Kein Fußgängerüberweg im Mühlweg möglich

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17 Antworten

  1. Rudi sagt:

    „Ich kann nicht an jede Stelle, wo ein Unfall passiert ist, eine Ampel setzen.“

    Sehr dämliche Antwort im Zusammenhang mit einem Schulweg. Gilt bestimmt nur, bis das eigene Kind überfahren wird.

    • E.T. sagt:

      Nicht die ganze Stadt muss dem Terror der Wänzte ausgesetzt werden und ihrer selbsrgerechten Elter, mit immer neuen Verkehrschikanen, weil irgendein Kind nicht nicht den regulären Schulweg nehmen will.

      • Johnny sagt:

        Die „Wäntze“ sind die Zukunft unseres Landes. Sie sollen morgen das Geld für unsere Rente verdienen.
        Also bitte etwas mehr Respekt für unsere junge Generation.
        Hätten wir mehr von ihnen bräuchte unsere Industrienation keine Einwanderung.

        Es muss ja nicht gleich immer eine Ampel oder Fussgängerüberweg sein, wenn dort viele Kinder entlang laufen, könnte man doch bestimmt Verkehrshelfer einsetzten. Oder?

  2. geraldo sagt:

    Ist es nicht eher der Terror der Straßenbahnen? Schon an etlichen Stellen hat deren Vorrang als Vorwand für absurde Vorfahrtsänderungen herhalten müssen, und auch ohne Unfall wurden da schon Ampeln installiert.

  3. Rudi sagt:

    Eventuell sollte man folgendes zur Kenntnis nehmen: In der Straße befindet sich an der Kreuzung Burgstraße ein Altenheim und ein großes Krankenhaus. Es ist zu bestimmten Zeiten dort unmöglich, vor allem sehr unübersichtlich, die Straße gefahrlos zu überqueren. Wer etwas anders behauptet, ist schlichtweg arrogant oder noch schell zu Fuss. Man wird den Leuten dort wohl kaum zumuten können, die Ampelkreuzung an der Bernburger zu nutzen. Das ist fast ein halber Kilometer hin und wieder zurück. Definitiv fehlt in diese Straße eine Ampel, auch wegen der Grundschulkinder, die dort die Straße queren.

    • 10010110 sagt:

      Jahrzehnte ging es an dieser Straße ohne Ampel. Die Straßenbahn ist ganz bestimmt nicht Schuld an der als immer größer empfundenen Gefahr des Straßenverkehrs, vor dem unsere Kinder geschützt werden müssen. Es gibt zu viele Autos. Und auch eine Reduzierung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit ändert nichts am (mangelnden) Sicherheitsgefühl der Eltern. Die Menge der Autos muss reduziert werden. Das ist die einzige Lösung, die keine weitere Ampel in dieser Gegend voraussetzt.

      Und man könnte auch mal eindringliche Warnungen an die Eltern aussprechen, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule oder in den Kindergarten bringen. Aus egoistischen Motiven machen diese so nämlich den Schulweg für die anderen Kinder unsicherer.

      • Rudi sagt:

        Richtig. In den Jahrzehnten (bis heute) hat sich in der Tat die Verkehrsdichte geändert, gepaart mit einer Portion Egoismus. Kann aber nur ein Grund sein, die Stadt weiter zu verampeln.

      • Gordon sagt:

        Komisch, es gibt viel mehr Autos als früher und viel weniger Verkehrstote. Zieh auf eine einsame Insel, da musst du auch niemanden Zwangsentschleunigen.

        • 10010110 sagt:

          Möglicherweise gibt es aber auch nur weniger Verkehrstote, weil die schwächeren Verkehrsteilnehmer über die Jahrzehnte erfolgreich verunsichert und an den „Rand“ verdrängt wurden, und weil im gleichen Zug alles verampelt und geregelt wurde und wird. Das bedeutet aber nicht, das dieser Zustand besser oder auch nur akzeptabel ist. In ’nem goldenen Käfig lebt sich’s bestimmt auch ganz bequem, aber glücklich und zufrieden ist man da auch nicht.

          Menschen müssen sich dem Zwangsrhythmus von Ampeln anpassen, Menschen müssen sich dem System „Autoverkehr“ unterordnen, Menschen werden gezwungen, festgelegte Übergänge zu nutzen – das kann’s doch nicht sein, oder? Aber „Zwangsentschleunigung“, wie du sie mir unterstellst, ist was schlechtes?

  4. Gordon sagt:

    Ampeln gefährden die schönen Förderungen.

  5. rellah sagt:

    Durch die Straßenbahn würde es relativ lange dauern, bis die Ampel auf Grün für Fußgänger schaltet. Also wird drüber gerannt. Vielleicht sollte man zu Schuljahresbeginn für eine Zeit Schülerlotsen einsetzen.
    Die Bewohner des Seniorenheims haben andere Wegerelationen als die Kinder.

  6. Meckerbock sagt:

    ist da eigentlich 30 kmh vorgeschrieben ??

  7. Hansimglück sagt:

    Ein Rettungsboot würde auf jeden Fall alle Unfälle verhindern, hab ich vor Kurzem gehört. Von einem Fußgängerüberweg hab ich das bisher noch nicht gehört, könnte aber noch werden.

  8. Steffen sagt:

    Ein Fußgängerüberweg in Form eines „Zebrastreifens“ ist in der Tat keine Lösung im Mühlweg.

    Warum? Ganz einfach deswegen, weil die Bimmel an selbigem dem Fußgänger Vorrang eingeräumt wird nach dem hierfür einschlägigen §26 der STVO, was so aber kaum einem bekannt ist.

    ich zitiere:
    (1) An Fußgängerüberwegen haben Fahrzeuge [b]mit Ausnahme von Schienenfahrzeugen[/b] den zu Fuß Gehenden sowie Fahrenden von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen, welche den Überweg erkennbar benutzen wollen, das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen.

    Schauen wir dazu auch in die Verwaltungsvorschriften zur STVO (VWV STVO) Dort steht zu §26 STVO unter Anderem:

    12 5. Im Zuge von Straßen mit Straßenbahnen ohne eigenem Bahnkörper sollen Fußgängerüberwege nicht angelegt werden…

    Damit sind die Forderungen nach einem FGÜ in Form eines Zebrastreifens völlige Makulatur.

    Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach aber ein Anderes. Weniger die Bahn oder der Verkehr an sich, sondern die Eltern, welche ihre Sprösslinge unzureichend auf den Straßenverkehr vorbereiten, sie Jahrelang sogar bis auf 10m an die Schulen herankarren und die Kinder eben völlig straßenunsicher mit 11 oder 12 dann alleine auf den Weg schicken.

    Was für ein Unterschied zwischen den Kindern von vor 30 Jahren und heute. Die damaligen Kinder rannten alleine mit 5…6 Jahren bereits im Viertel herum, die kannten die Straßen und den Verkehr, die heutigen sind mit 12 mitunter sogar an Ampeln überfordert und folgen dem „Herdentrieb“….

  9. Rudi sagt:

    So. Und jetzt schau dir noch mal die Zulassungsstatistik 1989 an und vergleiche sie mit heute. Äpfel, Birnen…

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