Verbindung zu Brandanschlägen? Fridays For Future Halle kritisiert MZ

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33 Antworten

  1. murphy sagt:

    Die Mitglieder der FFFF stellen sich mit der Aktion gegen die Autobahn bewusst gegen eine endverhandelte Gerichtsentscheidung und damit befinden sie sich außerhalb des Gesetzes.
    Es mag jeder entscheiden, wie mit so einer Initiative umzugehen ist.

    • Welche Gerichtsentscheidung hat die Proteste gegen die A143 denn verboten?

      Oder versuchst du hier mit Lügen zu arbeiten?

      • Aufklärung sagt:

        Du bist wirklich dreist. Das verbreiten von Klimahysterie ist ja schon für jeden halbwegs intelligenten Menschen durchschaubar. Hier im Forum den Leuten das Wort im Munde zu verdrehen ist selbst für Demagogen wie Sie ein neuer Tiefpunkt.

        • Sachverstand sagt:

          Danke für die Aufklärung! Ich Dummerchen dachte doch wirklich, dass z.B. die Abschmelzung hochalpiner Gletscher etwas mit Klimawandel zu tun hat. Nun bin ich jedoch beruhigt, alles nur Hysterie. So ein bissl hat sich zuletzt in „Hart aber fair“ ein Klimaforscher namens von Storch geäußert. Der ging sogar noch weiter und schwadronierte von unterdrückten Wissenschaftlern, welche aus purer Angst sich nicht trauen die Wahrheit zu sagen. Dummerweise ist der Kollege nun aber familiär mit AfD-„Trixi“ verbandelt. Ein Schelm wer… .

        • Murphy nennt die Proteste „außerhalb des Gesetze“. Und du sagst, ich verdrehe hier Aussagen? Und wenn du Wissenschaft und primitive Lügen nicht auseinanderhalten kannst, ist das ein Beispiel der enormen Bildungskrise.

          Es liegt nicht an der Wissenschaft, wenn du auf vorsätzliche Lügner wie EIKE hereinfällst.

          Sind die Proteste nun gesetzeswidrig? Oder nicht?

          „Aufklärung“ war die Zeit, wo man die Wissenschaft dem Glauben entrissen hat. Dich mit dieser Zeit zu schmücken ist eine Frechheit. Du verstößt mit deinen Fehlinformationen gegen alle Methoden und Grundsätze der Aufklärung.

    • 10010110  sagt:

      Der Frankfurter Häuserkampf fand auch „außerhalb des Gesetzes“ statt, und trotzdem hat er was bewirkt.

    • Maik sagt:

      Sie haben die Rechtskraft von Gerichtsentscheidungen wohl nicht verstanden. Natürlich kann man auch gegen eine „endverhandelte“ (was auch immer das ist) Gerichtsentscheidung protestieren. Das ist gerade das Charmante an unserem Grundgesetz. Vielleicht nehmen Sie sich einfach mal eine Taschenbuchausgabe unserer Verfassung (Achtung, Trigger) und blättern bei einem Glas Wein mal darin herum.

  2. Aufklärung sagt:

    Also in Berlin gab es ja auch schon Anschläge im Zusammenhang mit fff, ist ja auch die logische Konsequenz, wenn solche Menschen sich versammeln.

  3. Remus Lupin sagt:

    In Bezug auf das (meteorologische) Klima gibt FFF den King on the Highway. In Bezug auf das (kommunikative) Klima scheint es – meiner Meinung nach – noch arge Defizite zu geben. Ein Kurs »Zehn Lektionen: Wie man mit der Presse spricht« wäre zu empfehlen, um vom Streit-auf-dem-Schulhof-Niveau wegzukommen.

    Der Artikel bei der MZ ist: https://www.mz-web.de/saalekreis/weiterbau-der-a143-mit-protesten-aktivisten-wollen-mit-baeumen-spatenstich-blockieren-33555812

    Zu behaupten, daß es keine zeitliche Verbindung zu den Brandanschlägen in Leipzig gibt, ist ein Taschenspielertrick. Eine sachliche Verbindung ist nämlich nicht von der Hand zu weisen. Auf die Frage der MZ, was damit gemeint sei, sich dem »Autobahnbau in den Weg stellen« kam schließlich ja wohl auch die Antwort von Herrn Lampe: »Aber wie weit jeder einzelne geht, liegt im eigenen Ermessen.«

  4. BernddasBrot sagt:

    Miese Unterstellung der MZ. Das spricht für den Anspruch dieses Blattes. Wo ist hier der Zusammenhang? In Leipzig geht es um die Verhinderung von teuren Wohnungen, leider mit Gewalt. Und der FFF ist gewaltfrei. Eher zündelt die MZ.

    • Ich bitte, von Pauschalisierungen auch bei der MZ abzusehen.
      Offenbar haut auch dort das Thema Autofahren und Klimakrise sehr quer durch. Außerdem stehen die (so weit ich weiß) vor großen Problemen, weil DuMont sie verkaufen will oder wollte.

      Es gab und gibt gute Artikel, und es gab diese unsägliche Vergötterung der Braunkohlekraftwerke oder der Autobahn. Man darf nicht vergessen, in was für einer Zeit die meisten der Journalisten gelernt haben und journalistisch sozialisiert wurden – bis vor kurzem „glaubte“ man ja auch noch, die Klimakrise sei wissenschaftlich umstritten und je mehr Autos irgendwo fahren, desto mehr Aufschwung gäbe es dort, und je billiger die Energie ist, desto besser geht es den Menschen. So was schüttelt man nicht von Heute auf Morgen ab.

      Es gibt im MZ- Bereich aber auch viele, die gut zuhören, die gegenüber Argumenten aufgeschlossen sind, und immer wieder auch inhaltliche Bewegung bei den eher rückwärts gewandten.

      • BernddasBrot sagt:

        Bei dieser Art des Journalismus ,und der zum Teil miesen Rechtschreibung, ist es kein Wunder, dass Dumont verkaufen will. Jeder Germanistik-Student hat einen besseren Ausdruck; sollte er zumindest.

      • Aufklärung sagt:

        Natürlich ist die Klimakrise umstritten. Von Krise reden nur perfide Klimahysteriker. Vermutlich hat selbst die Reinigungskraft bei der MZ mehr sinnvolles Zustande gebracht als Sie.

        • rupert sagt:

          @Aufklärung

          Ihre Aussage: „Von Krise reden nur perfide Klimahysteriker.“

          Aha.

          Währenddessen irgendwo im Internet:

          Zitat: „Scientists have a moral obligation to clearly warn humanity of any catastrophic threat and to “tell it like it is.” On the basis of this obligation and the graphical indicators presented below, we declare, with more than 11,000 scientist signatories from around the world, clearly and unequivocally that planet Earth is facing a climate emergency.“

          und

          „We believe that the prospects will be greatest if decision-makers and all of humanity promptly respond to this warning and declaration of a climate emergency and act to sustain life on planet Earth, our only home.“

          https://academic.oup.com/bioscience/advance-article/doi/10.1093/biosci/biz088/5610806

          Wollen Sie noch mal neu formulieren?

        • Seb Gorka sagt:

          So „umstritten“ wie Rainer Wendt?

        • 10010110  sagt:

          Umstritten ist das nur bei Realitäts- und Wissenschaftsverweigerern.

          https://www.tagesschau.de/ausland/wmo-temperaturrekord-101.html

        • Maik sagt:

          Traurig, dass Sie mit die Tätigkeit von Reinigungskräften nicht schätzen, indem Sie diese als Negativbeispiel anführen. Woher diese Arroganz?

        • Sachverstand sagt:

          Der Begriff Klimakrise hat lediglich den Begriff Klimawandel ersetzt, da dieser die aktuelle Lage als zu weich beschreibt und damit suggeriert, dass es sich um etwas Angenehmes, Harmloses handelt.

          • mirror sagt:

            Es findet eine Verrohung der Begrifflichkeit statt. Wir haben keine Krise und wir haben keinen Krieg gegen die Natur, wie es der UN-Generalsekretär verkündet hat.
            Diese Kampfbegriffe sind der unsägliche Nährboden für Kriege zwischen Nationen um der Klimaideologie willen.

          • rupert sagt:

            Diese Klimaforscher wollen aber mit der Begrifflichkeit nicht in den Krieg ziehen.

            Sie wollen auf die Dringlichkeit des Problems hinweise.

            „As the Alliance of World Scientists, we stand ready to assist decision-makers in a just transition to a sustainable and equitable future. We urge widespread use of vital signs, which will better allow policymakers, the private sector, and the public to understand the magnitude of this crisis, track progress, and realign priorities for alleviating climate change. The good news is that such transformative change, with social and economic justice for all, promises far greater human well-being than does business as usual. We believe that the prospects will be greatest if decision-makers and all of humanity promptly respond to this warning and declaration of a climate emergency and act to sustain life on planet Earth, our only home.“

            https://academic.oup.com/bioscience/advance-article/doi/10.1093/biosci/biz088/5610806

          • mirror sagt:

            Indikatoren für die Zukunft sind kein Beleg für eine Krise oder gar Notstand heute. Das sollten auch Wissenschaftler aus Amerika wissen.

            Zumindest glauben sie nur und wissen nicht, welches der Königsweg im Transformationprozess ist.

          • rupert sagt:

            @mirror

            Die Wissenschaftler sind doch Primaten mit irgendwelchen Zahlen.
            Haben Sie doch selbst geschrieben.

            Mit Euro-Zeichen in den Augen.
            Alles nur Gläubige.

          • mirror sagt:

            Wie oft wollen Sie mich noch falsch zitieren. Diskussion mit singularisierten Zahlen ist auf dem Niveau von Primaten. Es ist gerade die Fähigkeit gebildeter Menschen, Themen im Kontext zu diskutieren. Leider nicht bei allen sonderlich ausgeprägt.

          • rupert sagt:

            @mirror

            Na dann fangen wir einfach noch mal von vorne an.

            Zitat mirror:

            „Es ist selten dämlich, beim Thema Klimawandel eine Zahl in den Raum zu stellen. Da fordert einer immer mehr Wissenschaftlichkeit ein und argumentiert auf dem Niveau der Primaten.“

            Zitat Klimaforscher:

            „It has been shown that the
            dominant climate forcing, CO2, must be reduced to no more
            than 350 ppm to restore planetary energy balance (Hansen
            et al., 2008)“

            Möglicherweise sind Sie in der Diskussion die einzige höhere Lebensform.

          • mirror sagt:

            So lange Sie den Unterschied von durch Menschen festgelegte Ziele und Naturgesetzen nicht erkennen, werden Sie das komplexe System Klima nie begreifen. Stete Wiederholungen mit Falschinterpretation machen das auch nicht besser.

        • Wäre die Klimakrise wissenschaftlich umstritten, gäbe es viele verschiedene wissenschaftliche Veröffentlichungen auf beiden Seiten.

          Es gibt aber keine wissenschaftliche Erklärung der Erdtemperatur, die ohne den Treibhauseffekt, ohne den Einfluss von CO2 und ohne den Einfluss der menschlichen Emissionen auskommt.

          Der Treibhauseffekt und der Einfluss des Menschen sind so umstritten wie die annähernde Kugelgestalt der Erde. Es gibt die Flat Earth Society und es gibt Klimakrisenleugner. Beide sind wissenschaftlich auf demselben Niveau, und können die Kreationisten gleich noch ins Boot holen.

          Alles klare Antiwissenschaft. Keine Theorien, keine Modelle, keine Belege, nur Lügen und Bauernfängerei.

          Das ist auch seit den 1980ern unverändert. Also seitdem man überhaupt angefangen hat, das Klima und den Zusammenhang mit den menschlichen CO2-Emissionen ordentlich zu untersuchen. Man hätte sich spätestens ab 1992 die Klimaforschung sparen können und auf die Aussage bauen: je schneller wir die Fossilverbrennung stoppen, um so besser. Und je mehr wir emittieren, um so schlimmer und teurer und härter wird der unvermeidliche Ausstieg.

          Und genau das sehen wir heute. Jeden Monat, den wir warten, macht die Aufgabe schwerer.

          • mirror sagt:

            Der Klimawandel ist unumstritten. Nur die Laienprediger machen daraus eine Krise, weil sie mit 8. Klasse Bildungsniveau nicht wissen können, was eine Krise ist.
            Wie können Stadträte und das EU-Parlamanet einen Notstand beschließen. Notstand ist ein Zustand, nicht ein politischer Beschluss. Die haben alle noch nie Not in ihrem Leben kennengelernt.

          • @mirror nur Ignoranten oder vorsätzliche Lügner bestreiten die erheblichen Risiken und negativen Folgen einer zu starken Erhöhung des CO2-Anteils. Sie wiederholen ihre dreisten Lügen immer wieder in der Hoffnung, damit Dummköpfe überzeugen zu können. Aber Sie sprechen in Ihrer gespielten eitlen Arroganz gegen alle gesicherten Erkenntnisse.

          • mirror sagt:

            Nur Demagogen verführen die Jugend mit Weltuntergangsgeschichten, die von keinem Wissenschaftler dieser Welt bestätigt werden.

          • Sorry, aber die Demagogen und Weltuntergangssekten sind hier eindeutig die CDU mit ihrer fossilfixierten Politik und die Industrie mit ihrer Abwehrhaltung gegen jede Modernisierung.

            Es ist absolut unstrittig, dass wir aus den Fossilen rausmüssen, und das ist es seit vielen Jahren. Seitdem feilschen diese Wissenschaftsverweigerer um jede einzelne blöde Gigatonne und um jeden Monat, wie Junkies „nur noch den einen Schuss“ weiter und weiter und weiter, ohne überhaupt nur den Ansatz eines Plans entwickelt zu haben.

            30 Jahre Zeit, was zu entwerfen und zu planen, und NICHTS geliefert. Keine Idee, wie man Wachstum und Ressourcenbegrenzung zusammenbekommt, kein bisschen Plan zum Kohleausstieg, Windkraft erfolgreich bekämpft, Solarstrom wird seit 8 Jahren im Schneckentempo ausgebaut.

            Sorry mirror, du wirst immer lächerlicher. Was aber falsch ist, denn Menschen wie Du gehören in 20 Jahren auf die Anklagebank, wenn die ganzen Ausmaße sichtbar sind.

            Menschen wie du gehören aber auch heute schon in die Verantwortung genommen, die ganzen Entschädigungen, die wir Steuerzahler jetzt zahlen (Landwirte, Forstwirte, höhere Sturmschäden etc) gehen auf EUER Konto.

            Also laber nicht immer weiter deine dreisten Lügen. Wir alle sehen, was die Klimakrise heute schon anrichtet. Und wir wissen ziemlich genau, wer daran Schuld hat!

          • rupert sagt:

            @mirror

            mirror: „Der Klimawandel ist unumstritten. Nur die Laienprediger machen daraus eine Krise, weil sie mit 8. Klasse Bildungsniveau nicht wissen können, was eine Krise ist.“

            Zitat Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung:
            „Das ist es, was wir jetzt zu sehen beginnen, und zwar bereits bei einer globalen Erwärmung von nur einem Grad Celsius. Wissenschaftlich gesehen ist dies ein starker Beleg für einen planetaren Notfall. Und damit ein Belegt für die Dringlichkeit, weltweite Maßnahmen zu beschleunigen, die sicherstellen, dass sich die Menschheit weiter in einem stabilen Erdsystem entwickeln kann.“

            Ich finde „planetarer Notfall“ klingt gar nicht nach Krise.
            Ich könnte mich aber irren.

            Vielleicht hat er auch nur die 8. Klasse.
            Könnte das mal jemand googeln?

          • mirror sagt:

            @rupert, etwas sorgfältiger lesen bitte:

            Rockström spricht von einem Notfall (= „Lage, Situation, in der etwas Bestimmtes nötig ist, gebraucht oder notwendig wird“) und nicht von einem Notstand (=“Störung des staatlichen Lebens wie z.B. Krieg, Aufruhr, Hungersnot, „) Er spricht auch nicht von einer Krise (=“schwierige Lage, Situation, Zeit [die den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt]; „

          • rupert sagt:

            @mirror

            Sie sind wieder in Höchstform.

            Ihre Aussage: „Er spricht auch nicht von einer Krise (=“schwierige Lage, Situation, Zeit [die den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt]“

            Was sagt er?
            Zitat: „Wissenschaftlich gesehen ist dies ein starker Beleg für einen planetaren Notfall. Und damit ein Belegt für die Dringlichkeit, weltweite Maßnahmen zu beschleunigen, die sicherstellen, dass sich die Menschheit weiter in einem stabilen Erdsystem entwickeln kann.“

            Niemand würde hier von einer Krise sprechen.
            Das ist immernoch ein Notfall!

            Oder doch?

            „Dass wir uns besser an den Klimawandel anpassen, statt ihn zu begrenzen, ist ein altes Argument, das schon immer falsch war. Denn beides zusammen ist notwendig, um die Klimakrise zu überstehen.“

            https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/warum-klima-defaetismus-nichts-weiter-ist-als-eine-ausrede-fuers-nichtstun-a-1287228.html

            „Stefan Rahmstorf schreibt regelmäßig (…) über die Klimakrise. Er ist Klima- und Meeresforscher und leitet die Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).“

            Aber der hat sicher auch nur die 8. Klasse.

          • mirror sagt:

            Den Unterschied zwischen einem geänderten Zustand im hier und heute zu einer Spekulation über eine Krise in der Zukunft werden Sie nie verstehen.
            – wir hattten in 2018 ein heißes und trockenes Jahr; das kommt alle 15 – 20 Jahre mal vor.
            – wir hatten in 2019 einen trockenen Sommer; die Hufi-Wasserträger haben den feuchten Herbst schon verdrängt.
            – rund um die Niagarafälle herscht Trockenheit; auch nicht neu, gibt es immer wieder
            – es gibt viele Migranten; kein Flüchtling ist wegen höherem Klima geflohen
            – Koralleninseln versinken im Meer; die Meererströmung lagert seit tausenden von Jahren Küsten um
            – in Kalifornien brennen die Wälder; ausgerechnet diese Region hat eine sehr geringe Temperaturänderung
            – Insekten sterben; denen ist in Deutschland nicht zu heiß, wir haben die Kulturlandschaft zu Monokulturen umgewandelt.

            Der Ökosensationsjournalismus ist voll von Spekulationen über Krisen in der Zukunft.
            Ihre Wisseenschaftsgläubigkeit ist putzig. Da schreibt ein Forscher von Klimakrise und schon ist es bei Ihnen Naturgesetz. Wie kann es da passieren, dass trotz peer-review von Gutachtern immer wieder eine Doktorarbeit aberkannt wird?

            Der Begriff Krise ist definiert und sollte nicht zum Einwerben von Fördergeldern mißbraucht werden.

            Kleiner Tipp: Versuchen Sie erst mal die Zusammenhänge zu verstehen. Anschließend können Sie Quellen zum Beleg der Thesen zitieren. Sonst werden Sie das Bildungsniveau 8. Klasse nie überwinden.

          • rupert sagt:

            @mirror.

            Meine Quellen gegen Ihre Falschbehauptungen und Verleumdungen sind jetzt plötzlich
            „putzige“ Wissenschaftsgläubigkeit.

            Jetzt bin ich 8.Klasse.
            Alles klar.

            Da ist wohl nur eine Doktorarbeit durchgerutscht.
            Nee, klar.

            Und der Begriff Krise ist schließlich definiert und sollte nicht mißbraucht werden. Schon gar nicht bei einem planetaren Notfall…
            …darf man nicht Krise sagen.
            Auch nicht WissenschaftlerInnen.
            Nix Krise.
            Die „missbrauchen“ ihn zum „Erwerb von Fördergeldern“.
            Auch klar.
            Die Wissenschaftler sind ja geldgeile Tagungsgänger.
            Mit „Eurozeichen in den Augen“.

            Und Sie unterstellen mir jetzt auch noch, den Klimawandel als Naturgesetz misszuverstehen, wo wir seit Tagen über den menschengemachten Einfluss auf den Klimawandel sprechen. Anhand der Zahl der „Primaten“, klingelts da?

            Sie sind wirklich schlau.
            Richtig schlau.

            Sonst noch Hinweise von Ihnen?

      • Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

        mein Gott, wenn Journalisten Artikel schreiben, denen Sie nicht zustimmen, sind diese nicht informiert oder in einem schlechten Umfeld journalistisch sozialisiert worden. Die einen sind die Bösen und die anderen, zu denen Sie sich wohl zählen, sind die Guten.

        Wenn Sie für Ihre Meinungen andere Menschen überzeugen wollen, sollten Sie sich mit deren Argumenten auseinandersetzen und Andersdenkende nicht als dumm oder verblendet darstellen. Das hilft Ihrer Sache nicht!

        Und was ein „möglicher Verkauf“ durch DuMont mit Ihrem Anliegen zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Aber vielleicht ist das Ihr Stilmittel, denn schließlich sind die anderen ja die Bösen.

        • Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

          … das ging an „HalleVerkehrt“ …

        • rupert sagt:

          Bei der MZ bringt man Artikel zum Radverkehr in der Rubrik Auto.

          Eine Rubrik „Radverkehr“ oder auch allgemeiner „Mobilität“ wäre wohl von den Journalisten zu viel verlangt.

          Die fahren bestimmt auch jeden Tag mit dem Auto in der Stadt zur Arbeit, da fällt denen sowas nicht mal auf.

          Alles Profis.

        • Tausende Journalisten schreiben jeden Tag Artikel, denen ich nicht zustimme. Das ist Pluralismus.

          Aber wenn jemand auf unlautere Art versucht, eine friedliche Gruppe in gewaltsame Akte zu treiben (was die CDU schon seit dem Sommer offen macht!), ist Schluss!

          100x wurde direkt gesagt: Auf FFF müssen wir nicht hören, aber wenn 10 Gelbwesten kommen, dann reagieren wir sofort, weil die ja gewalttätig sind.

          Aber nein – FFF wird nicht gewalttätig!

          Ziviler Widerstand wird sicher ansteigen. Aber keine Gewalt.

          Da können Konservative noch so sehr versuchen, ihre reaktionäre wissenschaftsfeindliche zerstörerische verantwortungslose gierige Politik durch unlautere Mittel fortzusetzen – irgendwann bricht jedes Lügengebäude in sich zusammen. Und die Lügen von der harmlosen CO2-Emission und vom Wohlstand durch Kraftverkehr und durch Sozialabbau habt ihr viel zu lange durchgezogen.

          Begreift endlich die Realität oder geht mit der Fossilverbrennung unter. Mir egal.

  5. farbspektrum sagt:

    „„Wir, die Mitglieder der weltweiten Bewegungen Fridays for Future und Extinction Rebellion, sowie der Bürgerinitiative Saaletal werden uns ab jetzt dem Autobahnbau in den Weg stellen“, kündigte das Bündnis an. Auf MZ-Nachfrage, was genau damit gemeint ist, sagte FFF-Sprecher Peter von Lampe, es herrsche Konsens darüber, dass Protest gewaltfrei bleiben soll. „Aber wie weit jeder einzelne geht, liegt im eigenen Ermessen.“ Fridays for Future werde nicht zu illegalen Aktionen aufrufen.“ (MZ)
    Wie soll man das interpretieren? Als Aufruf für Gewaltfreiheit wohl nicht.
    Es gibt Anschläge, die einen Zusammenhang mit Extinction Rebellion als real erscheinen lassen, zumal sie zu gesetzwidrigem Handeln aufrufen.
    Und ist Extinction Rebellion nicht einfach nur der militante Arm von FFF?

    • Achso sagt:

      In über 500 Städten gehen Hunderttausende Menschen aller Altersgruppen auf die Straße und du ignorierst sie, weil ein Leipziger Verein am Rande der lokalen Demo auf eigene Faust 12 Plakathochhalter bezahlt hat.

    • Bis zu diesem kleinen Kunstprojekt mit 12 Leuten warst du also großer Fan?

      Und in welcher Institution engagierst du dich jetzt für die Durchsetzung der Erkenntnisse der Wissenschaft?

      • Knecht Ruprecht sagt:

        Wie wäre es bei einem der großen Autobauer oder Energiekonzernen? Die machen nämlich mehr für die Umwelt als Du. Du glaubst die richtigen Ziele zu haben, fast alle anderen machen aber mehr oder wenigstens weniger schlechtes als Du.

        • Du hast einen erheblichen Vorzeichenfehler. Klimaschutz bedeutet nicht, maximal viele Ressourcen zu verschwenden und maximale CO2-Emissionen zu verursachen, gleichzeitig die Windkraft plattzumachen und für rückwärtsgewandte Energie zu kämpfen.

          Außerdem werde ich so lange kämpfen, bis wenigstens die Grundrechenarten halbwegs respektiert und berücksichtigt werden. Es ist eine enorme Beleidigung für jeden mit einem kleinen bisschen Sachverstand, wie hier gelogen wird, bis sich die Balken biegen.

          Erst behauptet man, Paris einhalten zu wollen, dann liefert man Maßnahmen, die schon bis 2030 mindestens eine Gigatonne CO2 mehr emittieren, als wir insgesamt noch zur Verfügung haben.

          Und dann brüstet man sich noch mit Klimaschutz?

          Bist du vom Postillon oder so? Bist du Satire?

          • Wilfried sagt:

            Du hast wohl die „Wahrheit“ für dich alleinvertretend gepachtet?

          • Ich hab die Wahrheit nicht für mich gepachtet, die kann man überall nachlesen. Und nachrechnen. Und die wird einem täglich von irgendjemandem nachvollziehbar auf Basis gesicherter Erkenntnisse vorgerechnet.

            Und wirklich jeder weiß, dass die Ansätze der CDU und FDP absolut unzureichend sind, im Gigatonnen Maßstab.

            Das ist vorsätzliche verantwortungslose Zerstörung von Zukunft.

          • Knecht Ruprecht sagt:

            Ganz ohne Vorzeichen einen Vorzeichenfehler? In welchem Inklusionskurs hast Du denn Mathe gelernt?

            Aber gut, Du fühlst dich auch ohne jeden Sachverstand beleidigt. Dir reicht es auf der Hysteriewelle mitzuschwimmen.

            Ich bin froh, dass Du unser Restbudget auf die Tonne genau berechnen kannst. Aber wie Du schon sagst, der Prozess ist eh irreversibel und selbst die ambitionierten Pläne reichen nicht, dann können wir auch endlich aufhören mit der Hysterie und anfangen weiter unser leben zu führen. Es gibt zwei Möglichkeiten, die wahrscheinlichste, die Klimahysteriker irren sich und wir können einfach weiter leben oder die Klimahysteriker haben recht, dann ist es zu spät. Dann können wir uns an die folgen gewöhnen und ebenfalls einfach unser Leben genießen. In keinem Fall würde es was bringen auf Hysteriker wie dich zu hören, sollte man doch aus der deutschen Geschichte gelernt haben. Der kleine Mann glaubte auch Recht zu haben.

          • @Knecht: du postulierst, dass Energiekonzerne und Autobauer in eine positive Richtung arbeiten, also geringere Gesamtemissionen.

            Sie arbeiten aber massiv an höheren Emissionen, also längerer Kohleverstromung, mehr Kraftverkehr, massiver Energieverschwendung je Nettoleistung (also z.B. Personenkilometer).

            Wen du als Verbesserer postulierst, sind die Verschlechterer. Also vertauschst du positiv und negativ, Emissionsverringerung und Emissionserhöhung.

            Mach dir einfach klar, wie wenig Emissionen uns noch zur Verfügung stehen und stell dir vor, in 5-10 Jahren ohne Öl, Kohle und Erdgas auskommen zu müssen.
            Diese 5 Jahre haben wir, um unsere Systeme umzustellen und fossilfrei möglichst viel vom heutigen Lebensstandard beizubehalten.

            Jedes heute verhinderte Windrad, jede nicht aufgestellte Solarzelle werden wir oder zumindest die, die dann noch leben, bitterlich bereuen, und die heute zuständigen Politiker werden entsprechend beurteilt und verflucht werden.

            Jedes fehlende Gleis, jeder fehlende Zug wird bedeuten, dass weniger Menschen mobil sein können.

            Jede heute noch gebaute Autobahn wird als Mahnmal einer absurden, faktenresistenten Politik dastehen. Als Zeichen, wie weit sich die ideologische Verblendung der Regierung von der harten Wirklichkeit entfernt hat.

            In 5 Jahren werden wir keine 80 Millionen Tonnen E-Fuel herstellen oder importieren können.

            Wenn jemand die allereinfachsten Zahlen anschaut, wird ihm die Absurdität der ganzen Debatten und Illusionen klar.

            Aber wer sein Wissenschaftsverständnis von Dieter Nuhr oder Christian Lindner hat, der verfehlt die einfachsten Grundkenntnisse so weit, dass es wehtut.

          • Knecht Ruprecht sagt:

            Also die Energiekonzerne wollten an den AKWs festhalten. Sichere Grundversorgung und deutlich weniger Opfer als Ökostrom. Autokonzerne bauen Elektrofahrzeuge und haben vorher Pionierarbeit in spritsparenden Technologien geleistet. Du verbreitest nur stumpfe Hetze. Hast Du eigentlich schon deine eigene Faceookgruppe wie die Impfgegner und Flatearther?

          • @knecht Die Motoreffizienz wurde verdoppelt, die Flottenverbräuche sind stagniert und der gesamte Verkehrssektor verbraucht mehr. Fällt dir was auf? Die technischen Fortschritte wurden überkompensiert, weil der Spritverbrauch beim Autokauf ein nachrangiges Kriterium ist und weil MIV bei den heutigen Besetzungszahlen ein Vielfaches an Energie pro Personenkilometer verschwendet, genau wie LKW das zehnfache an CO2-Emissionen pro Transportkilometer verursachen. Da reißen ein paar wenige Prozent Effizienz nichts raus. Das ist einfach die falsche Größenordnung. So was könnte man aber alles längst wissen, wenn man um Klimathemen seit Monaten herumstreitet – einfach mal die Stunde Zeit nehmen, sich mit den Grundlagen zu befassen, statt wie ein kleines Kind „Ich Will Aber!“ zu stampfen.

            Atomkraft ist teuer, unsicher, hat ewige Bau- und Abbauzeiten, Endlager gibt es nicht, Zwischenlager kosten pro Monat und sind nicht auf Jahrhunderte ausgelegt. Kernenergie lohnt sich nur für die Betreiberfirmen.

            Vom Primärenergiebedarf liefert Kernenergie in 2019 ca 7%. Du kannst gern mal erklären, wo man die 50 neuen Standorte aufmachen soll, wenn Kernenergie die Hauptlast der Energieversorgung übernehmen soll. Ach sorry, man soll euch ja nicht mit Zahlen nerven, die meisten von euch scheinen eine große Mathe-Phobie zu haben. Und ihr könntet erklären, wo in den vielen Jahren des Baus und der Planung (bitte Hitzewellen- und Dürre- und Sturmfest! Nicht wie in Frankreich, wo die Dinger im Sommer abgestellt werden mussten!) der Strom herkommen soll.

            Wer Windräder baut, hat von jedem neuen Windrad Strom. Wer PV ausbaut, von jedem neuen Dach.

            Wer AKW baut, hat jahrelange Preissteigerungen, Probleme, immens hohe Kosten – schau dir nur mal Hinkley Point C an. Das hat BER- Ausmaße. Und liefert keine einzige Wattstunde, seit vielen Jahren.

            Und lerne irgendwann mal rechnen, das ist nicht schlimm und tut nicht weh.

          • rupert sagt:

            @Knecht Ruprecht

            Ihre Aussage: „In keinem Fall würde es was bringen auf Hysteriker wie dich zu hören, sollte man doch aus der deutschen Geschichte gelernt haben. Der kleine Mann glaubte auch Recht zu haben.“

            Die Anspielung auf Hitler zeigt Ihr Niveau.
            Der Begriff „Klimahysteriker“ ihre Strategie.

            Sie sagen: „Es gibt zwei Möglichkeiten, die wahrscheinlichste, die Klimahysteriker irren sich und wir können einfach weiter leben oder die Klimahysteriker haben recht, dann ist es zu spät.“

            WissenschaftlerInnen antworten: https://www.germanwatch.org/de/1142

            Die Wissenschaft steht geschlossen gegen sie.

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