Nach Vorfall im Bergwerk Teutschenthal: Polizei und Bergamt ermitteln

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3 Antworten

  1. Bürger sagt:

    „Die hochgefährliche Giftmülleinlagerung in Teutschenthal muss beendet und zukünftig nur noch gesundheitsunbedenkliche Stoffe verfüllt werden.“

    Da muss man der AfD tatsächlich einmal recht geben.

  2. GTS Whistleblower sagt:

    Man sagt es ja ungern, aber der AfD Mann hat hier zu 100% Recht.
    Dort werden hochgiftige, als „Filterstäube“ deklarierte Stoffe aus Süditalien! und Tschechien „eingelagert“, die normalerweise aufwendig und teuer neutralisiert und fachgerecht entsorgt werden müssen.
    Wobei das „wieso“ eigentlich klar ist: reine Profitgier und Skrupellosigkeit der Umwelt und den Menschen gegenüber.
    Die GTS Geschäftsführer wissen schon, warum ihre Familien weit weg wohnen.
    Warum die Behörden jahrelang wegschauen wird hoffentlich mal noch vor Gericht aufgearbeitet.
    Bekannt ist, dass sich die italienischen Geschäftspartner der GTS sehr großzügig zeigten.
    Kostenlose Hotelaufenthalte für GTS Angestellte and friends waren kein Problem.

    • Wilfried sagt:

      Bei Italien schellen mir immer die Glocken von Mafia und anderer orgaisierter Kriminalität… Vielleicht wird ja mal öffentlich welche Summen da so schwarz über die Diplomatenkoffer verteilt wurden… Und wer sich damit bereicherte…

  3. teu sagt:

    Es war eine Verpuffung. Wasserstoff.
    Zwei Personen wurden verletzt.
    34 Personen begaben sich nach der Verpuffung in Schutzräume.
    Diese verließen sie, nachdem die Grubenwehr es erlaubte.
    Das war es auch schon.

    Apropo Wasserstoff: Die VNG plant in den ehemaligen Erdgasfeldern bei Bad Lauchstädt Wasserstoff zu speichern. Erzeugt durch neue zu errichtende Windräder.
    Diese Lagerung würde nur 200 Meter tiefer, also bei 900 Meter, erfolgen.
    Also unmittelbar unter den derzeitig zu verfüllenden Räumen.

  4. Anwohner TTB sagt:

    Ich frage mich die ganze Zeit, wo denn da der Wasserstoff her kommt.
    Denke da werden nur Filterstäube aus Kraftwerken eingelagert?
    Ich bin zwar ein Chemiker aber wie kommt denn bitte aus Staub, Wasserstoff?
    Ist das überhaupt zulässig dass sich so etwas bilden darf in 800m Tiefe, wo es ja quasi nicht weg kann? Und wenn ja, muss so eine Konzentration nicht überwacht werden, dass sich da kein zündfähiges Gemisch bildet? Bei uns in der Chemie in Leuna gibts da klare Regeln bezüglich Explosionsschutz. Das habe ich beim Tag der offen da unten aber nicht gesehen.

  5. Doppeldecker sagt:

    Na immerhin haben wir ja jetzt die Grünen in der Landesregierung.
    Die kümmern sich doch sicher um einen solch eindeutigen Fall von Umweltkriminalität und Behördenversagen.
    Hier könnten die Grünen sich bei ihrem Kernthema Umwelt etablieren. Warum ist denen das offenbar egal?
    Oder sind die vielleicht zu sehr mit größeren Aufgaben wie dem Klimawandel und dem Kampf gegen rechts beschäftigt?

  6. Anwohner sagt:

    Toll ist die Auflage der Behörden, nicht etwa die Ursache für die gesundheitsschädlichen Dämpfe zu beseitigen, nein, die Firma soll einen höheren Schornstein bauen.
    Damit Halle auch noch etwas von den Giftwolken aus dem GTS Bergwerk hat.
    Unglaublich.

    • Klaas sagt:

      So etwas ist wohl nur im weltdämlichstem Bundesland möglich.
      Wir verteilen die Gifte einfach etwas weiter in Richtung der nächsten Großstadt.
      Naja, solange das Zeug nicht bis Magdeburg weht, finden unsere „Entscheider“ in Politik und Behörden derartiges kriminelles Gebahren wohl völlig in Ordnung.

  7. GTS Skandal sagt:

    Wenn es sich wirtschaftlich lohnt, angeblich harmlose „Filterstäube“ aus Süditalien hier im Bergwerk zu verklappen, dann sollten alle Alarmglocken läuten.
    Das heißt, das das Zeug so giftig ist, dass es viel teurer ist es vor Ort in Italien umweltgerecht und gesetzeskonform zu entsorgen.
    Früher oder später – eher früher – wird das Zeug austreten und es gibt einen Umweltskandal erster Güte.
    Die GTS Geschäftsführer haben sich dann mit Millionen im Köfferchen abgesetzt und unsere Top-Landesbeamten werden behaupten, von nichts gewußt zu haben.
    Hoffentlich kommen sie damit nicht durch. Eins und eins zusammenzählen (s.o.) reicht dazu aus.

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