Sachsen-Anhalts Gemeinden verbuchten 113 Millionen Euro mehr Gewerbesteuer in den ersten drei Quartalen, Halle 7 Millionen Euro weniger

In den ersten 3 Quartalen 2023 nahmen die Gemeinden des Landes Sachsen-Anhalt 942 Mill. EUR Gewerbesteuer ein. Das waren 113 Mill. EUR mehr als bis zum 30. September 2022 und entsprach einem Anstieg um 13,6 %. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden in 52,8 % der Gemeinden gestiegene Einzahlungen von Gewerbesteuer verzeichnet und in 47,2 % geringere Einzahlungen. 

Spitzenreiter unter den Kommunen des Landes Sachsen-Anhalt bis zum 30. September 2023 war die Stadt Leuna mit 133 Mill. EUR Gewerbesteuereinzahlungen bei einer Steigerung um 94 Mill. EUR. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten die kreisfreien Städte: die Landeshauptstadt Magdeburg mit 104 Mill. EUR (+5 Mill. EUR) und Halle (Saale) mit 80 Mill. EUR (-7 Mill. EUR). 

Die Entwicklung und Verteilung der Gewerbesteuer vor Ort ist abhängig von dem Gewerbe auf dem jeweiligen Gemeindegebiet und damit sehr unterschiedlich. Die Spanne lag zwischen einem Zuwachs um 94 Mill. EUR in der Stadt Leuna und einem Rückgang um 12 Mill. EUR in der Stadt Arneburg. Pro Kopf nahmen die Gemeinden im Schnitt 432 EUR Gewerbesteuer ein. 82,6 % der Gemeinden lagen unter dem Durchschnittswert. Der Einfluss der Ausreißer ist erheblich. Würde man die Gewerbesteuer der 3 Spitzeneinnehmer herausnehmen, lägen die Pro-Kopf-Einzahlungen bei 287 EUR, also 145 EUR geringer.  

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Keine Antworten

  1. ZiegenPeter sagt:

    Die Stadt hat fertig … nix .. aber auch garnix bekommen die gebacken. Aber unbedingt so ein völlig überflüssiges „Zukunftszentrum“ hinklotzen.

    • Ironieschalter sagt:

      Hast die Flutpromenade vergessen 😁

    • didi sagt:

      Was für sie überflüssig ist, interessiert mich überhaupt nicht
      Das ZZ ist notwendig und zwar in Halle.
      Es hat aber nichts mit der Stadtregierung von Halle zu tun und wird auch von den Parteien im Stadtrat weder geplant noch gebaut.

  2. Steff sagt:

    Das Halle hinter Magdeburg liegt ist ein Witz und sagt alles über die politische Führung dieses Landes aus.

    Halle muss weg von Magdeburg. Dann läuft es!!!!

  3. Alt-Dölauer sagt:

    Weil die Steuern und Gebühren in Halle hoch sind, ziehen Firmen lieber in andere Gemeinden. Das hat die Stadt selbst verschuldet.

    • jetzt kommts sagt:

      Warum ist „deine“ Firma in Halle ansässig?

      • Alt-Dölauer sagt:

        Tja, Fehler. Entscheidung Ende der Neunziger. Lässt sich jetzt nicht mehr so leicht korrigieren.

        • war klar sagt:

          Warum nicht? Unfähigkeit?

          Die anderen schaffen das doch angeblich auch. Sind wohl einfach besser in allem.

          Dann wiederum bist du immer noch „Chef“ „deiner“ Firma. Muss also laufen. Klingt bei dir irgendwie immer nur ausgedacht und hält nie Nachfragen stand. Gleich geht das Pöbeln wieder los….

  4. Hilde sagt:

    Tja… Dönerbuden, Handyläden, Barbiere, Bäcker bringen eben nicht so viel Geld. Plus die ganzen Läden welche gegangen sind und kein Nachfolger in Sicht ist. Die Stadträte möchten ja eine ruhige, grüne Innenstadt. Der Anfang ist getan

    • alle wech sagt:

      Bleib ja aufn Dorfe du.

    • Steff sagt:

      Wenn Halle weg von Magdeburg ist, läuft es ganz anders.
      Sachsen ist ganz anders aufgestellt bei Investitionen und Förderung der Oberzentren.
      Wenn der Selbstbedienungsladen Magdeburgs – Sachsen-Anhalt – weg ist, kann Halle endlich durchstarten.

      Pst.
      Jetzt kommen gleich wieder die Hosensche..er aus dem Norden und erklären, dass es in Sachsen auch Leipzig, Dresden und Chemnitz gibt.
      Als ob das nicht bekannt wär?!
      Und Halle, zumal als Teil des Ballungsraumes L-HAL, passt da wunderbar rein.

      Dieser Albtraum für Magdeburg muß Wirklichkeit werden.
      Magdeburg hat es sich mehr als verdient!!!!!!