Silbersack fordert Visionen für den ICE-Standort Halle

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28 Antworten

  1. Halle123 sagt:

    Da hat Silbersack absolut recht. Halle muss sich vor allem in Berlin bekannter machen.

  2. HansimGlueck sagt:

    „Fakt ist: Kein anderer Bahnhof an der ICE-Sprinter Strecke hat so viel Brachflächen.“
    ROFL. Der Sprinter hält auch nur zwei mal!

    „Es ist gravierend, dass die Stadt es bis jetzt noch nicht erkannt hat“, so Andreas Silbersack.“
    Als ob er nicht teilnimmt an den aktuellen Diskussionen. Der OB und Herr Rebenstorf überschlagen sich doch mit Erkenntnissen für das Bahnhofsumfeld.

    • Kronprinz sagt:

      Das ist blanker Unsinn: Allein der Sprinter hält wochentags zehn mal in Halle, ICE insgesamt ca. doppelt so viel. Wie gesagt, pro Wochentag…

      • HansimGlueck sagt:

        „Kein anderer Bahnhof an der ICE-Sprinter Strecke …“

        • Kronprinz sagt:

          Soso, der ICE kommt also aus dem Nirgendwo, hält in Halle und verschwindet wieder im Äther? So wäre es, wenn „kein anderer Bahnhof an der ICE – Sprinter Strecke…“ wäre. Aha.

          Können Sie überhaupt erklären, was Sie mit dieser (wie zuvor unrichtigen Behauptung) meinen bzw. nachweisen wollen?

          An Bahnhöfen auf der Sprinter-Strecke Berlin-München gibt es:
          1. Berlin Hauptbahnhof
          2. Berlin Südkreuz
          3. Halle (Saale)
          4. Erfurt
          5. Nürnberg
          6. München.

          In der Gegenrichtung ist es natürlich genauso.

          Das war übrigens „nur“ die Strecke Berlin – München, die Strecke nach Frankfurt kommt noch dazu.

          Abgesehen von ihrer falschen Behauptung, dass der Sprinter nur zweimal hält, ist im Artikel vom ICE die Rede. Die Fahrzeit zwischen Berlin nach Halle unterscheidet sich zwischen Sprinter und „normalem“ ICE nur marginal.

          Übrigens habe ich mich vorhin verrechnet, der Sprinter hält weitaus häufiger in Halle, ca. zwanzig Mal (!) pro Arbeitstag. Dazu kommen die „normalen“ ICE mit direkter Verbindung, also ohne umsteigen, nach Wien, Hamburg… Hamburg zum Beispiel von Halle nur in 3 Stunden und 15 Minuten…

          Und nun?

          • HansimGlueck sagt:

            Nun fühlst du dich scheinbar besser.
            Silbersack meinte aber den Sprinter.
            „Kein anderer Bahnhof an der ICE-Sprinter Strecke hat so viel Brachflächen.“
            Eine Vergleichbarkeit mit Nürnberg, Erfurt und wegen mir dann auch Berlin, München und Frankfurt kann man schon mal suggerieren, hinkt aber gewaltig. Drum bleibt die Aussage sinnlos.

          • Kronprinz sagt:

            @Hans: Ja, ich fühle mich NOCH besser… ?

            Dass Silbersack nicht nur den Sprinter meint, erkennt man, wenn man den ganzen Artikel liest. Warum Sie sich ausgerechnet nur auf den letzten Absatz beziehen, bleibt wohl Ihr Geheimnis.

            Ebenso bleibt wohl Ihr Geheimnis, wieso, ausgehend von dem Artikel, ich (oder Silbersack?) lediglich einen Vergleich der von Ihnen aufgezählten Städte anstellen will? Eindeutig ist die Aussage, dass die Stadt Halle zu wenig daraus macht! Von daher ist die Aussage von Silbersack m. E. nach wie vor richtig und wichtig und keinesfalls sinnlos, ganz im Gegenteil: Halle ist wie kaum oder eher wie keine eine andere Stadt vergleichbarer Größe an das ICE-Netz angeschlossen. Fragen Sie mal jemanden aus Chemnitz oder Cottbus…

            Und wenn Sie im ICE von/nach Halle fahren wie ich mehrmals im Monat, vielleicht mal auch in der Ersten Klasse, dann sehen Sie, wie viele Entscheidungsträger mittlerweile dort mitfahren, aus Wirtschaft, Verwaltung, Hochschulen. Bundestagsabgeordnete zum Beispiel haben eine BahnCard 1. Klasse 100, heißt, im Gültigkeitszeitraum jederzeit und unbegrenzt Bahn fahren. Gerne verweise ich dazu auf den Artikel in der Wirtschaftswoche:

            https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/werner-knallhart-lockt-die-deutschen-zur-bahncard-100/25049854.html.

            Ich jedenfalls rede im Zug gern mit verschiedenen Leuten und hoffe, allein dadurch „nebenbei“ ein klitzekleines bisschen Werbung für Halle zu machen (will das aber auch nicht überbewerten).

            Halle jedenfalls MUSS mit dem Pfund der ICE Anbindung wuchern, die Geschichte hat immer wieder gezeigt (und zeigt es), dass eine gute Verkehrsanbindung das A und O einer wirtschaftlichen Entwicklung ist.

            Und hören Sie auf, Personen zu duzen, die anderer Meinung sind als Sie, das haben Sie gar nicht nötig.

          • HansimGlueck sagt:

            Es wird hier im Allgemeinen geduzt, egal welche Meinung vorliegt.
            Ja, ich fahre auch gerne Bahn. In Halle auf dem Bahnhof sieht man am Meisten Pendler nach Leipzig, Magdeburg und Berlin.
            Das mit der wirtschaftlichen Entwicklung am ICE Halt sagen Sie mal Wittenberge und Wittenberg.
            Ein ICE Halt allein und ein Vergleich nicht vergleichbarer Städte reicht da nicht aus.
            Halle hat, historisch bedingt, sehr große Bahnareale um den Bahnhof, in dem Maß fast beispiellos in Deutschland, die heute in Teilen brach liegen.
            Sonst sagt der Bahnhof und sein Umfeld, und da sind viele Städte glücklich, nicht unbedingt alles über eine Stadt aus.

          • Kronprinz sagt:

            Niemand hat hier gesagt, weder Silbersack noch ich, dass „ein ICE – Halt allein“ ausreicht, das genaue Gegenteil ist der Fall, darum geht es ja. Silbersack fordert ja eben, mit diesem Pfund zu wuchern. Es geht ja genau um die Möglichkeiten im Zusammenhang mit den brach liegenden Arealen. Genau das und die Möglichkeiten müssten mehr bekannt gemacht werden, ich denke da insbesondere an Berlin,jedenfalls meiner Meinung nach.

            Apropos Meinung: Nach meiner Meinung wird in vielen der Fälle, wo auf dieser Plattform geduzt wird, der andere beleidigt oder es wird versucht, ihn/sie lächerlich zu machen oder bestimmte Grundkenntnisse, manchmal sogar das Absolvieren einer Schule abzusprechen. Deswegen bleibe ich beim „Sie“.

            Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.

  3. mirror mirror sagt:

    Ansiedlung in einer Pleite-Stadt, das sollte man sich gut überlegen.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Hat man ja, wie die letzten 30 Jahre nachweislich und eindrucksvoll bewiesen haben!

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Hat man doch, wie die letzten 30 Jahre nachweislich und sehr eindrucksvoll bewiesen haben!

    • Bürger sagt:

      „Ansiedlung in einer Pleite-Stadt, das sollte man sich gut überlegen.“

      Wo ist da der Zusammenhang? Billige Arbeitskräfte werden einem Unternehmen in einer wirtschaftlich schwächeren Region sogar eher zuteil als in Gegenden wo alles „brummt“. Ebenso der „Rote Teppich“…

  4. Bürger sagt:

    Schon jetzt ist man in kürzester Zeit in den Wirtschaftsmetropolen München, Berlin und Frankfurt“, sagt Silbersack. Und die Fahrzeiten werden sich weiter reduzieren…So wird es für Unternehmen interessant, im Herzen Mitteldeutschlands ansässig zu werden.“

    Weil man dann schön schnell aus Halle wegkommt, haha?
    Die großen Chefs fahren eh in ihren dicken Karossen, die interessiert die Bahn nicht.
    Ob die Bahn z.B. 13 min. schneller ankommt, ist bei ca. 4 Gesamtfahrstunden völlig egal.

    • Pendler sagt:

      4 Stunden Fahrzeit? Nach Berlin sind es aktuell 1:10h und nach München 2:25h. Es geht vor allem um die Pendler. Die Leute können ja gerne in Berlin weiterleben, aber in Halle arbeiten und hier die Wirtschaft voran bringen.

      • 10010110​ sagt:

        So ein Blödsinn! Wie weit soll denn in Zukunft noch gependelt werden? Das ist alles überflüssiger induzierter Verkehr, der absolut nichts nennenswertes zum gesellschaftlichen wie persönlichen Wohlstand beiträgt. Was kommt als nächstes? Pendeln nach Lyon, Warschau, Moskau?

        Das alles treibt nur die Ungleichverteilung voran.

  5. farbspektrum farbspektrum sagt:

    „So wird es für Unternehmen interessant, im Herzen Mitteldeutschlands ansässig zu werden. “
    Herr Lange steht schon für eine Gegendemo in den Startlöchern.

    • Seb Gorka sagt:

      Aus der Antwort zu einer Kleinen Anfrage vom 8.5.2019:

      „Im Land Sachsen-Anhalt sind 13 Unternehmen ansässig, die Komponenten für Windkraftanlagen bzw. Windräder bauen. Insgesamt 491 Unternehmen, Gesellschaften bzw. Personen betreiben gegenwärtig im Land Sachsen-Anhalt Windkraftanlagen.“ (Dr. 7/4312)

      • farbspektrum farbspektrum sagt:

        Ja und?
        Wer noch unschlüssig ist, wen er wählt, sollte sich das Lange-Interview auf TV-Halle anschauen, wo sich Lange gegen neue Gewerbeansiedlungen ausspricht.

  6. mirror mirror sagt:

    Visionen bleiben Träumerei, wenn man für die Investoren kein Geschäftsmodell hat. 7 Jahre träumen von der Zukunft am Riebeckplatz hat nur einen abgebrochenen Hotelstumpf geboren.

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