„Neustart Klima“: Demos am 29. November in Halle

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Keine Antworten

  1. mirror sagt:

    „Man wolle darauf aufmerksam machen, dass mit der Klimakrise auch soziale Ungerechtigkeiten zusammenhängen.“

    Auch schon gemerkt? Allen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, ist das schon lange klar. Wie steht es mit Lösungsvorschlägen? Allein der Ausbau der Erneuerbaren wird die Netzentgelte in den nächsten Jahren um 5 Milliarden in die Höhe treiben. Wie soll das sozialverträglich stattfinden?
    Mit der einen Hand einsammeln (CO2-Emissionshandel) und nur ein Teil mit der anderen Hand zurückgeben, wird auf Dauer nicht funktionieren. DDR 2.0 wird es auch nicht richten.

    • Seb Gorka sagt:

      Du hältst dich sicher für jemanden, der sich „schon lange“ mit dem Thema beschäftigt. Stell doch deine Lösungsvorschläge kurz dar. So können alle von deiner immensen Erfahrung profitieren.

  2. Lucas Striebe sagt:

    „Neustart Verstand“ wäre sinnvoller…

  3. farbspektrum sagt:

    Die Klimarettungspolitik Deutschlands wird noch viel mehr soziale Probleme schaffen. Der Abbau von Industriearbeitsplätzen ist in vollem Gang.
    Die ÖR scheinen aus ihrer Blase, in der sie unentwegt rotieren, herausgetreten zu sein. Heute kam im MOMA ein Bericht über das Bevölkerungewachstum in Indien. Indien ist bald das Land mit den meisten Einwohnern und der drittgrößte Emittent klimaschädlicher Gase. Vielleicht sinken dann auch in der Statistik die Prokopf-Emissionen und Indien wird zum bejubelten Vorbildstaat.

    • Seb Gorka sagt:

      Dieses „bald“ ist immer so relativ.

      „Bald wird die zweitgrößte Nation der Erde ihre größte sein. […] Das soll spätestens 2034 geschehen […]“ – Spiegel Online, 22.10.2006

      „Experten warnen vor einem unkontrollierten Bevölkerungswachstum in Indien und prognostizieren, dass das Land in 50 Jahren 1,5 Milliarden Einwohner zählen könnte und damit sogar China überholen würde.“ – Spiegel Online, 11.05.2000

      Und dann ist das alles auch noch so volatil:

      „China wächst wieder schneller, Indiens Geburtenraten sinken kaum unter ihr viel zu hohes Niveau.“
      – Der Spiegel, 36/1994

      Aber nicht nur Indien hat Sorgen:

      „Nach einer Gesamtbevölkerung von 85 Millionen im Jahr 1990 – darunter waren 5,3 Millionen Ausländer – gehen Schätzungen […] davon aus, daß 2030 nur noch 73,8 Millionen Menschen in Deutschland leben werden. 61,9 Millionen Deutsche und 11,9 Millionen Ausländer. Damit erhöht sich der Anteil der ausländischen Bevölkerung auf rund 16 Prozent gegenüber sechs Prozent 1990.“ – Focus, 1/1994

      „Nach Schätzungen von Experten, die vor der Revolution in der DDR gemacht wurden, sollten in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2000 noch etwa 55 Millionen Deutsche leben, im Jahre 2010 noch etwa 52 Millionen, und ihre Zahl sollte bis zum Jahre 2030 auf unter 40 Millionen absinken.“ – Der Spiegel, 13/1990

      Da ist also noch einiges zu tun, um all die Vorhersagen in Erfüllung gehen zu lassen.

      Dass die „ÖR“ über eine Konferenz berichten, wenn sie stattfindet, dürfte den durchschnittlich Gebildeten allerdings nicht überraschen. Wer nicht glaubt, dass auch vorher schon über Themen, Erkenntnisse und Verlautbarungen im Zuge derartiger Veranstaltungen berichtet wurde, lebt wohl selbst in einer sehr, sehr kleinen Blase…

  4. farbspektrum sagt:

    Es ist wirklich an der Zeit, dass Halle Klimaschutz betreibt und die CO2-Emissionen vermindert.
    Ich schätze, man könnte das CO2 in der Armosphäre dann um 0,000000000000001 % vermindern.

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