Nach HWG: auch die GWG Halle-Neustadt verzichtet auf Mieterhöhungen

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20 Antworten

  1. Bierflaschensammler sagt:

    Wie schön, dass es nur „einzelne Erhöhungen […] im Fall notwendiger Modernisierungen geben“ könne. Damit wird doch klar, dass auch HWG und GWG normalerweise auch Preistreiber bei den Mieten in Halle sind, auch wenn keine Modernisierung oder Sanieurng ansteht.

    • MS sagt:

      Auch Vermieter müssen von Zeit zu Zeit auf Inflation und gestiegene Nebenkosten reagieren… Und wo bitte gibt es denn „Preistreibereien“ in Halle bei kommunalem Eigentum?

      • Erinnerer sagt:

        Mit Mieterhöhungen ist die Kaltmiete gemeint, die in die Tasche des Vermieters wandert. Die darf aller 3 Jahre „angepasst“ werden, sofern sich im vergleichbaren Umfeld genügend andere vergleichbare Wohnungen befinden, die eine höhere KM haben.

    • Böllberger sagt:

      Im Subtext liest man die Ankündigung von Mieterhöhungen für Oktober. An Scheinheiligkeit ist dies kaum zu überbieten.

  2. Ich sagt:

    Prima finde ich das

  3. MS sagt:

    Eine Kopie dieser Meldung sollte man auch dem Stadtrat zusenden, bevor wieder jede finanzielle Lücke bei irgendwelchen Vorhaben mit Sonderabschöpfungen bei den kommunalen Gesellschaften ausgefüllt wird…

  4. Obdachloser sagt:

    Na der neue Mietspiegel wird ab Oktober die Kassen sicherlich ordentlich füllen. Das was jetzt nicht eingenommen wird, wird dann draufgeschlagen. Da bin ich mir sicher. Aber trotzdem mal als Samariter aufspielen, nimmt man ja gerne mit in solchen Zeiten.

  5. Erinnerer sagt:

    „Man habe angesichts der „schwierigen finanziellen Lage vieler Menschen“ durch die Corona-Pandemie…“

    Das gab es auch schon VOR Corinna, ihr scheinheiligen Dampfplauderer.

  6. .PUNKT. sagt:

    Viele der Mieter sind doch sowieso auf Harz 4 angewiesen den kanns doch egal sein …. und für alle anderen wenn ihr mit eurer Miete unzufrieden seit dann Baut euch euer eigenes Haus da werden aber viele feststellen ohh ha da hab ich doch so einiges gespart in der Mietwohnung seit froh das Leute viel Geld investieren und Mietwohnungen schaffen in denen ihr dann Hausen dürft denn viele könnten sich ein eigenes Haus gar nicht leisten !

    • Erinnerer sagt:

      „Viele der Mieter sind doch sowieso auf Harz 4 angewiesen den kanns doch egal sein ….“

      Was ist das denn für eine Logik? Meinst du, dass das Jobcenter in endloser Höhe bezahlt?

      „seit froh das Leute viel Geld investieren und Mietwohnungen schaffen“

      Viel Geld investieren? Mietwohnungen schaffen? Alles aus dem DDR-Vermögen geerbt! Die Sanierungskosten sind längst durch die Mieten wieder drin, da wird nur noch Gewinn gemacht – der im Fall der GWG/ HWG zum großen Teil an die Stadt abgeführt wird.

      • HauptsacheHändelstadtAnDerSaaleHalleInBewegung sagt:

        Tja, der vom Stadtrat beschlossene, ja sogar von „… meiner SPD…“ Gerhard S.,
        und aus der Stadtkasse finanzierte Mietspiegel muss sich ja auch irgendwann mal auszahlen. Außerdem will der soziale Wohnungsbau, z.B. Königsviertel auch irgendwie finanziert werden.

      • .PUNKT. sagt:

        Ehm wäre ja aus sinnlos wenn ein Vermieter keinen Gewinn mit seinen Mietobjekten macht ! Würdest du ein Haus bauen Leute darin Wohnen lassen ohne irgendwann Gewinn daraus zu ziehen ???

        Abgesehen davon Zahlt das Amt immer soviel das Hartzer ein Dach über dem Kopf haben in anderen Städten wo der bedarf für Mieten viel Höher ausfällt wird der ja schließlich auch von Amt bezahlt !

        • ???? sagt:

          Bei öffentlich rechtlichen ist der Gewinn nicht vorgesehen. Kostendeckung gerne ja, wenn es geht. Wie bei Sparkassen und so. Wer dann was anderes will kann immer noch selber bauen, wenn er denn kann. Aber keiner muss verhungern, weil die Mieten zu hoch werden.

        • HauptsacheHändelstadtAnDerSaaleHalleInBewegung sagt:

          Ja. Das Prinzip nennt sich Genossenschaft. Das war vor 40+ Jahren hier mal ganz groß. Als es der Mehrheit um WOHNEN ging und nicht um max. Profit/Gewinn.
          Manche Heuschrecke nutzt da jetzt gerne die Substanz von früher, die durch weitsichtige politische Beschlüsse verscherbelt wurde und erklärt dir und uns, dass es sich ja für sie (die Heuschrecke) auch ein bisschen lohnen müsse.

        • Erinnerer sagt:

          „Abgesehen davon Zahlt das Amt immer soviel das Hartzer ein Dach über dem Kopf haben in anderen Städten wo der bedarf für Mieten viel Höher ausfällt wird der ja schließlich auch von Amt bezahlt !“

          Die Höhe der vom JC übernommenen Kosten der Unterkunft wird in jeder Kommune einzeln festgelegt, weil das Mietniveau regional zu unterschiedlich ist, um eine bundesweite Regelung zu finden. Das bedeutet, dass die vom JC akzeptierten 500€ in Stadt A genauso knapp bemessen sein können, wie die 300€ in Stadt B.
          Statistiken zeigen, dass die meisten Hartzer vom Grundbedarf, der für Essen, Kleidung usw. gedacht ist, noch Geld für die KdU abzweigen müssen, eben weil die Mieten so in die Höhe geschossen sind und „angemessener“ Wohnraum kaum noch zu finden ist. Beim Nachjustieren der KdU hingegen braucht es immer Jahre, soviel also zum Thema, „das Amt zahlt immer soviel…“

          • .PUNKT. sagt:

            Also in der Altstadt von Halle finden sich sicherlich noch ein paar Wohnungen die heute noch wie zu DDR Zeiten sind Holz/Kohle Ofen Toilette auf dem gang die sich mehrere Wohnungen teilen undichte Fenster USW. wenn euch die Mieten zu hoch sind dann Zieht da ein !!! Seit froh das die Vermieter die Wohnungen immer wieder Saniert haben ihr deppen

          • Erinnerer sagt:

            Tut soviel Blödheit und Menschenverachtung eigentlich weh? Vermutlich nicht, sonst wärst du Schmerzpatient.

  7. ???? sagt:

    @.PUNKT.:
    Die Mieten sollten dazu verwndet werden, das Gebäude in seiner Funktion und Wert zu erhalten. Der Mieter ist verpflichtet durch Renovierungen den Wert der Wohnung zu erhalten. Erst die Gewinnmaximierung führt zum Ausquetschen der Immobilie, und am Ende steht ein insolvernter Investor, ein abbruchreifes Gebäude und irgendwer ist mit den Mieteinahmen verschwunden. Immer sasselbe.

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