Windräder als Arbeitsplatz-Sicherer in Sachsen-Anhalt

Das könnte dich auch interessieren …

24 Antworten

  1. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Ist denn Sachsen-Anhalt nicht schon genug verspargelt?

    • Seb Gorka sagt:

      Im August 2019 waren 79929 Menschen in Sachsen-Anhalt arbeitslos und 119212 Menschen unterbeschäftigt. (Bundesagentur für Arbeit)

      Durch Maschinenstürmer und Verhinderer wird sich daran wohl auch nichts ändern.

      • Sachverstand sagt:

        Ist es nicht eher so, dass fortschreitende Technisierung von Produktionsprozessen eher zum Abbau menschlicher AK führt und damit zur sog. Optimierung des privatwirtschaftlichen Unternehmens? Es müssen keine Löhne gezahlt werden, die Kollegin Maschine kann rund um die Uhr rackern ohne auf so lästige Dinge wie Arbeitszeitgesetze etc pp. Rücksicht nehmen zu müssen, sie wird nicht krank, gut geht eventuell mal kaputt, braucht keinen Urlaub welcher i.d.R. bezahlt werden muss, ist in keiner lästigen Gewerkschaft, streikt nicht, stellt keine Forderungen… . So sind doch die gescholtenen „Maschinenstürmer und Verhinderer“ im Umkehrschluss eigentlich Heroen im Kampf um den Erhalt von mit Menschen ausgefüllten Arbeitsplätzen. Ich räume ein, dass ich die Ökonomie des Kapitalismus auch falsch verstanden haben könnte und die Freisetzung menschlicher AK durch Automatisierung dazu dient, dass sich die auf sonnigen Inseln niedergelassenen ehem. Mitarbeiter auf ihre monatlichen Zuwendungen freuen können. Kann sein, muss aber nicht.

        • Seb Gorka sagt:

          Nie zuvor war die Technisierung von Produktionsprozessen so fortgeschirtten wie heute. Nie zuvor haben mehr Menschen gearbeitet.

          • 10010110​ sagt:

            Was kurios ist, denn eigentlich könnten wir durch die durch Technisierung gewonnene Zeit viel weniger arbeiten. Aber nicht nur die Produktionsprozesse wurden technisiert, sondern auch unser ganzes Leben, und dieser Technik-Schnickschnack muss auch bezahlt werden. Und so dreht sich das Hamsterrad immer weiter und immer schneller.

  2. g sagt:

    „Bisher hatte das Land in diesem Bereich eine erfreuliche Spitzenstellung in Deutschland“
    ja leider … sieht man ja an der Verschandlung der Landschaft.. die Grünlinge profilieren sich weiter als ökodiktatoren..

  3. geraldo sagt:

    Die optisch größte Dominanz hat für Halle und Umgebung die riesige Rauchsäule des Kraftwerks Buna.

    • mirror mirror sagt:

      Weit sichbar ist der Wasserdampf aus dem Kühlturm und nicht der Rauch aus der Verbrennung. Der Unterschied ist fast nicht der Rede wert.

      • geraldo sagt:

        Wasserdampf, sonst nix. Weißt du’s nicht besser oder lügst du bewusst?

        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Schkopau

        • farbspektrum farbspektrum sagt:

          Die „Rauchwolke“ aus dem Schornstein ist zum größten Teil Wasserdampf, da Braunkohle einen Wassergehalt von rund 50% hat.
          Wenn man die „Rauchwolke“ genau betrachtet, löst sie sich nach ein paar hundert Metern auf.

          • Seb Gorka sagt:

            Wasser verbrennen klingt wirklich nach einer zukunftsträchtigen Technologie und sollte so lange wie möglich am Leben gehalten werden.

      • Bürger sagt:

        Es ging „geraldo“ um OPTISCH größte Dominanz.
        Lesen lernen…

        • geraldo sagt:

          Richtig. Aber ich schrieb bewusst „Rauch“ und verlinkte auf den erwartbaren Einwand auf Wikipedia, wo zu lesen ist, was außer Wasserdampf da noch so aufsteigt.
          Was dann noch fehlt sind die Laster voller giftiger Filterasche, die nach Laucha rollen.

          • mirror mirror sagt:

            Die in Wikipedia angeprangerten Feinstäube sind leider optisch nicht zu erkennen. Weithin sichtbar ist der Wasserdampf.

            Worauf beziehen sich eigentlich die 817 verlorene Lebensjahre: Auf die Einwohner von Schkopau, S-A, Deutschland, Europa: Manche Aussagen der Wissenschaftler sind schon selten dämlich.

  4. Remus Lupin sagt:

    Wenn’s um Geld und Macht geht heiligt der Zweck bekanntlich die Mittel. Die Sprache der Politik dient dabei dazu, daß das, was sie verkündet, wahrheitsgemäß und respektabel klingt, obwohl es irreführend ist. Dem Zuhörer wird gern kräftig Angst gemacht (diesmal u.a.: »dramatische wirtschaftliche Auswirkungen«). Doch vor allem werden Risiken und Nebenwirkungen weggewischt (hier z.B.: »Braunkohletagebaue bieten Platz … ohne Konflikte … zu provozieren«). Und falls ein Politiker gar Format hat, dann steigert sich seine Psychose bisweilen zum kollektiven Wahnsinn. Bislang müssen wir noch mit dem Drama des Aktionismus leben. Doch vielleicht können das ja eines Tages die lang gedienten Studenten ändern, wenn sie den Mut finden, in die Politik zu wandern…

  5. Kritiker sagt:

    In den südlich-westlichen Bundesländern fast kein Windpark zu sehen, Kohle haben die auch nicht, Kernkraft wird abgeschalten, da sollte es doch möglich sein, dass diese Bundesländer einen Teil ihres Wohlstandes an die Flächenländer mit häßlichen und nicht immer umweltgerechten Windrädern abtretet in Form einer Energieerzeugungsabgabe. S-A, Schleßwig, Mc-Pom und Niedersachsen fehlt es regional an Industrie. Da wäre es doch allzu gerecht, wenn die Nutznießer der Energieerzeugung einen Obolus an diese Länder zahlen.

  6. Ted Striker sagt:

    Welch Hohn:

    https://www.mz-web.de/graefenhainichen/150-kuendigungen-in-graefenhainichen-ambau-am-ende-33220660

    Es gibt wahrscheinlich keinen Ort in ganz Sachsen-Anhalt (außer der Baumannshöhle), wo man diese nicht sehen kann. Selbst vom Brocken im Nationalpark sind die Dinger omnipräsent.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.