Machbarkeitsstudie fürs neues Gewerbegebiet in Halle-Tornau

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53 Antworten

  1. Hansimglück sagt:

    Na nicht dass die Hoffnungen irgendwann an Grenzen stoßen.

    • Spiegelleser sagt:

      Der gleiche „Hans“ würde meckern, wenn nicht im Voraus erschlossen worden wäre. Oder? 😀

      • Hansimglück sagt:

        Sagen wir mal ich bin neugierig auf das Ergebnis, zum Beispiel was eine Erschließung kosten würde.
        Natürlich kann/will man sich neue Gewerbeflächen hübsch subventionieren lassen, damit man sie den Logistikern hinterherwerfen kann.
        Nur frag ich mich, was danach dann kommen soll. Gut, dann dürfte auch der OB zu alt für noch eine Amtszeit sein, also egal.
        Aber wäre es nicht besser, man würde die bestehenden brachen Gewerbeflächen in der Stadt leerräumen und anbieten. Das wäre zumindest Kreislaufwirtschaft aus dem Lehrbuch.

        • Spiegelleser sagt:

          Was würde denn das „Leerräumen“ der bestehenden Gewerbeflächen in der Stadt kosten? Und wie geeignet sind die für Logistikunternehmen? Stichworte: Infrastruktur, Verkehrsanbindung.

          Da besteht keine Neugier?

          • Hansimglück sagt:

            Es würde deutlich weniger kosten.
            Denn Straßen, Kanäle und Strom wären zumindest im Ansatz da.

          • Spiegelleser sagt:

            Das Leerräumen ist kostenlos? Der Unterhalt für (inner)städtische Flächen ist gering? Flächennutzungspläne und Bebauungspläne sind mit Industrie und Gewerb vereinbar?

            Klingt vielleicht gut in der Theorie, ist praktisch aber nur sehr schlecht umsetzbar.

            Als die innerstädtischen Gewerbeflächen entstanden, hatte Halle nur einen Bruchteil der heutigen Ausdehnung.

            Und erinnere dich an die Nörgeleien in Trotha, weil da zweimal am Tag ein Güterzug in den Hafen und wieder rausfuhr. Oder die Pyrolyse-Panik. Und da willst du eine LKW-Flotte durch die Innenstadt fahren lassen.

          • @Spiegelleser

            Wer redet denn hier von LKW’s durch die Innenstadt fahren zu lassen. Lies mal richtig.
            Dieses Gebiet wäre gut angebunden an die A14.
            Also Halle-Tornau ist für micht nicht gerade Innenstadt.
            Und selbst die LKW’s die dann von der A9 bzw. B100 kommen würden, müssten auch nicht durch die Innenstadt.
            Ich würde mal sagen, du nimmst dir mal einen Stadtplan zur Hand und schaust mal, wo die A14 an Tornau vorbei geht und wo die Innenstadt von Halle liegt.

          • 10010110 sagt:

            Philipp, lies mal ein bisschen aufmerksamer, das spart Zeit, Nerven und Ressourcen. Dann verstehst du auch, warum auf einmal von LKW durch die Innenstadt die Rede war.

          • @Binärcode
            Schau mal auf den Stadtplan, dann siehst du wo Tornau liegt und auch die A14.
            Die liegen bestimmt nicht in der Innenstadt.

          • 10010110 sagt:

            Philipp, du hast es immernoch nicht geschnallt; ich geb’s auf.

          • @Binärcode
            Ich begreife nicht, was ihr immer mit eurer Innenstadt habt?
            Nein, den Zusammenhang kapiere ich nicht.

  2. wolfgang sagt:

    Was spricht gegen „vorwiegend landwirtschaftlich genutzt“?

    • Spiegelleser sagt:

      Nichts spricht dagegen.

      Frag mal die Eigentümer, ob du ihre „vorwiegend landwirtschaftlich genutzten“ Grundstücke kaufen kannst. Aber nicht wundern, wenn du sie nicht mehr loswirst. 😀

  3. Hansimglück sagt:

    Vielleicht müssen es nicht immer nur Logistiker sein, aber wurde nicht genau darum die HES gebaut, als Haupterschließung für die Gewerbegebiete. Da muss niemand irgendwo „durch die Stadt“ fahren. Nicht mehr als die, die vom Starpark auch nicht direkt alle auf die Autobahn fahren.

    • Spiegelleser sagt:

      Welche von den oben erwähnten „bestehenden brachen Gewerbeflächen in der Stadt“, die nur leergeräumt werden müssten, was angeblich auch noch billiger ist, liegen denn an der HES?

      • Hansimglück sagt:

        In Halle-Ost steht ne Menge leer.
        Gewerbeentwicklung wäre auch den Mittelstand zu fördern, als die Großlogistiker, die vielleicht nach der erfolgreichen Subvention bald weiterziehen, heißt ja Entwicklung.

        • Meckerbock sagt:

          ist halle ost nicht als mischgebiet ausgewiesen .. da gibt’s doch noch andere bürokratische hürden ..

          erbitte Aufklärung

        • Spiegelleser sagt:

          Hat sich der „Mittelstand“ schon mal für die Menge Leerstand in Halle-Ost interessiert?

          Die (übrig gebliebenen) Mitglieder der BI „4.BA HES“ oder des „Dautzscher Wohngemeinschsft e.V.“ gehören wohl nicht zu den Interessenten. Im Gegenteil. 😀

          Müssen ja auch nicht Großlogistiker sein. Aber alle, die bisher im StarPark ansässig sind, transportieren ihre Produkte und Waren per LKW über Straßen. Selbst wenn sich produzierendes Gewerbe finden sollte – der Transport von und zur Produktionsstätte wird absehbar über die Straße abgewickelt.

          Welche Flächen in Halle-Ost meinst du denn genau?

          • Hansimglück sagt:

            Fahr dahin, mach die Augen auf, wenn dich das so brennend interessiert.

            Sonst guckste mal im Landesentwicklungsplan:

            Z 59 Alle bestehenden Industrie- und Gewerbeflächen, insbesondere an den Zentralen Orten, haben eine
            besondere Bedeutung für Unternehmensansiedlung und -entwicklung.
            Z 60 Die Erweiterung dieser Gebiete liegt im öffentlichen Interesse und hat Vorrang vor anderen Nutzungen
            und der Neuerschließung von Flächen.

          • Spiegelleser sagt:

            Hupsi. Ich dachte, du weißt wovon du redest.

            Sorry!

          • Ronny sagt:

            Die bereits erschlossenen Flächen in Halle-Ost würden mich auch mal interessieren. Alle nicht bebauten in nennenswerter Größe werden übrigens landwirtschaftlich genutzt. 🙂

  4. wolfgang sagt:

    Ich frage nochmal: Wer hat etwas gegen Landwirtschaft rund um Halle?

    • Spiegelleser sagt:

      Niemand.

    • Ronny sagt:

      Die meisten Flächen gehören Privatleuten, die für ein paar Hundert Euro im Jahr an Landwirte verpachten. Die warten seit Jahrzehnten auf eine Gewerbeansiedlung und entsprechende Kaufangebote der Kommune(n).

      Aber selbst bei den Flächen, die dem Landwirt gehören ist es nur eine Rechenaufgabe: Die geringen Margen bei „Ackerbau und Viehzucht“, die hohen Ausfallrisiken und Preisdruck durch Wettbewerb und Discounter (daher deren Name) gegenüber ein paar Zehn- oder Hundertausend Euro in bar.

      • Hansimglück sagt:

        Die Flächen sind schon ein bisschen größer, als dass es um ein paar hundert Euro geht.
        Jeder Landwirt wird dir außerdem erzählen, dass die unentbehrlich sind – die geringen Margen sind deren Beruf und Lebenserwerb.

        • Ronny sagt:

          Na dann frag mal einen Landwirt. Erstens, wie viel er bereit und zweitens wie viel er in der Lage ist, an Pacht zu bezahlen.

          Und dann frag mal, ob die Eigentümer lieber weiter verpachten bzw. bewirtschaften oder lieber an die Stadt verkaufen würden.

          Und ja, mir den geringen Margen bestreiten sie ihren Lebenserwerb. Darum geht es ja. Der richtige Kaufpreis ermöglicht den gleichen Lebenstandard für viele Jahre, ohne Arbeit und ohne Risiko.

  5. Hansimglück sagt:

    Die Frage ist eine andere. Interessiert irgendwen die Landwirtschaft bei der Entwicklung von Gewerbegebieten? Nein.
    Fordern Landwirte regelmäßig (zu recht?)Flächenausgleich? Ja.

  6. wolfgang sagt:

    Wozu brauchen wir auch Landwirtschaft? Gibts doch alles im Supermarkt. Oh mann

    • Ronny sagt:

      Auch Landwirte wollen von ihrer Arbeit leben können. Ihnen mangelt es nicht an ausreichend Fläche. Einfach mal weiter denken. Supermarkt ist da schon das richtige Stichwort.

    • Sehr schlaue Antwort. Und wo kommt die Wurst, die Milch, das Gemüse, etc. her?
      Das fällt bestimmt nicht einfach so vom Himmel.

    • farbspektrum sagt:

      „Wozu brauchen wir auch Landwirtschaft? Gibts doch alles im Supermarkt.“
      Und der muss nicht unbedingt von deutschen Bauern beliefert werden.
      Für manche hört die Welt an den Grenzen Deutschlands auf. Supermärkte werden nicht nur mit den Produkten deutscher Bauern beliefert. Nennt sich freier Welthandel.

  7. Hansimglück sagt:

    Landwirte werden schon unruhig, wenn ein Baum am Feld ihrer Saat das Wasser weg trinkt.

    • Ronny sagt:

      Eben! Weil sogar ein einzelner Baum den geringen Profit für ein ganzes Feld auffressen (bzw.wegtrinken) kann!

      Das liegt aber eben an den geringen Margen in der Landwirtschaft, nicht an den knappen Flächen.

      Geringeres Angebot – höhere Preise – höherer Profit

      • Hansimglück sagt:

        Du meinst dann landet mehr „Profit“ bei den Bauern?
        Die reden vielleicht auch nicht grade von Profit, sondern von Ertrag.

        Man sollte also landwirtschaftliche Flächen künstlich verringern? Letzte Woche durfte hier Fleisch nicht einen Cent teurer werden.

  8. mirror sagt:

    Sollen jetzt weitere Flächen vorgehalten werden, die weit unter dem durchschnittlichen Preis und erheblich unter dem Buchwert verramscht werden; Vernichtung des kommunalen Vermögens pur! Wie wäre es mit einer nachhaltigen Strategie der Wirtschaftsförderung, nachdem der lästige Starpark vielleicht bald verscherbelt ist.

    • Hansimglück sagt:

      Man kann wirklich hoffen, dass das Land nicht noch mal einen Starpark schenkt und die Stadt diesmal alles selber bezahlen muss.

    • Ronny sagt:

      Es sollen wohl weitere Flächen erschlossen werden. Ob sie auch vorgehalten und „verramscht“ werden, ist damit nicht gesagt. Eine Machbarkeitsstudie ist jedenfalls keine pure Vernichtung kommunalen Vermögens.

      Und dass der „lästige“ Starpark gerade als Argumentation für eine Erweiterung der Gewerbeflächen dient, hast du sicher nur übersehen. 🙂

      • mirror sagt:

        Warum investiert man Geld in eine Machbarkeitsstudie und in Erschließung?

        By the way: Die Erschließung des Starparks hat 76,8 Mio gekostet.

        • Spiegelleser sagt:

          Warum man in eine Machbarkeitsstudie investiert, sollte selbst einem Dubai-Hydrologen wie dir klar sein. Aber, um es dann doch mal auszuformulieren: Um die Machbarkeit des Vorhabens zu analysieren.

          Ob und vor allem wie viel in die Erschließung investiert wird, steht noch gar nicht fest. Da hinkt dein „Vergleich“ schon deshalb, weil es nur das eine „Bein“ gibt.

          By the way: Wie hoch ist das gesamte Defizit beim Starpark?

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