Radverkehr soll gezählt werden: Finanzausschuss und Hauptausschuss für “Radbarometer” für Halle

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40 Antworten

  1. mirror sagt:

    „Bei Verkehrsprojekte sei immer eine umfangreiche Verkehrsraumanalyse nötig, sagte der neue Fachbereichsleiter Mobilität, Norbert Schültke.“

    Die Stadträte wissen das auf Grund eigener Wassersuppe natürlich viel besser.

  2. Radfuchs sagt:

    Fixe Zählstationen halte ich für kaum mehr als Symbolpolitik. Dieses Geld sollte man sich sparen.
    App-basiert könnte was bringen, fraglich ist allerdings, ob man damit den Bevölkerungsquerschnitt gut abbildet.

    Ein Hauptproblem sehe ich darin, dass man einen Bedarf an einer bestimmten Stelle gar nicht zählen kann, wenn diese Stelle so räudig oder gefährlich ist, dass Radfahrende sie meiden.
    Daher kann man, denke ich, durch die Erfassung ganzer Einzelrouten mit Start und Ziel (natürlich anonymisiert) am ehesten erfassen, auf welchen bestehenden oder eben fehlenden Routen Bedarf bestünde.

    • immer wieder konstruktiv sagt:

      Du hast also keine Idee, wie es besser geht.

      Ja dann danke für deine Nörgelei.

    • Hans G. sagt:

      Wieso Symbolpolitik? Es wird, wenn es richtig gemacht wird, zeigen, dass man den Radverkehr schon seit Jahren zu sehr priorisiert. Eines der besten Beispiele ist die Merseburger Str., eine Bundesstraße und Hauptverkehrsroute wird für eine handvoll Radler massiv eingeschränkt, trotz zahlreicher Alternativen.

      • Hans' G-Punkt sagt:

        Weinst du eigentlich jeden Abend in dein Kissen, weil die Merseburger Straße minimal enger für den Autoverkehr geworden ist?
        Aber sieh es doch mal positiv, allen Horrorszenarien zu trotz kommt es dort nicht zu mehr Stau als früher. Passt zwar nicht ganz in deine ideologische Agenda, aber vielleicht tröstet dich ja der Gedanke wenigstens ein bisschen.
        Falls dein Leben immer noch ganz schlimm ist, habe ich einen guten Rat: Kauf dir ein Fahrrad und verlass mal die Stadt damit. Das macht Spaß, gute Laune und hält fit. 🙂

        • Alter Sack sagt:

          Hans G. hat kein Spaß am Leben. Keine/n Lebensgefährten/in und keine Freunde. Er schafft noch nicht mal die Prüfung für die Führerscheinklasse B.

          Den ganzen Tag Sternburger saufen und im Internet haten ist seine einzige Freude.

  3. nilo sagt:

    Solch ein System ergibt nur dann Sinn wenn bereits eine funktionierende Radverkehrsinfrastruktur vorhanden ist, um diese dann zielführend optimieren zu können.

    Die Schwachstellen in Halle sind so zahlreich und offensichtlich, die Verwaltung sollte Geld und Zeit lieber erstmal dort reinstecken. Dafür braucht man auch keine teuren Messgeräte, da reichen ein paar offene Augen (im Straßenverkehr) und Ohren (für die geplagten Radfahrenden).

    • rupert sagt:

      @ nilo

      Volle Zustimmung!

      Über Jahre hat man diese Investitionen verschleppt und entgegen des in der Radverkehrskonzeption der Stadt bereits damals (2013) festgelegten Anteils zur Steigerung des Radverkehrs gehandelt und die Gelder nicht ausgewiesen:
      …weil eine Straße kann man ja auch als Radfahrer mitbenutzen.

      Und jetzt geht das Spiel wieder von vorne los.
      Erstmal Fahrradfahrer zählen.
      Die Zuständigen haben damit wieder eindrücklich bewiesen, wie inkompetent Sie bezüglich der Radverkehrsinfrastruktur und der Förderung des Radverkehrs in der Stadt eigentlich sind.

      Jetzt müssen sie nur noch rauskriegen, ob niedrige oder hohe Zählwerte Investitionen rechtfertigen.

      *Kopf*Tisch

  4. Wavvver sagt:

    Halle könnte ja dieses Jahr am „Stadtradeln“ per App teilnehmen, wie es auch Magdeburg seit letztem Jahr macht. So kriegt man über einen 3 Wochenzeitraum ausführliche Daten zum Fahrradverkehr in der Stadt. Und es ist günstiger als die Zählstationen.

  5. haha sagt:

    „um belastbare Zahlen zu erhalten, insbesondere auch im Bezug auf das Schwarmverhalten – also in welche Richtung sind die Radler unterwegs.“

    Hauptsache der versteht selber, was er damit eigentlich sagen wollte.

  6. Peter sagt:

    Um den Radverkehr sinnvoll zu erfassen müsste man ja sämtliche Fusswege damit ausstatten 😉

    • Radfuchs sagt:

      „Um den Radverkehr sinnvoll zu erfassen müsste man ja sämtliche Fusswege damit ausstatten.“

      Danke, ist in dem Kontext sogar witzig. Und richtig.

  7. Jim Knopf sagt:

    CDU und AFD sind einer Meinung.

  8. Thomas (Name frei erfunden) sagt:

    Wer oder was soll gezählt werden?

  9. mirror sagt:

    Mit flächendeckender Zählung wird die erbärmliche Verkehrsleistung des Verkehrsträgers im Promillebereich amtlich dokumentiert. Wollen das die Radler wirklich?

  10. Satire Friedhälm sagt:

    Radbarometer? Luftdruck im Reifen messen und im Kopp?

  11. Der wahre Exilhallenser sagt:

    Kraftfahrzeugzähler am Rive-Ufer (Fahrradstraße) incl. Geschwindigkeitserfassung…

  12. 10010110 sagt:

    Ich sehe solche Zählstellen eher als Motivation für Radfahrer, da sie so sehen, wie viele sonst noch an besagten Stellen vorbeikommen, aber weniger als ernsthaftes Messinstrument für Verkehrsplanung. Man misst den Bedarf an einer Brücke ja auch nicht an der Anzahl der Leute, die durch den Fluss schwimmen.

    • Radfuchs sagt:

      „Ich sehe solche Zählstellen eher als Motivation für Radfahrer, da sie so sehen, wie viele sonst noch an besagten Stellen vorbeikommen,…“

      Das ist Quatsch. Leute, die bereits Rad fahren, sind auf so eine Motivation überhaupt nicht angewiesen. Und dass so eine Säule andere motivieren könnte, überhaupt aufs Fahrrad zu steigen, bezweifle ich stark.

      Nein, das ist rausgeschmissenes Geld, das für andere Maßnahmen viel dringender gebraucht wird. Ich erinnere da nur um das ewige Gezerre um die Markierung der Radstreifen am Unfallschwerpunkt Berliner Straße

  13. Dddg sagt:

    Der spd steigt es wohl zu Kopf

  14. Hans im Glück sagt:

    Sollten lieber die Schlaglöcher in Halle zählen

    • tja... sagt:

      Das nenne ich mal einen vernünftigen Kommentar!

    • Hänschen im Glück sagt:

      Eine gute Idee. Man zählt die von den Autofahrern verursachten Schlaglöcher auf den Straßen von Halle, bei der Gelegenheit gleich die von den Autofahrern verursachten Gehwegschäden, weil die ja fast immer zum Anhalten bzw. Parken zumindest mit der rechten Fahrzeugseite auf den Gehweg fahren und anschließend hat man genug Daten um die Kfz-Steuer entsprechend zu erhöhen, damit die Schäden auch beseitigt werden können.

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