Neuer Rahmen-Hygieneplan: Regelungen zum Sportunterricht, Verbot der Nahrungsaufnahme in Klassenräumen und zum eingeschränkten Regelbetrieb

Für die letzten beiden Schulwochen vor den Weihnachtsferien gilt ein neuer Rahmenhygieneplan für die Schulen in Sachsen-Anhalt.

Wichtige Punkte sind zum Beispiel das Verbot von Essen und Trinken in den Klassenräumen, das Verbot von Kontaktsport im Sportunterricht und ein eingeschränkter Regelbetrieb, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz bei über 200 liegt und dazu es an der Schule einen bestätigten Corona-Fall gibt. Schüler der Krankheitssymptome zeigen, müssen unverzüglich von den Sorgeberechtigten abgeholt werden.

Wichtige Änderungen:

  • Speisen und Getränke dürfen grundsätzlich nur im Freien oder in dafür extra ausgewiesenen Räumen (z. B. Kantine) eingenommen werden. Dazu ist sicherzustellen, dass sowohl für das Personal als auch für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit besteht, sich spätestens alle 90 Minuten für mindestens 10 Minuten außerhalb des Schulgebäudes aufhalten zu können.
  • Eine Schule wechselt ferner in den eingeschränkten Regelbetrieb, wenn sie in einem SuperHot-Spot im Sinne des Bund-Länderpapiers vom 25. November 2020 (kreisfreie Stadt / Landkreis mit einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 200) liegt und an der jeweiligen Schule ein bestätigter Fall einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgetreten ist. Der eingeschränkte Regelbetrieb erfolgt für zehn Schultage oder, solange der Schwellenwert überschritten ist, bis zum zehnten Schultag nach Unterschreiten des Schwellenwerts. Vom Wechselbetrieb ausgenommen sind in diesem Fall die Klassen und Jahrgangsstufen, die im Schuljahr 2020/2021 einen Schulabschluss erwerben.
  • Unabhängig davon, ob eine Schule im Regelbetrieb oder im Eingeschränkten Regelbetrieb operiert, gilt: Steigen die Infektionszahlen soweit, dass sich ein Landkreis bzw. eine kreisfreie Stadt zum Super-Hot-Spot im Sinne des Bund-Länderpapiers vom 25. November 2020 entwickelt (7- 20 Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner), ist eine Freistellung vom Präsenzunterricht möglich.

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19 Antworten

  1. JM sagt:

    Aber Maske ab beim Essen ist noch ok?! Meine Fresse, ist das nur noch bescheuert.

  2. Bo sagt:

    und wann und wo dürfen die Schüler rauchen

    • Räuchermännchen sagt:

      Wenn Lernende mindestens 18Jahre alt sind, darf während der Pausenzeit in ausgewiesenen Bereichen geraucht werden. Sofern das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet ist, bleibt der Tabakkonsum grundsätzlich untersagt.

      • Hfoertel sagt:

        Das ist nicht ganz richtig! Das Nichtraucherschutzgesetz regelt klar, dass in und um ALLEN Schule herum Rauchverbot herrscht… Es gibt keine Raucherinseln und Raucherlehrerzimmer mehr!

    • relax sagt:

      Na wie früher: auf dem Schulklo:-)

  3. Sunny sagt:

    Alter jetzt geht’s los…
    Was denken die sich eigentlich dabei…
    🤬🤬🤬

  4. Einfach so! sagt:

    Es wird immer übersichtlicher!

  5. Fadamo sagt:

    Ich frage mich immer ,woher die Stadt diese irrsinnigen Anordnungen her nimmt ? Wen will die Stadt provozieren, die Schüler oder die Eltern ?

  6. He sagt:

    Können Die nicht im Freien essen?

    • Peggy sagt:

      Ich hoffe, sie können dieses Durcheinander auch selber noch nachvollziehen und überzeugend erklären…wobei mich überzeugt hier nix mehr…Bildung steht schließlich an erster Stelle.😰

      • Bärbel W. sagt:

        Nicht vieleicht die Gesundheit? 🤔 Also generell…
        Diese Maßnahmen als solches sind allerdings tatsächlich nicht verständlich.

        • Peggy sagt:

          Doch natürlich die Gesundheit,deshalb der traurige Smiley dahinter.Aber bisher haben doch alle nur erzählt,wie wichtig die Bildung ist,deshalb bleiben die Schulen offen…bla bla bla…War ein bissel Sarkasmus in meinem Text.

  7. Uhh sagt:

    Wenn erst mal einer aus der Familie im KH liegt redet ihr alle anders.

  8. Hazel sagt:

    Das ist doch ein Witz, im Freien Essen. Gehts noch? Es ist Winter. Die Klassenräume sind eh durchs lüften sehr kalt. Alles auf die Schüler abwelsen.

  9. Inselbewohner sagt:

    Diese Woche erst wurde, sogar in der hiesigen Wurst-Presse, auf die aktuell größte Studie mit 110.00 Kindern und Jugendlichen (0-18 Jahre) hingewiesen aus der klar rauskam, dass die Infektionsraten in dieser gesamten Gruppe lächerlich klein sind und diese eben nicht für die Verbreitung in der Schule „zuständig“ sind. Alles nur bedrucktes, geduldiges Papier – Hauptsache wir können immer weiter an der Aktionismusschraube drehen und behaupten: „ Wir haben was getan!“ Aber wir müssen nur noch ein wenig durchhalten – der Messias kommt in Form einer Impfung bald, schon bald und alle werden gerettet. Kein Opfer und keine Kosten waren uns dafür zu groß! Hoffen wir inständig, dass nicht gleich der nächste Keim oder doch Nebenwirkungen in größerer Zahl auftreten v.a. bei Menschen der Gruppe mit geringem Risiko für Infektion aber vor allem für Erkrankung- was für die große Masse zutrifft. Bisher galt im Akutfalle immer: Risikogruppen müssen geimpft und/oder geschützt werden – davon ist kaum noch die Rede. Jetzt sollen die geimpft werden, die kaum eines haben. Ich bin sicher, die Akzeptanz wird so beeindruckend wie mit der vergurgten Corona-App…