Petition gestartet: Planetarium soll nach Sigmund Jähn benannt werden

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73 Antworten

  1. Da sagt:

    Ich war auch erst für Jähn, aber seitdem ich weiß, das er es selbst nich mehr wollte, will ich es auch nicht. Nennt es doch salle, dann ist Schluss mit der blöden Diskussion. Der Osten ist doch sowieso nicht mehr existent für die jetzt lebenden, die hätten ihn auch gar nicht verdient, so nennt Das Planetarium so wie ihr wollt, ihr Frühgeimpften

    • .PUNKT. sagt:

      Wann hat Jähn gesagt das er nicht möchte das dass Planetarium nach ihm benannt wird???

      • Volker sagt:

        Gleich nach der Wende, wurde das Schild mit seinem Namen aus dem Eingang des Planetariums entfernt.Eine Einladung in das Planetarium hat er danach stets abgelehnt, zu verbittert war er. Wehren kann er sich nicht mehr, aber seine 2 Töchter…!

        • Malte sagt:

          Und vor einem Votum hätte ich die doch erstmal abgefragt. Wäre zumindest die richtige Reihenfolge gewesen.
          Wer hat das damals überhaupt entschieden, den Namen abzuschrauben?

        • Ein besorgter Hallenser sagt:

          Hat er nicht sogar das Abschrauben selbst veranlasst? Er wollte doch nie geehrt werden zu Lebzeiten.

  2. TM741 sagt:

    Was sind denn eigentlich die „Verdienste für die Raumfahrt“ von Jähn ?
    Hat er da etwas ganz besonders wichtiges getan, oder war er einfach nur der 1. Deutsche im All ?

    • .PUNKT. sagt:

      TM741 jedenfalls hat er mehr erreicht als du es je wirst 🙂 🙂 🙂

      aber ja klar is ja nix besonderes Erster Deutscher im All zu sein mensch das machen wir ja heute Tag täglich wer war nicht schon mal im All

      kaum taut der Schnee kommen die ganzen bekloppten wieder aus ihren Löchern gekrochen

    • Erinnerer sagt:

      Wenn es so einfach ist, ins All zu fliegen und dort wissenschaftlich zu arbeiten, warum warst du dann noch nicht dabei?

    • HaFi sagt:

      Also TM741, er hat sich in die sojus kapsel reingesetzt, den startkopf gedrückt und ist um die welt geflogen. dann wurde die landung eingeleidet und er brauchte nur aussteigen! das risiko war 0 und eine vorbereitung gab es auch nicht, hätte also jedes kind durchführen können….

  3. Hans G. sagt:

    Verrückt die lediglich umbenannte SED will natürlich das Täter des Unrechtsstaates nicht als Täter sondern als normale Menschen wahrgenommen werden. Man findet ja noch genug solcher Täter in den Reihen der Linken.

    • Eibacke sagt:

      Die findest du auch bei CDU und FDP.

    • mailer sagt:

      Täter im Sinne von schlechten Taten war er wohl nicht, aber ein stammer Gwtreuer eines Unrechtstaates mit Privilegien und Duldung der Diktatur. Man kann seine Leistung mit der Raumfahrt für gut bewerten aber extra würdigen halte ich für überzogen. Er wollte es zudem selbst nicht. So gesehen lässt man ihn ruhen und fertig.
      Man könnte es schlicht Kepler nennen.

      • Uppercrust sagt:

        @mailer: Bester Kommentar👍👍. Es gibt genug andere Persönlichkeiten. Und im All ist was besonderes, ja, aber Deutscher nicht. Es war doch eine Russenbelohnung ( oder hat die DDR gezahlt) – war ja nicht so das D je eigenständig jemand ins All gekriegt hat. Also bitte nicht Linke/SED bei sowas unterstützen.

    • Willy sagt:

      @Hans G. Bei allem Respekt, Sie haben einen kleinen Schaden. Weil er in der Armee gedient hat ,ist er Täter des Unrechtsstaates ? Lassen Sie sich bitte untersuchen

      • Hans G. sagt:

        Bitte informieren, seine Stasi Akte war hier auf der Plattform schon Thema.

        • Magda 14 sagt:

          Wenn du keine Ahnung hast, lass deine primitiven Kommentare. Stasiakte….Sicherlich wurde der abgeschöpft von ner Handvoll IM,s. Unwissentlich.Genau wie beim Ex Kanzler Willy B.Bei dem saß auch einer im Vorzimmer als Büroleiter. Der Günter G. Jähn hatte nie eine Akte als IM.

    • hallenser sagt:

      Wer hat uns denn das ganze eingbrockt, wer hat denn gesagt“ Lieber das halbe deutschland ganz als das ganze Deutschland halb“, wer hat denn zuerst die Bundesrpublik gegründet, ist der NATO beigetreten, hat sich die D-Mark in den USA drucken lassen, unser Land nur als „Zone“ bezeichnet, waren es nicht die sog. „Volksparteien“ welche der damaligen Helden heute noch huldigen ?
      DDR, NVA, SED u.s.w. war immer ein Nachvollziehen der Teilung Deutschlands. Es hätte auch ein einiges neutrales Deutschland ala Österreich ohne Zonengrenze und mauerbau geben können ohne Atomwaffen in Büchl und Kriegszentrale in Ramstein.
      Und welches Unrecht hast du denn erleiden müssen ?

      • Erinnerer sagt:

        Danke, das muss man offensichtlich so mancher Flachzange hier noch mal erläutern.

      • Bürger für Halle sagt:

        Ich muss hier „hallenser“ Recht geben. Bei der Unrechtsstaat-Debatte wird mit zweierlei Maß gemessen. Kaum ein Kriegseinsatz aus ideologischen oder wirtschaftlichen Gründen oder auch Putschversuch, an dem die USA in den letzten 50 Jahren nicht beteiligt war. Wiviele unschuldige Menschen mussten durch die von der Bundesrepublik ausgeführten Drohnenmorde sterben? Und außerdem: Als wäre Neil Armstrong nicht im Namen seines Landes bzw. der Regierung ins Weltall gestartet. Festzustehen scheint indes: Das denkmalgeschützte Planetarium auf der Peißnitz musste aus ideologischen Gründen ebenso verschwinden wie der Name Sigmund Jähn. Jetzt nimmt man eben irgend einen Namen, Hauptsache es wird neu gebaut.

    • Sachverstand sagt:

      Was haben Sie denn für bewusstseinserweiternde Substanzen eingenommen? Was würde wohl F.J. Strauss dazu sagen? „Luja, soag ie!“ Apropos Strauss. Hat der nicht noch dem pösen, pösen „Unrechtsstaat“ mit seinem Millionenkredit ein Weiterexistieren ermöglicht? Und die guten Demokraten erst! Haben sich nach der Kehre jeden Sieg und Titel der ex-DDR-Sportler, in Ihrem Verständnis ja Täter, euphorisch abgefeiert.

  4. Erinnerer sagt:

    Das neue Planetarium gäbe es ohne das alte samt Flutschaden nicht, insofern hängen beide miteinander zusammen. Das alte hieß Sigmund Jähn, also sollte auch das neue so heißen, wenn es denn unbedingt einen Namen außer „Planetarium Halle“ haben soll. Es gibt keinen triftigen Grund dafür, es nicht so zu nennen.
    Dem Jähn 30 Jahre nach der Wende durch Wessi-Importe oder unwissende Nachgeborene Stasi-Machenschaften anzudichten, zeugt hauptsächlich von eigener moralischer Verkommenheit oder dümmlicher ideologischer Verblendung. Alles was an der DDR vorzeigbar war, soll ausradiert werden, darf ja nichts gut sein außer dem Grünen Pfeil vielleicht.

    • HaFi sagt:

      Naja, auch der Grüne Pfeil ist für viele Deutsche kein gutes Instrument im Strassenverkehr. Ich hab noch nie verstanden, warum das „Begreifen“ des Pfeils für viele so schwer ist, bis ich dahintergestiegen bin, das mittlerweile 50 % das Abitur machen. Die Menschen sind mittlerweile zu schlau geworden…..

  5. Maria45 sagt:

    Zu seinem Lebenswerk gehört auch seine Tätigket als Düsenjägerpilot der NVA, im Kriegsfall hätte er die Bundesrepublik Deutschland angegriffen.

    • Eibacke sagt:

      Und die BRD hätte es ebenfalls. Was für ein Kommentar voller Schwachsinn. Oder glaubst du, die hätten Friedenstauben zur Abwehr in die Luft geschickt?

      Ich war erst 7 Jahre alt zur Wende. Aber ich verurteile jetzt mal pauschal all diejenigen als Mittäter bzw. Mitläufer, die sich nicht offen gegen die Diktatur gestellt haben. So viel Oberflächlichkeit passt zum Forum.

    • Remus Lupin sagt:

      Im Kriegsfall hätte er die Deutsche Demokratische Republik vor dem imperialistischen Klassenfeind verteidigt.

      • MTG sagt:

        Vom Weltenraum aus? Mit Laserstrahlen? Wusste gar nicht, dass er ein Sohn Mose war.

        • Remus Lupin sagt:

          Mittlerweile muss ich schon vermuten, dass hier einige bewusst nicht verstehen wollen … oder können!

          • MTG sagt:

            Du glaubst ernsthaft, Weltraumlaser gibt es erst seit kurzem und sie dienen nur friedlichen Zwecken und sie stehen allen zur Verfügung? Beneidenswert, diese Naivität. Texas ist nur das jüngste Beispiel…

            Aber: »ignorance is bliss«, wie es im Angelsächsischen so schein heißt.

          • Remus Lupin sagt:

            @MTG:
            In diesem Falle wäre der Experte geflogen. Dr. Axel Stoll meine ich! Mit Skalarwellenwaffen und Mikrowellenlasern kannte der sich aus. Wie sagte er einst so schön? »Mikrowellenlaser. Eine Waffe. Haben wir gebaut. Es funktioniert; auf 100 Meter Pflanzen zum Entzünden gebracht. Es geht, es geht sehr gut. In den USA wird Mikrowelle gegen Demonstranten eingesetzt. Den Leuten wird speiübel, sie kriegen Migräne … und ist hier in Deutschland auch schon geplant. Die Bundeswehr hat eigene Labors für Mikrowellen.«
            »Jähn flog am 26. August 1978 in der sowjetischen Raumkapsel Sojus 31 zusammen mit Waleri Fjodorowitsch Bykowski zur sowjetischen Raumstation Saljut 6. […] Während der 125 Erdumkreisungen führte Jähn zahlreiche Experimente durch. Dazu zählten wissenschaftlich-technische Experimente mit der Multispektralkamera MKF 6 zur Erdfernerkundung, materialwissenschaftliche Experimente, Experimente zur Kristallisation, Formzüchtung und Rekristallisation sowie Züchtung eines Monokristalls, medizinische Experimente, Untersuchung der Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf das Sprechvermögen, arbeitspsychologische Untersuchungen, Überprüfung der Hörempfindlichkeit der Stammbesatzung, biologische Experimente zum Zellwachstum in der Schwerelosigkeit und zur Verbindung von Mikroorganismen mit organischen Polymeren und anorganischen Stoffen« versichert uns Wikipedia.

          • MTG sagt:

            Aha! Also glaubst du nun doch dran. Stoll war allerdings nicht ganz sauber im Oberstübchen. Was der in seinen letzten Jahren von sich gegeben hat, war gequirlter Mist. Als Geologe über Technik fabulieren geht eben nicht gut. Es geht um Laser, nicht um Mikrowellen. Das L steht für Licht. Versuch gar nicht erst, deine eklatante Unwissenheit mit Google und Wikipedia zu tarnen.

          • Remus Lupin sagt:

            @MTG
            Mein erster Kommentar bezog sich auf die Meinung von Maria45 und auf das von ihr verwendete Wörtchen ›angegriffen‹; ich habe ›verteidigt‹ dagegengesetzt.
            Die Laserstrahlen habe nicht ich ins Spiel gebracht. Das die Forschung im Weltraum von Stund’ Null vor allem auch militärischen Zwecken diente ist unbestritten. Und kaum sind wir bei dieser Erweiterung, schon kommen Geheimhaltung und Folklore an Bord – wissenschaftliche und technische Pornographie über das angeblich und tatsächlich Mögliche. Ich weiß, worauf Du mit Texas anspielst! Darüber zu fachsimpeln würde gewiß Spaß machen; ich fürchte aber Du bist Halle ist dazu nicht der richtige Platz.

          • MTG sagt:

            Drehen und winden – trägst du auch noch Aal-DNS in dir?

            Jähn war Weltenraumpilot. Mit Steinchen oder Wattebäuschchen kann man von dort aus nicht viel anrichten. Wie soll ein Angriff durch den „Klassenfeind“ vom Weltraum aus sonst geführt werden? Ungezogene Gesten durch’s Bullauge?

            Schön, dass du wenigstens Texas kennst, auch wenn du garantiert nichts zu den aktuellen Geschehnissen weißt. (Bitte kein erneutes Wikipedia-Zitat!)

    • exsoldat sagt:

      Auf alle Fälle hätte er nur unser Land verteidigt, die West-Astronauten hätten sicher auch nicht gezögert hier Bomben abzuwerfen.
      Immerhin war die „Landesverteidigung“ nicht bis nach Afghanistan ausgedehnt worden. Wurden die diese länder jemals gefragt, ob die überhaut durch die NATO verteidigt werden wollen ?

    • 10010110 sagt:

      Hätte, hätte, Fahrradkette. 🙄
      Hat er aber nicht.

    • Itzig sagt:

      Der Kriegsfall wäre nur dann eingetreten, wenn die NATO denselbigen ausgelöst hätte. Wie sie auch diesen heute, mit Unterstützung der Bundesregierung plant.

    • 3 4 5 sagt:

      @ maria45
      Sie sollten ihre offensichtlichen defizite der geschichte und aufgaben der bündnisse unbedingt beheben.
      Als lektüre biete ich eine seriöse quelle an 😉
      https://tinyurl.com/y9gqbo7n

  6. DW sagt:

    Habe gehört, Jähn war geimpft!!

  7. Ja, der sagt:

    Hallo, liebe Überflieger. Er war immerhin im Orbit. Wir nur im Internet. Sprecht mal den Satz „Wir haben alle keine anderen Probleme“ während eurer 10 Minuten in der Zentrifuge aus.

  8. 10010110 sagt:

    Mich wundert, dass die Linke, von denen sich ja viele auch für die Abschaffung von Grenzen, für möglichst viel kulturelle Vielfalt und gegen Nationalismus engagieren, so auf der Tatsache rumreiten, dass Sigmund Jähn der erste DOITSCHE im All war.

    • Eibacke sagt:

      Du hältst auch alle Linke für Antideusche. Das dieses Spektrum breit gefächert ist, wie die sogenannte gesellschaftliche Mitte, hast du wohl nicht verstanden?

      P. S.: Was ist eigentlich die sogenannte gesellschaftliche Mitte? Und bitte nicht mit der Hufeisentheorie kommen. Als Politologe kann man dazu nur sagen: Zu faul zum Denken gewesen beim entwickeln dieser Theorie/These!

    • ostdeutscher sagt:

      Stimmt ja auch, immerhin war er erst nach dem Bau der Mauer geflogen, vorher war er ja nur ein Ostzonenbewohner. hat lange gadauert, bis man kapiert hat, daß „jenseits der Demarkationslinie auch Deutsche leben.

  9. Bernd sagt:

    Bitte nennt das Planetarium irgendetwas mit „….*innen“ ,dass ist wichtig, damit sich auch keiner auf den Schlips getreten fühlt?
    Die Ideologen-Idioten werden ihren Spaß haben.

  10. Ja, der sagt:

    Tragen hier nicht einige „Ihren“ Konflikt auf dem Rücken einer Person aus, die sie nicht kennen gelernt haben? Kriegt euch wieder ein. Benennt das Ding Líeßchen Müller, Max Mustermann oder dem Sandmännchen. Alle mit reinem Gewissen. Obwohl, Letzteres war schon „oben“.

  11. Harzt sagt:

    Na klar Jähn war bei der Stasi. Ich habt überhaupt keine Ahnung. Wer die DDR in irgendeine Richtung verlassen hat konnte das ohne Stasi gar nicht, sowie dazu ihr Unwissenden

  12. Magda 14 sagt:

    @ Jörg Wer redet denn von Jähn, geh spielen mit den Bauklötzern.

  13. Mediator sagt:

    @Jörg Günter Guillaume war damals, da warst du noch Pionier, Büroleiter vom Ex Kanzler B. Dieser G. war hauptamtlich Stasi Offizier und hatte Infos v.B.abgeschöpft.Das zu der Stasiakte, du einfacher Mensch.Verstehste das.

  14. Edekote sagt:

    Terrarium an salle wie wäre es denn damit?

  15. Elke sagt:

    Nennt es doch Wiegand Planetarium, nach dem ehemaligen Oberbürgermeister von Halle, der hat auch Großes für Halle und die Bürger der Stadt getan!

  16. I. Flieger sagt:

    Wikipedia:
    Das Raumflug-Planetarium „Sigmund Jähn“ auf der Peißnitzinsel in Halle (Saale) war ein Mittelplanetarium mit 130 Sitzplätzen. Bauherr war die Stadt Halle und am 10. November 1978 wurde es nach zweijähriger Bauphase eröffnet. Das Planetarium trug den Namen zu Ehren von Sigmund Jähn, dem ersten deutschen Kosmonauten.

    Als Planetariumsprojektor wurde Spacemaster DP2 von den Carl-Zeiss-Werken in Jena eingesetzt, als erster seiner Art war dieser manuell und auch vollautomatisch steuerbar.[1] Das Planetarium hatte außerdem eine Sternwarte, ausgestattet mit einem Coudé-Refraktor, der aus der Astronomischen Station Johannes Kepler aus Halle-Kanena übernommen wurde.

    Im November 2014 beschloss der Stadtrat von Halle den Abriss des Planetariums und einen Neubau im alten Gasometer am Holzplatz.[2] Zunächst war der Abriss des denkmalgeschützten Planetariums für 2017 vorgesehen,[3] die Abrissarbeiten begannen schließlich 2018.

    Nach der Darstellung der Stadtratsfraktionen im Frühjahr 2018 beruhte der Abriss nur auf einem Missverständnis. Das Landesverwaltungsamt (LVwA) hatte nach eigenen Angaben doch keinen Abriss gefordert. Mehrere Initiativen zur Rettung des Gebäudekomplexes, darunter der Verein Peißnitzhaus und die Initiative „Schalendom“, wurden damit übergangen.[4]

    Das inzwischen durch ein „Missverständnis vom Stadtrat“ (!) abgerissene Planetarium heißt immer noch S. Jähn. Offiziell abgelegt wurde der Name also nie. Der Ersatzbau muss also weiterhin Sigmund Jähn heißen! So ist das eben mit Missverständnisse. Das alles hätte man sich sparen können.

    • Zirkelschließer sagt:

      Das inzwischen durch ein „Missverständnis vom Stadtrat“ (!) abgerissene Planetarium heißt immer noch S. Jähn. Offiziell abgelegt wurde der Name also nie.

      Das abgerissene Planetarium muss dann aber offiziell entwidmet werden, sonst gibt es ja zwei mit gleichem Namen und die Postfrau kommt durcheinander.

      • I. Flieger sagt:

        🙂 Da hast du wohl Recht 😉
        Wenn es nicht abgerissen worden wäre, bräuchten wir diese Diskussion nicht.
        Und wenn der Stadtrat im Frühjahr 2018 ein Missverständnis festgestellt hat, wieso begannen dann die Abrissarbeiten 2018 trotzdem? Das hätte man dann auch stoppen können!

      • Volker sagt:

        Kurz nach der Wende wurde der Name Sigmund Jähn entfernt. Das erfuhr er und lehnte jede Einladung in das Planetarium ab. Man merkte aber, dass die Entfernung Probleme gebracht hat und so wurde er, auf Drängen der PDS, gefragt ob er etwas dagegen hat, dass sein Name weiter geführt werden darf. Er willigte mürrisch ein. Jetzt kann er nichts mehr sagen….

        • Gernhard sagt:

          Ich habe gehört, dass er selbst veranlasst hat, die Schilder abzunehmen. Mürrisch mag er dabei gewesen sein.

          Welche Probleme soll die Entfernung gemacht haben? Und mit wem?

          • Volker sagt:

            Das würde ich wissen, weil ich dabei war! Rein rechtliche Probleme. Wenn ein verliehener Namen entfernt wird schlägt das u.a..große Wellen, denn er war kein Unbekannter und hatte immer und auch heute noch eine hohe Achtung unter der Bevölkerung der DDR.

  17. Ach nee sagt:

    Wenn Siegmund Jähn noch leben würde und die Stadt Halle besuchen käme, dann würden sich aber alle überschlagen und den roten Teppich ausrollen. Wiegand würde sich wieder im Glanze anderer sonnen.
    Aber er ist tot und da „trauen“ sich die ganzen Besserwisser den übelsten Dreck über diesen ehrenwerten Mann auszuschütten. Pfui Spinne!

    • Wenn er noch leben würde, hätte er wenigstens den Respekt verdient, seinen Namen richtig zu schreiben. Ganz besondern von denjenigen, die meinen, in seinem Namen zu sprechen und sein Ehrgefühl kennen zu wollen.

      • Ach nee sagt:

        Oh die Rechtschreibkontrolleure. Schon mal etwas von Autokorrektur gehört?!? Wenn man andere bekehren möchte, sollte man doch „ganz besondern“ auf sich aufpassen.
        Wenn überhaupt, habe ich in seinem Namen geschrieben und nicht gesprochen. Selbst das habe ich aber nicht, sondern schlicht und ergreifend in meinem Namen. Und „ehrenwert“ hat nichts mit seinem Gefühl zu tun, sondern, dass er es wert ist, geehrt zu werden – aus meiner Sicht.

  18. Sigismund sagt:

    Hört endlich auf mit dieser Spalterei! Wenn er ein Astronaut aus Saudi Arabien gewesen wäre, würdet ihr auch nicht immer fragen, was denn seine Rolle in dem „Regime“ war. Die Raumfahrt ist ein Projekt bei dem wir Menschen alle gemeinsam zusammenstehen, egal aus welcher Nation.

  19. Volker sagt:

    Kurz nach der Wende wurde der Name Sigmund Jähn entfernt. Das erfuhr er und lehnte jede Einladung in das Planetarium ab. Man merkte aber, dass die Entfernung Probleme gebracht hat und so wurde er, auf Drängen der PDS, gefragt ob er etwas dagegen hat, dass sein Name weiter geführt werden darf. Er willigte mürrisch ein. Jetzt kann er nichts mehr sagen….

    • Gernhard sagt:

      Ich habe gehört, dass er selbst veranlasst hat, die Schilder abzunehmen. Mürrisch mag er dabei gewesen sein.

      Welche Probleme soll die Entfernung gemacht haben? Und mit wem?

  20. ,Mary sagt:

    Warum reden hier welche mit, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, aber sich für die Größten und Klüsten halten. Für mich ist es keine politische Diskussion. Hier geht es um besondere Leistungen von Menschen. Und S. Jähn war für mich immer ein Vorbild. Er war trotz der Prominents, die sich um ihn scharrten stets Mensch geblieben, bescheiden und war überzeugt, seine Erfahrungen der Menschheit weiter zu geben. Ich habe ihn persönlich mehrere Male getroffen und er kam trotz Uniform immer väterlich daher. Er selbst hat sich nie in den Mittelpunkt gestellt. Aber wir waren schließlich damals alle auf ihn Stolz und diesen Stolz wollen sie uns seit 30 Jahren immer wieder nehmen, indem alles Gute wegdiskutiert wird. Von Menschen, die unsere Vergangenheit nicht erlebt haben.
    Wer nicht in der Lage ist besondere Leistungen zu aktzeptieren ist am falschen Platz, wenn Entscheidungen getroffen werden.

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