REWE darf keinen Supermarkt in Heide-Süd bauen

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36 Antworten

  1. Bertolt sagt:

    Noch einen Supermarkt braucht Heide-Süd nicht. Neben aldi an der Blücherstrasse gibt es am Hubertusplatz Edeka NP und Netto. Sinnvoll wäre ggf. ein Drogeriemarkt. Und eine Grundschule.

    • eseppelt sagt:

      Bei all diesen handelt es sich ja am Discounter, während Rewe ein Vollsortimenter ist – also größer, mehr Artikel, eigener Drogeriebereich… Ob das aber für eine Zustimmung im Stadtrat überzeugend ist?

    • Tibor sagt:

      Wirtschaftsunternehmen agieren nach wirtschaftlichen Interessen. Die Steuerungswirkung, die Kommunen dabei haben, beeinflusst solche Entscheidungen nur gering. Aber auch die wird am Ende durch Mehrheiten bestimmt, nicht durch Einzelstimmen.

      Klar, vor 30 Jahren war das noch anders, als der Parteisekretär die Ansagen gemacht hat. Es gibt sogar noch einige Leute, die dieser Vorgehensweise nachtrauern.

      • 10010110 sagt:

        „Wirtschaftsunternehmen agieren nach wirtschaftlichen Interessen.“

        Dass wirtschaftliche Interessen von Wirtschaftsunternehmen aber nicht zwangsläufig im Interesse oder zugunsten der Allgemeinheit sind, sollte dir doch aber trotzdem einleuchten, oder? Es hat alles Vor- und Nachteile. Ein Nachteil des freien Kapitalismus ist die Ressourcenverschwendung durch überflüssige Angebotsdoppelung.

        • Tibor sagt:

          Wirtschaftsunternehmen werden keine Grundschule in Heide-Süd errichten. Auch Drogeriemärkte – auch die mit dem gedoppelten Angebot – errichten eine Filiale nur dort, wo es sich lohnt. Und was der Einzelne für sinnvoll erachtet, ist auch nicht in jedem Fall allgemeingültig, vor- oder nachteilig. Leuchtet dir sicher ein.

  2. Wilfried sagt:

    Bertold, schon mal von der Blücherstraße zum Hubertusplatz gelaufen? Oder nur mit dem Auto gefahren? Natürlich kann man die Strecke, wenn man alles in 60min schafft, auch mit einer Einzelfahrt im Bus lösen; nach 60min wird es allerdings doppelt so teuer.

    • eseppelt sagt:

      Der Vergleich ist unsinnig. Warum sollte jemand von der Blücherstraße zum Hubertusplatz laufen?

      Er hat dort bisher ohnehin das identische Discountangebot, nur dass die Handelsmarken jeweils einen anderen Namen tragen

  3. themis sagt:

    Vielleicht lohnt es sich einmal zu recherchieren, wie oft der ursprüngliche Bebauungsplan für Heide-Süd sukzessive verändert wurde (und aus welchen Gründen). Die Saleg, die damals die Grundstücke im Auftrag der Stadt vermarktet hat, versprach ein Wohnen im Grünen mit viel Natur ringsum. Die Preise waren/sind entsprechend hoch. Mittlerweile soll anscheinend nur noch das Grüne Dreieck als Grünfläche übrig bleiben. Mehrgeschosser, Büros, Arztpraxen, Geschäfte und noch ein Supermarkt? All das gibt es schon in Heide-Süd. Wo soll der Rewe-Markt denn hin? Die ehemalige Kirche soll auch zum Restaurant umgebaut werden. Wenn man sich die ehemals schöne und florierende, inzwischen jedoch total verfallene Leo-Einkaufspassage in Heide-Nord ansieht, macht man sich so seine Gedanken.

  4. W. Molotow sagt:

    Konkurrenz belebt das Geschäft!

  5. Halles Katze sagt:

    Ich würde Rewe in Heide Süd begrüßen .
    Diese Kette gehört schließlich zur Mittelklasse der Lebensmittelanbieter und ist Billigdiscountern wie Aldi und Co um einiges voraus !
    Man sollte nicht immer nur „billig“ fressen und saufen 😳 !!!
    Ich denke, Anwohner von diesem Stadtteil haben auch das nötige Kleingeld um in solchen Märkten zu kaufen .
    Qualität und Frische ist kein Geheimnis und durchaus bezahlbar .
    … nicht immer nur abgepackt und eingeschweißt … !
    … auf Dauer nicht gesund 🤒 !

  6. Wilfried sagt:

    Hoffentlich werden es die interessierten Anwohner bei der nächsten Stadtratswahl in ihr Wahlverhalten einbringen und die dort zu wählenden Stadträte entsprechend abstrafen

    • HansimGlueck sagt:

      Für eine demokratische Entscheidung?
      Herzlichen Glückwunsch für diesen Beitrag.

      • Wilfried sagt:

        Demokratisch ist die Entscheidung einer haldvoll Bürger wohl nicht zu nennen. Sieht mir mehr nach einer Abstrafung der heide-Süd Bürger aus. Wenn sie schon im Luxus leben wollen, sollen sie wenigstens nur vor Ort beim Discounter einkaufen dürfen. Eine wöchentliche Einkaufsfahrt ist jedenfalls wohl nur positiv für das generierte Steueraufkommen beim Sprit zu sehen. Umweltpolitisch eher eine Null-Nummer. Schließlich wettern hier etliche gegen das Einkaufsfahren mit dem Auto. So allerdings wird man das nicht eindämmen können.

        • 10010110 sagt:

          Und du glaubst wohl, die faulen Fettsäcke, die dort wohnen, würden nicht auch die fünfzig Meter bis zum Rewe mit dem Auto fahren?

        • 10010110 sagt:

          „Demokratisch ist die Entscheidung einer haldvoll Bürger wohl nicht zu nennen.“

          Demokratie ist bei manchen Leuten offensichtlich nur dann gut, wenn sie die eigene Meinung widerspiegelt.

          Im Vergleich zu den 81 Millionen Bundesbürgern sind die mittlerweile 709 Abgeordneten des deutschen Bundestags auch nur „eine handvoll Bürger“. Lehnst du deren Entscheidungen auch ab, wenn die eine Abstimmung herbeiführen?

          • Wilfried sagt:

            Ja, das tue ich bestimmt, wenn ich mir manches Schmierentheater in diesem „Hohen Haus“ anschaue. Politk wird da doch nicht mehr „fürsVolk“ gemacht, sondern fürs Großkapital und ihre Lakaien

  7. Ferdinand sagt:

    ….ich habe einige Bekannte und Kollegen die in Heide-Süd wohnen. Die Meisten kaufen einmal in der Woche im EDEKA-Center oder im Kaufland ein. Da kann sich jeder denken was er will…..

    • Wilfried sagt:

      Klar, immer schön einkaufsfahren. Kann ich nachvollziehen, weil ich auch nicht gern mit zwei vollen Beuteln rumschleppen will, und eben die Bedarfsmöglichkeiten etwas weiter weg sind. Ich gehe auch keine 300m mit zwei Sixpacks Getränken (18kg)

  8. Eibacke sagt:

    Zwei Sixpacks sind 18kg? Wow, den Getränkeladen will ich kennenlernen, wo man 1,5l Flaschen im nen Sixpack bekommt.

  9. Soziologe sagt:

    Die feinen Leute aus Halle-Süd können sich nur ALDI leisten. Sie müssen doch ihre Kredite für ihre Käfig- Grundstücke bedienen.

    • Tibor sagt:

      Die meisten Leite aus Heide-Süd wohnen in Mietwohnungen. Nicht wenige können nur kleine Einkäufe tätigen. Da sind Einkaufsmöglichkeiten in fußläufiger Entfernung oft die einzige sinnvolle Alternative.

      Für (echte) Soziologen ist die Bevölkerungsstruktur kein Geheimnis. Wer schon mal in Heide-Süd war, kennt sicher auch die dortige Bebauung. Wer nur im Internet trollen kann, faselt von Krediten und Käfiggrundstücken.

  10. einwohner sagt:

    @10010110 Ich finde die Wortwahl und die Äußerungen, die sich von sich geben unterirdisch. „Faule Fettsäcke…“ entweder sie schreiben sinnvolle Kommentare und lassen solche Beschimpfungen. Konstruktiv sind sie wohl nicht in der Lage zur Diskussion beizutragen. Vermutlich fehlt ihnen die Intelligenz dazu. Sie können ihren Neid woanders ausleben. Jeder der in Heide-Süd gebaut oder gemietet hat, ist mit Sicherheit fleißig genug, um das nötige Kleingeld dafür aufgebracht zu haben. Die Leute dort gehen arbeiten und zahlen Steuern und leben nicht davon. Ein Umstand, der ihnen sicher entgangen ist. Genauso zählen die Häuslebauer am Hufeisensee, am Bierrain oder in Wörmlitz auch dazu, denn dort kostet das Bauland, Haus, …etc. nicht weniger. Auch faule Fettsäcke?
    Zum REWE: ich würde es begrüßen, wenn er dort gebaut werden würde. Plötzlich wird sich über die gegenseitige Beeinflussung Gedanken gemacht, Gewinneinbußen …usw. In der Innenstadt spielt das keine Rolle? Edeka/rewe/Edeka am Hallmarkt und gr. Uli? Vorgeschobene Argumente. Platz wär genug, auch zur Erweiterung des TGZ.
    Und ja, ich möchte auch keine GetränkeSixpacks weit tragen. Dann fahr ich eben durch die Stadt, dann gibts eben keine Verkehrsvermeidung. Und auch ich möchte wählen wo und bei wem ich einkaufen. Aldi/Netto… reichen mir eben nicht. Auch eine Drogerie wär toll. Das ist ein Wohngebiet mit mehr als 5000 Einwohnern. und nicht nur 3 Häusern.
    Zur nächsten Wahl wird mit Sicherheit über diesen Umstand abgestimmt, und bis dahin mit dem Auto durch Stadt zum Einkaufen…

    • 10010110 sagt:

      Ich verstehe den ersten Teil deines Kommentar so, dass, wer Geld hat und wer Steuern zahlt, als besserer Mensch gilt, der sich deshalb erlauben kann, ignorant und egoistisch zu sein.

      Abgesehen davon war meine Formulierung eine überspitzte polemische allgemeine Schmähkritik. Ich bin ganz bestimmt nicht neidisch auf eine solche Lebensweise. Das würde ja bedeuten, ich wollte auch so leben. Mitnichten. Aber wie sagt man so schön: „Getroffene Hunde bellen“.

  11. Wilfried sagt:

    Nunja, die Erweiterung des Wohngebiets um weitere 150 Wohnungen sollte doch wohl schon den Raum auch für eine Ansiedlung von REWE mit lassen.
    Möglicherweise können Anwohner das dem OB gleich mal auf seinen Anstick-Spaten gravieren. Dann hat er den Denkanstoß immer parat…

    Ansonsten fahren auch wieder 150 Wohnungsvorstände zum Einkaufen.
    Egoistisch sind bisher nur die, die den kleinen Laden möglichst vor der Haustür haben wollen, den Bäcker, Fleischer, Drogisten und es anderen mit gleicher Lebensphilosophie nicht gönnen und versagen. So ignorant und egoistisch …

  12. Bertolt sagt:

    Die Diskussion scheint mir etwas aus dem Ruder gelaufen zu sein. Etwas Planung braucht auch die Marktwirtschaft. Und die vermisse ich für unser Wohngebiet mittlerweile. Hier gibt es keine Schule, obwohl genügend Kinder da sind, um zumindest eine Grundschule vorzuhalten. Und es gibt auch kein Grundstück mehr, das dafür wenigstens reserviert würde. Dafür haben wir dann evtl. 4 Discounter. Wenn Kinder durch die Stadt fahren können, warum sollten dann Erwachene nicht fahren können, wenn sie unbedingt bei REWE einkaufen wollen, weil für sie das Sortiment von aldi, Netto doer Edeka NP nicht ausreichend ist?

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