Kündigung in der Oper Halle wegen Elternzeit?

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31 Antworten

  1. gurkenkönig sagt:

    vertrag nicht verlängert .. was solls? geht vielen so … aber man ist ja Künstler und muss das maul aufreissen

  2. Gleichstellungsbeauftragter sagt:

    Schon die Art des Empörens lässt einen Aufhören, so findet sich im Text dann auch folgender Passus:

    „Wir nennen das ABGESTRAFT für ELTERNZEIT.
    Die Theaterpädagogin wurde DURCH IHRE ELTERNZEIT in eine Konkurrenz- und Bewerbungssituation zu ihrer Vertretung gesetzt und mit dem „Manko der jungen Mutter“ belegt.“

    Es ist natürlich sehr tragisch, wenn auf einmal klar wird das andere deutlich besser geeignet sind. Ja, die Elternzeit war der Anlass aber das hatte offensichtlich nichts mit Diskriminierung zu tun. Man hat sogar den Wunsch respektiert die Elternzeit zu verlängern und hat ihr auch dafür den Vertrag verlängert. So wie die Dame mit dem Thema umgeht bekommt man den Eindruck, die Oper Halle hat alles richtig gemacht.

    p.s.
    Die Überschrift ist irreführend, die Dame wurde nicht gekündigt. Man hat ihren zeitlich begrenzten Vertrag nur nicht verlängert.

  3. Kritiker sagt:

    Mit der Veröffentlichung ist das Vertrauensverhältnis gänzlich zerstört.
    Kein Gericht wird das Arbeitsverhältnis kitten. Jeder Jurist wird dies damit begründen. Der Geschäftsführer ist öffentlich bloß gestellt.
    Wenn die Kündigung rechtens ist, war es das gewesen.
    Eine sehr unkluge Maßnahme, auch wenn man die Verzweiflung fühlen kann.

  4. Zünftige Demagogie sagt:

    Jaja, Kapitalismus ist geil, Flexibilligkeit ist toll, es muß sich rechnen, Leistungsgesellschaft, Eigenverantwortung alles super, immer brav SPCDU (ersatzweise aus Protest mal die Grünen) gewählt, mit Herrn Wolter befreundet, Fahrrad gefahren, Ökofutter gekauft, … alles richtig gemacht!

    Und nun das hier!

    So, jetzt gehe ich zum Stadtrat! Der ist nämlich Personalinstanz. Oder noch höher: König Bernd wird Vizekönig Stefan aber den Marsch blasen! Und die Fraktionen werden Gerechtigkeit erzwingen!

    Hohoho, das wird ein Spaß! Unsereiner muß mit sowas zum Arbeitsgericht, aber die Künstlertrude darf auf Stattratsunterstützung hoffen, oder wie?

    Lustig, lustig, trallala, s Kaschperle war wieder da! Danke für solch wichtige Nachrichten. Die lese ich so gerne, auch die vom Detlef W. aus der SuperPD!

  5. farbspektrum sagt:

    Ach was Recht und Gesetz. Aufruf zum Shitstorm und Protest-Happening.

  6. ErHALtungstrieb sagt:

    Da diese Einrichtung ohnehin nicht mehr ohne jährlich Zuschüsse im hohen zweistelligen Millionenbetrag aus Steuergeldern läuft, sollte man diese gleich ganz schließen.

    Die gesparten Millionen sollten in die Polizei investiert werden für die Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit. Zudem könnte man noch die 1-2m tiefen Schlaglöcher auf Halles Straßen flicken.

    • 10010110 sagt:

      Was heißt hier „nicht mehr“? Kein Opernhaus auf der Welt läuft ohne Zuschüsse. Es gab schon seit es Opernhäuser gibt immer Mäzene, die sie finanziert haben. Und heutzutage sind es halt keine Fürsten oder sonstiger Hochadel mehr (durch wen wurden die wohl so reich und mächtig?), sondern der Staat hat diese Funktion übernommen; na und?

      • ErHALtungstrieb sagt:

        Der „Staat“ sind alle Bürger. Und Der „Staat“ ist keine Einrichtung die Geld aus dem nichts produziert, sondern aus Steuereinnahmen. In Deutschland gibt es die höchste Steuerbelastung der Welt mit einem der geringsten Pro-Kopf-Vermögen in der ganzen EU. Da ist es auch kein Wunder, dass es immer mehr Bürger interessiert, für welche unnützen Maßnahmen sein Geld verbrannt wird.

    • Wilfried sagt:

      Auch die HAVAG läuft „ohnehin nicht mehr ohne jährliche Zuschüsse im zweistelligen Millionenbetrag aus Steuergeldern“, deshalb „sollte man diese gleich ganz schließen“…

      Den Rest dieses abgesonderten Schwachsinns erspare ich mir, zu zitieren.

      Aber warnen möchte ich den „Kommentator“ schon noch, seine Augen aufzuhalten. Sonst fällt er vielleicht in eines der 1-2m tiefen Schlaglöcher und wird dann beim Flicken übersehen. Da gibt es nämlich keine Grabsteine drauf!

      • ErHALtungstrieb sagt:

        Sehr unsachlich Willi!

        Wer hat hier von der HAVAG gesprochen?

        Soll jeder seine Meinung haben. Es gibt genug, die diese Steuergeldverschwendung nicht unterstützen würden, würde es eine direkte Demokratie geben.

        Und das Opernhaus kann ja gerne kostendeckend arbeiten, dagegen hat wohl keiner was.

        • Tibor sagt:

          Diese direkte Demokratie läuft – wie auch die repräsentative – nicht ohne Steuergeldverwendung, sogar zu glatten 100%. Wenn es da nach Kostendeckung ginge, wäre ganz schnell Schluss mit dem bisherigen Wohlfühlstaat. Dagegen hätten wohl sehr viele was.

        • Maja sagt:

          Wie oft gehst du ins Opernhaus?
          Kostendeckend arbeiten soll das Opernhaus?
          Dann wirst du dir nicht eine Vorstellung mehr leisten können. Wir alle nicht!

  7. Wilfried sagt:

    Ist ein Fall fürs Arbeitsgericht. Mit gewerkschaftlicher Vertretung kostenfrei, ansonsten erstmal dem Privatanwalt Vorkasse leisten.

    • farbspektrum sagt:

      So sehe ich das auch.Es ist erst mal ein privates Problem. Und nun die Öffentlichkeit „aufzuhetzen“ kommt nicht gut an. Wahscheinlich ist sie selbst nicht solidarisch und in keiner Gewerkschaft.

    • Kazan sagt:

      Sie wurde nicht gekündigt, sondern hatte einen befristeten Arbeitsvertrag der nicht verlängert wurde. Da braucht sie nichts aufs Arbeitsgericht, weil die Sachlage eindeutig ist.

      • gurkenkönig sagt:

        das weiß doch der Wilfried nicht … mit seinen rot lackierten Scheuklappen.

      • Das Verständnis sagt:

        Na dann war dieser Aufruf, so bitter es erscheinen mag, völlig daneben.
        Ihre Begründung ist nur sehr einseitig zu betrachtet.
        Ein Riesenfehler, da andere potenzielle AG von dieser Art Arbeitnehmer eher abgeschreckt sind.

      • Lobotomiker sagt:

        Richtig. Die Dame hatte einen befristeten Vertrag der nach ihrer Elternzeit abgelaufen ist und dann eben nicht verlängert wurde. Das Ganze ist eher eine Problematik mit dem für Frau Frazier gültigen Tarifvertrag, dem NV-Bühne, der so etwas zulässt und hat gar nichts mit Elternzeit oder Rosinski zu tun.

    • Willi sagt:

      Gerade letzteres sollte man nur machen, wenn es realistische Aussichten auf Erfolg gibt. Wenn die Befristung nicht Angreifbar ist, sollte man sich Zeit und Geld sparen.

  8. Hfoertel sagt:

    @ErHALtungstrieb: Du musst da deine Infos prüfen! Steuern bezahlen wir hier in der BRD eher wenig, schau mal nach Skandinavien! Kultur zu fördern ist definitiv Aufgabe des Staates, genau wie Nahverkehr usw.. Deine Argumentation ist nicht schlüssig!

  9. Hfoertel sagt:

    Eure Argumentation stimmt einfach nicht, da könnt ihr auch gern gleich wieder persönlich werden! Lest einfach nach, in der OECD Studie ging es um Steuern UND Abgaben. ErHALtungstrieb behauptete die weltgrößte Steuerbelastung, die haben wir nicht. NEIN Steuern und Abgaben sind nicht dasselbe, ein Großteil eurer Abgaben geht an die SozialVERICHERUNGssysteme. Diese Gelder kann man auch nicht so einfach mal umwidmen und aus der Rentenkasse an das Innenministerium überweisen oder für den Straßenbau. Wir sind Weltspitze im Sozialversicherungssystemen, auch wen da natürlich auch nicht alles rund läuft. Aber die Leistungen, die nutzt ihr ja wahrscheinlich gern …

  10. Halli sagt:

    Ich verstehe den Aufruf nicht….., die Entscheidung wurde nicht getroffen, weil sie Mutter geworden ist SONDERN dass jemand anderes besser ist.

  11. rellah sagt:

    Pädagogen werden doch gesucht!

  12. farbspektrum sagt:

    Wer gut ist, muss nicht in sozialen Netzwerken um Beistand betteln weil er gekündigt wurde.

  13. Fadamo sagt:

    Am besten man vermeidet als werktätiger kinder und importiert sie ein.Die meisten kinder beziehen dann sowieso hartz 4.

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