst oder überhaupt mal für den Radweg. Nur fordern und nichts leisten ist halt auch ungünstig. Aber stimmt, Du musst ja noch ein paar Geschichten aus dem Paulanergarten erfinden, das Märchen mit den Paketen war echt nicht übel.

        • Maik sagt:

          Keine Argumente mehr? Dann einfach wieder die Mär davon, dass derjenige, der die Oeffis benutzt oder Fahrrad fährt nichts leistet. Zur Info: man kann auch mit der S-Bahn und dem Rad pendeln und weit über 100.000 im Jahr verdienen, mit dem entsprechendem Höchststeuersatz. Was leisten Sie?

        • Maik sagt:

          Im Übrigen zahlen Autofahrer ja auch nicht für die Straße. Einnahmen und Ausgabentrennung und so. Kleiner Tipp: besorgen Sie sich ein Anfaengerlehrbuch des oeffentlichen Finanzrechts.

          • farbspektrum sagt:

            Im Übrigen bezahlen Radler überhaupt keine fahrzeugbezogenen Steuer.

          • Steuermann sagt:

            Also soweit wurde der Umsatzsteuersatz nun auch wieder nicht gesenkt.

            Dass Fahrzeuge, die keine Kraftfahrzeuge (oder Kraftfahrzeuganhänger) sind, keine Kraftfahrzeugsteuer zahlen, sollte den meisten klar sein. Oder wusstest du nicht, was Kfz heißt?

            Katzen kosten übrigens auch keine Hundesteuer, Bier ist vollkommen schaumweinsteuerfrei. Versicherungssteuer? Nicht auf Lottogewinne!

        • max sagt:

          Nö, kein Bock auf Kfz-Steuer. Reicht mir schon aus wenn ich mit der Privatkrankenversicherung die Adipositasärsche durchschleife.

    • 10010110 sagt:

      Niemand will alle Autos abschaffen. Aber wenn nur noch die mit dem Auto fahren würden, die wirklich müssen, dann hätten wir überhaupt keine Probleme.

      Ich erinnere mich noch an eine Situation vor Jahren im Winter, da kam die Mitarbeiterin einer sozialen Einrichtung mit dem 5er BMW zur Arbeit, da war sogar noch Reif auf der Motorhaube, weil der Motor gar nicht warm genug wurde, um das zu schmelzen. Und solcher sinnloser Autoverkehr macht die Mehrheit des Berufsverkehrs in Halle aus.

  3. Radler sagt:

    Auch wenn es wieder nicht veröffentlicht wird, es waren keine hunderte. Geschätzt beim Vorbeifahren max. 200, eher weniger!

  4. EgonO sagt:

    Vielleicht könnten die vielen Radler mal ne Stunde um Liebich kreiseln 😁

  5. farbspektrum sagt:

    Im Video sind fast nur jüngere Leute zu sehen.Ich meine, es ist Rassismus was sie da vorführen. Stigmatisierung von Älteren.(Rassismus weil man das jetzt für alles als Argument gebraucht.)

    • 10010110 sagt:

      farbi, dieser Kommentar ist sogar für deine Verhältnisse unter Niveau. 🤦‍♀️

      • Velo-Gandalf sagt:

        Er hat recht. Natürlich gibts bei jeder CM eine Ausweiskontrolle – alle Ü40er DÜRFEN nicht teilnehmen, ist doch logisch. xDDDDD
        Und extra für „farbspektrum“, falls es nicht klar ist: Das war Sarkasmus.

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