Kommentar: Klimastreik und Klimawahl

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44 Antworten

  1. aaa sagt:

    Es gibt bis heute keinen Beweis für einen menschengemachten Klimawandel.

    CO2 ist nicht verantwortlich für Erderwärmung, sondern die Sonne.
    Kaltzeiten und Warmzeiten gibt es schon seit Bestehen der Erde.
    Und wenn das Klima wärmer wird, bietet es mehr Vorteile als Nachteile für menschliche Zivilisationen.

    Es bringt nichts unsere Atom-und Kohleindustrie kaputtzumachen. Erneuerbare Energien sind viel zu volatil und können nie den Energiebedarf eines Industrielandes decken.

    Mal scheint zuviel Sonne und mal zu wenig, mal gibt es zuviel Wind und mal zu wenig.
    Je nachdem, muss Strom entweder ans Ausland abgeleitet und teuer abgenommen werden oder aus Kraftwerken zugeführt werden.

    Am Ende der katastrophalen Energiewende, müssen wir Strom aus ausländischen, weniger umwelfreundlichen Kraftwerken teuer importieren und riskieren Blackouts, die riesigen volkswirtschaftlichen Schaden anrichten können.
    Unternehmen siedeln sich aufgrund von Energieunsicherheit und teuerster Strompreise nicht mehr an, gerade Produktion und Industrie brauchen enorm viel Strom und billige Preise.
    Produktionsgewerbe sind entscheidend zum Erhalt des Wohlstands, sie unterscheiden ein Industrieland von einem Schwellenland.

    In diesem Sinne macht es auch keinen Sinn unsere Autoindustrie mit Fahrzeugquoten, explodierten Spritpreisen, Kraftstoff-Steuern, CO2-Steuern, abstrusen Grenzwerten, willkürlichen Messstationen und Fahrverboten geradezu hinzurichten und aus dem Land zu jagen.
    Machen wir die Autoindustrie kaputt, bricht der gesamte Mittelstand ein, denn es hängen tausende Betriebe daran.

    Und außerdem: Wenn man Elektroautos noch stärker fördern möchte, bedarf es wiederum mehr Strom.
    Woher soll dieser kommen, wenn nicht aus Kraftwerken? Woher sollen all die Ladestationen kommen? Woher die Rohstoffe für die Batterien?
    Und noch ein fun fact für Klimaretter: Die Produktion EINER Lithium-Ionen-Batterie für ein Elektroauto, stößt genausoviel CO2 aus, wie ein Diesel der 200 000 km zurückgelegt hat!

    Elektroautos sind nicht die Zukunft, sonst müsste der Staat sie nicht seit Jahrzehnten mit Milliarden-Summen subventionieren. Ebenso wie die Wind-und Solarenergie.
    Würden diese Technologien ökonomischen Mehrwert schaffen, dann müssten sie sich schon längst von alleine tragen.
    Brennstoffzellen, Wasserstoff- und Hybrid-Motoren sind dagegen die Zukunft, wie Japan vormacht.
    Wir setzen dagegen auf das völlig falsche Pferd.

    In China werden ständig neue Kohlekraftwerke gebaut, weltweit 1200.
    Deutschlands Anteil an den menschengemachten CO2-Emissionen beträgt weltweit 2%.
    Selbst wenn wir uns komplett deindustrialisieren, spart die Erde am Ende 2% menschliche Emissionen ein.
    Menschliche Emissionen betragen aber insgesamt nur 4%, 96% sind natürlichen Ursprungs.
    D.h. die Erde spart durch einen ökonomischen Suizids Deutschlands insgesamt unglaubliche 0,08% an CO2-Emissionen ein.
    Herzlichen Glückwunsch liebe Klimaretter.

    Wer Zukunft haben will, der nutzt die vorhandenen Kohlekraftwerke so lange wie Ressourcen da sind und steigt nebenbei langsam auf Atomkraft um.
    Aus beiden gleichzeitig auszusteigen, ohne eine ansatzweise funktionierende Alternative zu haben ist kompletter Wahnsinn!

    In der Automobilindustrie müssen wir ebenfalls die Branche unterstützen und uns an Japan ein Beispiel nehmen.
    Nur dann besteht noch eine Chance, dass Deutschlands Wohlstand und sein Status als Industrieland in den nächsten Jahrzehnten gesichert bleibt.

    Andernfalls wird Strom und Energie ein absolutes Luxusprodukt und wir enwickeln uns zu einem Schwellenland zurück.

    Den Klimawandel wird das alles nicht beeindrucken, der ist natürlich und garantiert kein Weltuntergang.
    Vielleicht haben wir ja Glück und es wird wirklich wärmer.
    Ein Blackout im Sommer ist sicher leichter auszuhalten als einer im Winter.
    Aber schön wird es allemal nicht.

    • K890 sagt:

      Eine Aneinanderreihung von Falschaussagen, wie es Klimawandel-Leugner gern tun. Bitte gern einmal das heißdiskutierte Video ansehen. Das ist sehr gut recherchiert und mit Quellen belegt. Vielleicht hilft das bei Thesen wie „Es gibt bis heute keinen Beweis für einen menschengemachten Klimawandel.
      CO2 ist nicht verantwortlich für Erderwärmung, sondern die Sonne.“ auf die Sprünge. https://m.youtube.com/watch?v=4Y1lZQsyuSQ

    • rupert sagt:

      Ich würde dann auch noch eine sehr übersichtliche (englische) Quelle zu den Ursachen des Klimawandels beisteuern:

      https://climate.nasa.gov/causes/

      Es wird dort auch explizit Ihr Argument der Sonne besprochen, Zitat:
      „But several lines of evidence show that current global warming cannot be explained by changes in energy from the Sun“

    • 10010110 sagt:

      „Machen wir die Autoindustrie kaputt, bricht der gesamte Mittelstand ein, denn es hängen tausende Betriebe daran.“

      Die Autoindustrie macht sich von ganz alleine kaputt, nämlich, indem sie nicht zur Innovation bereit ist. Elektromobilität wird auf absehbare Zeit Verbrennungsmotoren ersetzen, ob wir wollen oder nicht. Und Elektromotoren sind sehr viel weniger komplex als klassische Verbrennungsmotoren, von daher wird es einen Strukturwandel im Mittelstand geben; die Frage ist nicht ob, sondern wann. In Deutschland ist die ganze Industrie nur auf Verbrennungsmotoren ausgelegt und momentan sehr unwillig, sich anzupassen, während in China etc. ganze Elektromotorindustrie von Null aus dem Boden gestampft wird.

      Es ist äußerst kurzsichtig – was aber typisch auch für Durchschnittspolitiker ist – immer nur vom Verlust von ein paar Arbeitsplätzen zu reden, weil der Fortschritt sie überflüssig macht, statt sich daran zu setzen, diese Arbeitsplätze rechtzeitig mit zukunftsfähigeren zu ersetzen. Das ist wie mit der Argumentation, dass Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene die Arbeitsplätze der LKW-Fahrer zunichte macht. Na dann wechseln die LKW-Fahrer halt zur Bahn und werden Lokführer oder sonstige Logistiker, die dadurch dort zusätzlich gebraucht werden.

      Es kann doch nicht das Ziel sein, jahrzehntelang die Autoindustrie zu subventionieren, nur damit sie ihr veraltetes Geschäftsmodell aufrechterhalten können und keine Arbeitsplätze abbauen müssen. Das ist ja wie bei der Steinkohle – völlig unsinnig.

      • Teilweise muss ich dich korrigieren: Die Rahmenbedingungen in Deutschland helfen stark mit, die deutsche Autoindustrie in der Vergangenheit festzunageln. Wer Tempo 250 normal findet, für den muss das Auto enorm gepanzert sein, also auch schwer, mit verschiedensten Airbags und Aufprallschutz. Wer dank Dienstwagenprivileg seinen Sprit nicht selbst zahlt, für den ist der Verbrauch irrelevant. Und wer vom KBA förmlich eingeladen wird zum Betrug, der kann ja fast gar nicht anders als zu betrügen.

        Der staatliche Protektionismus verhindert also, dass wir uns an den wandelnden Markt anpassen.

        Nicht ohne Grund wurden die hunderttausenden Dieselbusse in China gebaut, die dort fahren.

    • rupert sagt:

      @aaa
      Ihre Zahlen zur CO2 Bilanz von Litihiumakkus sind auch falsch.

      Ein Richtigstellung und ein Vergleich der Umweltbilanzen finden Sie hier:
      https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/elektroauto-akkus-so-entstand-der-mythos-von-17-tonnen-co2/23828936.html

  2. P. L. sagt:

    Hier schreiben alle nur vom Klimawandel.
    Das große, durch den Mensch herbeigeführte, Artensterben wird oft vergessen.

    • Ja, das wäre glatt auch so einen Artikel wert gewesen. Ich bin wirklich kein großer Fan von Grünzeug und Tieren, aber was die CDU und CSU über unsere Landwirtschaft anrichten, ist zum Verzweifeln.

      Das ist ein Amoklauf von ähnlichem Ausmaß, für ein paar Cent Einsparung beim Steak. Reine Lobbypolitik der großen Agrarkonzerne. Und auch da stimme ich Rezo zu: die SPD macht sich 100% mitschuldig, weil sie das zulässt.

      • mirror sagt:

        Die LPGs haben die Genossen der SED eingeführt, die Verstärkung von Monokulturen durch E10, Biodiesel und Biogasanlage an jeder Ecke müssen sich die Grünen auf die Fahnen schreiben. Selbst im heißen Wahlkampf sollte man nicht frech lügen. Selbst wenn alle Politiker lügen, dürfen das die Laienprediger noch lange nicht.

        • rupert sagt:

          @mirror

          Sie schreiben hier irgendwas als Antwort, was in keinem Widerspruch mit der Behauptung oben steht und schreien „Lüge“.

          Was soll das?

          • mirror sagt:

            „… aber was die CDU und CSU über unsere Landwirtschaft anrichten …“
            Noch Fragen Kienzle?

          • rupert sagt:

            @mirror

            Nicht dass Sie mit Ihrem Hinweis auf andere Player nicht auch recht hätten, aber die Aussage ist doch keine Lüge. CDU und CSU stehen doch in der Regierungsverantwortung.

            Klären Sie uns auf?

        • Ach komm, Glyphosat wurde von der CSU durchgeboxt mit Gewalt, Neonics auch, Feldrandstreifen abgeschafft. Das Insektensterben kam nicht zu DDR-Zeiten.

          Biodiesel ist der miese Versuch, Autofahren billig zu halten und CO2 zu reduzieren. Jeder vernünftige Politiker hätte in den letzten Jahren dort korrigieren müssen – die Grünen sind schon ewig nicht mehr an der Regierung.

          Die Agrarpolitik der letzten Jahre geht auf Kappe von CDU und CSU, genauer gesagt auf die Lobbyisten, die diese beeinflussen.

          • mirror sagt:

            Glyphosat ist das Resultat der von den Genossen geschaffenen Großflächen und Monokulturen, nicht die Ursache. Wird mal wieder Symptom mit Ursache verwechselt.
            Meines Wissens nach ist der CSU-Söder der erste, der den Umbau der Landwirtschaft in die Regierungserklärung geschrieben hat.

  3. TDoe sagt:

    Australien ist da ein gutes Stichwort :-). Da haben die Klimapaniker mit ihren Weltuntergangsszenarien gerade krachend die Parlamentswahl verloren. Und das obwohl Presse usw. sie vorher zu den erklärten Siegern gemacht haben.

    Ein bisschen mehr Realismus, Ruhe und Debatte tut dem Ganzen sicher gut. Ein wie ich finde gutes Beispiel war und ist die Kohlekommision.

    p.s. Die Sonne ist übrigens tatsächlich für die Erwärmung der Erde zuständig. Das lässt sich gut an den sehr viel wärmeren Planeten näher an der Sonne und den sehr viel kälteren Planeten weiter entfernt von der Sonne feststellen :-).

    • Seb Gorka sagt:

      Durchschnittstemperatur Erde: 14°C
      Durchschnittstemperatur Mond: -55°C

      Dabei ist der Mond durchschnittlich gleich weit entfernt, 25% der Zeit sogar näher an der Sonne als die Erde.

      Möchtest du deine hochwissenschaftliche Analyse vielleicht ergänzen?

    • rupert sagt:

      Ihre These der Sonne als Energiequelle ist richtig, die Schlussfolgerung zur Erderwärmung ist falsch.
      Die Gründe finden Sie hier: https://climate.nasa.gov/causes/

      Werden Sie von der Kohleindustrie bezahlt?

  4. MauzenMauz sagt:

    @aaa glaubst du das wirklich. Klar das Klima hat sich schon immer geändert aber nie in der Geschwindigkeit und das größere Problem daran ist das wir damit eine Grenze überschreiten können die eine Kettenreaktion auslöst die nicht mehr sooooo natürlich ist.

  5. rausausdersonne sagt:

    @aaa…Allein der erste Satz disqualifiziert Sie bereits für jegliche Auseinandersetzung. Sie gilt es halt mitzunehmen und trotz Ihrer kultivierten Faktenignoranz durchzufüttern, was das Klima hergibt. Zu wünschen wäre uns allen nur, dass es in Ihrem Fall keine F1-Generation gibt, die Ihrer zur Schau getragenen Bildungsferne tagtäglich ausgesetzt wäre…

  6. mirror sagt:

    War das jetzt die Predigt zum Weltuntergang der Öko-Sekte? Diese Öko-Populisten kommen mir vor wie die katholische Kirche im Mittelalter. Stetig wiederholte Ankündigung des Weltuntergangs und zur Lösung ein CO2-Ablasshandel zur Rettung vor der Klimahölle, der durch die klebrigen Hände der grünen Bürokratie den Öko-Lobbyisten zugeschustert wird. Ich denke auch, der DUH-Geschäftsführer hat für den Aufbau einer perfekten Abmahnindustrie viel mehr Gehalt verdient.

    Auf der Demo ist er gut aufgehoben. Unter den Blinden ist der Einäugige König.

    • Sie haben vergessen, irgend ein inhaltliches Argument zu bringen. Kann schon mal passieren.

      Vielleicht folgt ja noch ein Versuch, diesmal mit Argument?

      • mirror sagt:

        Auf ein inhaltsleeres Sammelsurium von populistischen Phrasen kann man nicht mit Inhalten entgegen. Sollte Ihr Beitrag ein Positionspapier zur Wahl werden, ist ihnen das völlig daneben gegangen. Da argumentiert die AfD noch solider.
        Im Märchenerzählen sind Sie Meister, bei der Umsetzung ein Totalausfall.

  7. infantiler Klimahüpfer sagt:

    Wenn das schon eine Klimawahl sein soll:
    Wer diesen infantilen Unsinn wie „in 11 Jahren stirbt der Planet an Überhitzung“, „hüpfen fürs Klima“, Schulstreiks und Unibesetzungen angeblich „für das Klima“ nicht mehr will und findet, dass es sich für diesem unbewiesenen Blödsinn nicht lohnt auf Verdacht unsere Wirtschaft und Lebensgrundlage zu zerstören, der soll doch bitte bei der Wahl nicht schwarz, rot oder grün wählen.
    Eigentlich gibt es da nur eine Alternative.

    • Du musst, wenn du bestimmte Thesen angreifen willst, diese auch richtig lesen. Die These ist, dass wir ohne enorme Anstrengungen in den nächsten 11 Jahren so große Schäden anrichten, dass es weiter kippt. Beispiel Dauerfrostboden – der taut, setzt Methan und CO2 frei und wir landen in einer +6 Grad Welt, auch wenn wir dann sofort alle Kohle und Öl in Ruhe lassen. Wenn Eis in Grönland erst mal ein paar hundert Meter flacher ist, dann wächst das auch nicht mehr so schnell nach. Wenn das Meer sich dann weiter erwärmt, setzt es das bisher gespeicherte CO2 wieder frei. Wenn es in der Tundra und in Kanada heiß und trocken ist, kommen immer mehr Waldbrände und setzen große Mengen CO2 frei. Wenn unsere Wälder vertrocknen und an Borkenkäfern eingehen … und so weiter und so fort.

      Wenn du wirklich sicher bist, dass es gar kein Risiko bedeutet, unsere Atmosphäre mal eben 3 Millionen Jahre zurück zu befördern, dann wähle die Lügner. Dann kann ich es auch nicht ändern.

      Aber die haben in einer Krise am allerwenigsten Ahnung, wie man sinnvoll reagiert. Die werden einfach beliebige Teilmengen der Menschen als die Schuldigen definieren und es wird einfach gegeneinander losgegangen ohne Sinn und Verstand, und vor allem, ohne was am Problem zu ändern.

      • mirror sagt:

        Ist schon pikant. Da macht sich einer Sorgen über den Dauerfrostboden und will gleichzeitig möglichst schon morgen die Braunkohle durch Gas ersetzen und damit den Raubbau an der Umwelt in Sibirien beschleunigen. Eine Case Study der Bigotterie für das Handbuch der Gretchenwissenschaft.
        Hat Gretchen Ihnen seine Albträume erzählt? Seriöse Klimawissenschaftler unterschreiben Ihre Horrorszenarien nicht. Vielleicht finden Sie unter den 40% Sozialwissenschaftlern, die den IPCC Report unterschrieben und sich zum Klimaexperten ernannt haben, den ein oder anderen. Diese Spezies finden Sie selbst beim PIK in Potsdam; viel reden, nichts sagen und gut Geld verdienen.
        Jetzt brennen schon die Wälder in Kanada. Mit gleicher Wahrscheinlichkeit könnte der Golfstrom abreissen und es wird bei uns erheblich kühler. Folgendes Szenario ist auch realistischer als Ihre Schauergeschichten: In Mitteleuropa setzt sich mehr Kontinentalklima durch, die Winter werden kälter und die Sommer heißer. Wenn Sie Putin erzählen, dass seine Russen schon lange ausgestorben sein müsten, steckt er sie in den Gulag. Im Mittelmeerraum könnten sich die Tiefdruckgebiete einschwingen. Es wird heißer, aber auch feuchter und grüner. Die Griechen haben bestimmt nichts dagegen, wenn nicht jeden Sommer Teile der Wälder einfach abgefackelt werden können. Im Nebeneffekt wird durch die zunehmende Wolkenbildung die Erwärmung gedämpft.
        So lange Sie die Zunahme des Eisschilds in der Anarktis trotz hohem CO2-Gehalt in der Atmosphäre nicht erklären können, scheinen die Vereinfachungen in Ihren CO2-Modellen falsch zu sein. Mit einem Gleichungssystem mit mehreren Unbekannten sind Sie völlig überfordert.

        Kein seriöser Wissenschaftler wird Ihnen voraussagen, wie die Welt nach einer Erwärmung von 6 Grad aussieht. Ihre Weissagungen sind nicht mehr als Stoff für die Gruselgeschichten auf den Nachtwanderungen mit den Kids.

        • rupert sagt:

          @mirror
          Falls Sie und nicht die Wissenschaftscommunity mit den CO2 Modellen recht hätten, bekäme Mitteleuropa einfach nur besseres Wetter.
          Der Strand rückt auch etwas näher nach Mitteldeutschland.

          Klingt gleich alles viel weniger schrecklich.
          Na dann können WIR uns die Pariser Ziele ja sparen.

          *Kopf*Tisch

          • mirror sagt:

            Selbstverständlich müssen wir etwas tun und überall auf der Welt wird etwas getan: Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Panikmache kann allerdings eine solide Planung und nachhaltige Finanzierung nicht ersetzen.

  8. farbspektrum sagt:

    Wer ist „wir“?
    Die Schüler in den USA, in China und in Indien werden wohl nicht hüpfen.

  9. g sagt:

    Der erleuchtete ereifert sich ja richtig, und die weltuntergangs vorhersagen.. na ich weiss nicht….das passt nicht so recht zu ihm.
    Als arroganter oberlehrer,oberradler hat er mir besser gefallen …. u

    • rupert sagt:

      Es geht global um nichts anderes als die Verhinderung des Kollapses des Ökosystems. Eine besondere Gefahr zeigt das Artensterben.

      Die Eigenlogik des wissenschaftlichen Diskurses zum Klimawandel erklärt Ihnen hier mal jemand schön leicht lesbar:
      https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/diskussion-um-klimawandel-der-konsens-der-klimaforscher-16060198.html

      • mirror sagt:

        Auch Sie können nicht mit 100% Wahrscheinlichkeit vorhersagen, ob ein Kollaps bevorsteht oder sich das Klima auf einem neuen Stabilitätsniveau einpendelt.

        • rupert sagt:

          Es besteht ein wissenschaftlicher Konsens zum Klimawandel.
          https://climate.nasa.gov/scientific-consensus/
          Es muss gehandelt werden. Emissionen müssen runter.

          Alle wünschen sich weniger negative globale Auswirkungen, allerdings sprechen die bisherigen wissenschaftlichen Befunde dagegen. https://climate.nasa.gov/effects/

          Und genau das scheint mir auch der Grund, warum Sie Greta nicht leiden können.
          Den GLOBALEN Call to Action wollen Sie hier mit dem Hinweis abwürgen, dass die Chance besteht, dass es IN EUROPA in EINEM Szenario nur kühler wird, falls der Golfstrom sich abschwächt/stehen bleibt.

          Und dann fordern Sie wieder sinnvolle Veränderungen, wie in der Landwirtschaft usw. … ??

          Was denn nun? Die Aussagen der wissenschaftlichen Community insgesamt sind stringenter, als einer Ihrer Beiträge für sich genommen.
          Möchten Sie gern so weitermachen weil Stabilität möglich wäre obwohl es grad gerade nicht danach aussieht?

          • mirror sagt:

            Ich versuche nochmal es Ihnen zu erklären:
            Rein aus Risikobetrachtungen heraus ist es notwendig den CO2-Ausstoß zu senken. Es ist aber genauso dringend erforderlich, Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung zu starten. Und hier muss ich Sie von den Sphären der emotionalen Betrachtung runter holen, für alle was wir tun ist Geld notwendig. Forderungen ohne Finanzierung sind Populismus. Die Umsetzung erfordert also die Ausbalancierung von Klima, Gesellschaft und Wirtschaft nd das im globalen Kontext. Es ist unangenehm, immer nach Kompromissen suchen zu müssen, aber ohne geht das Ganze in die Hose.
            Jammern über den kurz bevorstehenden Weltuntergang, verstellt den Blick auf eine solide Maßnahmenplanung. Die Leute laufen irgendwelchen Schimären hinterher und vergessen damit die Suche nach dem effektiven und effizienten Weg.
            Beispiel Oberradler: Im Moment ist gerade die Kohle der bösen Konzerne im Blickpunkt und kommunaler Klimaschutz wird als kleine Öko-Inseln vom Tisch gewischt. Dabi erzeugen die Städte 70% des weltweiten CO2-Ausstoßes.
            Weiteres Beispiel Radverkehr: Ich finde es gut, wenn immer mehr Bürger (realistisch gesehen im Umkreis von 2km) ihre Erledigung mit dem Rad durchführen und damit etwas für das Klima und ihre Gesundheit tun. Werde ich allerdings gefragt, wie man den CO2-Ausstoß des Systems Mobilität einer Stadt reduzieren kann, muss ich die Themen guter und billiger ÖPNV, CO2-freie Antriebe für ÖPNV, kostenloses Park&Ride, Ride-Sharing-Angebote oder Vermeidung von Fahrten durch Stadtplanung vor dem Rad und Car-Sharing positionieren. Hier sind die wesentlichen Einsparpotentiale.

            Gretchen wird diesem Anspruch an eine fachliche und sachliche Diskussion nicht gerecht. Eigentlich nicht schlimm, schlimm nur dass auch die Politiker auf dieses emotionale Niveau einschwingen.

          • rupert sagt:

            Ok. Jetzt kommen wir weiter.

            – Es besteht nicht nur ein Risiko, es gibt bereits jetzt reale und messbare negative Effekte des CO2. Global.

            – Geld ist vor diesem Hintergrund eben kein down-to-earth Faktor (mehr). Die Finanzökonomie ist nur die derzeitige Allokationsform von Ressourcen und insofern beides, Störfaktor und/oder Enabler.
            Die Behauptung es sei kein Geld da, ist selbst eine politische Behauptung (und wird seit Jahrzehnten politisch verwendet) und durch kein Naturgesetz bestimmt. Die Zerstörung/Erwärmung des Planeten dagegen bedingt sich über reale Gesetzmäßigkeiten (Emissionen, Endlichkeit bestimmter Ressourcen, Konzentration von Schadstoffen in der Umwelt…) und ist real.

            – Ich stimme Ihren lokalen Vorschlägen zum Verkehr komplett zu. Diese Perspektive deckt sich nebenbei bemerkt weitestgehend mit dem Twitteraccount von HalleVerkehrt. Da ist kein Dissens. Oder viel weniger, als Sie glauben.

            – Der Fokus auf die Kohle ergibt sich aus dem CO2-Anteil und deren thermischer Verwertung bei der Gesamtbilanz von Deutschland. Stoppen Sie die Kohleverbrennung, gewinnen sie sofort Boden bei der CO2 Bilanz (genau genommen verlieren wir weniger schnell).

            – Greta steht (zugespitzt) gegen das, was Sie fordern: Tempo rausnehmen. Tempo rauszunehmen ist die Strategie der derzeit noch (und jetzt kommts: vor allem finanziell!) profitierenden Industrie (und Politik).

            – Geeignete Maßnahmen zur Emissionsreduktion sind lange bekannt und müssen nur umgesetzt werden. Es ist fast egal, wo man anfängt. Die Emissionen müssen runter. Am besten gestern.

          • @mirror: wir können doch nicht in jeder Sekunde aus „finanziellen“ Gründen 25 Tonnen CO2 ausstoßen und damit die Probleme deutlich vergrößern, um ein paar Cent einzunehmen, mit denen wir dann die großen Schäden versuchen zu kompensieren?

            Ich kann doch nicht die Tür zerhacken und verheizen, weil es so kalt im Haus ist? Das ist doch in keinem einzigen ökonomischen System auch nur ansatzweise sinnvoll.

            Wenn die aktuell viel zu hohen CO2-Emissionen im hohen Ausmaß schädlich sind, müssen wir die doch erst stoppen. Wenn es im Haus zu kalt ist, muss ich die fehlenden Fensterlatten ersetzen und kann nicht die Haustür verheizen.

          • mirror sagt:

            @rupert
            – Ich hätte wissen müssen, dass Ihnen das methodische Wissen zu Risikomanagement fehlt.
            – Geld ist nicht down-to-earth – gibt es nicht mehr? Auf welchem Planeten leben Sie?
            – Jeder, der die Leuna-Werke 1989 gesehen hat, wird wissen, dass ein fahrlässiger Umgang mit Geld nicht nur zu weniger Wohlstand, sondern zur Vernichtung ganzer Öko-Systeme führt. Geld ist kein Naturgesetz, aber eine wichtige Rahmenbedingung zur Gestaltung unserer Gesellschaft durch die Politik. Sollte das Beispiel 1989 für Sie aus der Steinzeit sein: Die katastrophale Finanzwirtschaft der letzten Jahre hat in Halle zur Pleite geführt. Die Stadt hat keine eingenständigen Handlungsoptionen mehr. Die Hallenser müssen das machen, was Ihnen die Investoren vorschlagen oder nur noch die Förderrichtlinien umsetzen.
            – Wer die Planung der Zukunft ohne die ökonomischen Wirkungen beschreitet, stolpert blind in den Abgrund. So schnell kann der Klimawandel gar nicht kommen, wie die Grundlagen für das Zusammenleben der Menschen zerstört werden.
            – CO2 durch Braunkohle ist gerade mal doppelt so hoch wie Wohnen. Mit einem Gesetz zu Sanierung aller Gebäude auf Passiv-Haus könnten Sie sich wahrscheinlich nur noch die halbe Mietfläche leisten – ein direkter Eingriff in die Lebensqualität. Da lieber höhere Strompreise und CO2-Steuer. Spürt man nicht unmittelbar.
            – Hat man erst den Reifegrad erreicht, dass nicht alle Klimaschutzmaßnahmen gleichzeitg erfolgen können, muss die Politik priorisieren. Ich hätte von den Grünen schon gerne gewusst, was die Beschleunigung des Kohleausstiegs kostet und wieviel CO2-Einsparung pro Milliarde erwartet werden. Auf kommunaler Ebene weiß ich, dass die Anbindung an Fernwärme oder die Vernässung von Flächen je EURO mehr bringt, als der Austausch von Kohle durch Wind/Solar/Gas.
            – Ich gehe gar soweit von der Politik zu erwarten, dass sie auch die Nebenwirkungen ansprechen und analysieren. Der Kohleausstieg wird dazu führen, dass mehr Kohle und Atomstrom von den Nachbarn eingeführt wird und diese länger wirtschaftlich betrieben werden. Die CO2-Steuer führt zu höheren Preisen von einheimischen Produkten und steigert den Import von China und Indien. Der Anteil der Seeschifffahrt an CO2, Stickoxid und Schwefeldioxid wird weiter wachsen (derzeit 3%/15%/13%).

            Es ist immer wieder erschreckend, auf welchem Niveau @HalleVerkehrt das Thema mit seinen Kinderlein bespricht. Vielleicht habe ich das Forum mit zu wenig Aufmerksamkeit verfolgt, aber auch von Ihnen ist neben Radweg und Falschparker kein Impuls zum Klimaschutz gekommen.

  10. Wilfried sagt:

    Langlebige Produkte… allein, die Akkus der E-Fahrzeuge gehören da eher nicht dazu, und der Raubbau zur gewinnung der seltenen Erden wird auch nicht so umweltfreundlich oder -neutral vonstatten gehen… Dabei reden wir noch nicht einmal von der Produktion dieser Akkus… Diese werden uns noch sehr viel mehr Probleme bereiten, als bisher die Verbrennungsmotorfahrzeuge…
    Wir werden es hoffentlich nicht erleben, daß plötzlich rettungs- und Hilfsdienstfahrzeuge den Akkutod sterben, bevor die Patienten gerettet sind…

    • Mitteldeutscher sagt:

      Genau so isses und hinzu kommt noch, daß ein brennendes Elektroauto ein unkalkulierbares Risiko für die Innsassen, für Passanten, für Retter und für die Umwelt darstellt.

      Es gibt in diesem eurokratischem Deutschland für alles und jedes eine Vorschrift, selbst „FIT“ oder andere Geschirrreiniger, wenn sie am Arbeitsplatz oder einer betrieblichen Teeküche verwendet werden, müssen inzwischen in einem Gefahrenstoffregister für die Berufsgenossenschaften erfasst werden, aber wie man ein brennendes Elektrofahrzeug gefahrlos löschen kann und muss, daß interessiert bisher weder die Politik noch die Hersteller.
      Krank. Dieses Land ist einfach nur noch krank.

      https://www.mz-web.de/burgenlandkreis/keine-loeschanweisungen-risiko-bei-e-autos-bleibt-unkalkulierbar-32555592

      Bis gleich… im Wahllokal.

      • rupert sagt:

        @Mitteldeutscher

        Ein vollelektrisches Auto ist nahezu im Faktor 10 weniger gefährdet, Feuer zu fangen. Dies ist im Vergleich zu konventioneller Antriebstechnologie.

        Die aktuelle Diskussion zur Feuerbekämpfung bei EVs findet ausserdem interessanterweise wenig Abweichungen im Vorgehen:

        – es gibt keine besonderen Ansprüche an die Persönliche Schutzausrüstung der Einsatzkräfte
        – der erste Löschangriff (Knock-Down) erfolgt wie beim konventionellen Auto
        -Es wird weiterhin mit Wasser die Batterie gekühlt. Abweichend sind Löschmittel wie Schaum/Pulver hier wohl unwirksam
        – Angestrebt wird eine Trennung der Batterie vom Antrieb nach dem Unfall
        – Eine Wärmebildkamera kann bei der Einschätzung des Batteriezustandes helfen

        Besonders problematisch scheint vor allem die ursprüngliche Identifikation des Antriebstyps sowie die Menge des Löschwassers, welches zur Kühlung einer thermisch betroffenen Batterie vor Ort benötigt wird. Auch müssen diese Unfallbatterien im Nachgang des Unfalls anders überwacht/gelager werden, als ein ausgebrantes (gelöschtes) konventionelles Auto.

        Sehen Sie, jetzt haben wir alle nicht mehr so viel Angst vor der neuen Dampflokomotive 😉

        Links:
        https://www.youtube.com/watch?v=8n5Wf7TlGrU
        https://www.firerescue1.com/firefighter-training/articles/197589018-What-firefighters-need-to-know-about-electric-car-batteries/

    • rupert sagt:

      @Wilfried

      Mehr Probleme als die Verbrennung fossiler Brennstoffe jetzt erzeugt hat?

      Die Elektromobilität ist auch mit Ressourcenverbrauch verbunden, da haben Sie recht, allerdings vergessen Sie Wirkungsgrad, Recyclingfähigkeiten und die weiteren mit der Antriebsform noch verfügbaren Einspar- und Optimierungspotentiale. Denken Sie an das E-Auto als Teil der dezentralen Energie(speicher)versorgung mit erneuerbaren Energien.

      Eine gute Quellenlage und faire Diskussion finden Sie hier: https://www.spektrum.de/news/wie-ist-die-umweltbilanz-von-elektroautos/1514423

      Die gesamte Ökobilanz des Elektroantriebs (inkl. Speichertechnologie) ist besser als die der Verbrennungstechnologie.

    • mirror sagt:

      Mit den E-Autos wird es genauso laufen wie weiland mit dem Handy.
      Die ersten Brügel von Nokia waren eher Statussymbol und nur in der Innenstadt von Köln nutzbar. 2-3 Jahre später waren die Dinger in aller Hände.

      So wird auch das Elektroauto nach einer Zeit der Orientierung Fahrt aufnehmen. Weiterentwicklungen in Antrieb und Speicher werden in 10 Jahren Fahrzeuge hervorbringen, die wir uns im Moment noch nicht vorstellen können.

      Nach meiner festen Überzeugung wird, wenn auch nicht im lätscherten Deutschland sondern in anderen Regionen, der Wasserstoff eine tragende Rolle insbesondere bei den Flotten übernehmen.

  11. farbspektrum sagt:

    Wenn man sich die Weltlage betrachtet, ist es kurios, zu meinen, dass die „Weltengemeinschaft“ den Klimawandel bekämpft. Kalter Krieg und Aufrüstung ist angesagt. Das frisst wieder Ressourcen und erzeugt CO2. Um mal ein Zitat eines ehemaligen Wirtschaftsministers abzuwandeln: Deutschland ist ein Furz in der CO2-Geschichte.

  12. farbspektrum sagt:

    „Elektrobusse baut und nutzt China längst im Hunderttausenderpack“
    Warum? Doch nicht umd das Klima zu retten. Weil man in den chinesischen Großstädten keine Luft mehr bekommt.
    https://www.welt.de/politik/ausland/article172494391/Smog-in-China-Das-Maerchen-von-der-sauberen-Luft.html#

    „Die These ist, dass wir ohne enorme Anstrengungen in den nächsten 11 Jahren so große Schäden anrichten, dass es weiter kippt. “

    „85 % vom CO2 kommen aus China, Indien und USA“
    https://www.focus.de/wissen/klima/iae-global-energy-co2-status-report-kohle-monster-usa-und-china-treiben-co2-ausstoss-auf-rekordniveau_id_10509461.html

    Und du glaubst, dass weltweite CO2-Reduktion mit dem GröFaZ in Washiongton zu machen ist?

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