Oberer Boulevard wird doch nicht für Radler freigegeben

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167 Antworten

  1. Max P sagt:

    Vielleicht würden mehr Menschen die offizielle Umfahrung durch die, parallel-verlaufende, Martinstraße verwenden, wenn diese NICHT in einer Treppe enden würde.

    Aber was weiß ich schon…

    • rupert sagt:

      Ich warte auch schon auf die Gesichter bei der Stadt, wenn die mitkriegen, dass zum neuen Fahrradparkhaus am Hbf gar kein Radweg führt.

      Aber ich hab ja auch keine Ahnung…

      • g sagt:

        ein schönes Stichwort … ich wette das da kaum ein rad drinsteht … einfach weils kostet… das radchaos um den hbf herum wird nicht ein deut weniger …

      • Seb Gorka sagt:

        Gut erkannt, denn zum (geplanten) Fahrradparkhaus führt bereits ein (legaler) Radweg. Aber fahr ruhig weiterhin durch die Haltestelle und scheiß auf deine Mitbürger.

        • rupert sagt:

          Oha, es geht wieder los…

          Ich denke Sie erklären uns aufgrund Ihrer hier immer überlegenen Ortskenntnis einfach Ihre Variante, die sicher irgendwo verläuft und zwar genau direkt dort hin.

          Radfahrer sind in Halle froh, wenn Ihnen Stadtmitarbeiter sagen, wo genau Sie gute Radwege finden.

          • Seb Gorka sagt:

            Nochmals? Na gut. Der Radweg führt nicht irgendwo lang, sondern aus Richtung Süden dem Verlauf der Merseburger Straße folgend über den Riebeckplatz (Obergeschoss) in die Delitzscher und von dort zum (geplanten) Fahrradparkhaus. Dort landet man auch aus Richtung Osten, wenn man Höhe Bahnhof die Delitzscher überquert. Aus Richtung Norden (Magdeburger Straße) führt die Route über den Riebeckplatz (Untergeschoss), wie auch aus Richtung Westen.

            Wenn du die Gegend doch nicht kennst, obwohl du bei der Diskussion um Regelverstöße am Bahnhof selbiges behauptet hast, sieh auf eine aktuelle Karte, wo Radwege eingezeichnet sind oder frag meinetwegen einen Stadtmitarbeiter, ob er dich an die Hand nimmt und dir vor Ort erklärt, woran man Radwege erkennt und wie man sie benutzt.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Danke für die Beschreibung.

            Könnten Sie dann mal bitte den Radweg von der Delitzscher Str. zum (geplanten) Parkhausstandort über die GLEISE und durch die FUSSGÄNGERZONE markieren? Gern auch zu den Radbügeln unter den Gleisen.

            Und wenn Sie schon dabei sind: Bitte markieren sie auch den Radweg, der da durch das Untergeschoß des Riebeckplatzes über die GLEISE und durch die FUSSGÄNGERZONE zum (geplanten) Parkhaus führt. Das ist ja schließlich die Hauptroute des Radverkehrs in die Stadt.

            Ich nehme die Stadtmitarbeiter gern mal mit an die Hand, damit die an der richtigen Stelle pinseln und die Bordsteinkanten absenken.

            Danke.

          • Seb Gorka sagt:

            Von der Delitzscher aus Richtung Osten kommend ist es am sinnvollsten, die Einfahrt zum Bahnhofsvorplatz zu nehmen und von dort durch die Unterführung zu fahren. Dort ist das Radfahren auf dem GEHweg ERLAUBT. Wer das nicht wahrhaben will, kann auch im GLEISbereich fahren. Dort ist nicht umsonst gePFLAStert.

            Wer von aus der Merseburger, also von „oben“ kommt, fährt entweder auf dem RADWEG ebenfalls bis zur Einfahrt Bahnhofsplatz. Dort kann man mit etwas Vorsicht sogar die Ampel, die oft Rot zeigt, ignorieren und auf dem GEHWEG (legal, aber vorsichtig) umd ide Ecke und dann ebenfalls durch den Haltestellenbereich fahren. Wer es besonders eilig hat, nimmt den dafür vorgesehenen Weg vor der Brücke (deine berühmte „S-Kurve“) und kommt gegenüber des geplanten Parkhauses raus. Dort ist aber auch keine FUSSGÄNGERZONE, sondern ein Gehweg, der für den Radverkehr zur Mitbenutzung freigegeben ist. Das gleiche gilt für die Anreise durch den Tunnel aus Richtung West.

            Wenn es dir Schwierigkeiten bereitet, mit dem Fahrrad Gleise zu überqueren, obowhl das alle anderen Radfahrer unbeschadet schaffen, solltest du besser vorher absteigen. Alle anderen können, nachdem sie sich überzeugt haben, dass gerade keine Straßenbahn kommt, die Gleise auch fahrend überqueren. Da sie aber an ihrem Ziel – dem Parkhaus – sowieso angekommen sind, macht das gar keinen großen Unterschied.

            Wo da noch Bordsteinkanten abzusenken sein sollen, wirst du sicher ausführlich darlegen können.

            Google Maps bietet eine nahezu vollständige und vor allem einigermaßen aktuelle Ansicht der Gegend. Sieh es dir wenigtens dort an. Du warst ja offensichtlich wirklich noch nie dort.

          • Seb Gorka sagt:

            Falls das mit Internet bei euch noch nicht dran war, hier ein paar Direktlinks zu Google Streetview:

            https://tinyurl.com/Hbfvorplatz
            https://tinyurl.com/S-Kurve
            https://tinyurl.com/ausrichtungwest

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Fassen wir also zusammen:

            Erstens führt ein Radweg an der Delitzscher Straße entlang und nicht bis zum Parkhaus. Noch nicht mal ansatzweise. Ich kann aber gern über den GEHWEG unter der Unterführung oder das GLEISBETT dorthin fahren.

            Zweitens endet ein Radweg am Bahnhofsvorplatz. Sie möchten, dass ich da vorsichtig (weil is ja so sichere Radinfrastruktur an der Stelle) bei Rot über den GEHWEG und dann weiter rechts rum über den GEHWEG zum (geplanten) Radparkhaus fahre.

            Auch kann ich weiter man zum (geplanten) Fahrradparkhaus über einen anderen GEHWEG (S-Kurve). Dafür hat die Stadt hier auch eine schöne enge Schikane mit Gegenverkehr und Gitterhindernis bereitgestellt. Ein Radweg kann das schon nicht sein, weil das für den Radverkehr im Zweirichtungsbetrieb keinerlei Anforderungen entsprechen würde. Daher lieber ein GEHWEG.

            Drittens führt die Hauptverbindung für den gesamten Radverkehr der Stadt Halle zwischen Bahnhof und Innenstadt durch das GLEISBETT der unteren Ebene des Riebeckplatzes, wo ich auch gern auf dem GEHWEG fahren darf.

            Einen Zusatzpunkt gibt es noch für die Erwähnung des Haltestellenbereichs, den ich da irgendwo am besten auch noch durchradeln soll. Hoffentlich stehen da keine Fussgänger rum.

            Irgendwie hatte ich insgeheim gehofft, es gebe da wirklich nen RADWEG. Ihre Bilder haben mir aber jetzt die fehlenden RADWEGE aus allen Richtungen zum Standort des (geplanten) Radparkhauses eindrucksvoll belegt.

          • Seb Gorka sagt:

            Das ist mehr schlecht als recht zusammengefasst. Du kannst aus allen erwähnten Richtungen FAHREND bis zum Parkhaus gelangen, und zwar LEGAL. Du musst natürlich auch WOLLEN. Wie der Weg heißt, den du da benutzen kannst und DARFST, ist dir offenbar wichtiger als dessen EXISTENZ.

            Wie du letztendlich zum Parkhaus gelangst, bleibt im Wesentlichen dir selbst überlassen. Wenn du dabei gegen Verkehrs- oder auch nur einfachste Anstandsregeln verstoßen willst, dann mach das. Die Behauptung, es gäbe keine andere Möglichkeit, ist aber schlichtweg gelogen.

            Übrigens wäre aus der rund um die Uhr für den Radverkehr freigegebenen Leipziger Straße auch kein Radweg geworden. Aber wenn du schon an den sprachlichen Hürden scheiterst, sind die sachlichen und logischen wohl vorerst unüberwindbar. Denk an die Selbstreflexion! Du hast noch viel zu tun…

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Ihre Aussage: „Wie du letztendlich zum Parkhaus gelangst, bleibt im Wesentlichen dir selbst überlassen. (…) Die Behauptung, es gäbe keine andere Möglichkeit, ist aber schlichtweg gelogen.“

            Aha.
            Meine Behauptung war gleich welche?
            *scroll*scroll… Ach ja:
            Zitat: „dass zum neuen Fahrradparkhaus am Hbf gar kein Radweg führt“

            Komisch ne? Kein Radweg da.

            Vielleicht erkläre ich Ihnen beim nächsten Mal, welche praktischen Implikationen dass Fehlen von RADWEGEN für Radfahrer an dieser wichtigen Stelle in Halle hat, wenn Sie hier wieder die Radfahrer mit GEHWEGEN und GLEISANLAGEN für dumm verkaufen wollen.

            Dass es weiterhin verkehrsrechtliche Implikationen gibt, die den Radfahrer auf dem GEHWEG dem Fussverkerhr unterordnen, dürften Sie ja selbst wissen. Sie wissen ja sonst immer alles.

            Und jetzt zählen Sie mal schön weiter die Falschradler an der Rampe um die Ecke.

          • Seb Gorka sagt:

            Ein WEG, den man mit dem RAD befahren kann (und darf!), wie nennt man den? Man kann mit dem RAD aus so ziemlich jeder Himmelsrichtung FAHREND zum Parkhaus gelangen und darf das auf den dafür vorgesehenen Wegen auch. Du musst dich unterordnen, ja. Du darfst Fußgänger nicht umfahren, gefährden, behindern, belästigen, beschimpfen, anspucken oder treten. Das darfst du aber auch nicht mit anderen Radfahrern oder Autofahrern oder Straßenbahnfahrern oder irgendwelchen anderen Verkehrsteilnehmern machen. Du darfst auch nicht auf einer Fahrradschnellstrecke andere Fahrradschnellstreckennutzer umfahren, gefährden, behindern usw. Auch da musst du dich „unterordnen“, nämlich an (wirklich einfachste) Regeln halten. Das gilt für so ziemlich jedes soziale Konstrukt, aber insbesondere eben auch für das Zusammenleben in einer Großstadt.

            Du DARFST NICHT durch den Haltestellenbereich FAHREN. Warum du überhaupt DA lang willst, konntest du vor Wochen nicht erklären und du kannst es heute auch nicht. Du hinterlässt den Eindruck, als merkst du langsam, in welche SACKGASSE du dich manövriert hast und offenbar hast du den Begriff SELBSTREFLEXION auch noch nicht nachgeschlagen.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Jetzt schimpfen Sie leider schon wieder total rum.
            Witzig finde ich ja, dass gerade Sie jetzt hier behauten, ein GEHweg sei ein RADweg, wenn er freigegeben ist, Zitat: „Ein WEG, den man mit dem RAD befahren kann (und darf!), wie nennt man den?“

            Wenn die Planer bei der Stadt Halle alle so ticken wie Sie, dann erklärt das einiges.

            Sie sind scheinbar einfach nicht in der Lage, zuzugeben und abzuhaken, dass Ihnen jemand in Ihrer Disziplin (und ich meine hier nicht die verbalen persönlichen Angriffe) hier im Forum gerade erklärt hat, dass zum (geplanten) Fahrradparkhaus am Hbf gar kein Radweg führt.

            Dass ich da hinradeln DARF, so wie die Stadt Halle es gern möchte, also über GEHWEGE und GLEISANLAGEN, war nie strittig. Da haben Sie recht.

            Weiterhin wollen Sie offensichtlich nicht verstehen, dass Radfahrer, die leider teilweise sogar mit Gefährdung oder gar Unfall mit Fussgängern, illegal die Rampe am HBF befahren, scheinbar irgendwo hin wollen. Es darf nicht sein, was nicht sein darf. Man könnte auch sagen: Es darf nicht sein, was verkehrsrechtlich nicht angeordnet wurde.

            Nun kommen wir zum Kernproblem:
            Die Stadt Halle will den Radverkehr fördern.
            Dazu gehört gute Radinfrastruktur.
            Gehweg sind keine Radinfrastruktur, auch wenn Sie für Radfahrer freigegeben sind. Sie sind GEHWEGE für Fussgänger und dass auch aus gutem Grund und mit baulichen Anforderungen.

            Es braucht eine gute Radwegverbindung zum und am Hauptbahnhof.

            Die Förderung des Radverkehrs ist mehr als Radfahrer auf GEHWEGEN den Fussgängern unterzuordnen und Sie durch GLEISBETTEN zu schicken.

          • Seb Gorka sagt:

            Es führen Wege dorthin, die man durchgehend befahren kann und darf, tagtäglich bewiesen durch hunderte Radfahrer. Es zeigt sich einmal mehr, dass es dir weniger (wenn überhaupt) um diese Wege geht, als vielmehr nur zu widersprechen, egal wie dünn die Faktenlage für dich ist. Das ist wohl auch Folge deiner Helikoptererziehung und der Unfähigkeit, Konflikten des Alltags angemessen gegenüberzutreten. Das fühlt sich für dich dann an wie ganz doll Schimpfe kriegen.

            Dass du im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern begegnest, die nicht den selben Weg haben, die selben Fortbewegungsmittel in der gleichen Geschwindigkeit nutzen oder die gleichen Fehler wie du machen- kurz: deine Aufmerksamkeit erfordern, solltest du inzwischen, wenn schon nicht verstanden, dann aber doch wenigstens bemerkt haben. Es ist im Straßenverkehr nicht anders als sonst auch: Ist man nicht allein, muss man sich mit den anderen arrangieren.

            Dass du das auf dem weitläufigen Gelände zwischen Leipziger Straße und Bahnhofsplatz für unmöglich hältst, aber gleichzeitig die Fahrt durch den engen Haltestellenbereich rechtfertigst, ist schon paradox genug. Nun auch noch die Forderung nach der strikten Trennung aller Verkehrsarten im Innenstadtbereich(!) einer Großstadt mit jahrhundertealter Siedlungsstruktur, also einer eher der engstirnigen Autofahrerfraktion zuzuordnenden gedanklichen Fehlleistung und entgegen sämtlicher Erkenntnisse der Verkehrs- und Verhaltensforschung aus den letzten 50 Jahren, macht die ganze Sache schon wieder amüsant. Womöglich noch als Hochstraße…

            Falls du schon überhaupt nicht mehr weißt, worum es eigentlich geht oder wo die Überschrift zum nachlesen steht: Die Leipziger Straße sollte (auch) zwischen 9 und 20 Uhr für den Fahrradverkehr freigegeben werden. Ein GEHweg, wenn auch schon ein paar Jahre nicht mehr mit GLEISBETT. Diese Hauptverkehrsachse bliebe auch mit dieser Freigabe ein solcher Gehweg. Hauptgrund, warum er nicht freigegeben wurde: Es gibt zuviele Radfahrer, die lieber einen Umweg fahren, um sich dann durch die Haltestelle zu quetschen, als auf dem offiziellen und echten RADWEG zu bleiben, der sie an das selbe Ziel führt. Diese paar Deppen verderben es für alle anderen.

            Ist das GLEISBETT auf dem Marktplatz eigentlich irgendwie anders als das am Bahnhof? Ich habe da noch nie Unterschiede festgestellt, weder in der Gestaltung noch in der Befahrbarkeit. Auch die vielen Fußgänger dort scheinen den vielen Radfahrern nur selten die Weiterfahrt unmöglich zu machen. Aber du hast ja Wahrnehmungen, die kein anderer hat. Vielleicht fällt dir da was ein. Mit Kleinschmieden, Große Steinstraße, Große Ulrichstraße haben die meisten auch keine Probleme. Und selbst in der Geiststraße fährt man im „Gleisbett“. Aber lassen wir das, bevor noch einer weint…

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Ihr Absatz 1 enthält weitgehend persönliche Unterstellungen. Das übergehe ich.

            Ihr Absatz 2 enthält persönliche Unterstellungen und allgemeine Feststellungen zum Straßenverkehr. Da widerspreche ich nicht, …also beim Staßenverkehr.

            Absatz 3 enthält neben einer rhetorischen Übertreibung (Zitat: „Forderung nach der strikten Trennung aller Verkehrsarten im Innenstadtbereich(!)“) und dem Hinweis auf unsere schöne alte Stadt und die „jahrhundertealter Siedlungsstruktur“, die ja nebenbei bemerkt auch gerade am Riebeckplatz für sehr enge Verältnisse für alle Verkehrsteilnehmer sorgt ;),

            auch die Behauptung, ich rechtfertige das Durchfahren der Haltestelle. Da ich annehme, Sie meinen die an der Rampe, und nicht jene Haltestelle, durch die Sie mich schicken wollten (Zitat: „Dort kann man mit etwas Vorsicht sogar die Ampel, die oft Rot zeigt, ignorieren und auf dem GEHWEG (legal, aber vorsichtig) um die Ecke und dann ebenfalls durch den Haltestellenbereich fahren“) widerspreche ich.
            Ich habe Ihnen Gründe genannt, warum Menschen dort langfahren. Gerechtfertigt habe ich es nicht. Ich finde dies, wie schon mehrfach betont, nicht in Ordnung, kann es aber erklären.

            Bei der Stadt versteht man die Welt nicht mehr und hat sich jetzt auch einen Unfallschwerpunkt geschaffen. Meiner Meinung nach vor allem durch unzureichende Infrastruktur für den Radverkehr, möchte ich anmerken.

            Absatz 4: Um die Leipziger geht es hier grad (noch) nicht. Sondern um fehlende Radwege zum (geplanten) Radparkhaus.
            Wenn Radfahrer wie Sie beschreiben da falsch fahren, liegt das sicher an der guten Beschilderung und Markierung des dort gar nicht vorhandenen RADWEGs in Richtung Innenstadt (das selbe Prinzip).

            Absatz 5. Auch zu den anderen von Ihnen genannten Orten fällt mir was ein, aber das wollen Sie bestimmt nicht hören.

            Gern können wird die Diskussion von diesem Punkt an fortsetzen, wo wir gemeinsam festgestellt haben, dass zum (geplanten) Fahrradparkhaus keine Radwege führen werden.
            Falls die Stadt Halle nicht noch welche anlegt, das ist.

          • Seb Gorka sagt:

            Ein letztes Mal: Man kann und darf mit Rad zum geplanten Radparkhaus fahren. Du willst das nicht wahrhaben und damit hat es sich.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Ja sicher.

            Auf dem GEHWEG.
            Und im GLEISBETT.

            Einen Radweg führt nicht zum geplanten Fahrradparkhaus.

          • Seb Gorka sagt:

            Du kommst zum Parkhaus. Mit dem Rad. Fahrend. Auf diesen Wegen.

            Geht es dir etwa nicht darum, auf dem Rad fahrend zum Parkhaus zu gelangen? Und weil die letzten 20-100 Meter (je nach Anreise) gemeinsam genutzte Verkehrsfläche sind, und nicht exklusiver (vor bösen Fußgängern geschützter?) Radweg ist natürlich gleich alles Mist bzw. gar nicht da. Getrennte Verkehrswege willst du aber angeblich auch nicht.

            Das wirkt alles nicht sehr gut durchdacht, schon gar nicht bis zu Ende. Wie ein schief gegangener Trollversuch. Wenn dir das was bringt, bitte. Genug Futter hast du von mir bekommen. Mach was daraus.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Es geht hier um die Sache.

            Bisher waren wir leider gar nicht zu dem Punkt gekommen, über die konkreten Möglichkeiten zu sprechen, da Sie sich mit Händen und Füßen wehren, überhaupt einzugestehen, dass es keinen Radweg zum Hbf/Parkhaus/Abstellanlagen gibt.

            Wenn jetzt klar ist, dass es keinen Radweg dort gibt, erkläre ich Ihnen gern weiter das Problem.

            Die Stadt Halle weigert sich beharrlich, die Verkehrssituation für RadfahrerInnen zum Hbf. zu verbessern. Unter anderem wird dies mit der Zuweisung der vorhandenen Verkehrsflächen begründet.

            Einerseits stürzen immer wieder Leute in den Schienen (ich weis von mindestens einem konkreten Fall mit Knochenbruch eines Berufspendlers). Würde es einen durchgehend befahrbaren Radweg geben, müssten die Menschen nicht in den Gleisanlagen Rad fahren.

            Zweitens weigert sich die Stadt mit dem Hinweis auf den Zitat: „Duldungsstatus“ der Radfahrer auf dem Riebeckplatz/Fussgängerbereich, etwa konkret die Bordsteinkante zur Frankestraße auf 0 abzusenken.
            Nicht richtig abgesenkte Bordsteine sind ein großes Problem für Leute mit Kinderanhängern, aber auch schmale Reifen.

            Drittens kommt es immer wieder zu Konflikten mit Fussgängern, meist durch Radfahrer, die sich nicht an die Regeln halten (Rampe). Die Stadt Halle tut sich durch die Zusammenlegung von Radfahrern und Fussgängern in gleich benachbarten Bereichen keinen gefallen. Auch sind Radverkehrsstrecken (wie oben entlang des Riebeckplatzes) nicht als Ausweichrouten beschildert und führen auf Umwegen zum gleichen Problem: Gleisanlagen und Gehwegen.

            Festzuhalten ist weiterhin, dass ein Fahrradparkhaus zwar das Problem der sich stapelnden Räder entschärfen soll, aber im Rahmen der Infrastruktur gar nich an ein Radverkehrsnetz aus bestehenden Radwegen angebunden ist. Gehwege ja. Radwege nein.

            Dass Sie den Boulevard nicht freigeben wollen, wundert mich nicht. Es ist vielleicht auch die bessere Entscheidung.

            Was RadfahrerInnen aber dringend brauchen, sind ausgebaute Radverkehrsverbindungen am Hbf. und in die Innenstadt. Durchgehend. Ohne Kanten. Ohne Fussgänger. Radwege nach ERA2010.

            Mittelfristig werden es mehr Fahrräder.
            Die Infrastruktur in Halle fehlt.
            Die Probleme (Unfälle) sind schon da.

            Verbesserter Radverkehr in Halle, darum geht es.

            Und jetzt Sie.

          • Seb Gorka sagt:

            „Immer wieder“ (also eigentlich „ständig“?) stürzen Leute und du weißt von genau einem Sturz auf einer täglich hundert-, wenn nicht tausendfach befahrenen Strecke. Der war sicherlich im „Gleisbett“ und bestimmt wegen dieser hinterhältigen Nässe. Oder war es doch der „Bordstein“ an der Franckestraße? So ein Berufspendler (pendelt der anders als ein Freizeitpendler?) braucht natürlich absolut barrierefreie Wege mit nur höchstens sanften Kurvenradien, von der Haustür bis direkt auf den Bahnsteig oder wenigstens in die hinterste Reihe im Parkhaus und dann Shuttle-Service bis zum, nein, in den Zug. Anders als Mutti mit Kind im Kindersitz und Taschen am Lenker. Die haut einfach nichts aus dem Sattel und wenn sie doch mal absteigt, funktionieren erstaunlicherweise ihre Beine.

            Die Konflikte mit Fußgängern kommen an den Stellen zustande, wo Radfahrer langfahren, obwohl sie nicht dürfen. Sie dürfen nicht, wo es z.B. nicht genügend Platz gibt und auch noch bergab geht und so lange es Arschlöcher gibt. So wie an der Rampe. Nun hast du genau das Beispiel beschrieben, dessen Problematik du vehement bestreitest. Es gibt keinen vernünftigen Grund, dort entlang zu fahren, es ist nicht erlaubt, es gibt aber Konflikte mit denen, die es dennoch tun. Und du wunderst dich.

            Die Strecke oberhalb des Riebeckplatzes ist keine Ausweichroute, sondern die Hauptroute. Sie ist ausgeschildert. Man muss sie aber auch nutzen. Wer vorher die Radinfrastruktur verlässt, um aus unerfindlichen Gründen durch Kirchner- und/oder Kamiethstraße zu fahren, wo kein Radweg und auch kein freigegebener Gehweg ist, dem ist das wohl einfach nicht klar zu machen.

            Das Parkhaus wird von denen erreicht werden (können), die bisher auch am Hbf parken. Die haben aber auch nicht deine Schwierigkeiten in der Orientierung und dem Zusammenleben. Es ist dir zugute zu halten, dass du das Ganze nur theoretisch betrachtest. Allerdings würde es vor allem zu deinem Verständnis beitragen, wenn du dir die Situation auch mal vor Ort ansiehst. Dann geht dir hoffentlich ein Licht auf, wenigstens ein kleines.

            Von mir aus kann die (obere) Leipziger Straße für den Radverkehr freigegeben werden. Allerdings ändert sich dadurch nicht eines deiner „Probleme“: Es bleibt ein Gehweg, der Bordstein in der Franckestraße bleibt auch. Wenn es regnet, wird der Boden weiterhin nass und du musst weiterhin auf Fußgänger, Straßenbahnen und grundsätzlich alle anderen Verkehrsteilnehmer achten. Du wirst nie allein am Bahnhof sein und du darfst auch weiterhin nicht die Rampe benutzen.
            Im Gegenteil, du würdest durch die Freigabe – sofern du jemals tatsächlich dort langfährst – wohl noch eher in Konfliktsituationen geraten. Wie gut bzw. schlecht du damit umgehen kannst, weißt du selbst.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Absatz 1 macht sich über tatsächliche Unfallopfer lustig. Traurig. Auch scheinen Sie gute Radinfrastruktur, die bis zum Ziel führt für absurd zu halten. Ihr Zitat: „Absolut Barrierefreie Wege“. Wäre ja auch schade, wenn es sowas gebe, was? Wir sprechen hier über fehlende Radwege nach ERA 2010. Zwischen Hbf. und Innenstadt.

            Die Förderung des Radverkehrs hat die Stadt Halle politisch beschlossen.

            Absatz 2 bringt eine Beleidigung. Und diese Aussage: „Es gibt keinen vernünftigen Grund, dort entlang zu fahren, es ist nicht erlaubt,“.

            Es ist zwar nicht erlaubt, die Menschen haben aber Ziele auf dem Fahrrad (und Gründe dafür), die sie für so wichtig halten, dass Sie noch Abwägen und trotzdem durchradeln. Geben Sie den Menschen einen Radweg und sie können Ihre Ziele erreichen!

            (Möglicherweise sogar den Fahrradständer, oder die Innenstadt, beides dort nur über GEHWEGE und GLEISANLAGEN zu erreichen).

            Absatz 3. Ihr Zitat::“Wer vorher die Radinfrastruktur verlässt, um aus unerfindlichen Gründen durch Kirchner- und/oder Kamiethstraße zu fahren, wo kein Radweg und auch kein freigegebener Gehweg ist“

            Komisch ne? Radfahrer in der ganzen Stadt und keine Radwege!! Dies stützt mein Argument. Auch gibt es dort wohl vernünftige Ziele für Radfahrer.

            Absatz 4: Antwort: Sie posten doch hier Bilder auf denen keine RADWEGE zum geplanten Parkhaus sind. Daher kann ich auch direkt daheim bleiben 😉

            Absatz 5: Wird wieder persönlich und bringt nichts Neues.

            Sonst noch Vorschläge zu den fehlenden RADWEGEN in Halle?

          • Seb Gorka sagt:

            Ich weiß, du willst jetzt nur noch trollen (Zwinkersmiley), aber dennoch:

            Es gibt einen Radweg, der von Süden kommend (das ist die Richtung aus der auch die Rampensäue kommen) fußgänger- und nahezu barrierefrei zum Bahnhof und auch Richtung Innenstadt führt. Vielleicht muss man die letzten 5 Meter schieben. Davon geht aber die Welt nicht unter. Spätestens beim Parken, egal ob am Bügel, im Parkhaus oder an der Laterne, muss man absteigen und dann zu Fuß in den Bahnhof gehen. Dass in Bahnhofsnähe der Verkehr dichter wird, sollte niemanden überraschen, der schon mal an einem Bahnhof war. Du bist davon überrascht und auch noch überfordert. Das sagt viel aus.

            Wenn du dir nur zutraust, auf abgesperrtem und exklusiven Radwegen zu fahren, dann musst du tatsächlich zuhause bleiben. Sowas wird es in Halle jedenfalls nicht in der Altstadt oder in Bahnhofsnähe geben. Wie du jemals durch die Geiststraße gekommen bist oder sonst irgendwo durch die Innenstadt, ist rätselhaft, bestätigt aber einmal mehr den Verdacht, dass du gar nicht aus praktischer Anschuung weißt, worüber du redest und erklärt somit auch die immensen Wissenslücken und fehlende Ortskenntnis.

            Wie sehen denn eigentlich deine (konkreten!) Vorstellung zu Radwegen aus? Den an der Merseburger/Riebeckplatz hast du immer noch nicht wahrgenommen bzw. weigerst dich ganz stolz, und das wird (aus Gründen) wohl auch so bleiben. Aber vielleicht hast du eine Idee für die Strecke vom Markt zum Hauptbahnhof. Lass dir ruhig Zeit. Schnellschüsse gehen bei dir ja stets nach hinten los…

        • rupert sagt:

          @Seb Gorka

          Leider fangen Sie schon wieder an. (Und ich meine nicht die Beleidigung von falschfahrenden Radfahrern, die leider von Ihnen auch wieder dabei ist)

          Ihre Aussage: Es gibt einen Radweg, der von Süden kommend (das ist die Richtung aus der auch die Rampensäue kommen) fußgänger- und nahezu barrierefrei zum Bahnhof und auch Richtung Innenstadt führt.“

          Es gibt einen Radweg aus Süden kommend, der nicht zum Hbf, sondern daran vorbei führt. Der Radweg führt auch nicht in die Innenstadt, der Radweg führt an der Delitzscher Str. ins Gleisbett und auf den Gehweg. Diesen Gehweg und das Gleisbett sowie, wichtiger, die Radständer erreicht man auch ohne Umfahrung kürzer, eigentlich schiebend.

          Leider ignorieren Radfahrer gern Absteigeregeln. Dass Radwege nicht zum Ziel führen, erklärt da ne Menge. Es kommt zu Unfällen. Es gibt immer noch keinen Radweg.

          Es gibt auch keinen Radweg, „fußgänger- und nahezu barrierefrei zum Bahnhof und auch Richtung Innenstadt führt“.
          Es gibt einen Radweg, der vor(!) dem Bahnhofsvorplatz endet, bevor man „vorsichtig“ um eine nicht einzusehende Kurve auf dem Gehweg weiter radeln darf.
          Oder an einem zu engen GEHWEG mit Zweirichtungsradverkehr vor einem GLEISBETT.

          Zitat „Vielleicht muss man die letzten 5 Meter schieben. Davon geht aber die Welt nicht unter.“

          Vielleicht messen Sie erstens noch mal nach und zweitens scheinbar doch, denn die Fussgänger werden da ja gefährdet, weil die Leute nicht absteigen!

          Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, Radwege nicht bis zu den Abstellanlagen/Radparkhaus zu bauen?
          Autos schiebt man doch auch nicht in die Parklücken.

          • Seb Gorka sagt:

            Der Radweg führt nicht am Hauptbahnhof vorbei, sondern dorthin. Auch wenn es dir schwer fällt, das zu akzeptieren. Autos, die auf der gleichen Strecke zum Hauptbahnhof fahren, machen das parallel dazu. die fahren auch nicht „daran vorbei“. Aber diesen Zusammenhang der Verkehrswege verstehen wohl nur Radfahrer, die nicht nur im Internet radfahren.

            Von dort ist auch – fahrend (also ohne abzusteigen) – die Innenstadt zu erreichen. Dort, in der Innenstadt, musst du, sofern am Ziel angelangt, aber auch absteigen. Die wenigsten Örtlichkeiten haben wohl Abstellmöglichkeiten im Inneren.

            Am Bahnhof darfst du (aus Richtung Leipziger Straße kommend) NICHT fahrend in Richtung Bahnhofsgebäude abbiegen, auch nicht ganz vorsichtig! Der nächste Fall mangelnder Ortskenntnis. Dort ist exklusiver GEHWEG. Das Radfahren ist dort explizit VERBOTEN. Du darfst aber auf der FAHRBAHN fahren. Aber Vorsicht, dort ist auch extreme STURZGEFAHR. HELM!!!

            An welcher Stelle machst du den zur Mitbenutzung freigegebenen Gehweg als „zu eng“ aus?

            Zu den bisherigen Abstellanlagen existieren (für die allermeisten) problemlos zu befahrende Wege. Ein Radparkhaus existiert hingegen nicht, so dass die Forderung nach einem getrennten (nun doch auf einmal?) Radweg dorthin noch abwegiger ist, als die Forderung parallel zu den bestehenden Wegen weitere Wege anzulegen, die dann schlussendlich auch niemanden von der Kategorie Arschloch interessieren würden.

            Es gibt Parkhäuser, in denen Autos nicht mit Motorkraft in die Parkplätze bugsiert werden. Aber das führt wohl auch wieder zu weit.

            Du kannst, wenn du so überhaupt keine Vorstellung hast, wie deine „Probleme“ zu lösen wären (warum eigentlich nicht? Gar keine Idee?), doch wenigstens mal sagen, wie weit vor dem Parkhaus es akzeptabel wäre, mit anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Bedenke bitte, dass Radfahrer, die ihr Rad im Parkhaus lassen, danach sehr wahrscheinlich zu Fuß (=Fußgänger =andere Verkehrsteilnehmer) unterwegs sein werden.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Und die nächste Täuschung von Ihnen:

            Zitat: „Der Radweg führt nicht am Hauptbahnhof vorbei, sondern dorthin. (…) Autos, die auf der gleichen Strecke zum Hauptbahnhof fahren, machen das parallel dazu.“

            Es führt kein Radweg auf den Bahnhofsvorplatz.
            Es führt eine Straße auf den Bahnhofsvorplatz.
            Der Radweg endet mit einer Abbiegespur unter der Brücke und führt ab da auf den GEHWEG.
            Die Strasse nicht.
            Also für die Autos.
            Die dürfen zu ihren Parkplätzen ihre Straße benutzen.
            Radfahrer sind dann auf dem GEHWEG.
            Zwischen Fussgängern.

            Die Innenstadt erreiche ich nicht über einen Radweg.
            Nicht ohne Umweg über was-weis-ich-wo-lang.
            Eine direkte RADWEGverbindung vom Hauptbahnhof in die Innenstadt gibt es in Halle nicht.

            Ihre Frage: „An welcher Stelle machst du den zur Mitbenutzung freigegebenen Gehweg als „zu eng“ aus?“
            Antwort: Zweirichtungsweg S-Kurve/Auffahrt GLEISBEREICH.
            Ist nämlich dort GEHWEG.
            Versuchen Sie das dort mal mit nem Kinderanhänger!
            Und Fussgängern.

            Ihre nächste Beleidigung kommt dann hier:

            Zitat „Ein Radparkhaus existiert hingegen nicht, so dass die Forderung nach einem getrennten (nun doch auf einmal?) Radweg dorthin noch abwegiger ist, als die Forderung parallel zu den bestehenden Wegen weitere Wege anzulegen, die dann schlussendlich auch niemanden von der Kategorie Arschloch interessieren würden.“

            Ein GEHWEG ist kein RADWEG.
            Aber ein RADWEG bis zu einer Fahrradabstellanlage oder gar bis zu einem FAHRRADparkhaus, das ist sehr abwegig. Oder doch nicht?

            Und dann wirds richtig wild:
            Ihre Aussage: „Es gibt Parkhäuser, in denen Autos nicht mit Motorkraft in die Parkplätze bugsiert werden. Aber das führt wohl auch wieder zu weit.“

            Die schieben die Autos sicher vorher über GEHWEGE zum PARKHAUS. 🙂

            Zu Ihrer Frage nach meinen Vorschlägen würde ich vorschlagen, Sie schauen noch mal in unserer Diskussion, da steht… moment… scroll… scroll…

            Zitat: „Was RadfahrerInnen aber dringend brauchen, sind ausgebaute Radverkehrsverbindungen am Hbf. und in die Innenstadt. Durchgehend. Ohne Kanten. Ohne Fussgänger. Radwege nach ERA2010.“

            Noch Fragen?

          • Seb Gorka sagt:

            Der Radweg führt auf die Straße, die auf den Bahnhofsvorplatz führt. Willst du den Gehweg ab Höhe Parkplatz/Taxispur nutzen, musst du schieben. Willst du fahren, musst du die Fahrbahn nutzen. Das geht aber auch nur bis zur Bordsteinkante. Ab da musst du so oder so schieben. Sicher forderst du jetzt noch einen getrennten und barrierefreien Radweg bis in das Zugabteil. Auf jedem Bahnhsteig, für jeden Zug.

            Es gibt eine direkte Radwege-Verbindung zur Innenstadt. Ist sogar ausgeschildert. Falls du wirklich nicht weißt, wie, es sind stilisierte Fahrräder, sogenannte Piktogramme.

            Wenn dir die S-Kurve zu eng ist, fahr weiter und bieg dreimal rechts ab. Dann kommst du mit deinem meterlangen Anhänger an der selben Stelle raus, hast die hochgefährlichen Gleise im einigermaßen schaffbaren 90-Grad-Winkel überquert und nur etwa 3 Sekunden länger gebraucht. Und ja, manchmal muss auch ein wenig bremsen und vielleicht sogar mal anhalten. Das ist vielleicht so schlimm wie ganz doll Schimpfe kriegen, aber das geht alles wieder vorbei.

            Einfahrten zu Parkhäusern kreuzen gerade in Städten und anderen Orten, wo mehr als nur ein Internet-Radler lebt, sogar sehr oft GEHWEGE und RADWEGE. Da wird nicht geschoben, da wird gefahren. Leider nicht immer ohne Unfälle. Siehe auch Statistik.
            Dennoch wird es nicht zuviel verlangt sein, vor dem Radparkhaus abzusteigen und sein Fahrrad per pedes abzugeben. Wie viel Fußweg ist da zumutbar? Bedenke bitte weiterhin, dass der „Rückweg“ ausschließlich fußläufig bewältigt werden muss.

            Das Wort „konkret“ sollte zum allgemeinen Wortschatz eines Schülers gehören. Dennoch gern präzisiert (um nicht zu sagen konkretisiert):

            Wie stellst du dir die Umsetzung der ERA2010-konformen Radwege zum Bahnhof vor? Um nicht gleich zu überfordern erstmal nur den aus Richtung Innenstadt bzw. West. Hast du da ein Bild vor Augen? Dann beschreib es bitte so genau wie möglich. Sind baulich Maßnahmen erforderlich oder genügen Markierungen? Bei baulichen Maßnahmen: Häuser abreißen, neue Wege anlegen? Wenn ja wo, wie viel, wie? Usw.

            Die Forderung „Es muss was geschehen!“ ist sicher nie falsch. Aber wenn du nicht mal sagen kannst, was, dann ist es auch kein Wunder, dass du nicht sagen kannst, wie oder wo. Es sei denn, du kannst und hast selbst schon festgestellt, dass es gar nicht möglich ist. Aber das würdest du ja sofort zugeben.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Ich überspring Ihre Erklärung mal, die mir sagt wie ich die selbsterklärende Infrastruktur nutzen sollte um BAULICHEN GEFAHREN aus dem Weg zu radeln, die aufgrund fehlender RADWEGE nach RADWEGstandards entstehen.

            Direkt am Fahrradparkhaus steige ich gern ab.
            Das ist ja schließlich kein PARKHAUS, so wie für AUTOS, wo man reinfahren kann und so. Oder doch?
            Vor allem sollte dort ein RADWEG hinführen.
            Zum Fahrradparkhaus.
            Für Fahrräder.

            Ihre Frage: „Wie stellst du dir die Umsetzung der ERA2010-konformen Radwege zum Bahnhof vor?“

            Antwort: Als RADWEGE, von Leuten, die sich damit auskennen. Nicht GEHWEGE und GLEISBETTEN von
            irgendwelchen „Fachleuten“ der Stadt Halle.

            Ihre Aussage: „Die Forderung „Es muss was geschehen!“ ist sicher nie falsch.“

            Danke! Vor allem nicht bei fehlenden RADWEGEN.
            Will ja die Stadt auch fördern, den Radverkehr.

          • Seb Gorka sagt:

            Möglich sein muss es ja aber trotzdem. Wo siehst du welche Möglichkeiten, ERA2010-konforme RADWEGE von der Innenstadt zum Hauptbahnhof zu schaffen? Ich nehme sehr stark an, du hältst dich für jemanden, der sich damit auskennt. Eine kleine Idee wirst du doch wenigstens haben!

            Und falls du es – schon wieder – übersehen hast: Wie weit vor dem Parkhaus ist es (insbesondere Leuten wie dir) zuzumuten, abzusteigen? Gern auch eine Angabe in Metern.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Möglichkeiten für ERA2010-konforme RADWEGE von der Innenstadt zum Hauptbahnhof sehe ich vor allem zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof.
            Genau soll das jemand machen, der sich auskennt. Nicht Sie und nicht ich.
            Siehe auch Antwort unten bei @micha06de.

            Wie gesagt war meine Antwort zum Parkhaus:
            *scroll*scroll
            Zitat: „Direkt am Fahrradparkhaus steige ich gern ab.
            Das ist ja schließlich kein PARKHAUS, so wie für AUTOS, wo man reinfahren kann und so. Oder doch?
            Vor allem sollte dort ein RADWEG hinführen.“

          • Seb Gorka sagt:

            Also hast du tatsächlich keine konkrete Vorstellung von dem, was du forderst. Könnte es daran liegen, dass es gar keine Möglichkeiten dafür gibt? Ist das am Ende vielleicht sogar der Grund, warum keine Radwege, die deinen Ansprüchen genügen, errichtet werden (können)? Aber „die Stadt“ ist natürlich zu blöd dazu…

            Wie müssen weltweit Hunger und Armut bekämpfen! – ist eine Forderung, die ähnlich konkret ausgearbeitet ist, wohl aber leichter umzusetzen und noch dazu effektiver, um nicht zusagen: sinnvoller wäre.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Ihre Frage: „Könnte es daran liegen, dass es gar keine Möglichkeiten dafür (RAGWEGE zum Hbf) gibt?“

            Antwort: Meinen Sie wirklich? Keine Möglichkeiten, in der Stadt Halle einen Radweg nach geltenden Vorschriften zum Hbf. umzusetzen.

            Nicht in den letzten Jahrzehnten.

            Nicht auf einem Riebeckplatz mit (mehr oder weniger) 4 Spuren in jede(!) Himmelsrichtung, riesigem mehrspurigem Kreisverkehr und zusätzlichen Abbiegespuren?

            Ganz schön schwierig so ein RADWEG.
            Nach Era 2010.
            Zum Bahnhof.
            Bei 240.000 Einwohnern.

            Ihr Zitat: „Aber „die Stadt“ ist natürlich zu blöd dazu…“
            Das ist Ihre Formulierung.
            Ich denke, ich stimme da inhaltlich zu.

            Dann noch der Knaller:

            Zitat: „Wie müssen weltweit Hunger und Armut bekämpfen! – ist eine Forderung, die ähnlich konkret ausgearbeitet ist, wohl aber leichter umzusetzen und noch dazu effektiver, um nicht zusagen: sinnvoller wäre.“

            Sie halten eine RADWEG in einer deutschen Großstadt, von der Innenstadt zum bis zum Hbf., schwieriger umzusetzen als weltweit Hunger und Armut zu bekämpfen (besiegen wollten Sie sicher nicht schreiben, denn dass wäre womöglich richtig schwierig)?

            Den Welthunger gegen einen RADWEG.

            Merken Sie noch irgendwas?
            Keine weiteren Fragen.

          • Seb Gorka sagt:

            Was hältst du denn für wichtiger im Vergleich? Die Forderung eines getrennte Radwegs statt gemeinsamer Nutzung eines bestehenden Wegs oder doch eher die Bekämpfung des Welthungers?

            Das ist eine rhetorische Frage (die musst du nicht beantworten), wie auch die ganze Analogie rhetorischer Natur war und nur ein Prinzip verdeutlichen sollte. Kümmere dich nicht weiter darum.

            Deinen Ausführungen kann man entnehmen, dass das Anlegen der von dir gewünschten Radwege überhaupt keine Schwierigkeiten bereiten sollte bzw. dürfte. Die Lösung liegt quasi auf der Hand. Den Riebeckplatz komplett umgestalten ist tatsächlich ein Ansatz, wenn du auch wieder mit Konkretem sehr sparsam bist. Du kannst ab Montag im Technischen Rathaus ansehen, was dazu von „qualifizierten Planungsbüros“ entworfen wurde, denn der Umbau des Riebeckplatzes ist tatsächlich in Arbeit.

            Allerdings geht es dir ja (immer noch?) um die (weitere) Streckenführung in die Innenstadt. Dort hältst du die Umsetzung ja für mindestens genauso offensichtlich und „einfach“, wie den Komplettumbau eines riesigen Verkehrsknotenpunkts mit (mehr oder weniger) 4 Spuren in jede(!) Himmelsrichtung, riesigem mehrspurigem Kreisverkehr und zusätzlichen Abbiegespuren. Leider verzichtest du abermals auf auch nur Andeutungen praktischer Umsetzbarkeit. Kompletter Umbau der Innenstadt mit dafür zwangsläufig notwendigen umfassenden, wenn nicht gar flächendeckenden Abrissen historischer Bausubstanz? Das wäre jedenfalls eine Möglichkeit, dir mir einfiele.

  2. farbspektrum sagt:

    Eine gute Entscheidung. Die StVO lässt sich ja bei den Radlern sowieso nicht durchsetzen.

  3. Schock 2323 sagt:

    Und hoffentlich fängt jetzt das Ordnungsamt endlich mal an ihre Pflicht zu tun, ansonsten verklage ich diese Faulpelze. Wo sind die wenn da die Fahrradfahrer mit einer Geschwindigkeit von 50 kmh durchbrechen? Da sind Kinder und Fußgänger in Lebensgefahr.

  4. Radfahrer Klaus sagt:

    Wow, nach der A143 schon wieder eine sinnvolle Verkehrspolitische Entscheidung in der Region. Wir haben wohl einen Lauf? Jetzt noch die Polizei dazu überreden 1-2 mal die Woche das bestehende Verbot zu kontrollieren und es könnte fast perfekt werden.

    • HansimGlueck sagt:

      Man muss nicht jede dämliche fixe Idee gleich als große Entscheidung feiern. Bleibt so, wie es ist. Auch die Autos fahren dort weiterhin rum.

    • Slalomradler sagt:

      Die Polizei setzt nicht einmal das Befahrungsverbot gegenüber den Autofahrern durch, wieso sollen sie es dann gegenüber den Radfahrern tun?

  5. Achso... sagt:

    Was ich nicht verstehe:
    Warum haut bei den Kommentaren jeder jeden in die Pfanne drischt verbal um sich?

    Unabhängig davon:
    Alle, die nie oder selten Rad fahren (ich meine auch Alltagswege wie Arbeitsweg, Kita) sollten das mal 1 Woche machen. Dann sprechen wir wieder. Seid froh, liebe Autofahrer, dass Radfahrer nicht auch noch jeder in seinem eigenen Auto sitzen. Dann kämet ihr gar nicht mehr voran.

    • Gast sagt:

      Nein danke, auf diese Stufe stelle ich mich nicht. Ich bin Fußgänger und somit tagtäglich Opfer von „Alltagsradlern“.

      • rupert sagt:

        Das ist kein schöner Zustand!

        Wenn die Stadt Halle auf einen konsequenten Ausbau zusammenhängender und gut befahrbarer Radinfrastruktur setzen würde, anstatt an wichtigen Stellen, wie Kreuzungen die Radinfra einfach zugunsten von KFZ-Spuren enden zu lassen, dann würden sicher auch weniger Menschen mit dem Fahrrad auf Gehwege ausweichen.

      • Achso sagt:

        Stimmt – die Fußgänger hatte ich ganz vergessen. Jene, die gern auf dem Radweg laufen, so dass Radfahrer auf den Fußweg müssen; jene, die einfach über die Straße gehen. Es kam ja kein Auto – ach… Da war ein Rad??? Jene, die einfach vom Bürgersteig auf die Straße treten, um andere Fußgänger zu überholen. Dumm nur, dass Radfahrer bei den Schienen so schlecht ausweichen können.
        Ist dir schon mal passiert?
        Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein!

        • Fußgänger sagt:

          Der Radfahrer muss und darf auch nicht auf den Fußweg, nur weil er ausweichen will. Einfach anhalten. Gerade bei haltenden Straßenbahnen ist es immer wieder eine echte Freude, wenn die Radler einen da direkt umheizen oder wenn sie freundliche sind, auf den Fußweg ausweichen.

          • Achso sagt:

            Einfach nicht auf den Radweg treten.
            Wenn es tatsächlich so wäre, dass immer alle Radfahrer gegen alle Regeln verstießen, gäbe es kein Fußgänger mehr.
            Immer ist immer falsch und nie ist nie richtig.

  6. geraldo sagt:

    Das ist eine Entscheidung. Was fehlt ist eine Lösung. Der zu schmale Zweirichtungsradweg ist eine Zumutung, die Alternative mit dem sportlichen Ende an der Treppe erst recht, ganz zu schweigen von dieser betonierten Sch… am Riebeckplatz.

    • geranie sagt:

      Es gibt eine einfache Lösung, einen der tausend anderen Radwege nutzen. Da muss man vielleicht mal 10m mehr fahren aber ganz ehrlich, mit dem PKW kann ich auch nicht einfach den Boulevard runter fahren. Sollten wir den auch für alle KFZ öffnen, darfst du auch dort lang radeln.

      • Slalomradler sagt:

        Genau, was ist denn die Alternative zur Leipziger Straße?

        Variante 1:
        Man fahre über die Treppenanlage vorm Haus des Lehrers zur Franckestraße und dann Am Leipziger Turm über den Zweirichtungsradweg neben dem noch schmaleren Fußweg bis zur Kreuzung am Leipziger Turm.
        ABER:
        Am Leipziger Turm kommt es zu zahlreichen Konfliktfällen, weil die Fußgänger eben mehr Platz benötigen und dann eben auch auf dem Radweg umherlaufen. Auch der ist der Raum für Begegnungsverkehr der Radfahrer äußerst knapp bemessen.

        Variante 2:
        Man fahre an der FDP dann in die Martinstraße und folge dieser bis zum oberen Ende der Treppenanlage am Leipziger Turm.
        ABER:
        In der Fußgängerzone und auch in der Sackgasse der Martinstraße als auch dann dem letzten Abschnitt bis zum Töpferplan gibt es durch rücksichtslos abgeparkte PKW zahlreiche Konfliktpunkte.
        Außerdem ist dann der Weg oberhalb der Treppenanlage zur Wilhelm-Külz-Straße so schmal, dass man schon sehr aufpassen muss, nicht abzustürzen (egal ob fahradfahrend oder fahrradschiebend)

        Weitere Alternativen?
        (Für nichtmotorisierten Individualverkehr ist die Große Steinstraße keine Alternative)

        • Alternativlos sagt:

          Musst du bei solchem Müll nicht selbst lachen? Fußgänger stören bei den Alternativrouten aber nicht wenn man sich den Weg mit den Fußgängern teilen muss? So dumm kann man doch eigentlich nicht sein.

          • Achso sagt:

            ??? Kann mir mal einer erklären, warum hier nur rumgezetert wird? Was hat ihre abfällige Bewertung in einer Diskussion zu tun? Sind ihnen die Argumente ausgegangen? Auf den Schlips getreten gefühlt?

          • 10010110 sagt:

            Die unterschiedliche Breite der Leipziger/Martinstraße und des Fuß-/Radwegs an der Waisenhausmauer (und das unterschiedliche Gefälle) sollte dir doch aber bekannt sein, oder?

          • Slalomradler sagt:

            Auf den Alternativrouten gibt es für Radfahrer und Fußgänger nicht einmal halb so viel Platz (Weg- bzw. Straßenbreite) als es in der Leipziger Straße der Fall ist. Somit ist viel mehr Raum, um sich ungehindert zu begegnen.

        • rupert sagt:

          @Slalomradler

          Das ist mal die richtige Frage an die Stadt Halle!

          Da frage ich gleich mit:
          Weitere Alternativen liebe Stadt?

  7. geraldo sagt:

    Und bis zur Lösung (wahrscheinlich eher durch Flugtaxis) empfehle ich allen Radlern folgende rechtskonforme Lösung, die zumindest stadteinwärts recht bequem ist:

    https://www.zeit.de/mobilitaet/2017-03/fussgaengerzone-fahrrad-nutzung-roller-erlaubt

    • geranie sagt:

      „Ein Verwarnungsgeld von 10 bis 35 Euro müsste nur befürchten, wer Fußgänger belästigt, behindert, gefährdet oder schädigt“

      Übrigens nicht ausweichen und bei ggf. Straftaten einfach entsprechend festhalten. Handyvideos wirken wunder, wenn ein Radfahrer auf Fußwegen in Rage gerät.

      • Handyfilmer sagt:

        Schön wärs. Ich hab beleidigende, aggressive Falschparker gefilmt, das Verfahren wegen einfacher Körperverletzung wird vermutlich gegen Zahlung von 500€ an einen Verein ggf. eingestellt.

  8. Teddy sagt:

    Es steht außer Frage, dass in Halle viel zu wenig für den autofreien Verkehr und somit auch für die Radfahrer getan wird!
    Dies entschuldigt aber noch lang nicht, dass sich Fahrradfahrer nicht an die Verkehrsregeln in der Leipziger Straße halten und trotz zeitlichen Verbotes immer lustig vor sich hin radeln.
    Lustig wird‘s dann erst, wenn zahlreiche Rollerfahrer hinzukommen.

    • geraldo sagt:

      Die Anzugträger auf ihren Stehrollern könnt ihr dann auch gerne vom Brett schubsen. Aber Obacht, die haben ne Rechtschutz und gute Anwälte.

  9. geraldo sagt:

    Und gegen aggressive, rechthaberische Fußgänger gibt es ebenfalls ein probates Mittel: Absteigen. Dann herrscht rechtlich Gleichheit und niemand kann mehr verlangen, dass man mehr Rücksicht zu nehmen hätte. Wie es in den Wald hineinruft…

  10. adfchalle sagt:

    Es bleibt unverständlich wie und was hierbei geprüft wurde.
    https://unfallatlas.statistikportal.de/ zeigt für das Jahr 2017 keinen einzigen Unfall Radfahrer/ Fußgänger in der Oberen Leipziger Straße. Und dies obwohl ein nicht geringer Anteil von Radfahrern die Leipziger Straße durchfährt. Hingegen gibt drei Radfahrerunfälle auf der vorgesehenen Führung über die Frankestraße. Diese Führung ist alles andere als ideal, schmale Fußwege, allenfalls Mindestbreite des Zweirichtungsradweges trotz Kurve und Gefälle. Warum öffnet man deshalb den Oberen Boulevard nicht testweise für ein Jahr und schaut, ob es funktioniert. Eine Studie der TU Erfurt nimmt sogar an, dass Radfahrer durch nicht verbotene Führungen langsamer fahren als durch verbotene.

    • farbspektrum sagt:

      Wie wäre es denn , wenn die Radler zuvor die StVO lesen würden? War da nicht was von Fußgängerzone und Schrittgeschwindigkeit?

    • adfc ole sagt:

      Es bleibt unverständlich, dass es noch solche Lobbyvereine gibt. Aber gut, Dummheit stirbt leider nie aus.

      • Achso sagt:

        Vorschlag: ALLES für den Autoverkehr öffnen. Auch die Leipziger Straße. Peißnitz lässt sich auch was machen. Markt etc. Das wäre gut geeignet, um die Fahrradfahrer zu vertreiben. Fußgänger gleich mit. Wenn alle Auto fahren, muss man sich nicht mehr über andere aufregen. Wobei… Die anderen Autofahrer sind so bescheuert. Nur ich mache alles richtig. Oh ja – Dummheit stirbt leider nie aus…

    • geraldo sagt:

      Das ist genau der Punkt: Wo ist denn die von OB Wiegand immer wieder versprochene Transparenz?
      Die Unfallstatistik hat nicht die Stadt veröffentlicht, sondern das Landesamt für Statistik. Welche konkreten Sicherheitsaspekte wurden denn betrachtet, welche Informationen, ggf. auch Erfahrungen anderen Kommunen, herangezogen?

      Die Leipziger Straße ist so breit und im oberen Bereich so wenig frequentiert, wieso soll es dort kein friedliches Miteinander geben? An anderer Stelle hat die Stadt Halle doch auch keine Sicherheitsbedenken, deutlich schmalere Gehwege für die Fahrradmitbenutzung freizugeben.

      • Psychologe sagt:

        „An anderer Stelle hat die Stadt Halle doch auch keine Sicherheitsbedenken, deutlich schmalere Gehwege für die Fahrradmitbenutzung freizugeben.“

        Statt Logik gibt es in Halle nur Willkür…

        • Seb Gorka sagt:

          … und alle nehmen diese Willkür einfach so hin. Dass diese anderen Stellen vielleicht – nun ja – anders zu beurteilen sind, mal dabei außer Acht gelassen. Aber es ist schon seltsam, dass sich für jeden Kleinscheiß klagewütige Quertreiber finden, inkl. Crowdfunding bis zu den obersten Gerichten, egal wie aussichtlos. Nur bei diesen Dingen von wirklichem Belang zuckt keiner. Dabei ist Willkür das genaue Gegenteil rechtmäßigen Verwaltungshandelns und sogar Juristen, die nicht wissen, dass wir eine Verfassung haben, sollte es keine Schwierigkeiten bereiten, derart begründete Klagen erfolgreich durchzuziehen. Das geht wie von selbst. Dennoch nur dumpfes Rumpeln im Internet…

  11. farbspektrum sagt:

    „wieso soll es dort kein friedliches Miteinander geben? “
    Auf wieviel km/h kommt denn ein Fahrrad bergab?

  12. geraldo sagt:

    @Seb Gorka

    Schau dir einfach mal die Statistik an:

    https://unfallatlas.statistikportal.de/

    Von wegen keine Probleme in anderen Straßen mit Schienen (Geiststraße, Gr. Uli, Kleinschmieden, Markt…).

    • geraldo sagt:

      „…so lange es Arschlöcher gibt…“

      Das ist doch eine ganz wunderbare Universalbegründung gegen Maßnahmen für Radfahrer. Mit dieser Begründung ließe sich allerdings auch der gesamte Straßenverkehr unterbinden.

      • rupert sagt:

        Herr Gorka bringt oben leider eine Beleidigung nach der Nächsten.
        Unvergessen wird wohl aber auch die legendäre Formulierung bleiben:

        Zitat: „Ein WEG, den man mit dem RAD befahren kann (und darf!), wie nennt man den?“

        …ähhh, vielleicht Gehweg, wenn es ein Gehweg ist….

        https://de.wikipedia.org/wiki/Empfehlungen_f%C3%BCr_Radverkehrsanlagen

        Dass man bei der Stadt beides, Geh- und Radweg, am besten nicht voneinander unterscheiden möchte, dürfte ja jetzt klar geworden sein…

        • Seb Gorka sagt:

          Ähhh, und was unterscheidet diesen Gehweg von einem Gehweg, den man NICHT mit dem Rad befahren darf? Ähhh.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Die Frage ist nicht ernst gemeint, oder?

            Sie sind doch hier der Vertreter der Gehwegradelei über den Riebeckplatz zum Hbf.
            Also, da wo freigegeben natürlich nur.
            Auf keinen Fall da wo nicht.
            Und auch nicht bis ganz zum Hbf.
            Da ist nämlich Gehweg.
            Und an der Rampe.
            Auch Geweg.
            Nix Fahrrad.

            Sie finden sicher eine Rechtfertigung dafür, dass die Stadt Halle trotz der beschlossenen Förderung des Radverkehrs weder RADWEG bis zu den Fahrradabstellanlagen vor dem Hauptbahnhof, noch zu denen unter den Gleisen und schon gar nicht zum (geplanten) Fahrradparkhaus braucht.

            Ach ja, und die Unfälle an der Rampe würden sicher auch nicht durch eine RADWEGverbindung an dieser Engstelle verrringert oder gar verhindert werden können, oder wie?

            Und Unfälle in den Gleisbetten würden durch bauliche Radverkehrsanlagen zwischen Innenstadt und Hbf sicher auch nicht verringert werden können, oder was?

          • Seb Gorka sagt:

            Ich weiß, du trollst nur noch, aber es gibt dort eine RADWEGverbindung. Man muss sie nur nutzen. Das geht dort entlang mit Fahrradanhänger sogar besser, als durch die Haltestelle. Du konntest (bzw. wolltest) auch immer noch nicht sagen, woher die Leute überhaupt kommen, die dort durch die Haltestelle fahren. Dann würdest du allerdings auch merken, dass es gar nicht notwendig ist, durch die Haltestelle zu fahren. Vielleicht liegt es ja daran.

          • rupert sagt:

            Würde ich trollen, hätte ich mein Ziel einer emotionalen Schimpfwort-geladenen Anwort von Ihnen längst erreicht.

            Es geht hier um Ihre Falschbehauptung einer RADWEGverbindung.

            Es gibt keine RADWEGverbindung von der Rampe (oben) zu den Fahrradabstellanlagen (unten). Auch nicht zum Radparkhaus (unten) oder in die Innenstadt (ganz unten).

            Auch nicht nach Ihrer Umfahrung über den RADWEG am oberen Riebeckplatz, die Sie zum fünften Mal als tolle Direktverbindung verkaufen wollen.
            Diese Umfahrung endet an einem GEHWEG (Delitzscher).

            Sie liegen falsch.
            Immernoch.
            Seit 4 Tagen.

          • Seb Gorka sagt:

            Eine solche Verbindung gibt es, auch wenn du es noch tausendmal abstreitest. Warum man aber überhaupt erst zur Rampe (auch noch fahrend) will, hast du nach wie vor nicht erklären können. Einziger Grund: Man möchte dort lang fahren. Dazu muss man nicht nur erst illegalerweise den GEHWEG bis zur Rampe befahren, sondern auch noch illegalerweise die Rampe selbst. Man fährt erst einen großen Umweg, um dann eine illegale „abkürzung“ zu nehmen.

            Der Radweg, den man verlassen muss, um überhaupt erst in die Nähe der Rampe zu kommen, endet nicht an einem Gehweg (genau genommen geht er sogar noch viele Kilometer weiter), er „endet“ an einer FAHRbahn. Dort können und dürfen auch Fahrräder verkehren. Auch das wird täglich viele hundert Mal erfolgreich demonstriert. Wer sich das nicht traut, biegt vorher auf den benutzbaren Gehweg ab. Das ist zwar keine Option für dich, sei aber der Vollständigkeit noch erwähnt. Absteigen musst du aber, sofern du zu den Abstellanlagen am Bahnhofsvorplatz/Ostseite willst, spätestens 5 Meter vor diesen, sofern du auf der FAHRbahn FÄHRST. Soweit sind die Bügel vom Bordstein entfernt. Wenn du die große Runde lieber auf dem Gehweg zurücklegen willst, musst du spätestens am Schild absteigen. Möchtest du zu den Abstellanlagen unter den Gleisen (oder zum geplanten Parkhaus), biegst du vor dem Schild rechts ab, egal ob du von der Fahrbahn kommst oder gleich auf dem Gehweg bleibst. Aber auch da musst du spätestens am Bügel absteigen. Die meisten machen das schon vorher, schätzungsweise 5 Meter. Alles andere hat sich wohl als unpraktisch erwiesen.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Ich muss Ihnen jetzt mal Recht geben.

            Die Verbindung gibt es.
            Ich kann einen Radweg benutzen, der ist aber gar nicht an der Rampe, sondern genau da, wo Sie ihn behaupten:
            Zitat: „Der Radweg, den man verlassen muss, um überhaupt erst in die Nähe der Rampe zu kommen, endet nicht an einem Gehweg (genau genommen geht er sogar noch viele Kilometer weiter), er „endet“ an einer FAHRbahn.“

            Radweg muss ich verlassen, wenn ich zur Rampe und den Fahrradständern unten oder der Innenstadt will.
            Kein RADWEG zum HBF auf dieser Seite.

            Der RADWEG endet dann an einer Fahrbahn. Da haben wir uns wohl missverstanden, ich wollte nämlich in die Innenstadt. Da muss ich wieder auf den GEHWEG (S-Kurve). Mit den Hindernissen. Aber so weit alles richtig.

            Von der FAHRBAHN kann ich dann zu den BÜGELN (am Vorplatz) aber nicht direkt von der FAHRBAHN aus, auf der ich bin. Da muss aber wieder (nur kurz) über den GEHWEG. Unerführungsbügel: auch GEHWEGradeln, aber weiter.

            Im Grunde wie Sie sagen, also alles mehr oder weniger gut über FAHRBAHNEN und GEHWEGE erreichbar. Da stimme ich volkommen zu.

            Nur nicht direkt von oben.
            Und nicht auch über RADWEGE, nach Fahrradstandards.
            (Ja, ich weis, ausser dem einen Stück, der nicht da beginnt wo ich lang will und viel weiter führt als ich meine.)
            Auch kein RADWEG zum (geplanten) Parkhaus.

            Sie haben Recht.
            Wir sind uns endlich einig! 🙂
            Klasse!

            Die Ausführungen über die Auswirkungen der fehlenden RADWEGE hatte ich ja bereits oben gemacht.

          • Seb Gorka sagt:

            Also ist das Fahrtziel jetzt doch die Innenstadt. Hast du deswegen zuvor stets Hbf und Radparkhaus geschrieben? Kann vorkommen, klingt auch verdammt ähnlich, gerade in der schriftlichen Form.

            Bleibt die Frage, wie und warum du überhaupt erst zur Rampe fährst. Kommst du aus Richtung Süden, gibt es weit vor dem Riebeckplatz sinnvollere und schnellere Möglichkeiten, die Merseburger zu überqueren und Richtung Innenstadt zu fahren. Bleibt eigentlich nur das Viertel Kirchnerstraße als Startpunkt. Aber auch von dort ist der offizielle Radweg keine Zumutung. Auch nicht, wenn man die S-Kurve nimmt. Dort laufen übrigens alle paar Wochen mal Fußgänger lang. Wo sollten die auch hinwollen bzw. herkommen. Jedenfalls endet man so oder so auf einem Gehweg oder schlüpfrigen Gleisen. Daran ändert auch nichts – Themenbezug – die Freigabe der Leipziger Straße.

            Also entweder findest du dich mit den beengten Verhältnissen in einer Großstadt wie Halle mit ihrer gewachsenen Struktur ab oder du machst konkrete und wenigstens theoretisch umsetzbare Vorschläge, auf die bisher noch niemand gekommen ist. Du bist nämlich nicht der Erste, der sich mit dem Thema beschäftigt. Aber das ist Teil der Selbstreflexion, die du hoffentlich noch irgendwann beginnst.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Wohin die ganzen Menschen fahren möchten und warum, kann ein Geheimnis für Ihre Neugier bleiben.

            Vielleicht treffen Sie Freunde?
            Vielleicht holen Sie jemanden vom Bahnsteig ab?
            Vielleicht fahren Sie gern Rad?
            Vielleicht suchen Sie den Fahrradständer?
            Oder einen RADWEG.
            etc. …

            Die Stadt Halle hat die Förderung des Radverkehrs beschlossen. Schon lange.
            Der Stand der Technik für bauliche RADWEGE ist bekannt, in Halle gibt es diese fast gar nicht.
            Nicht zum Hbf/Radparkhaus.

            Ihre Aussage: „Also entweder findest du dich mit den beengten Verhältnissen in einer Großstadt wie Halle mit ihrer gewachsenen Struktur ab oder du machst konkrete und wenigstens theoretisch umsetzbare Vorschläge“

            Nein.

            Erstens ist der Riebeckplatz nicht gerade als Halles Nadelöhr bekannt. Dort gibt es keinen RADWEG in die Innenstadt. Das ist der Grund, warum Sie hier so rumeiern.

            Zweitens muss ich überhaut nix vorschlagen.
            Schon gar nicht konkret.

            Ich ziehe Sie hier auch etwas öffentlich durch den Kakau, weil Sie mehr Zeit als alle Anderen dafür brauchen, um zu realisieren, dass Halle demnächst ein Radparkhaus OHNE RADWEG hat.

            Das mach jetzt 5 Tage.
            Aber Sie haben es jetzt. Gartuliere.
            Ich bin Schuld.
            Ich hab ja keinen sinnvollen Vorschlag gemacht.

          • Seb Gorka sagt:

            Der Riebeckplatz ist also kein Nadelöhr, du fühlst dich aber trotzdem eingeengt durch ein paar Fußgänger auf einem breiten Weg, auf dem du nicht nur bis zum Parkhaus, sondern auch noch daran vorbei fahren kannst und darfst.

            Diese Situation ist unerträglich für dich und du willst, dass sie sich ändert, verrätst aber nicht, was sich daran ändern soll, weil … aus geheimen Gründen.

            Du hast auch keine Vorstellung, warum es keine dir genehmen Radwege zwischen Hbf und Innenstadt gibt, die dem „Stand der Technik“ entsprechen, kannst aber nicht mal in laienhafte Worte fassen, wo und wie solche Radwege verlaufen sollten oder könnten. Das klingt nunmal nach mit-dem-Füßlein-aufstampfen statt nach konstruktivem Diskussionsbeitrag.

            Vielleicht geht es dir inzwischen auch nur noch um Semantik (du erinnerst dich an die „sprachliche Ebene“?). Du kannst das Radparkhaus auf dem Fahrrad fahrend erreichen. Manche wissen sogar, wie das „günstig“ geht, verraten es aber nicht. Aber das ist dir alles egal. Du willst einen abgetrennten, barrierfreien und mit RADWEG beschrifteten RADWEG, möglichst von deiner Haustür (aus der du ja auch radelnd kommst) bis direkt in das Parkhaus, natürlich über die Rampe an der Haltestelle, auch wenn das ein weiter Umweg ist. Von dort beamst du dich zu deinen „Freunden“ am Bahnsteig, denn Fußgänger stören Radfahrer ja immens, auch wenn die Radfahrer ihr Rad erade abgetell haben. Dass es anders besser geht, spielt keine Rolle. Es muss ein RADWEG gebaut werden!

            Darauf eine deftige Krakaoer und einen großen Schluck Kakau!

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Die Stadt Halle leitet den Radverkehr per Zuweisung über andere Verkehrsflächen, namentlich GEHWEGE und GLEISBETTEN, teilweise FAHRBAHNEN (Bahnhofsplatz).

            1. Diese Zuweisung wird noch als Argument verwendet, um Verbesserungsvorschläge abzuweisen.
            Sie persönlich machen das hier genauso aktiv, wie bei SagsUnsEinfach (Bordsteinkantenbeispiel).

            2. Diese Zuweisung führt zu Unfällen (Knochebruchbeispiel, Rampenunfälle)

            3. Diese Zuweisung behindert den Alltagsradverkehr (Fahrradanhängerbeispiel/S-Kurve; Nicht-Einsehbarkeit Kuven an der Brücke/Delitscher, keine Erreichbarkeit Radabstellanlagen ohne Unterordnung unter den Fussgängerverkehr)

            4. Diese Zuweisung führt zu Konflikten mit anderen VerkehrsteilehmerInnen (Rampe)

            5. Diese Zuweisung gerät in Konflikt mit der politisch beschlossenen Radverkehrsförderung der Stadt Halle
            (Radverkehrskonzeption, durchgehende Hauptachsen!)

            6. Diese Zuweiseung sorgt dafür, dass das neuen Fahrradparkhaus nicht per Radweg erreichbar sein wird.

            7. Diese Zuweisung führt dazu, dass Menschen den Weg im Alltag nicht finden und sogar Rad gar nicht benutzen (siehe micha06de)

            Und Sie fragen mich hier persönlich aus, wo ich denn bitte hinmöchte
            und warum überhaupt
            und machen sich lustig über Unfälle
            und über Verbesserungsvorschläge

            Merken Sie nicht, wie destruktiv Sie vorgehen?
            Warum gibt es die ERA2010?
            Warum sollten so wohl RADWEGE aussehen?

            Warum RADWEGE für Fahrräder?
            Weil so dezidierte Radinfrastruktur aussehen muss, die wir hier in Halle nicht nur politisch beschlossen haben, sondern auch dringend brauchen.

          • Seb Gorka sagt:

            1. Welche Verbesserungsvorschläge? Die geheimen, die du einfach nicht verraten willst/kannst/darfst?

            2. Die Rampenunfälle geschehen ausschließlich durch illegales Befahren der Rampe. Dort(hin) wird gerade kein Radverkehr „zugewiesen“. Diese deinige Behauptung ist auch kein Versehen, sondern eine schlichte Lüge.

            3. Auch ein Fahrradanhänger versperrt – bei vorschriftmäßiger Befestigung – nicht die Sicht auf die Fahrbahn. Diese Fahrbahn sollte in erster Linie der Benutzung durch Fahrzeuge dienen. Nur wer sich die Benutzung einer Fahrbahn mit einem Fahrzeug nicht zutraut, sollte (in diesem Fall) auf die Benutzung des Gehwegs mit einem Fahrzeug ausweichen. Wer im Straßenverkehr nicht(s) sehen kann, muss seine Geschwindigkeit verringern und notfalls anhalten, schon um Unfälle zu vermeiden. Das gilt auch und gerade für Alltagsradler mit Anhänger und Sehschwäche auf Gehwegen.

            4. An der Rampe wird immer noch nichts „zugewiesen“.

            6. Das neue Radparkhaus wird mit Rad erreichbar sein bzw. ist die Stelle, an der es geplant ist, bereits jetzt schon mit dem Rad erreichbar. Darauf kommt es Radfahrern, die das Parkhaus nutzen wollen an. Dir offenbar nicht.

            7. micha06de HAT den Weg gefunden, nach nur kurzer Beschäftigung mit den örtlichen Verhältnissen sogar einen (zumindest für ihn) günstigen, was nicht zuletzt bedeutet, dass es sogar mehrere gibt.

            8. Ja, das frage ich. Schon um dir zu zeigen, dass deine offensichtlich ausgedachten und gern auch mal mittendrin wechselnden Beispiele unlogisch und somit unbrauchbar für deine Argumentation sind. Dir steht es aber frei, echte Beispiele aufzuführen. Allerdings hat es immer mehr den Anschein, als würden die nicht gerade für deine Ansichten sprechen und du weißt dir nicht anders zu helfen…

            9. Ich mache mich nicht lustig über Unfälle oder wohl eher Unfallopfer (anders als du beim damaligen Rampen-Thema übrigens), sondern ich mache mich lustig über deine ausgedachten und unlogischen Beispiele.

            10. Ich merke nicht, wie destruktiv ich vorgehe. Ich wusste allerdings auch nicht, dass die Frage nach KONSTRUKTIVEN Vorschlägen destruktives Verhalten ist. Wenn ich so deine Troll-Fassade zerstöre, bin ich aber gern destruktiv.

            11. Wo und wie können diese ERA2010-Radwege zwischen Innenstadt und Hbf umgesetzt werden? Das forderst du nämlich vehement und ohne Sinn und Verstand und auch nicht, um überhaupt erst mit dem Rad von der Innenstadt zum Hbf fahren zu können. Denn das geht ja schon jetzt.

            12. Es liegt also nur noch an der Umsetzung. Irgendwelche Ideen, wie das z.B. für die Stecke Innenstadt-Hbf geschehen könnte?

          • rupert sagt:

            1. Welche? Lesen Sie bitte nochmal alle Beiträge.
            Allein da stehen einige. Der zentrale Punkt, nochmal, für Sie: RADWEGE am HBF nach ERA2010!

            2. Weisen Sie doch mal die RAMPE exklusiv dem Radverkehr zu und schicken die Fussgänger über die Treppe am Busbahnhof. Dann sprechen wir nochmal.

            3. Meine Aussage: „Diese Zuweisung behindert den Alltagsradverkehr“ wird durch Ihre Aussage „Wer im Straßenverkehr nicht(s) sehen kann, muss seine Geschwindigkeit verringern und notfalls anhalten, schon um Unfälle zu vermeiden.“ noch gestützt.
            Was dazu wohl in der ERA2010 steht?

            4. Die Rampe ist wohl gar nicht dem Fussverkehr zugewiesen. Aha. Na dann, Fahrrad frei! (aber erst über den GEHWEG dahintragen!)

            5. Haben sie übersehen. War ja auch nicht so wichtig, was da stand.

            6. Kein RADWEG zum Parkhaus.

            7. Zitat micha06de: „Das kommt Einheimischen zu Gute (ich habe in der Anfangsphase des Pendelns mehrere Tage gebraucht, um einen günstigen Fahrweg vom östlichen Riebeckplatz zum Hbf zu finden) und erst recht Touristen, die regelmäßig auf der Suche nach dem Saaleradweg durch die Stadt irren. “

            8. Sie sagen: Ich denke mir meine Beispiele aus und kann trotzdem meine echten Beipiele nennen. Ja ne, klar.

            9. Ihre Ansage: „ich mache mich lustig über deine ausgedachten und unlogischen Beispiele“
            No shit, sherlock.

            10. Sie wollen nicht allgemein über das Problem sprechen, machen sich aber über konkrete Beispiele lustig. Klar.

            11. Ihre Frage: „Wo und wie können diese ERA2010-Radwege zwischen Innenstadt und Hbf umgesetzt werden?“
            Antwort: Na wo wohl? Innenstadt und Hbf? Wie? Als ERA Radwege von echten Profis.

            12. Siehe 11. Falls die Radwege tatsächlich IHR Job sind: Ich würde sicher auch in nem Internetforum fragen gehen, wie ich das machen soll…
            Vielleicht etwas freundlicher 😉

          • Seb Gorka sagt:

            1. Das ist kein Verbesserungsvorschlag, sondern höchstens eine unkonkrete Forderung nach genereller Aktivität in unbestimmte Richtung.

            2. Du glaubst doch nicht, dass ich das kann.

            3. ERA2010 erwähnen sehschwache Verkehrsteilnehmer nicht.

            4. Die sprachliche Ebene ist wirklich nicht deine Stärke.

            5. überforderte mich.

            6. Dennoch problemlos mit dem Rad in fahrender Weise erreichbar. Außer für dich vielleicht. Aber du warst ja auch noch nie da.

            7. Danke für die Wiederholung.

            8. Die bisherigen sind offenbar ausgedacht. Echte hast du noch nicht gebracht. Das ist tatsächlich klar.

            9. überfordert dich.

            10. Doch, möchte ich. Leider kannst du nicht. Ich mache mich, wenn überhaupt, nur über ausgedachte Beispiele lustig, genauer: über den zum Scheitern verurteilten Versuch, erfolgreich damit argumentieren zu wollen.

            11. überfordert dich anscheinend auch.

            12. siehe 11.; Da du bisher nur in einem Internetforum tätig wurdest – natürlich anonym und so unkonkret wie nur möglich – ist auch das bisherige Ergebnis deiner „Bemühungen“ nicht überraschend. Aber vielleicht willst du ja wirklich nichts erreichen.

            13. Nimm den gut gemeinten Rat mit der Internet-Pause bitte an. Zieh es wenigstens in Erwägung. Du machst dich doch nur selbst fertig und schaffst kein Stück Verbesserung bei den Radwegen.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Die Stadt ist für sichere Radinfrastruktur zuständig.
            Wie baut man die?
            Nach ERA2010.

            Am Hbf. können Radfahrer Kurve(n) (S-Kurve/Brücke) nicht einsehen, obwohl dies eine Hauptverbindung der des Radverkehrs dort ist.
            Warum?
            Kein Radweg nach ERA2010.
            Sondern eine als Gehweg deklarierte Fläche, die Radfahrer dort mitbenutzen sollen.
            Sie sehen nichts, weil es nicht Regelkonform für Radverkehrsflächen ist, weil es GEHWEG ist und die Wegbeziehung gar nicht als RADWEG angebunden ist.

            Ihre Antwort:

            Zitat: „Wer im Straßenverkehr nicht(s) sehen kann, muss seine Geschwindigkeit verringern und notfalls anhalten, schon um Unfälle zu vermeiden.“
            und
            „ERA2010 erwähnen sehschwache Verkehrsteilnehmer nicht.“

            Danke für Ihre „Kompetenz“ beim Radverkehr.

          • Seb Gorka sagt:

            Die S-Kurve ist einsehbar. Sollten dort jemals Fußgänger sein, siehst du die von weitem. Die „Kurve“ hinter der Brücke ist einsehbar. Dort hast du sogar Vorfahrt vor den abbiegenden Kraftfahrzeugen.

            Den Gehweg musst du nicht (fahrend) benutzen, wenn du dir die Benutzung nicht unfallfrei zutraust. Du kannst den Gleisbereich benutzen, musst du aber auch nicht. Du musst überhaupt nicht mit dem Rad zum Bahnhof fahren, kannst es aber nachweislich. Du kannst die Stelle des Parkhauses auf mindestens vier verschiedene Weisen (fahrend) erreichen. Du scheiterst in deiner (ausschließlich theoretischen) Betrachtung stets an der Anwesenheit anderer Menschen, was anscheinend (rein praktisch) für niemanden außer dir ein Problem darstellt, nicht mal für @micha06de, der sogar einen günstigen Weg gefunden hat.

            Deine Lösung für dieses „Problem“ der zu vielen anderen Menschen in der Nähe des Hauptbahnhofs einer Großstadt ist die das Anlegen abgetrennter (erst ja, dann nein, jetzt wohl doch) Radwege. Auf die Frage wo und wie das konkret aus Richtung Innenstadt geschehen könnte, kannst du nichts sagen, verweist nur auf mysteriöse Fachleute und hast keinerlei eigene Vorstellungen und wohl auch keine Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten.

            Und dann immer wieder das Gejammere, weil dir mal jemand nicht unumwunden zustimmt. Wobei du mir natürlich auch nicht zustimmen oder überhaupt nur antworten musst. Offenbar hast du aber das dringende Bedürfnis dazu. Wenn du mich nun überzeugen oder wenigstens durch den „Kakau“ ziehen willst, ohne dich dabei nur selbst lächerlich zu machen, sollten deine Ausführungen irgendetwas von Substanz enthalten, sich nicht ständig selbst widersprechen und wenigstens den einfachsten Nachfragen standhalten. Aber du kannst auch so weiter machen, ohne irgendwelche Ergebnisse zu erzielen…

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Ihre Aussage: „Die S-Kurve ist einsehbar. Sollten dort jemals Fußgänger sein, siehst du die von weitem.“
            Ich habe sicher die Stelle für Sie zu schlecht beschrieben.

            https://tinyurl.com/S-Kurve

            Da wo der Bus unter der Brücke total gut nach rechts einzusehen ist, wenn ich die S-Kurve entlangradele und rechts unter die Brücke abbiegen MUSS.

            „Super“ einsehbar.
            Das Zeigt Ihr eigenes Bild.
            Hätten Sie mal draufgeschaut.

          • Seb Gorka sagt:

            Das ist nicht mein Bild und das ist kein Bus. Insoweit korrigiere ich meine Aussage: Wahrscheinlich würdest du Fußgänger in der S-Kurve nicht sehen.

            Aber warum solltest du dort überhaupt nach rechts abbiegen wollen? Weil dir auch nach langem Suchen keine andere Wegebeziehung eingefallen ist, die auf deine vorschnellen Aussagen (Plural) passen?

            Zur Erinnerung: Du willst aus Richtung Süden zur Innenstadt oder aus Richtung Innenstadt zum Radparkhaus. Das kann sich natürlich schon wieder geändert haben.

            Aber gut. Wie schnell bist du an der Stelle, wenn du (mit Anhänger?) bergauf durch die (eigentlich viel zu enge; ist doch noch so?) S-Kurve fährst?

            Die Radfahrer, die von links kommen, könntest du an der Stelle aber sehen, oder? Was machst, wenn dort einer kommt? Einfach weiterfahren ist da nicht zu empfehlen. Es könnte ein kampferfahrener Fallschirmjäger sein…

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Schön, dass Sie die Stelle als schlecht einsehbar anerkennen.

            Wenn Sie sich fragen, wie schnell heutzutage ein Fahrrad bergauf mit Anhänger fährt, dann gehen Sie doch mal ins Fahrradies, machen eine Probefahrt mit einem Pedelec mit Anhänger.

            Da geht Ihnen dann (vielleicht) ein Licht auf, wie schlecht fast die gesamte die Radinfrastruktur der Stadt Halle auf den neuen (elektrifizierten) Radverkehr vorbereitet ist und wie auch das volle Potential zum Autoersatz gar nicht entfaltet werden kann. (Stichwort: Schrittgeschwindigkeit auf Gehwegen am Hbf.)

            Viel Spass dabei!

          • Seb Gorka sagt:

            Dein ausgedachtes Beispiel war dann wohl doch zu fernliegend, um es weiter zu verfolgen.

            Im Fahrradies gibt es ausschließlich Pedelecs, die auch langsam gefahren werden können und mindestens zwei von einander unabhängig funktionierende Bremsen haben.

          • rupert sagt:

            Und während Sie noch rauskriegen wollen, wo ich hinfahre, bin ich schon drei Mal woanders gewesen.

            Sie sind zu langsam.

            Wo RadfahrerInnen langfahren, auf welcher Infrastruktur, darum geht es hier.
            Und warum es dafür keine Radwege gibt.

            Sondern GEHWEGE und GLEISBETTEN.

            Ich dachte Sie hätten das langsam verstanden.
            Auch hätte ich mich wirklich gefreut, wenn Sie das mal ausprobieren 😉

          • Seb Gorka sagt:

            Dreimal wo anders,o hne sehen zu können und das durch Gleisbetten und über Gehwege, ganz ohne exklusive ERA2010-Schnelltrassen? Scheint dann wohl doch problemlos möglich zu sein und war also nur Geschwätz im Internet…

          • rupert sagt:

            Sie haben bereits zugegeben, dass Sie nicht in der Lage sind, einen Regelkonformen RADWEG nach ERA2010 zum Hbf. anzulegen.

            Ferner behaupten Sie, die Menschen brauchen sowas nicht. Schon gar nicht am Hbf. einer Stadt mit 240.000 Einwohnern.

            Gleichzeitig gestehen Sie die Probleme ein: konkret beispielsweise fehlende Sichtbeziehung an der S-Kurve; Radunfälle an der Rampe, Gleisstürze (naja, hier machen Sie sich eigentlich nur lustig…), aber Leute haben ja unten berichtet. Auch, dass die Wegbeziehungen nicht klar zu finden sind, weil eben keine DURCHGÄNGIGE Radinfrastruktur besteht.

            Aber gut.
            Was steht denn in der ERA2010? Unter anderem:

            – Sicherstellung des Sichtkontakts zwischen den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern,

            – kein Ausklammern von Problembereichen

            – Berücksichtigung der Belange von Fußgängerinnen und Fußgängern

            Und wie paßt jetzt wohl Beides (genannte Probleme rund um den Hbf. und fehlende ERA2010 Infrastruktur) zusammen?

            Sie sind ganz nah dran!

            Und dann sprechen wir über Bedingungen der Förderung des Radverkehrs, so wie in Halle beschlossen.

          • Seb Gorka sagt:

            Statt immer nur zu wiederholen, was ich schreibe (offensichtlich stets ohne es in seiner Gänze zu erfassen), könntest du darauf eingehen. Stattdessen machst du immer wieder aus Ausnahmen die Regel, aus Extrembeispielen noch extremere Beispiele, willst damit aber Grundsätze beschreiben. Dass das nicht funktioniert (funktionieren kann), merkst du offenbar selbst oft genug, wenn auch vielleicht nur unbewusst. Daher wohl die ständigen Wechsel.

            Der Radweg Merseburger-Riebeckplatz-Delitzscher stellt Sichtkontakt sicher, klammert keinen Problembereich aus und berücksichtigt die Belange der (wenigen) Fußgänger.

            Wo parallel dazu oder in irgendeiner anderen Wegebeziehung in Richtung Hbf ein ERA2010-konformer RADweg errichtet werden könnte, versuche ich seit Tagen von dir zu erfahren. Du musst dazu keine detaillierten Baupläne vorlegen oder fertige Lösungen präsentieren. Eine simple Idee wäre schon ein Anfang und zeigt, dass du weißt, wovon du redest. Aber du hast offenbar noch nicht ein einziges Mal ernsthaft über eine Lösung nachgedacht. Selbst zur Notwendigkeit führst du nur einen Sturz eines Kollegen eines Schwagers an, gleichzeitig werden 23 Unfälle an der Rampe ignoriert oder bestenfalls als notwendiger Kollateralschäden deklariert.

            Statt konstruktiver Diskussion: Jammern und Geschwätz…

      • Seb Gorka sagt:

        Es sind auch ganz wunderbare Begründungen für Maßnahmen gegen Radfahrer. Allerdings wird grundsätzlich nicht nach „ich verstehe, was ich verstehen will, alle anderen sind doof“, sondern eher nach dem Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners verfahren. Das lässt leider nur zu, dass zwar die überwiegend große Mehrheit „ganz vernünftig ist“ und sich an „die Regeln“ hält, aber es eben Arschlöcher gibt, die die gewährte Freiheit ausnutzen und sich womöglich noch auf ihr Benutzungs“recht“ berufen würden. Das beruht auf über Jahrhunderte gesammelte praktische Erfahrungen.

        Und ja, so könnte man auch den gesamten Straßenverkehr unterbinden. Es gibt einen Grund, warum nicht überall einfach rechts-vor-links oder ähnlich simple Regeln gelten, sondern alles mit Ampeln zugestellt wird. Es gibt einen Grund, warum es Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt. Es gibt einen Grund für die Notwendigkeit von Poolnoodle-Aktionen und cm-Demos…

    • Seb Gorka sagt:

      Wo hast du jetzt „keine Probleme“ her?

      Wenn du eine Statistik zitierst (was du nicht getan hast, aber vielleicht wolltest), dann musst du schon das Ganze in entsprechende Relationen setzen. Dort, wo viel gefahren wird, kann (und wird meistens) auch viel passieren. Die Ursachen sind damit aber nicht genannt.

  13. micha06de sagt:

    Vom übrigen Verkehr getrennte und gut gekennzeichnete Radverkehrstrassen von und zum Hauptbahnhof, so wie @rupert sie fordert sind dringend notwendig. Sie würden Unfälle vermeiden helfen, den Radverkehr beschleunigen und auch dazu führen, dass mehr Leute das Fahrrad benutzen. Das kommt Einheimischen zu Gute (ich habe in der Anfangsphase des Pendelns mehrere Tage gebraucht, um einen günstigen Fahrweg vom östlichen Riebeckplatz zum Hbf zu finden) und erst recht Touristen, die regelmäßig auf der Suche nach dem Saaleradweg durch die Stadt irren.

    Erforderlich sind ein barrierefreie, vor allem vom Autoverkehr getrennte, gut gekennzeichnete Radtrassen in alle Richtungen von und zum Bahnhof.

    • Michi sagt:

      Wir bauen eine Radumgehungsstraße um Halle, dies sollte reichen. Finanziert über ein kostenpflichtiges Radparkhaus und konsequentes entfernen von wild abgestellten Rädern.

  14. micha06de sagt:

    Korrektur: *westlichen Riebeckplatz*

    • Seb Gorka sagt:

      Es wäre natürlich sehr hilfreich, wenn du deine Erfahrungen teilst. Es gibt hier mindestens einen Vertreter, der nicht glauben kann oder will, dass man günstig zum Hbf fahren kann.

      Deine Vorschläge oder wenigstens Vorstellungen, wie getrennte(!) und barrierefreie Radwege, noch dazu aus allen(!) Richtungen zum Hbf in der Praxis aussehen sollen, halten sich leider in Grenzen. Aber das hat sicher Gründe. Schon weil du es ja im jetzigen Zustand auch schon schaffst. Sogar günstig. Verrückt.

      • rupert sagt:

        @Seb Gorka

        Ihre Aussage: „Es gibt hier mindestens einen Vertreter, der nicht glauben kann oder will, dass man günstig zum Hbf fahren kann.“

        Verschleiern Sie hier mal nicht die Tatsachen!

        Mein Ausgangssatz(!) war: *scroll*scrol*scrollscrollscroll, ahja:

        Zitat: „Ich warte auch schon auf die Gesichter bei der Stadt, wenn die mitkriegen, dass zum neuen Fahrradparkhaus am Hbf gar kein Radweg führt.“

        Sie arbeiten ja für die Stadt und können 5 Tage nach dieser Aussage noch nicht einen Satz sagen, wie ungefähr:

        „Ja, stimmt, es gibt keinen Radweg zum (geplanten) Fahrradparkhaus.“

        • Seb Gorka sagt:

          Den potentiellen Nutzern des (geplanten) Fahrradparkhauses geht es um die Erreichbarkeit des (geplanten) Fahrradparkhauses mit dem Fahrrad. Die ist gegeben und das wird täglich hundertfach demonstriert. Du warst noch nie da, obwohl du seit 5 Tagen dazu wenig informierte Kommentare verfasst. Aber vielleicht kannst du dir die ganze Sache endlich mal selbst ansehen, ab nächste Woche hast du ja große Ferien. Vielleicht triffst du dich auch mit @micha06de und er zeigt dir seine Geheimroute?

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Ja genau. Gut erreichbar.

            Und sicher erreichbar.
            Und bequem.
            Ohne Schienen
            Ohne Fussgänger
            Ausgeschildert.
            Breit genug zum nebeneinander fahren.
            Glatt asphaltiert.

            Wie würde man das wohl hinkriegen?
            Vielleicht ein RADWEG?

            Warum gibts wohl ERA2010 Empfehlungen?
            Weil die wichtig für gute RADWEGE sind.
            Für RADverkehr.
            Den die Stadt Halle fördern will.
            Und weil GEHWEGE und GLEISBETTEN nicht so gut für Fahrräder sind.

            Und Sie pochen hier nur auf Erreichbarkeit.
            Über GLEISE.
            Zwischen Fussgängern.

            Sie verstehen das schon noch.

          • Seb Gorka sagt:

            Du bewegst dich zumindest argumentativ rückwärts. Hab bitte Verständnis, dass ich lieber in der anderen Richtung unterwegs bin. Vielleicht überfordern dich auch einfach nur vielen verstreuten Kommentare. Den Hinweis zur Pause gebe ich dir gern auch hier nochmal, falls du den anderen erst später liest oder übersiehst.

          • rupert sagt:

            Ich hab Ihnen noch was rausgesucht.
            Als Inspiration.
            Zum Abschluss.

            https://twitter.com/rvtreeck/status/1143408791637123073

      • rupert sagt:

        @Seb Gorka

        Hab ich doch erzählt.
        Einer hat sich die Knochen gebrochen.
        Ganz konkret.
        Weil er durchs Gleisbett zum Hbf radeln musste.
        Anstatt auf einem richtigen RADWEG
        Aber Sie haben sich nur lustig gemacht.

        Ihr Kommentar dazu:
        „Der (Sturz) war sicherlich im „Gleisbett“ und bestimmt wegen dieser hinterhältigen Nässe. Oder war es doch der „Bordstein“ an der Franckestraße? So ein Berufspendler (pendelt der anders als ein Freizeitpendler?) braucht natürlich absolut barrierefreie Wege mit nur höchstens sanften Kurvenradien, von der Haustür bis direkt auf den Bahnsteig oder wenigstens in die hinterste Reihe im Parkhaus und dann Shuttle-Service bis zum, nein, in den Zug. Anders als Mutti mit Kind im Kindersitz und Taschen am Lenker. Die haut einfach nichts aus dem Sattel und wenn sie doch mal absteigt, funktionieren erstaunlicherweise ihre Beine.“

        Was soll man da noch entgegnen?
        Das ist schon menschenfeindlich.

        • Seb Gorka sagt:

          Ist auf einem „richtigen“ RADWEG noch nie jemand gestürzt?
          (Eine weitere rhetorische Frage, menschenfeindlich noch dazu!)

          Man muss dort auch nicht auf den Schienen fahren, dazwischen ist es sicherer. Aber auch das muss man nicht. Es ist genug Platz außerhalb des Gleisbereichs.

          • micha06de sagt:

            Ja, genau deshalb sollte den Radfahrern mit Markierungen der sicherste Weg gewiesen werden.

            Warum bist Du dagegen?

        • Jemand Zugezogenes sagt:

          Ich bin durch Schienen bereits gestürzt. Aber in der großen Ulli. Ein (zum Glück nur) verstauchter Knöchel war das Resultat, aber als ehemaliger Fallschirmjäger weiß ich auch 1-2 Sachen über Abrolltechniken. Das Fahrrad jedoch erlitt einen Totalschaden, hatte eine verbogene hintere Felge und einen gebrochenen Rahmen im Bereich zwischen Sattel und Hinterradachse.

          Eine Freundin stürzte, im meinem Beisein, in der Burgstrasse aus Richtung Norden kommend aufgrund der Schienen.

          Ich war auch einer der (Zitat:) „Arschlöcher“ „Rampensau“ , da ich ,täglich pendelnd, aus Süden kommend durch den Thüringer Bahnhof (Merseburger aufgrund der Baustelle keine Alternative) direkt auf die Ernst-Kamieth-Strasse geleitet werde und auf die Delitzscher Strasse kommen muss um mein Ziel zu erreichen. Das neue Verbotsschild an der Rampe ist mir zuerst nicht aufgefallen. Erstmals registrierte ich das Schild als ich, während ich in Schrittgeschwindigkeit fuhr, von einem Rentner gestoppt wurde. Der Rentner boxte mir wütend auf den Oberarm und Schrie mich an das Radfahren hier Verboten ist (ob dieses Verhalten sehr mutig oder schlicht dumm war bleibt zu klären).

          Nun fahre ich durch den Thüringer Bahnhof (immernoch Baustelle Merseburger Str.) dann nicht durch die Rudolf-Ernst-Weise-Straße, da sich hier regelmässig der Autoverkehr staut und aufgrund fehlender Radwege ein überholen auf der rechten Seite nur sehr schwer möglich ist. Stattdessen immernoch über die Ernst-Kamieth Strasse, am Bushalteplatz entlang, wobei ich regelmässig auf Taxis und ausfahrend Busse achten muss, da diese nicht mit einem Fahrradfahrer zu rechnen scheinen (bereits öfter Panikbremsungen meinerseits eingeleitet). Weiter am oberen Riebeckplatz entlang und unter der Brücke durch auf die Delitzscher Strasse. Dieser Umweg beinhaltet 4 zusätzliche Ampeln (Strassenbahnlinie 2&5 vor dem Seiteneingang, Bushalteplatz Ausfahrt, Bushalteplatz Einfahrt und Delitzscher Strasse Einfahrt Hbf) welche ich vorher nicht hatte sowie einen Umweg.

          In einer Reportage erähnte mal jemand, dass (Zitat:) „Eine gute Radinfrastruktur bedeutet, dass ich ,ohne Angst haben zu müssen, meine 10-jährige Tochter mit dem Fahhrad fahren lassen kann.“
          Ich, jemand der beruflich aus Flugzeugen sprang und bereits beschossen wurde, habe zwar keine Angst, jedoch ein sehr ungutes Gefühl wenn ich mich durch Halle mit dem Fahrrad bewege.

          • Seb Gorka sagt:

            Na bitte. Hat sich doch endlich jemand gefunden, der mit viel Mühe tatsächlich irgendwie in die Kamiethstraße „muss“ und dann auch noch ein Fallschirmjäger mit Kampferfahrung und einer sehr schön per Google Maps nachvollziehbaren Route.

            Beim Ampelzählen hast du die an der Einfahrt Busbahnhof mitgezählt, die aber gar nicht für dich gilt, dafür eine an der Ausfahrt gesehen, die es gar nicht gibt und die am Bahnhofsplatz, wo du auf die Delitzscher fahren würdest, ich sage mal „vergessen“. Es ist also nur eine Ampel mehr, die meist auch nur von diesen (offenbar partiell) blinden Bus- und Taxifahrern überhaupt beachtet wird.

            Aber trotzdem eine tolle Geschichte. Wirklich!

            Arschlöcher und Rampensäue sind übrigens nicht alle, die die Rampe benutzen, sondern nur die, die lieber Unfälle (mit Personenschaden jenseits eines Knuffs auf den Arm!) verursachen, statt zu bremsen oder abzusteigen. Gäbe es dort keine Unfälle, gäbe es dort auch kein Verbot, langzufahren.

            Deine 10jährige Tochter darf zudem die Rampe benutzen, würde aber sicher schon aus Anstand absteigen und kurz schieben, wenn nicht genug Platz zum fahren ist.

          • rupert sagt:

            @Jemand Zugezogenes

            Danke für den Bericht!

          • Jemand Zugezogenes sagt:

            Achso, die Ampel gilt auch nicht für mich? Sind ja dann irgendwie schon 2 davon am Hbf die zwar physisch Existieren und aber nicht gelten. Ist ja interessant. Worüber regen sich die anderen Verkehrsteilnehmer immer auf? Rotlichtverstöße und gehwegfahrende Radfahrer? Ob da wohl ein zusammenhang besteht?

            Der Weg ist für jeden nachvollziehbar der aus der südlichen Richtung kommt. Zumindest solange bis die Baustelle auf der Merseburger besteht und die Turmstrasse eine Einbahnstrasse ist. Ausser für dich @seb gorka.

            Auch eine grossartige Leistung meine Glaubwürdigkeit zu hinterfragen. Die Fähigkeit zur Perspektivübernahme erlangt man, nach Piaget, übrigens im Alter von 7-11 Jahren in der sogenannten „konkret operationalen Phase“. Da wirst du also demnächst noch rein wachsen. Ich wünsche viel Erfolg dabei.

            Leseverständnis: Es handelt sich nicht um meine Tochter. Das war ein Zitat. Erkennbar an den „..“ Zeichen und dem Hinweis (Zitat)
            Dies solte veranschaulichen, dass ich ,als sportlich veranlagter Bürger, eine signifikant höhere Anzahl an Gefahrensituationen erlebe als mit anderen Verkehrsmitteln. Dies auch nicht nur im Bereich Riebeckplatz und Hbf, sondern an zahlreichen Orten in Halle. Wie selbst ich schon ermitteln konnte gibt Personen, welche auch hier aktiv sind, die eine entsprechende Karte angefertigt haben. Vielleicht ergeben sich beim studium dieser Karte neue Erkenntnisse für dich.

            In meiner rund 15 jährigen Fahrpraxis mit Auto, Motorrad und LKW habe ich höchsten 10 Gefahrenbremsungen aufgrund von Vorfahrtsverstössen einleiten müssen. In Halle komme ich, mit dem Fahrrad, auf rund 2 Gefahrenbremsungen pro WOCHE!

            Aber sicherlich ist das auch nicht passiert und ich bin nur ein Bot….

          • Seb Gorka sagt:

            Die Ampel Höhe Seiteneingang gilt auch für dich. Als kampferfahrener Fallschirmspringer wirst du sie vorschriftsmäßig beachten. Eine nicht unwesentliche Zahl anderer Verkehrsteilnehmer macht das nicht.

            Die Ampel an der Einfahrt zum Busbahnhof gilt nur für den Kfz-Verkehr auf der Fahrbahn für Kfz. Du kommst ja sicher morgen wieder dort entlang. Achte doch mal darauf. Für kampferprobte Fallschirmspringer sollte das Erfassen der Situation auch ohne die Untersttzung durch schreiende Renter möglich sein. Falls du nur zweimal pro Woche gefahrenbremsend in die Delitzscher musst und du auch nicht außer der Reihe dort hinkommst, dann eben bei nächster sich bietender Gelegenheit

            Die Baustelle ist eine Ausnahme, nicht die Regel. Die Unfähigkeit bzw. der Unwille, den Radweg zu benutzen war schon vor Einrichtung der Baustelle vorhanden. Anscheinend ja auch für dich, Jemand zugezogenes. So zumindest deine eigene Schilderung. Die Unfälle, wegen denen die Sperrung verfügt wurde – vor Beginn der Baustelle.

            Warum du so defensiv wirst, wenn man einfach nur deine tolle Geschichte lobt, ist etwas widersprüchlich zu deinem Hintergrund als kampferprobter Fallschirmjäger. Ist doch wesentliche Aufgabe der Luftlandetruppen eigentlich der Angriff. Auch deine sportliche Veranlagung prädestiniert dich eigentlich eher zur Offensive. Aber wahrscheinlich hast du dich einfach nur richtig gut im Griff.

            Aber Karten lesen wirst du besser können als ich. Schließlich bist du hier der mit der echten militärischen Ausbildung (und Kampferfahrung). Was sagt denn die Karte genau?

            Liebe Grüße auch an Piaget und deine „..“-Tochter!

  15. micha06de sagt:

    @Seb Gorka
    Ich muss keine Vorschläge machen, dass ist Sache von qualifizierten Planungsbüros. Die jetzige Wegführung über Fußwege (durch Schilder legalisiert) und Straßenbahngleise ist alles andere als günstig und vor allem für auswärtige und Leute die selten fahren nicht nachvollziehbar. Die Piktogramme sind so winzig, dass sie von vielen nicht wahrgenommen werden. Deine oben beschriebenen Wegevarianten findet niemand, wenn er nicht schon mal vor Ort war und sich intensiv mit den Wegeverläufen und legalen Fahrmöglichkeiten auseinandergesetzt hat.
    Warum bist die vehement dagegen? Warum kämpfst Du gegen Lösungen, die die Stadt attraktiver und sicherer für den Radverkehr machen? Weil dagegen sein gerade chick ist? Abgetrennte und gekennzeichnete Radspuren im Bereich des HbF sind ein Muss!

    • Industrie 2.0 sagt:

      Die Stadt muss den Schmarotzern auf 2 Rädern auch keine Angebote machen, zahlt sich eh nicht aus. Ganz im Gegenteil. Wüsste nicht, dass eine Firma rund ums Rad hier hunderte Arbeitsplätze schafft oder geschaffen hat. Arbeitsplätze für KFZ Industrie oder die mit selbiger funktionieren, haben wir hingegen sehr viele.

      • 10010110 sagt:

        Das hat die Braunkohle auch – für ca. 40 Jahre. Und dann? Umwelt kaputt UND keine Arbeitsplätze mehr. Sehr nachhaltiges Geschäftsmodell. 🙄

      • farbspektrum sagt:

        „Umwelt kaputt“
        Sehe ich am Geiseltalsee und anderen Tagebauseen nicht. Dort hat sich eine vorher nie dagewesene Flora und Fauna entwickelt. Und, die Menschen kommen bei manchen allerdings nicht vor, eine Naherholungslandschaft.

        • Bollwerk sagt:

          Dass ein von Menschenhand zerstörtes Landschaftsgebiet nun überdeckt mit Wasser „eine vorher nie dagewesene Flora und Fauna“ darstellt, ist aus einem ganz speziellen Blickwinkel in der Tat so. Du nennst das ganze „Landschaft“. Da ist aber keine Landschaft mehr. Nur ein riesiges Wasserloch mit ein paar künstlich angepflanzten Bäumen drum herum. So sieht also deine Vorstellung von Natur aus. Mich wundert das bei dir nicht im Geringsten. Wohl bekommt’s…

          • farbspektrum sagt:

            „Das Naturschutzgebiet ist Lebensraum einer artenreichen Avifauna. So leben hier u. a. Rotmilan, Wachtel, Wendehals, Neuntöter, Brachpieper, Sperbergrasmücke und Grauammer. Im Naturschutzgebiet hat sich eine Kormorankolonie angesiedelt.[5] Weiterhin ist der Bienenfresser hier heimisch. Er nutzt Steilwände und -hänge für die Anlage seiner Brutröhre. Auch der Uhu findet im Bereich von Steilwänden einen geeigneten Lebensraum. Die Halden haben sich zu einem geeigneten Lebensraum für Feldhase, Zwergspitzmaus und Zwergmaus entwickelt. Die ehemaligen Bunkeranlagen auf der Halde Klobikau, die in den 1980er-Jahren als Gefechtsstand der Luftverteidigung Süd der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland gebaut wurden,[6][7] werden von den Fledermausarten Braunes Langohr und Graues Langohr als Quartier genutzt. Die trockenen Offenbereiche sind Lebensraum der Heuschrecken Blauflügelige Ödlandschrecke, Blauflügelige Sandschrecke, Gefleckte Keulenschrecke und Langfühler-Dornschrecke sowie verschiedener Laufkäfer, Wildbienen und Tagfalter.(wikipedia)

        • micha06de sagt:

          Ja, diese Flora und Fauna ist dort wirklich noch nie dagewesen. Dafür ist die dagewesene weg. Jetzt ist da ein totes Wasserloch mit ein paar belebten Randhabitaten. Diese großen Wasserflächen sind übrigens wegen der hohen Verdunstungsrate auch für den Wasserhaushalt ein großes Problem. Da bist Du schöne der Propaganda der Kohleindustrie aufgesessen.

      • Bollwerk sagt:

        Ach echt? In Halle gibt es „Arbeitsplätze für Kfz-Industrie“, und dann auch noch „sehr viele“?? Wo denn?

          • Bollwerk sagt:

            Schade Farbi. Du kennst das Land hier tatsächlich nur aus Wikipedia, ein paar Webcams und -jetzt neu- den Gelben Seiten. War klar, dass du ein paar Autowerkstätten als große Autoindustrie ansiehst. Es ist aber lediglich Dienstleistungsgewerbe, welches bestenfalls auf mittlerer Verdienstebene, eher unterer Verdienstebene angesiedelt ist. Von breit gefächerter, produzierender Kfz-Branche kann Halle bzw. Sachsen-Anhalt nur träumen.

        • Industrie 2.0 sagt:

          Deswegen die Ergänzung. Rund ums Auto hast du in Halle und Umgebung tausende Arbeitsplätze, fängt bei Zulieferern an, geht über Basics wie Tanken und KFZ Dienstleistungen und Managment. Dagegen 20 Leute im Fahradies und noch eine Handvoll kleinerer Läden.

    • Seb Gorka sagt:

      Eine intensive Beschäftigung mit Verkehrsverhältnissen ist gerade für Leute, die eine Strecke regelmäßig befahren wollen, äußerst sinnvoll. Deine intensive Beschäftigung mit den Wegen hat dazu geführt, dass du innerhalb von nur einigen Tagen eine – nach eigenen Angaben – günstige Lösung gefunden hast. Warum hältst du andere Leute für blöd? Denen kann das genauso gelingen. Aber vor allem: Warum hältst du diese günstige Lösung, die nach intensiver Beschäftigung mit den Wegen gefunden hast, geheim? Mir musst du sie nicht mal verraten. Ich weiß, wie man dort am besten fährt. Aber wie erwähnt gibt es wenigstens einen großen Zweifler.

      Die Piktogramme haben die vorgeschriebene Größe, wie alle anderen Verkehrsschilder auch. Ich kämpfe auch nicht gegen Lösungen, die die Stadt attraktiver machen. Im Gegenteil, ich frage genau deshalb nach Lösungen, die die Stadt attraktiver machen können. Allerdings verweist du auf qualifizierte Planungsbüros. Wenn die nicht Magie anwenden, wird es wohl schwierig. Außerdem sind diese qualifizierten Planer selten selbst mit dem Rad in Halle unterwegs.

      Aber so wie du dir selbst widersprichst (ich habe eine günstige Lösung gefunden/es gibt derzeit keine günstige Lösung), so wirst du wohl auch völlig an der Praxis vorbei „abgetrennte“ Radwege fordern, ohne auch nur im Ansatz darüber nachgedacht zu haben, wie das gelingen soll oder ob das überhaupt gelingen kann. Schade.

      • rupert sagt:

        Zitat: „Aber vor allem: Warum hältst du diese günstige Lösung, die nach intensiver Beschäftigung mit den Wegen gefunden hast, geheim? Mir musst du sie nicht mal verraten. Ich weiß, wie man dort am besten fährt.“

        Ich denke, wir sollten eine Art „secret Marketplace“ aufmachen.

        Da handeln wir dann gute Radverbindungen zum Hauptbahnhof in Halle. Die sind nachgefragt und zugleich super selten.

        Läuft in Halle.

        • Seb Gorka sagt:

          Mir glaubst du ja erst, wenn du deine Irrungen und Wirrungen überhaupt nicht mehr abstreiten kannst. Daher dachte ich, glaubst due vielleicht eher @micha06de. Der könnte dir verraten, welchen „günstigen Fahrweg vom [westlichen] Riebeckplatz zum Hbf“ er für sich gefunden hat. Das ist ja die Strecke, die dich auch interessiert. Aber vielleicht hat er sich das auch nur ausgedacht.

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Sie glauben mir erst (dass da kein RADWEG existiert), nachdem Sie über Tage hier versuchen die Menschen hier für dumm zu verkaufen.

        • max sagt:

          @rupert
          Ich würde einmal bitte das Paket „Umfahrung Franckische Stiftungen“ kaufen wollen.

          • rupert sagt:

            @max

            Einmal „Umfahrung Frankische Stiftungen“, ok.

            Kommt sofort.
            Sicher ohne Radwege nach ERA2010.

            Mit Schienen oder ohne?
            Gern auch auf losem Schotter mit Steigung?
            Gehwege gibts natürlich wieder gratis.
            Wie immer.

            😉

  16. farbspektrum sagt:

    Schade, dass mir keiner verraten kann, auf welche Geschwindigkeit ein Radler kommt, wenn er die Leipziger bergab fährt.

    • geraldo sagt:

      Auf Schrittgeschwindigkeit, wenn er sich, wie die meisten Radfahrer, an die StVO hält.

    • max sagt:

      1. Auf Schrittgeschwindigkeit, wenn er sich an die STVO hält.
      2. Der Stundenweltrekord wurde am 16. April 2019 durch Victor Campenaerts gebrochen, mit einer Geschwindigkeit von 55,089km/h

      Die Wahrheit wird, je nach Person und Situation, irgendwo dazwischen sein. Ich vermute aber näher an der Schrittgeschwindigkeit als am Weltrekord. Victor ist nämlich nicht auf einem rostigen mifa-Damenrad unterwegs gewesen.

  17. micha06de sagt:

    @Seb Gorka
    Was soll diese Haarspalterei? Ich habe unter den schlechten Wegvarianten eine gefunden, die weniger schlecht ist.
    Beim Umbau des Riebeckplatzes hätte man gute Lösungen für den Radverkehr realisieren können. Jetzt sind nur Nachbesserungen möglich, aber warum sollte das nicht gemacht werden. Aber es wird ja schon wieder über eine Neugestaltung nachgedacht, es besteht Anlasss zur Hoffnung…
    Ich weiß das viele Leute sich scheuen, wegen der schlechten, unsicheren Wegeführung mit dem Rad, insbesondere zum Riebeckplatz zu fahren. Deswegen halte ich die nicht für blöd.

    Ich „bewundere“ übrigens – wieviel Zeit Du hier investierst, um Deine destruktiven Ideen los zu werden. 🙂

    • Seb Gorka sagt:

      Leider wirst auch du keine konstruktiven Ideen los. Trotzdem nett, dass du Kommentare verfasst, auch wenn du in denen nichts mitteilst. Die „weniger schlechte“ Lösung wird sicher genauso geheim bleiben, wie die ehemals „günstige“. Es erhärtet sich der Verdacht, du fährst dort gar nicht mit dem Rad lang, wolltest aber trotzdem etwas dazu schreiben.

      Die „Haarspalterei“ zielt übrigens auf konkrete(!) Verbesserungsvorschläge und praktisch umsetzbare Vorhaben ab. Dass dir dazu seit über 20 Jahren nichts einfällt, du aber dennoch vage Forderungen („gute Lösungen“ – bleiben natürlich auch geheim!), die aber mit Nachdruck, stellst, ist ziemlich traurig und bringt vor allem überhaupt nichts.

      • rupert sagt:

        @Seb Gorka

        Konkreter Vorschlag:

        Bordsteinkanten an den Zufahrten der FAHRRADstraße Frankestraße für den Radverkehr absenken!

        Los gehts.
        Absenken!
        auf 0.

        • Seb Gorka sagt:

          Das war’s schon? Das war ja einfach. Aber tagelang gewehrt wie die Zicke am Strick…

          Nur um sicher zu gehen, dass ich nicht die falschen absenke oder welche vergesse: Welche Bordsteinkanten an welchen Zufahrten (Plural?) zur Franckestraße meinst du genau?

          • rupert sagt:

            Sie können wohl persönlich fürs Kanten absenken sorgen?

            Ich glaube Ihnen kein Wort.

            Sie machen hier jeden Menschen dumm, der Kritik an den fehlenden Radwegen äußert.

            Zitat: „Aber tagelang gewehrt wie die Zicke am Strick…“

          • Seb Gorka sagt:

            Hast du dich geziert, konkrete Maßnahmen zu benennen, oder nicht? Jetzt kommt – nach Tagen! – endlich mal was Konkretes, worauf man aufbauen könnte, und schon geht das Geheule weiter. Sammle dich erstmal. Mach am besten mal Pause mit Internet.

            Das „Absenken!“ hielt ich nicht zuletzt aufgrund des Ausrufezeichens für eine Aufforderung, die aufgrund der direkten Zuordnung des Kommentars an mich gerichtet war. Du bist es doch, der mich an den Schalthebeln der Macht wähnt. Nun wohl doch nicht? Soll ich es nur weitergeben? War es etwa eine rhetorische Aufforderung? (<- Das war wieder eine rhetorische Frage.)

            Du hättest, statt wieder nur zu jammern, auch auf die wesentliche Frage eingehen können. Es gibt tatsächlich mehrere Zufahrten zur Fahrradstraße Franckestraße. Jedenfalls für Radfahrer (für Autos nur eine). Aber du machst erneut den Eindruck, als ginge es dir eigentlich gar nicht um die Radfahrsituation und "Kakau" schmeckt dir wohl nur, wenn ihn Mutti macht…

          • rupert sagt:

            @SeB Gorka

            Sie wissen nicht, wo Bordsteinkanten den Radverkehr stören?

            Nicht mal obwohl ich Ihnen einen Strassennamen genannt habe?

            Von ner Fahrradstraße in Halle.
            Mit nem Anfang.
            Und nem Ende.

            Brauchen Sie Hilfe?

            Hilfe hatte ich Ihnen und Ihren Kollegen bereits vor 4 Tagen angeboten.
            Zitat: „Ich nehme die Stadtmitarbeiter gern mal mit an die Hand, damit die an der richtigen Stelle pinseln und die Bordsteinkanten absenken.“

            Haben Sie sicher verdrängt.
            Bei dem ganzen Ärger über den fehlenden RADWEG.

          • Seb Gorka sagt:

            Ich weiß nicht, an welchen Zufahrten (Plural) Bordsteinkanten den Radverkehr stören, deinem Ausweichen nach zu urteilen, du auch nicht. Ich möchte doch keine vergessen!

            Vielleicht merkst du ja irgendwann, dass dein Getue wenig Erfolg hat und eher hinderlich ist. Dann müsstest du dich nicht mehr so wundern, dass man dich und deine Forderungen nicht ernst nimmt. Das ist dann wieder das mit der fehlenden Selbstreflexion und den Mängeln im Sozialverhalten…

          • rupert sagt:

            @Seb Gorka

            Das ist so witzig!

            SIE, also SIE wissen nicht, über welche nicht abgesenkten Kanten ein Fahrrad holpern muss, wenn es in die Fahrradstraße Frankestraße hineinpoltert und dann wieder aus dieser Straße heraus poltert?

            Um hier konstruktiv zu bleiben gebe ich Ihnen noch einen Hinweis: Es macht keinen Unterschied, aus welcher Richtung Sie durch die Straße radeln.

            Wir sprechen ja „nur“ über eine von zwei von der Stadt empfohlenen Strecken vom Hbf in die Innenstadt.

            Sie schaffen das!

          • Seb Gorka sagt:

            Hast du für sowas ein Mindestzappelfrist von 4 Tagen, bevor du dann am Ende doch wieder klein beigibst?

            Mach Pause!
            Ernsthaft!

          • rupert sagt:

            Dass die Meldung zur störenden Kante schon vor vielen Monaten bei SagsUnsEinfach abgelehnt wurde (wie oben beschrieben) und Sie diese auf der Fahrradstraße(!) immer noch nicht finden können, sagt eigentlich alles über die Kompetenz der Stadt Halle zum Radverkehr.

            „Vollprofis“.

            Aber Sie haben ja das Internetforum.
            Da können Sie immer mal nachfragen, wie man eigentlich einen RADWEG zum Hbf. anlegen könnte.

          • Seb Gorka sagt:

            Ich könnte sie (ist es jetzt doch nur eine?) viel schneller finden, wenn du einfach sagst, wo du sie vermutest.

            Ich nehme mal an, du weißt gar nicht aus eigenem Erleben, ob es dort wirklich eine Kante gibt, die man absenken müsste und eierst deswegen so rum.

            Zur Franckestraße gibt es 5 Meldungen bei Sag’s uns einfach. Keine davon erwähnt (d)eine Bordsteinkante. Zu Bordstein gibt es 34 Meldungen, keine davon zur Franckestraße. Aber wenn du die ID-Nummer oder das Datum der Meldung mitteilst, oder wenigstens den (genauen) Wortlaut der Meldung und der „Ablehnung“ wiedergeben könntest, wüsste noch jemand außer dir, worauf du dich beziehst. Es sei denn, das muss auch geheim bleiben.

    • Toter Frosch sagt:

      „Ich weiß das viele Leute sich scheuen, wegen der schlechten, unsicheren Wegeführung mit dem Rad, insbesondere zum Riebeckplatz zu fahren.“
      Meine Güte, so schlimm ist es nun wirklich nicht. Wir reden hier vom Riebeckplatz, nicht vom Mt. Everest…

  18. micha06de sagt:

    Ja, genau deshalb sollte den Radfahrern mit Markierungen der sicherste Weg gewiesen werden.

    Warum bist Du dagegen?

    • Seb Gorka sagt:

      Ich weiß jetzt nicht, worauf sich dein Kommentar bezieht (der „Antworten“-Button ist da ganz hilfreich), aber ich bin nicht gegen sichere Wege für Radfahrer, ganz im Gegenteil. Ich wollte erstmal nur wissen, was du dir überhaupt unter

      „barrierefreie, vor allem vom Autoverkehr getrennte, gut gekennzeichnete Radtrassen in alle Richtungen von und zum Bahnhof“

      vorstellst. Dass es jetzt doch nur Markierungen zur Wegweisung sein sollen, ist fast schon ein wenig enttäuschend.

      • micha06de sagt:

        Leider ist der „Antworten“-Button nicht bei allen Beitägen vorhanden.
        Wie ich mir das vorstelle? So: „Kopenhagen – Radeln in der Glückshauptstadt“
        https://www.adfc-frankfurt.de/Frankfurt_aktuell/FFA_Archiv/Ausgabe_2015_4/2015_4_18_kopenhagen_radeln.html.
        Ich will eine Radbrücke direkt von der Frankestraße IN das das zukünftigeFahrradparkhaus, natürlich mit Anschluss aus allen Richtungen. Nicht mehr und nicht weniger. So ungefähr: https://www.adfc-frankfurt.de/Frankfurt_aktuell/FFA_Archiv/Ausgabe_2015_4/21_kopenhagen_radeln_1_gross.jpg ^^

        • Seb Gorka sagt:

          Das war doch nicht schwer. Aber erstmal sträuben…

          Die Radbrücke soll dann anstatt der jetzigen Hochstraßen über den Riebeckplatz führen? Oder noch darüber? Da müssten nämlich (in beiden Fällen) ziemliche Höhenunterschiede überwunden werden, wenn die Brücke schon am Parkhaus auf eine der unteren Ebenen enden soll.
          Da erscheint es wohl sinnvoller, die Brücke auf dem Niveau der jetzigen Kfz-Fahrbahn zu errichten und selbigen auf die untere Ebene zu legen, was aber wiederum den Fußgängerverkehr nach mit oben brächte, der dann ebenfalls eine Brücke (getrennt vom Radverkehr und ebenfalls in alle erdenklichen Richtungen!) bräuchte. Machbar, aber es wird sehr schnell sehr viel Aufwand, den man natürlich finanziell stemmen und nicht zuletzt dazu auch politisch durchsetzen muss. Da müsstest du natürlich ein wenig mehr unternehmen, als die Kurzkommentare, die man dir auch noch aus der Nase ziehen muss

          Soviel zum Riebeckplatz. Dort wohnt kaum jemand, der mit dem Rad zum Bahnhof will. Was ist mit der weiteren Steckenführung? Bisheriges Beispiel war der Weg aus der/in die Innenstadt. Wie sind da barrierefreie, vom Autoverkehr getrennte, gut gekennzeichnete Radtrassen möglich? Sind sie das überhaupt? Die (gute) Verkehrsführung am Riebeckplatz ist sicher sehr wichtig, aber man muss ja auch noch (gut) dahin kommen. Nicht jeder ist Fallschirmspringer mit eingeübten Abrolltechniken.

          Du siehst, es wird sehr schnell sehr komplex. Ein Grund mehr, sich mit den Gegebenheiten und den Möglichkeiten intensiv zu beschäftigen. Manche nennen das destruktiv, andere ganz nüchtern Analyse.

  19. micha06de sagt:

    @Seb Gorka
    (OT) Bist Du Lehrer oder gar Oberlehrer?

  20. micha06de sagt:

    @Seb Gorka
    „Rund 60 % der Menschen, die bislang kein Fahrrad fahren, würden das nach eigener Aussage tun, wenn die Wege dafür sicherer wären. Radfahren darf keine Mutprobe sein!“

    https://twitter.com/VCDeV/status/1143467038679228416/photo/1
    https://www.vcd.org/service/presse/pressemitteilungen/die-stadt-als-wohnzimmer-vcd-veroeffentlicht-visionsbuch-mit-fuessen-und-pedalen-hol-dir-deine-sta/

    Genau darum geht es!

    • mirror sagt:

      90% der Radler steigen bei Kälte und schlechtem Wetter auf ÖPNV und Auto um.

      • geraldo sagt:

        Ja und? Wegen dieser paar Tage Regen und Kälte (Tendenz abnehmend) darf der Radverkehr keine Förderung erhalten und radfahrende Gäste dürfen vom Hbf kommend sich an der Treppe zum Hansering den Hals brechen?

    • Seb Gorka sagt:

      Du forderst eine Brücke (genauer: sogar mehrere; „alle Richtungen“) für Radfahrer über den Riebeckplatz, „nicht mehr und nicht weniger“.

      Eine simple und konstruktive Nachfrage dazu bringt dich aber schon in Erklärungsnot? Offenbar hatten dieses Defizit schon deine Lehrer erkannt und du hast seitdem leider nichts dazu gelernt. Gerade als Radfahrer, der du ja angeblich bist, sollten Grundlagen der Physik wie sie bei der Bewältigung von Höhenunterschieden ganz praktisch in erscheinung treten, nicht unbekannt sein. Aber wenn allein das Ansprechen dieses Umstand und der Komplexität solcher Vorhaben wieder so eine „destruktive“ Idee ist, wird wohl außer rumblöken im Internet nicht viel passieren. Darum mag es dir vielleicht nicht gehen, das ist aber bisher und für die absehbare Zukunft das Ergebnis deiner „Bemühungen“.

  21. farbspektrum sagt:

    „Ich vermute aber näher an der Schrittgeschwindigkeit als am Weltrekord.“
    Das fahren sie nicht mal jetzt,wo es verboten ist. (Wird da eigentlich mal kontrolliert?) Warst du schon mal in der Leipziger Straße?

    • max sagt:

      „Warst du schon mal in der Leipziger Straße?“

      Nö,schon länger nicht mehr. Ist ja gesperrt für Radfahrer. Ich fahre immer brav die Route Niemeyerstraße-Am Leipziger Turm. Dabei klingel ich aggressiv Fußgänger vom Radweg, schlage falschparkenden Autofahrern mit der flachen Hand aufs Dach, schreie mich regelmässig mit dem Fahrer des Liefer-LKW vorm dem Wasserbettgeschäft an weil dieser wieder auf dem Radweg entlädt und erschrecke an der Ampel zum Hansering Fußgänger die zu weit vor laufen obwohl ich grün habe.
      Dabei fahre ich ungefähr 20km/h, aber das war ja nicht gefragt.

      • Seb Gorka sagt:

        Wenn du aus der Niemeyerstraße kommst, gäbe es auch keinen (sinnvollen) Grund, durch die Leipziger Straße zu fahren, wenn du zum Leipziger Turm oder an ihm vorbei willst.

        Beachtest du bei deiner Klingel-, Schrei- und Schlagerparade wenigtens die Ampeln?

      • max sagt:

        Auf der Strecke „Am-Leipziger-Turm“ gibt es keine Ampeln. Meine Performance kann ich also ungebremst darbieten.
        Aber da du dich mit google maps auskennst weißt du das ja.

        • Seb Gorka sagt:

          Auch nicht da, wo du die zu weit vorgelaufenen Fußgänger erschrickst? Von der Niemeyer kommend musst du die Franckestraße überqueren. Offizielle Wegführung: über 3 (wenn du zu spät oder zu langsam bist, sogar 4) Ampeln, bis du in der Straße „An der Waisenhausmauer“ bist. Bei Google Maps ist die fälschlicherweise als „Am Leipziger Turm“ beschriftet. Wer schon mal da war, hat aber vielleicht die Schilder gesehen. Ein Stadtplan hülfe sicher auch beim Klugscheißen. Aber Internet-Radler komme wohl auch so zurecht.

          Auf die Straße „Am Leipziger Turm“ kommst du dann Höhe Commerzbank und an am Ende dieser Straße, bevor du auf den Hansering fährst und ganz in der Nähe der Ampel mit den erschrockenen Fußgängern steht der: Leipziger Turm. Sieht man auch bei Google Maps. Vielleicht nur in der 3D-Ansicht.

          Aber sonst eine tolle Geschichte, meinor.

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