Leopoldina Halle: Schulen wieder öffnen, Maskenpflicht im ÖPNV, Kitas nur eingeschränkt mit 5 Kindern pro Raum

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66 Antworten

  1. Lehrer sagt:

    Wo stehen denn so große Klassenräume zur Verfügung? Am CWG etwa platzen die Räume aus allen Nähten. Und was hat der Stadtrat gemacht? Gegen die Expertise des Schulleiters entschlossen, noch mehr Klassen einzuführen. Wie das umgesetzt werden soll? Ist doch dem Stadtrat egal. Und jetzt Corona. Wie bitte soll ich denn meine durchschnittlich 25 Schüler auf eine Gruppengrösse von 15 bringen? Ich vermute nur, dass ein Großteil der Leopoldina-Mitglieder seine Kinder in Privatschulen mit kleiner Klassengrösse hat.

    • C. sagt:

      Erst einmal sollten Tests durchgeführt werden, wer denn schon immun ist. Falls es das gibt. Und es muss heraus gefunden werden, ob es eine Zweitansteckung geben kann. Das sind doch die wichtigsten Voraussetzungen, wenn man Schulen und Co wieder öffnen möchte, für Kinder, aber vor allem für Lehrer.

    • Lehrerin sagt:

      25:2 🤓 eine Klasse könnte man in Schichten unterrichten, jeweils 3 Stunden!?

    • hallenser sagt:

      Wie weltfremd ist doch die Leopoldina, da hätte man auch den Vatikan fragen können. Selbst wenn es nur fünf Kinder sind, die umarmen sich manchmal, raufen miteiander, hocken zusammen, ein kosequentes Abstandhalten ist in dem Alter nicht zu erwarten. Und der Weg ? Nicht alle haben ein Elterntaxi oder können zu Fuß gehen. Volle Schulbusse und Bahnen ?

  2. JM sagt:

    Kitas bis zu den Sommerferien zu. Wie stellen sich diese Leute das vor? Welcher AG macht das alles noch Monate mit. Dürfen die Kinder dann auch ihre Freunde nicht sehen? Und Spielplätze betreten? Abgesehen davon dass ich diese ewig gleichen Tage zuhause selbst nicht mehr ertrage.

    • Tim Buktu sagt:

      Ist doch ganz einfach. Wir machen es wie bisher und scheißen die AG mit Geld zu. Es fliegt ja gerade vom Himmel. Sie fragen, wer die Rechnung bezahlt? Och, ich bin dann mal weg… 😉

  3. S.B. sagt:

    Die Empfehlungen der Leopoldina zur Öffnung der Grundschulklassen sehe ich aus eigener Erfahrung sehr kritisch, da es Kindern im Grundschulalter sehr schwer fällt, sich konsequent an Hygieneregeln zu halten. Das beginnt mit dem Anfassen der Schuleingangstür, dem unzureichenden Abstand beim Bewegen in den Fluren und Treppenhäusern der Schulgebäude sowie dem stets unbeaufsichtigten Verhalten in sanitären Bereichen. Sobald Grundschulen öffnen, findet ein zwischenmenschlicher Austausch unweigerlich statt. Ob das für viele ältere Lehrkräfte sowie für Kinder mit kleineren Geschwistern zu Hause günstig ist, würde ich bezweifeln. In der 4.Klassenstufe sind die Schullaufbahnempfehlungen bereits raus und es wird in vielen Unterrichtsstunden lediglich der bereits vermittelte Stoff gefestigt/wiederholt, sodass Viertklässler (meiner Meinung nach) die letzten Wochen der Grundschulzeit nicht mehr in die Schule müssten. Alternativ würde ich die Schüler der weiterführenden Schulen starten lassen, da sie (hoffentlich) bewusster mit ihren Mitmenschen umgehen.

  4. Belly sagt:

    Trotzdem ist Gefahr für Kinder und Lehrer( ältere,vorerkrankung).Wenn das Kind eine Virus hat, dann schicken die Kinder wieder nach Hause. So was?Kinder haben wenig Erfahrung vom hygiene.lehrer müssen immer mehr Kinder viel achten.lehrer können Stress bekommen.zb.toilettenbrille desinfizieren, wenn Kinder wechseln.wer macht das?
    Das ist sehr schwierig.bestimmt wieder Fälle hoch steigen.

    • C. sagt:

      Wissen Sie, was passiert, wenn man Kindern, erst recht bis zum 6.Lebensjahr, streng beibringen muss, permanente soziale Distanz zu leisten??? Was das mit den Seelen der Kinder macht? In diesem Alter lernen wir Kindern Bindungen eingehen und Vertrauen schaffen und genießen. Selbst Erwachsenen fällt Distanz schwer. Aber für Kinder und Jugendliche ist das die soziale und seelische, und somit auch die körperliche Katastrophe!
      Soziale Distanz ist schlimmer als der 3. Weltkrieg!

  5. Sabine sagt:

    Und wie bitte, sollen die Kinder in die Schule kommen? Mit 50 anderen in einem Bus?Diese Diskussion ist überflüssig.

  6. Sabse sagt:

    Und wie kommen die Kinder vom Land in die Schule? Mit 50 anderen in einem Bus? Diese Diskussion ist überflüssig. Gesundheit geht vor.

    • Max sagt:

      Sehe ich genauso, denn wer am Land zur Schule gegangen ist weiß, dass es unmöglich ist an irgendwelche Sicherheitsabstände in Schulbussen zu denken. Und gerade an heißen Sommertagen, wenn man über Stunden im Bus bei gefühlten 45 Grad mit 50 Leuten eingepfercht ist, möchte ich die Herren von Leopoldina mit ihren Schutzmasken sehen…

  7. Silvia Sommer-Radke sagt:

    Schulen werden das nicht bewerkstelligen können. Es müssten Klassen geteilt und dann getrennt tageweise unterrichtet werden. (Hier muss unbedingt Verlässlichkeit herrschen, damit berufstätige Eltern ihren beruflichen Verpflichtungen nachkommen können!). Hygienemaßnahmen und -vorkehrungen müssten in Windeseile an den Schulen bereitgestellt und fortlaufend vorgehalten werden. Und was ist mit Mund-Nasen-Schutz für Kinder in der Klasse?!
    Meines Erachtens sollten nur die Schüler der 4. Klasse und die jeweiligen Abschlussklassen der weiterführenden Schulen wieder gehen müssen. Dann wäre auch das Problem der Klassenstärke und ausreichender Hygienemaßnahmen gelöst. Alles andere macht nun 2 1/2 Monate vor Beginn der Sommerferien auch keinen pädagogischen Sinn mehr. Dann muss eben im neuen Schuljahr Versäumtes im Klassenverband nachgearbeitet werden.

    • Hazel sagt:

      Gehen Sie nicht von 2 1/2 Monaten aus.
      Genau sind es fast 4 Monate. Auch wenn die Schüler zu Hause arbeiten, kann man das nicht mit der Schule vergleichen. Es geht viel Lernstoff verloren und das auch bei Schülern, die auf Hilfe angewiesen sind. Die Schüler können zu Hause nicht so lernen und Nachfragen. Eigentlich ist es für Alle eine schlimme Situation.

    • C. sagt:

      Mich würde interessieren, wie genau das Asien bewerkstelligt. Und daraus dürfen auch wir hier Ableitungen treffen.

  8. Lehrer Halle sagt:

    Sicherlich müssen die Schulen wieder öffnen, absolut richtig. Dennoch die Überlegungen im Hinblick auf die Organisation vor Ort finde ich sehr unausgegoren und sie zeugen davon dass der oder die Überlegenden scheinbar keine Praxiserfahrung haben.Besonders deutlich wird es bei dem Gedanken max. 15 Schüler in entsprechend großen Räumen zu unterrichten. Wer die öffentlichen Schulen in Halle kennt, weiß wie klein die Räume in der Mehrzahl sind. Weiterhin stellt sich die Frage, wo die Lehrer mit Kleinkindern diese in der Zeit dann lassen sollen, wenn die Kindergärten nur bedingt wieder geöffnet werden?

  9. Maxi sagt:

    So schwierig es ist, aber es wäre nur vernünftig die Beschränkungen weiter zu verlängern. Wir haben immer noch Menschen, die klare Regeln brauchen um sich daran zu halten. Und es gibt nach meiner Meinung immer noch viel zu viele Neuerkrankungen. Von den Verstorbenen ganz zu schweigen. Welcher Politiker will sich dann die Schuld eingestehen, wenn durch Lockerung eine zweite Corona Welle losgetreten wird?

  10. Detlef Roos sagt:

    Meine Tochter (16) möchte dieses Jahr ihre mittlere Reifeprüfung ablegen. Mein Sohn (17 ) möchte Abitur machen und ist im 1. Jahr der Oberstufe . Beide fahren in einem überfüllten Bus zur Schule. Ich selbst ( 58 ) habe mich vor 5 Wochen selbst in Quarantäne begeben, da ich an Krebs erkrankt bin, mich in der harten Chemophase befinde und deshalb über kein funktionierendes Immunsystem verfüge. Wenn die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen weiß ich nicht was ich machen soll. Selbst wenn meine Kinder mit dem Virus keine größeren Probleme haben, ich habe sie auf jeden Fall. Ich bin auch bestimmt kein Einzellfall. Mein Eindruck ist, das hier wirtschaftliche Interessen über die Gesundheit gestellt werden. Und das von einem Gesundheitsminister.

    • S.B. sagt:

      Das sehe ich ganz genauso!
      Ich hoffe sehr, dass davon abgesehen wird, nun voreilig die Schulen wieder zu öffnen.. Und wenn doch ,dann sollte es zumindest für die, die sich bzw Angehörige einer Risikogruppe, schützen wollen/ müssen Sonderregelungen geben!

  11. Sonja sagt:

    „Dies setzt voraus, dass berufstätige Eltern weiterhin durch eine sehr flexible Handhabung von Arbeitszeiten und -orten sowie finanziell unterstützt werden.“
    Das empfinde ich schon als Hohn. Mein Mann und ich sind beide im Home Office und versuchen, zwei unveränderte Vollzeit Jobs mit Kinderbetreuung zu vereinbaren. Denn die Arbeitsmenge bleibt die gleiche. Mein Arbeitstag beginnt teilweise um 5 Uhr, seiner endet um 1 Uhr nachts. Aber uns wird erzählt, wie viel Quality Time und Entschleunigung wir jetzt ja genießen können.

  12. Segna sagt:

    Ich bin Mutter von drei Kinder (3, 7 und 9)
    Wie soll das ein Kindergartenkind verstehen, dass sehr gerne in den Kindergarten geht, dass es zuhause bleiben soll, wenn ihre Schwestern in die Schule dürfen. Wenn dem so kommt, dann wäre es nur gerecht, wenn ein Teil des Betreuungsgeldes an die Eltern gezahlt werden würde.
    Abgesehen davon arbeite ich im Krankenhaus.
    Sollen dann meine Schulkinder zuhause bleiben, weil ich ja evtl was mit nach Hause bringen könnte und die Kinder dann eine noch größere Gefahr darstellen, weil sie ja als Virus Träger gelten und evtl etwas in die Klasse Schule bringt. Und was folgt dann: Quarantäne für die ganze Klasse.
    Und sind wir doch mal ehrlich.

    Liebe Leopoldina überlegt bitte mal ganz genau, was ihr da vorschlagt.
    Es gibt Schulen in denen wird es nicht möglich sein die Klassen zu halbieren.
    Denn dann wären ja zu der normalen Klassengrösse (2 1. Klassen, 2 2.Klassen etc) es das doppelte. Und die notwendigen Räume müssten erst mal vorhanden sein.

  13. Energie sagt:

    Bis zu den Sommerferien die Kitas zu,wie soll das gehen mit meiner Arbeit?67% vom Lohn,wow.In Deutschland wirst du bestraft wenn du kinder hast,aber Nachwuchs wollen die da oben.
    Die die schon Haufen verdienen(öffentlicher Dienst)bekommen volles Gehalt weiter und machen sich so schön nicht Tod auf der Arbeit.

  14. Opfer sagt:

    Maskenpflicht, ha ha , dazu müsste es erst mal welche geben in Deutschland. Es gibt keine Einweghandschuhe mehr , keine Masken , kein Desinfektionsmitte zu normalen Preisen .

  15. Silvia Sommer-Radke sagt:

    Was ich in der ganzen Diskussion vermisse: wie sieht es mit den Kindern aus, deren Eltern „an der Front“ arbeiten? Das sind doch am ehesten diejenigen, die durch infizierte Eltern, die Infektion mit in die Schule tragen und dann dort verbreiten?

  16. Scusy Susi sagt:

    Auch kleine Kinder sollten wieder in die Kita dürfen, sie sind in Sachen Hygiene meistens sogar belehrbarer. Und wieder nur Notbetreuung für bestimmte Berufsgruppen? Und was machen die anderen Berufsgruppen? Ich bin alleinerziehend und kann mein Kind nicht das ganze Jahr Zuhause lassen geschweige sie ständig mit zur Arbeit nehmen. Die Kinder brauchen auch ihren gewohnten Kitaablauf zurück, wo ihre Freunde sind … ansonsten wird sich das bei der weiteren Entwicklung auch bemerkbar machen. Also bitte nochmal durch den Kopf gehen lassen

    • Karla L. sagt:

      Sehe ich auch so. Als Alleinerziehende bin ich jetzt schon finanziell knapp dran, weil mein Arbeitgeber mir leider keine flexible Gestaltung der Arbeitszeit im Home office zugesteht und mir deshalb nur noch unbezahlter Urlaub bleibt. Und es mag Alleinerziehende geben, deren Job Home office gar nicht zulässt. Wie soll das dauerhaft finanziell mit 67% funktionieren? Ich habe vollstes Verständnis für weitere Einschränkungen in Bezug auf Risikogruppen, aber die Kinderbetreuung muss jetzt wieder gesichert werden.

  17. C. sagt:

    Wissen Sie, was passiert, wenn man Kindern, erst recht bis zum 6.Lebensjahr, streng beibringen muss, permanente soziale Distanz zu leisten??? Was das mit den Seelen der Kinder macht? In diesem Alter lernen wir Kindern Bindungen eingehen und Vertrauen schaffen und genießen. Selbst Erwachsenen fällt Distanz schwer. Aber für Kinder und Jugendliche ist das die soziale und seelische, und somit auch die körperliche Katastrophe!
    Soziale Distanz ist schlimmer als der 3. Weltkrieg!

    • Daniel M. sagt:

      Was für ein Unsinn!

    • 10010110 sagt:

      Nun übertreib’ mal nicht. Bist wahrscheinlich auch so eine Helikoptermutter, deren ganzer Tagesablauf sich nur um die Kinder dreht und die gar nicht merkt, dass es mehr schadet als nützt.
      Die Kinder kommen schon zurecht, wenn man ihnen nicht ständig unterschwellig suggeriert, dass ihnen irgendwas fehlt oder das irgendwas ganz schlimm ist.

      • Lena sagt:

        Vielen Dank, genau meine Meinung! Das Problem hat die Mutter, nicht die Kinder. Die Betreuung der eigenen Kinder muss für einige tatsächlich sowas wie ein dritter Weltkrieg sein. Traurig!!!

  18. Jogi Beer sagt:

    Mögen die Verfasser der Stellungnahme der Leopoldina noch so honorig sein, vom Schulalltag verstehen sie offenbar wenig. Selbst wenn es – durch Halbierung jeder einzelnen Klasse – möglich wäre, pro Klassenraum nur maximal 15 Schüler(innen) zu unterrichten, wäre nicht sichergestellt, dass auf den Gängen, im Treppenhaus und in den großen Pausen der Mindestabstand von ca. 2 m eingehalten wird. Dazu wären Dutzende zusätzlicher Aufsichten nötig, die – aufgrund von Altersstruktur und Vorerkrankungen – vom verfügbaren Lehrpersonal nicht gestemmt werden können. Es ist auch befremdlich, dass die Bedeutung des uneingeschränkten Schutzes aller am Schulbetrieb Beteiligten nur in einem kurzen Nebensatz erwähnt wird. Auf die Notwendigkeit eines professionellen Mund-Nasen-Schutzes für alle Schüler(innen) und Lehrkräfte wird überhaupt nicht eingegangen. Insgesamt wirken die für die Schulen vorgesehenen Maßnahmen nicht bis zu Ende durchdacht.

  19. Tanja sagt:

    Mein Kind ist 14 Jahre und geht in die Realschule. Ich glaube schon das er sich an hygienevorschriften hält . Aber ob sie immer daran denken,
    bezweifelt ich .gerade mit 14 und Pubertät. Ich hatte in den letzten 10 Jahren , 7 lungenrisse. Ich würde den Virus mit Sicherheit nicht überleben. Und ich kann mich da nicht auf meinen pubertierenden Sohn verlassen. Und sorry aber ich muss leider jedes Risiko beachten. Die Schulen jetzt schon wieder zu öffnen wäre absolut verantwortungslos ,in meinen Augen und auch für andere Eltern die eine Vorerkrankungen haben.

  20. Nina sagt:

    Bessere Ausbildung in Hygiene wäre sehr wichtig.
    Man geht ins Krankenhaus und wird im Krankenhaus zusätzlich krank mit Krankenhaus Keimen.
    Weil tot gespart wird durch Fall pauschalen.
    Hygiene muss trainiert und richtig vermittelt werden.
    QM muss umgesetzt werden und nicht nur auf Papier geschrieben werden.
    In der Pflege arbeitet jeder unterschiedlich. Abläufe werden nicht einheitlich optimiert. Schüler, Helfer werden dadurch nicht optimal vorbereitet
    Auf die Praxis. Sie lernen in der Schule nur wie sie umständlich lange gründlich pflegen müssen was nicht mit der Realität zu tun hat. Statt ein Raster zu bekommen wie organisiere ich mich selber. Wie arbeite ich schnell und wirtschaftlich. Wie erhalte ich Überblick über Mitarbeiter, heutige Pflichten und Termine. Sie sollten probeweise Stationen leiten in der Ausbildung je ihrem Ausbildungsgrad und schrittweise Verantwortung lernen unter Beobachtung ihres Mentors der nur im Notfall eingreift
    Um die Fehlerquote zu vermindern.
    Positiver Umgang mit Fehler. Das sie sagen wie sie die Fehler zukünftig vermeiden lassen

  21. Krasnici sagt:

    Ich hoffe das gilt dann für die Tagesmütter mit ihren 5 Kindern, dass wir wieder arbeiten dürfen denn wenn nicht sind wir arbeitslos, da wir selbständig sind. Haben im September Wechsel, das heisst die Eltern werden jetzt kündigen wenn bis September zu bleibt. Bitte nicht!

    • Lena sagt:

      Nein, das gilt eben NICHT für die Allerkleinsten und das aus gutem Grund! Erzählen Sie mal bitte nicht so einen Quatsch, von wegen arbeitslos werden usw. Auch Tagesmütter können Hilfen beantragen und das soll sogar recht unproblematisch sein. Also, erstmal informieren statt rumjammern!

  22. Sternenkind sagt:

    Was ich mich hier ebenfalls frage ist… Wie soll das eigentlich an speziellen Schulen für besondere Kinder funktionieren?
    Die meisten Kinder dort gehören zur Risikogruppe durch ihre verschiedenen Erkrankungen bzw. Einschränkungen. Ein Kind mit Asthma kann nicht ständig einen Mundschutz tragen oder Kinder mit geistigen Besonderheiten verstehen gar nicht warum sie plötzlich nicht mehr in den Pausen mit anderen Kindern spielen dürfen. Das alles lässt sich im Alltag gar nicht umsetzen. Schon gar nicht mit den Abstandsregeln oder der Hygiene Vorschrift. Natürlich ist es sehr wichtig das unsere Kinder bald wieder in die Schule gehen können, aber doch bitte nicht auf Kosten der Gesundheit. Denn dann hätten wir uns die gesamten Einschränkungen der letzten Wochen sparen können.

    • Esther sagt:

      Ich denke wir sind eine Demokratie. Wir sollten alle entscheiden und unsere Risikopatienten schützen. Der nächste Virus kommt mit absoluter Sicherheit.

  23. Kerstin sagt:

    Gibt es denn nun wenigstens mal Seife auf den Schultoiletten? Von Desinfektion und Papierhandtüchern ganz zu schweigen.

  24. D. Dümont sagt:

    Wie soll so etwas gehen?
    Die Kitas haben gar keine Möglichkeit bei 2 und mehr vorschulgruppen von ca 18 Kindern pro Gruppe, wo sollen die Räumlichkeiten dafür herkommen?
    Dieser Vorschlag ist nicht durchdacht.

  25. B. sagt:

    Ich finde für die Eltern die arbeiten,könnte die Kita geöffnet werden,daß sind ja nur wenige ,denn heute ist es so,da werden Kinder aus dem Grund angeschafft,damit die Eltern nicht arbeiten müssen.Die Eltern die zu hause sind können ihr Kinder zu hause lassen!

    • W. B. sagt:

      Ich weiß zwar nicht wie es bei Ihnen ist, aber wir zahlen für die Betreuung von 2 Kindern 1200 Euro im Monat. Ich möchte mal die Eltern sehen, die es sich leisten können, mit einem Gehalt Miete, Kita und sonstige Kosten zu stemmen. In Baden-Württemberg geht so ziemlich jeder arbeiten, der auch Kita-Betreuung in Anspruch nimmt.

      • eseppelt sagt:

        Schwindler. In Halle gilt eine Gebührenobergrenze von 285 Euro

        • 10010110 sagt:

          Na wenn man aber seine Kinder doch noch mit dem SUV zum Reiten, Instrumentalunterricht, Ballet, Fußball, Judo, Englisch-, Japanisch-, Chinesisch-Unterricht kutschieren und für die Abende noch einen Babysitter bezahlen muss, damit man auch mal ein bisschen Freizeit vom stressigen Familienleben hat, dann reicht ein Gehalt natürlich nicht mehr zum Leben. 😛

  26. mirror sagt:

    In den Empfehlungen der Leopoldina ist das Thema Bildung nur ein Aspekt. Die Gesamtsicht der Analyse sollte in die fortlaufende Bewertung und Anpassung der Maßnahmen einfließen. Hier nur mal 4 Themenfelder der Empfehlungen:
    – Entscheidungsgrundlage optimieren: Die bisher stark symptomgeleiteten Datenerhebungen führen zu einer verzerrten Wahrnehmung des Infektionsgeschehens. …
    – Differenzierte Einschätzung der Risiken ermöglichen: Für den gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit der Corona-Pandemie ist eine kontextbezogene Einordnung der verfügbaren Daten wichtig….
    – Psychologische und soziale Auswirkungen abfedern: Für die Akzeptanz und Umsetzung getroffener Maßnahmen ist eine auf Selbstschutz und Solidarität basierende intrinsische Motivation wichtiger als die Androhung von Sanktionen….
    – Vielfältige Perspektiven in die Abwägungsprozesse einbeziehen: Die staatlich verordneten Maßnahmen, die mit Blick auf die Pandemie den Schutz von Leben und Gesundheit bezwecken, ziehen Einschränkungen anderer Rechtsgüter nach sich….

  27. C. sagt:

    Ich finde für die Eltern die arbeiten,könnte die Kita geöffnet werden,daß sind ja nur wenige ,denn heute ist es so,da werden Kinder aus dem Grund angeschafft,damit die Eltern nicht arbeiten müssen.Die Eltern die zu hause sind können ihr Kinder zu hause lassen!

    • Daniel M. sagt:

      @ C. Es geht aber auch um die Kinder. Die sollten schleunigst wieder in die KITA dürfen.
      Das Familienleben ist bei Arbeitssuchenden angespannt genug. Diese Kinder sollten auch an einem Stück Normalität teilhaben dürfen.
      Und Kinder werden sicher nicht wegen Faulheit angeschafft. Solten Sie mal mit dem Thema in Berührung kommen, würden Sie sehr schnell feststellen, dass es auf Arbeit deutlich entspannter zugeht, als in einer Familie mit mehreren Kindern. Zumindest ist das häufig so.

  28. EineMama sagt:

    Mal ganz ehrlich, dann hätten wir uns die Schulschließung 3 Wochen vor den Osterferien auch sparen können, da waren noch wesentlich weniger Infizierte unterwegs, sicher hat es dazu beigetragen das die Infektionsrate sich verlangsamt hat. Aber jetzt ist die Infektionsrate um einiges höher und jetzt sollen die Kinder wieder zur Schule? Dann war alles um sonst, das kann man wirklich abwarten. Ich arbeite selbst an einer Schule es ist weder noch möglich kleine einzellne Gruppen zu unterrichten weder noch den Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Dann sind Lehrer mehr damit beschäftigt die Kinder im Zaun zu halten als zu unterrichten. Maskenschutz undenkbar, das wird bei den Kindern erst recht zur Keimschleuder, Masken müssten ständig gewechselt werden und ob Kinder gerade im Grundschulalter das durchhalten solch eine Maske für Stunden im Gesicht zu haben und sich dann auch noch zu konzentrieren, nein das funktioniert nicht. Sicher ist es für alle Eltern schwer Job und Kinder unter ein Hut zu bringen und ist eine große Belastung, aber für die Gesellschaft wird es schwieriger wenn eine neue Welle der Pandemie ausbricht!
    Vielleicht sollte man sich überlegen wenn die Schulen unbedingt wieder öffnen sollen, dann nur die wichtigsten Fächern in der Grundschule wie Mathe, Deutsch, HSU und in der weiterführende Schule Mathe, Deutsch, Englisch zu unterrichten damit ist der Unterricht zeitlich eingeschränkt und man könnte Klassen teilen und zu verschiedenen Unterrichtszeiten unterrichten.
    Dennoch bin ich der Meinung das in erster Linie erst die Abschlussklassen unterrichtet werden sollten aber nur das Relevante um ihre Prüfungen machen zu können, damit sie sorglos ihre Ausbildungsplätze anstreben können bzw. auch Studium.
    Grundschüler im Übertritt nur die Schüler kommen zu lassen die auf der Kippe stehen für Ihre angestrebte weiterführende Schule, um Ihnen eine Chance zu ermöglichen, bei allen anderen Übertrittlern bei denen es eh schon fest steht und sicher ist, sollten zu Hause weiter lernen, so wie es vor den Osterferien auch ging.
    Es ist hart für uns alle und der Wirtschaft, aber auch diese Zeit mit den Einschränkungen geht vorbei, ich befürchte einfach nur wenn wir zu früh lockern wird sich alles noch länger raus ziehen, damit haben wir nichts gewonnen.

  29. Chris sagt:

    Die Empfehlungen aus Halle kommen allesamt von Theoretikern. Jeder der klar denkt, weiß dass es so nicht funktioniert. Also noch einmal von vorn von Menschen die wissen wovon sie reden

  30. EineMama sagt:

    Um meinen Beitrag noch hin zu zu fügen ich rede mich nicht leicht! Ich bin selbst alleinerziehende Mutter von 2 Kindern (7 u. 10J.) ICH BIN GEGEN EINER ZU SCHNELLEN SCHULÖFFNUNG, AUCH WENN ES MICH FINANZIELL UND EXISTENZIELL TRIFFT!! Ich bin in Teilzeit beschäftigt wir haben noch nie viel Geld gehabt und haben uns z.B. noch nie auswärts ein Urlaub leisten können also von Luxus keine Spur. Jetzt bin ich auch noch auf Kurzarbeit und wir haben noch weniger Geld zur Verfügung. Kindergeldzuschlag habe und werde ich NICHT beantragen, da unser Reichtum ein Dach über den Kopf zu haben, Essen zu haben, aber vor allem Gesund zu bleiben ist. Das Geld reicht nur sehr knapp, es muss daher auf alles andere was nicht Lebensnotwendig ist verzichtet werden.
    (Staatliche Hilfen sollten wirklich nur die jenigen unbedingt erhalten die es wirklich brauchen, um ihre Bleibe nicht zu verlieren oder wo Nahrungsmittel knapp ist.)
    Da ich Risikopatientin bin kann ich es mir nicht leisten den Corona zu begegnen ich darf nicht Gefahr laufen im Krankenhaus zu landen, meine Kinder haben nur mich! Da die nächste Verwandtschaft 700 km von mir entfernt ist. Ich weiß was es für viele Eltern bedeutet, alles zu meistern. Aber es geht alles, es geht immer weiter! Zeit und Gesundheit ist das einzigste was wir uns nicht kaufen können, egal wieviel Geld ich verdienen kann. WIR BLEIBEN ZU HAUSE!

  31. Clau85 sagt:

    Schon einmal nachgedacht was das geschlossen lassen der Kitas mit den Seelen von Kinder und Eltern anstellt? Wie ich meiner Tochter ständig sagen muss das sie nicht in Kita darf und nicht mehr spielen, basteln und Turnen mit gleichgesinnten darf.
    In die Kita werden Kinder mit dem eigenen PKW gefahren. Kein überfüllte Schulbus oder so. Ganz abgesehen davon das immer die gleichen Kinder zusammen kommen. 15 Kinder sind das bei uns.
    Wenn Eltern sich an Abstand und Hygieneregeln halten. Und Kinder außer den in Kitas keinen Kontakt zu anderen haben dann sehe ich das überhaupt nicht als Problem.

    Genauso mit Schulen. Vor allem die größeren Schulganger dürften verstehen worum es geht.
    Eines nicht zu vergessen….. Der Virus ist bei uns angekommen und er bleibt auch da…. Da ist es im Mai nicht anders als im September. Den einen Impfstoff wird es heuer eh nicht mehr geben…..

    Man sollte vor allem die Finanzlage beachten. Können Kinder nicht in Kita oder Schule können Eltern auch nicht alle arbeiten. Den nicht jeder kann Home office arbeiten. Es gibt sehr viele Arbeiten die nicht am PC durchgeführt werden können.
    Erster Schritt sollte Öffnung von Schulen und Kitas sein. Grundstock für Arbeitskräfte.
    Wenns gut klappt können nach und nach andere Geschäfte geöffnet werden. Riskogruppen müssten so und so noch Monate isoliert bleiben. Ist doch das schon schlimm genug.

    Und ja. So ein Arbeitstag kann viel entspannter als ein Tag zu Hause mit Kindern. Vor allem wenn sie so wie meine 11 Monate und 2 Jahre sind. Man muss einfach mal raus aus dem Familienalltag.

  32. Silvia Nörenberg sagt:

    Es ist klar geworden, das Corona eine Atemwegserkrankung ist ( dankenswerterweise nicht so hoch infektiös und tödlich wie Pest, Ebola…). Bei aller Umsicht auch mal langsam wieder Panik aus und Verstand anstellen! Wielange wollen wir alles vermeiden, bis 2021, Wenn’s Impfstoff gibt? Da müssen wir ab Ende Oktober wieder dicht machen/ Grippesaison ( trotz Impfstoff gibt es etliche Grippetote pro Jahr, nicht nur in Deutschland), und dann im Frühjahr/ Allergikerzeit (könnte ja auch mutiert sein). Ich spreche nicht von Grossveranstaltungen o.ä. aber Schule, Kita, normale Geschäfte.
    Und Mundschutz oder Latexhandschuhe helfen nicht, weil Laien eben nicht den sachgemässen Umgang beherrschen ( sieht man täglich), sondern sich in falscher Sicherheit wiegen und so verhalten bzw den medizinischen Berufsgruppen diese Ausrüstung dadurch fehlt! Wie gesagt Achtsamkeit und Hygiene ( eigentlich immer) sind angebracht die aktuelle Schnappatmung mittlerweile nicht mehr! Aber die Gymnasiasten haben es findig ausgenutzt um ev. Abi umsonst durch zu kriegen. So langsam braucht es wieder Tatkraft und Schwung nach vorn, nicht monatelange Aussitzen.

  33. Silke Neumann sagt:

    Wirtschaftliche Interessen werden schon immer vor die Gesundheit gestellt in diesem Land. Ich sage nur Luftverschmutzung durch Verkehr etc. Autolobby Dieselskandal. Was erwarten Sie?

  34. Catlover sagt:

    Ich weiß nicht wie ihr euch das vorstellt? Wie sollen die Abiturentinnen und Abiturienten in solch einer Lage ihre Prüfung schreiben? Und außerdem fehlt ihnen sehr viel Schulstoff wegen der Schulschließung, Ihr müßt doch auch kalt anderen Eltern denken, da sind viele in einer Risikogruppe. Wie soll das funktionieren?

  35. Tina sagt:

    Wie soll ich weiterhin mit meiner Vierjährigen zu Hause einem 70 % Job nachkommen??? Das geht nicht weiter! Die Kleinsten brauchen eine Betreuung.

  36. Michelle Wittek sagt:

    Sollen doch die die älteren ab 65 und die Risikogruppe daheim bleiben.
    Ich habe 4 Kinder vom Säugling bis zum 9ten Lebensjahr.
    Welche Mutter schafft es auf kleinstem Raum allen Kindern gerecht zu werden.
    Hausaufgaben sollen gemacht werden,den Clown soll man spielen…u.u.u.
    Geht aber nicht,weil der Säugling schreit oder der 3jährige sich mit seiner Schwester streitet.
    Kochen ,Haushalt,Lehrer,Logistiker u.s.w.
    Man hat irgendwann keine Nerven mehr.
    Seit 5Wochen ununterbrochen 24Stunden da sein
    …Wir Mütter können nicht mehr.

  37. Susi sagt:

    Es sollte jeder selbst entscheiden dürfen ob man seine kinder zur Schule oder Kindergarten bringt,denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist sollten mehr Unterstützung bekommen,zb. die Vorerkrankungen haben auch bei nur einem Mitglied in der Familie. Alle anderen,die kerngesund sind in der gesamten Familie, Hausstand,sollten arbeiten und zur Schule und Kindergarten dürfen,so wie man es für richtig hält,frei entscheiden dürfen

  38. Carla sagt:

    Fur mich als Alleinerziehende Mutter mit zwei Teenagern war das homeschooling wirklich anstrengend. Zumal ich zwei Jobs habe und auch mit homeoffice bei jedem Minusstunden auflaufen. Letztlich wird es also auch noch finanziell eng, wenn das so weitergeht. Trotzdem geht für mich die Gesundheit vor. Ich bin Leitung einer Ganztagsbetreuung Grundschule. Meine Mitarbeiterinnen haben fast alle Vorerkrankungen. Bei den Lehrerinnen sieht es nicht anders aus. Es müssten täglich alle Räume, Tische, Toiletten, Türklinken….. desinfiziert werden. Egal wie gross die Gruppengröße ist. Wie soll das gegen???

  39. Kirsten Tietz sagt:

    Das Leben muss weitergehen, auch mit dem Virus. Massenarbeitslosigkeit ist genauso schlimm, andere Länder schaffen es auch zur Normalität zurück zu kommen. Und Kinder monatelang wegschliessen, keine Freunde sehen, kein Spielplatz, Teenager müssen sich austauschen, die Kinderseelen gehen kaputt und das ist genauso schlimm, wie die Toten. China öffnet seine Schulen wieder, Dänemark seine Grundschulen, weil bei denen die Bildung und die Kinder wichtiger sind als andere Dinge und Eltern auch arbeiten müssen. An unserer Schule gibt es an allen Waschbecken Seifenspender und Einmalhandtücher und die Grundschüler haben das mit dem Hände waschen sehr gut verinnerlicht. Auch gibt es keinerlei Fälle an unserer Schule. Einfach mal ausprobieren. Wir können den Kinder nicht ihre Zukunft und ihre Seele rauben und eine seelisch kaputte Generation heranzüchten. Kinder jahrelang einsperren geht nicht. Jeder Virus ist ein Lebensrisiko. Wir wohnen in Hessen. Und ich kenne bereits Kinder, die jetzt bereits depressiv sind, Eltern die nicht mehr können usw. Viele asiatische Länder haben das ganze im Griff ohne alles runterfahren. Den die Schäden, die der Virus anrichtet, nicht die Kranken, sondern die Armut, die jetzt kommt, ist genauso schlimm. Das Leben muss weitergehen. LG Kirsten

  40. Julia Mepper sagt:

    Schulen jetzt öffnen ist nicht durchdacht. Leopoldine da ist kein einziger Lehrer drin denke ich Mal, denn das ist nicht umsetzbar. Wir sollten die Schulen bis Ende Sommerferien zu lassen, dann ist genug Zeit für sinnvolle Pläne, wie es weiter geht.

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