“Stadtverwaltung duldet Linksextremismus”: AfD attackiert Stadtverwaltung – die reagiert: “Hoffe wir sind alle Antifaschisten”

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98 Antworten

  1. H. Lunke sagt:

    “wir sind alle Antifaschisten.”
    Darf man das ohne ergänzenden Zusatz als Bekenntnis zur linksextremen Antifa verstehen? Wo ist die klare Distanzierung von Gewalt?!

    • Sei ehrlich! sagt:

      Bist du etwa kein Antifaschist?

      • eseppelt sagt:

        Diese Frage dürften doch seine bisherigen Beiträge geklärt haben 😏

      • H. Lunke sagt:

        „Bist du etwa kein Antifaschist?“
        Antifaschist im Sinne von „gegen Faschismus“? Natürlich. Jedoch nicht im Sinne von linksextremer „Antifa“, worauf sich meine Nachfrage bezog. Dies offen zu lassen ist mindestens ein unglücklicher Zufall.
        BTW: Ich kann Ihnen sogar erklären, wieso ich entgegen Diffamierung eindeutig kein Faschist bin: Faschismus setzt nämlich ein starkes Feindbild voraus, gegen das sich der Faschist mit totalitären und autoritären Mitteln zur Wehr setzt oder setzen möchte. Somit sind viele linksextreme Kommentatoren hier dem Faschismus sehr viel näher als ihnen überhaupt klar sein dürfte. Das verstehen die aber nicht, da in deren Hirn verdrahtet ist, dass sie ja auf jeden Fall „die Guten“ sind, da sie „gegen Nazis“ sind. Und „Nazis“ sind oft alle, die nicht deren Meinung teilen. –

        • Sagi sagt:

          Nun hast du zwar versucht zu erklären, warum Andere dem Faschismus angeblich nahe stehen. Warum das bei dir selbst nicht der Fall sein soll, blieb dabei aber offen, obwohl du aber gerade das „eindeutig“ klarstellen wolltest. Warum wohl? 😉

          • H. Lunke sagt:

            Das geht aus dem Kontext und der Historie meiner Kommentare hervor, in denen ich mich stets kritisch gegenüber Autoritarismus, Totalitarismus und einfachen Feindbildern geäußert habe und offen für Argumente von jeder Seite bin; die Menschen also nicht danach bewerte wie stark sie sich von etwas distanzieren oder wie sehr sie auf Linie sind…

          • H. Lunke sagt:

            „die Menschen also nicht danach bewerte wie stark sie sich von etwas distanzieren“
            Okay, da muss ich mich selbst korrigieren. Wenn sich jemand nicht zumindest einmalig klar und deutlich von gewalttätigen Ideologien oder Gruppierungen distanziert, bewerte ich das schon negativ. Bzw. wenn jemand mit Doppeldeutigkeiten spielt und damit solche Gruppierungen verharmlost.

          • Sagi sagt:

            Dann distanziere dich doch mal eindeutig klar und unmissverständlich.

            Denn das umschiffst du weiterhin. Ich weiß, warum, aber das wissen eben nicht alle oder nicht so genau.

            Mal sehen, ob du jetzt wieder in die Bockigkeitsphase übergehst, um dich ja nicht festlegen zu müssen. 😂

          • H. Lunke sagt:

            „Dann distanziere dich doch mal eindeutig klar und unmissverständlich.“
            Ich distanziere mich eindeutig von rechtsextremistischen und faschistischen Ansichten und frage mich, ob Sagi und Konsorten bereit sind, das gleiche in Bezug auf Linksextremismus zu tun. Nun seid ihr an der Reihe, mal schauen was kommt. 😉

          • Sagi sagt:

            Ich distanziere mich eindeutig von faschistischen und rechtsextremistischen Ansichten! Ich befürworte und unterstütze den Kampf gegen (Neo-)Faschismus und Rechtsextremismus!

          • H. Lunke sagt:

            Also distanziert Sagi sich nicht wie gefordert vom Linksextremismus? Wie überraschend. Dann bin ich wohl der Demokratischere von uns beiden. 🙂

          • Sagi sagt:

            Ich distanziere mich zusätzlich noch von Rechtsextremismus- und (Neo)Faschismus-Apologeten und -Relativierern.

            Demokratisch kannst du man gerade schreiben. Zum leben des Konzepts gehört einiges mehr. Aber das kommt vielleicht (hoffentlich) noch! Nicht wenige ereknnen die Irrwege in ihrer Jugend, sobald sie dem „Ernst des Lebens“ gegenüber stehen. Meist nach Ende der Schulzeit oder Ausbildung. Viel Erfolg im weiteren Lebensweg!

          • H. Lunke sagt:

            Hallo Sagi,
            Sie haben sich immer noch nicht vom Linksextremismus distanziert. Kommt da jetzt noch was, oder finden Sie den vielleicht gar nicht so schlimm?

          • Sagi sagt:

            Seit 28.10.2021 um 07:56 Uhr fehlt deine angekündigte, doch nie erfolgte Erklärung, warum du „entgegen Diffamierung eindeutig kein Faschist“ bist. DAS sollte dich umtreiben. Nicht was Sagi denkt und tut.

          • H. Lunke sagt:

            Sagi sucht also verzweifelt nach Ausreden, um sich nicht vom Linksextremismus distanzieren zu müssen, sehr aufschlussreich.
            Dass man kein Faschist sein kann, wenn man nicht gegen ein großes Feindbild hetzt oder zumindest an eines glaubt, geht übrigens aus dem Kontext hervor.
            Wie finden Sie denn den Linksextremismus so, liebe Sagi?

        • PalimPalim sagt:

          Du hast doch ein…mehr als gesundes …Feindbild….

          • H. Lunke sagt:

            Da distanziert man sich dutzende Male von gewissen Ansichten und trotzdem kommen immer wieder „Genies“, die meinen die eigene Einstellung besser zu kennen als man selbst. Wenn das kein Fanatismus ist, weiß ich auch nicht. Die chronische Distanzeritis in Deutschland hat schon etwas von einem erzwungenen Kniefall vor linker Obrigkeit. Ein typisches Zeichen, dass eben kein Zustand von Freiheit herrscht, sondern ein stiller Totalitarismus.

        • marie sagt:

          „Faschismus setzt nämlich ein starkes Feindbild voraus, gegen das sich der Faschist mit totalitären und autoritären Mitteln zur Wehr setzt oder setzen möchte.“ Das ist falsch. Die Freund-Feind-Unterscheidung im Politischen ist Theorie Carl Schmitts und hat erstmal nichts mit Faschismus zu tun. Zu dem Freund-Feind-Unterschied https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Schmitt#Krieg,_Feindschaft,_V%C3%B6lkerrecht
          Deine Definition zu „Faschismus“ greift folglich viel zu kurz. Dazu gerne zum Weiterbilden:
          kurz zusammengefasst z.b. hier https://www.pressenza.com/de/2017/10/14-merkmale-des-ur-faschismus-nach-umberto-eco/
          der ganze Vortrag
          http://www.mp3-kolleg.de/schroeder/material/CCSchroeder_WS1415_Die_14_Kennzeichen_des_Urfaschismus-U_Eco.pdf

          Nur weil jemand gegen Faschismus ist, heißt es nicht, dass er im Freund-Feind-Schema verhaftet wäre.

          • H. Lunke sagt:

            „Das ist falsch.“
            So, wie sieht denn ein Faschismus ohne Freund-Feind-Unterscheidung aus? Außerdem hat Ihre zweite Quelle zufällig einen starken Linksdrift. 😉

    • Peter sagt:

      Jeder normale Mensch sollte Antifaschist sein. Deswegen muss man aber nicht gleich zur linksextremen Gruppierung namens „Antifa“ gehören. Wäre schön, wenn das Leute wie Sie voneinander trennen könnten.
      Bloß weil etwas gleich klingt, ist es nicht das Gleiche.

      • Justitia sagt:

        …ah ja, okay. Aber wenn jemand nicht „links“ ist, ist er (zumindest der hier verbreiteten Meinung nach) automatisch rechts, somit automatisch extrem und somit automatisch ein Nazi. Ist das so ungefähr „korrekt“ zusammengefasst für den vorherrschenden eingeschränkten Blickwinkel?
        Und jeder Mensch sollte gegen Bündnisse (anti fascio) sein? Okay, machen wir halt alleine weiter, Teamwork wird eh überschätzt…

      • Ralph Gäbler sagt:

        Gute antwort

      • H. Lunke sagt:

        @Peter: Wenn Sie wirklich auf meinen Kommentar antworten, haben Sie entweder diesen oder aber die Meldung nicht richtig verstanden/gelesen.

    • Kasob sagt:

      Antifaschistischen sind Menschen die sich gegen Faschisten stellen.
      Und das heißt nicht automatisch links, oder linksextrem.

    • 10010110 sagt:

      Wer ist denn „die Antifa“? Ist das ein eingetragener Verein? Eine GmbH? Eine SE?

    • Wer nur nach rechrs guckt übersieht die Gefahr von links sagt:

      Beide Fachistengruppen, links und rechts, gehören eingedämmt. ( Eigentlich müßte sich die Antifa sogar selbst bekämpfen).
      Es ist gut, wenn die Stadtverwaltung gegen Rechtsfaschismus ist, aber leider ist sie links weniger aufmerksam. Auch da wäre ein klares Signal mal gut und ebenso angesagt! Und eine konsequente Abschaffung der Subventionierung solcher Grupoen, auch indirekt. Wir nähern uns hier schon der Leipziger Katastrophe an , was die linke Seite angeht. Die Stadt kann nicht sagen, sie wäre nicht gewarnt gewesen!

    • marie sagt:

      Politik funktioniert bei den Nazis nach Schmitts Theorie, also deuten die politisches Handeln im Freund-Feind-Schema. Deutlich wird das beim Faschismus nach Innen wie Außen: Meinungsmonopol, Militarismus usw. Die Faschisten berufen sich auf Schmitt, aber dessen Unterscheidung ist nicht zwangsläufig faschistoid, dafür fehlt zu viel. bzw dafür ist die Theorie bei Schmitt zu grundlegend.

    • marie sagt:

      „Die chronische Distanzeritis in Deutschland hat schon etwas von einem erzwungenen Kniefall vor linker Obrigkeit.“ –> best of. distanzierungen als erster fordern, um sich anschließend über „chronische Distanzeritis“ zu beschweren. wieso bekommste eigentlich kein rant gegen links hin, ohne rechts mit ins spiel zu bringen? niemand in den antifa gruppen würde auf die idee sich auf den sowjetischen kommunismus zu beziehen. stalin selbst hat deutsche anarchisten/antifa ermorden lassen https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Ottwalt

  2. Na, Herr Paulsen ... sagt:

    … haben wir da gerade das Neutralitätsgebot verletzt?

  3. Antifaschist sagt:

    Da die Antifa eindeutig faschistisch ist, müsste die Antifa sozusagen gegen sich selbst sein.

    • Sventilator sagt:

      Du hast nur halb recht. Faschisten waren wirklich da.

      Nur weil Sven Liebich aber gestern behauptete er ist Antifa, ist er es noch lange nicht

    • Hans G. sagt:

      Also die Antifa mag in einigen Punkten/Methoden durchaus faschistoid sein aber eindeutig faschistisch dürfte es nicht treffen. Oder hast Du da neue Forschungsergebnisse? Die Wissenschaft wird sich auf deinen Beitrag freuen.

      • 𝕽𝖊𝖒𝖚𝖘 𝕷𝖚𝖕𝖎𝖓 sagt:

        Deine Frage läuft auf einen scholastischen Diskurs von anno Schnupftobak hinaus.

        The human mind behaves as if it were divided into two parts, the Thinker and the Prover… / What the thinker thinks the prover proves. Zu deutsch: Der menschliche Geist hat zwei Komponenten. Was immer der Denker denkt, wird der Beweisführer beweisen. (Dr. Leonard Orr)

        Wenn es die gewünschte Antwort noch nicht gibt, dann nimm etwas Geld an die Hand und bezahle die, die den Beweis antreten. Das bringt uns aber keinen Millimter vom Ärger weg. Im Gegenteil. Bezahl also lieber jemanden, der sich auf die Suche nach dem Wesen hinter der Erscheinung macht…

        • Sagi sagt:

          Hast du deshalb so große Schwierigkeiten? Weil dir das Geld fehlt?

          Dabei ist Bildung gerade in unserem Land doch so günstig zu haben….

          • H. Lunke sagt:

            Haben Sie Angst, dass Sie bei einer fairen Diskussion chancenlos wären, oder wieso beleidigen Sie fast ausschließlich?

          • Sagi sagt:

            Sei nicht sauer über deine Unterlegenheit! Es kann nicht jeder immer gewinnen.

          • H. Lunke sagt:

            Also doch die Angst vor Chancenlosigkeit – oder ein kleiner Sagi-Monolog?

          • xxx sagt:

            Sagi wird frühestens Weihnachten entlassen, wenn er denn stabil genug ist. Deshalb darf er auch ab und zu ans Internet, man will beobachten, wie er mit anderen Menschen kommuniziert.

        • Hans G. sagt:

          Was auch immer Du konsumierst, konsumiere bitte weniger. Gibt ja ein paar relativ klare Definitionen von Faschismus.

          • 𝕽𝖊𝖒𝖚𝖘 𝕷𝖚𝖕𝖎𝖓 sagt:

            Und warum möchtest Du dann noch weitere Definitionen?

            … neue Forschungsergebnisse? Die Wissenschaft wird sich auf deinen Beitrag freuen …

            Vielleicht sind ein paar Definitionen, schon ein paar zu viel? Eine reicht. Eine allgeinverständliche, von allen akzeptierte.

      • H. Lunke sagt:

        „Also die Antifa mag in einigen Punkten/Methoden durchaus faschistoid sein aber eindeutig faschistisch dürfte es nicht treffen.“
        Gut möglich, aber was macht das für einen Unterschied in einer Gesellschaft, die häufig nicht mal mehr zwischen rechts und rechtsextrem differenzieren will? Oder glauben Sie, jeder der hier „Nazi“ genannt wird ist auch einer? Also jemand der Menschen in Gaskammern stecken will, was ja in Form des Holocausts das besonders Schlimme am NS war und ihn erst von anderen totalitären Regimes wie dem Kommunismus unter Stalin, Mao etc. unterscheidet?
        Es geht doch nur noch um Einschüchterung mit Begriffen. Im Mittelalter war es der „Ketzer“, heute ist es der „Nazi“.
        Ginge es wirklich um den Kampf gegen den NS, würde man diesen Begriff nicht so inflationär gebrauchen.

  4. Hans G. sagt:

    Gut, bei Paulsen weiß man nicht ob es eklatantes Unwissen ist oder der bewusste Versuch in die Irre zu führen. Zwischen Antifaschistisch (also im Wortsinn gegen Faschismus zu sein) und der Antifa („Antifaschistische Aktion“ als linksextreme bis linksterroristische Bewegung) existiert eben ein gewaltiger Unterschied.

    Auch wenn ein Herr Raue mal mindestens Blind auf dem rechten Auge ist, so muss man nicht nur an den Äußerungen, sondern auch dem Handeln der Stadt feststellen, dass diese tatsächlich mindestens Blind auf dem Linken Auge ist. Gegen Rechtsextreme wird sich, zu Recht, engagiert aber bei Linksextremisten wird gefördert und relativiert. Man stelle sich mal die Aufregung vor, die Stadt würde ein neues IB Haus mit solchen Summen fördern, da wäre der Aufschrei ziemlich groß. Und Prozesse und Gewaltexzesse gegen selbige in Stuttgart und Leipzig zeigen auch aktuell ziemlich eindrucksvoll, dass der Ausspruch „die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos“ schon sehr lange eine Verharmlosung ist, die wenig mit der Realität zu tun hat.

    Als gebildeter und demokratischer Mensch sollte man sich gegen Rechtsextremismus und Linksextremismus engagieren. Dieser Extremismus lässt sich auch nicht „aufwiegen“, beide Strömungen sind gegen die Menschen und gegen den Staat gerichtet.

    • Sagi sagt:

      Da hast du beim Thema „Förderung“ aber immer noch großen Nachholebedarf. Erstaunlich, angesichts der Tatsache, dass du diese und ähnliche Phrasen schon seit vielen Jahren abspulst.

      • H. Lunke sagt:

        Wer im Glashaus sitzt…

      • Hans G. sagt:

        Seit Jahrtausenden, mindestens. Aber wie soll ich es denn nennen, dass es dir besser gefällt? Finanzielle, materielle und ideologische Unterstützung?

        • Sagi sagt:

          Du sollst wenigstens erfassen, was tatsächlich geschieht, bevor du „was-wäre-wenn“ Szenarien versuchst zu hypothetisieren.

          Es gibt einen Grund, warum ein IB-Projekt nicht gefördert würde. Mehrere sogar. Eine Voraussetzung fehlt bereits: es wurde schon kein Antrag gestellt und würde es wohl auch nie. Das hat wiederum auch Gründe.

          Bevor du die nicht wenigstens ansatzweise erfasst (sie sind so offensichtlich, dass man sie nicht sehen wollen muss!), ist die Semantik nebensächlich.

          Du hast halt was „mit Computern“ studiert, nicht „was mit Soziologie“ oder „was mit Verein“ oder gar „was mit kommunalen Finanzen“. Nicht mal was mit „Recht und Gesetz“. Erinnere dich nur an die Perle „im Beck oder im juris nachschauen“. 😂

          Aber selbst für Laien wie dich ist die Förderung von Vereinen keine undurchdringliche Materie. Du musst halt nur – als ersten Schritt – auf das Abspulen deiner wo auch immer aufgeschnappten Phrasen verzichten. Damit wäre schon viel mehr gewonnen als mit vermeintlich notwendiger Wortklauberei.

          • xxx sagt:

            Vier Fünftel persönliche Anmache, ein Fünftel was zum Thema, alle Achtung. Weiter so, dann bist du in etwa 123 Jahren ein wertvolles Mitglied jeder Diskussionsrunde.

          • 𝕽𝖊𝖒𝖚𝖘 𝕷𝖚𝖕𝖎𝖓 sagt:

            @xxx
            Wo ist das was zum Thema? Ich sehe Hundert Prozent persönliche Anmache im feinsten geschwollenen Maik-allwissend-Stil.

          • xxx sagt:

            @Remus

            Den zweiten Absatz habe ich mit gutem Willen noch durchgehen lassen 😉

      • Meiner sagt:

        Sagi halte doch einfach mal deine Fr…e Es nervt. Kannst nur andere beschimpfen und sonst nix. Sitzt wahrscheinlich wirklich in der Klapper.

  5. 𝕽𝖊𝖒𝖚𝖘 𝕷𝖚𝖕𝖎𝖓 sagt:

    Wenn sich das so zugetragen hat, wie im Text von Du-bist-Halle beschrieben, dann halte ich die Reaktion von Oliver Paulsen nicht für klug. Es ist sicher nicht die Aufgabe der Stadtverwaltung, das Wesen hinter dem zunehmenden Extremismus, der die Gesellschaft herausfordert, zu entdecken und (›globale‹) Auswege zu entwickeln. Ich halte es aber für blauäugig, zu demonstrieren, daß man die Augen fest verschlossen hält, wenn es – letztlich in der Öffentlichkeit – gilt, Antworten auf relevante, unbequeme und möglicherweise auch provozierende Fragen zu finden.
    Das Spektrum derer, die Reaktionen wie diese wahrnehmen können, ist sehr breit. Politiker, Medien und Menschen aus der Verwaltung sollten sich sehr wohl fragen, wie wohl die Menschen, die sich nicht in ihren Kreisen bewegen, ihre Worte und Reaktionen wahrnehmen. Wer den Kampf um Ideen gewinnen will, ist gut beraten, vieldeutige Begriffe zu meiden und sich auf Diskurse einzulassen (auch dann wenn es unbequem ist). Er sollte Argumente anbieten, mit denen sich die Mehrheit der Gesellschaft identifizieren kann. Dazu muß derjenige aber wissen, was für die Köpfen der Mehrheit akzeptabel ist, was sie bewegt.

    • ^^ sagt:

      „Wer den Kampf um Ideen gewinnen will, ist gut beraten, vieldeutige Begriffe zu meiden und sich auf Diskurse einzulassen (auch dann wenn es unbequem ist).“

      Wer sich selber den Guten zugehörig fühlt, hat das nicht nötig^^

      • 𝕽𝖊𝖒𝖚𝖘 𝕷𝖚𝖕𝖎𝖓 sagt:

        Wie heißt es so schön? »Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.« Mir scheint, am Umgang mit dem Echo müssen die Guten noch üben.

    • Entschuldigung, aber 10,3% ist keine „Mehrheit“.

      • Meiner sagt:

        4,8 Prozent aber auch nicht.

        • Das ist das von die linke, oder? Interessiert mich nicht.

          • 4,88% und trotzdem drin! sagt:

            Klar doch, Bochmann, du mit deinen blöden Einwürfen wieder. Du hast in der Stadt nichts zu sagen. Das ist gut so. Deine Leute im Stadtrat fallen auch nicht durch übermäßige Intellektualität auf. Aber immer schön festlegen, was gerade gedacht oder geschrieben werden darf. Das ist euer Hobby, deins besonders! War das Bier wieder alle, oder warum trollst du hier wieder rein! Die letzten Wochen ohne deine Gülle-Beiträge waren echt entspannter!

      • xxx sagt:

        „Entschuldigung, aber 10,3% ist keine „Mehrheit“.“

        Wo hast du denn diese Zahl her und vor allem – was hat das mit dem Kommentar zu tun, auf den du damit geantwortet zu haben glaubst?

  6. Konsument sagt:

    Stabile Aussage 💯

    Jetzt noch konkrete Taten folgen lassen. Bloße Lippenbekenntnisse helfen niemandem.

  7. Ralph Gäbler sagt:

    Seit wann sind Chaoten, Brandstifter und hausbesetzer Antifaschisten?????????????

  8. Anti Paulsen sagt:

    Das einzige „Anti“ was diese staatlich und medial gehätschelten Linksextremisten zu Recht verwenden dürfen ist das vor Demokratisch.
    Um so Schlimmer, dass sich Leute, die schon mit zweifelhaften Methoden in öffentliche Ämtern gelangt sind, mit so etwas solidarisieren und diesen Extremismus und die menschenverachtende Ideologie und Gewalt dahinter verharmlosen.
    So fing es schonmal an…

    • Sagi sagt:

      Und was ist dann passiert? Hat man da auch nur angedeutet, weil man zu feige war, auszusprechen, was man denkt? So wie du jetzt?

      • Hallo sagt:

        „weil man zu feige war, auszusprechen, was man denkt?“
        Nun der Gulag & KZ für Ungeimpfte … verständlich den Bonzen nicht unbedingt die nackte Wahrheit auf das Butterbrot zu schmieren.

        • Sagi sagt:

          Die Bonzen wären in der Gulag für Ungeimpfte gekommen, hätte man ihnen die Wahrheit gesagt? Häsm? 🤨

          • J.Gutenberg sagt:

            Den Gulag. 5

          • Sagi sagt:

            Laut Duden heißt es „der Gulag“, auch wenn der Abkürzung nach „die Hauptverwaltung“ übersetzt wird. Könnte in der 5. Auflage noch anders gewesen sein, denn die kam 1897 raus und dem Begriff „Gulag“ war wohl erst ab 1930 geläufig.

      • Gedöns sagt:

        Was soll schon passiert sein?
        Schwups waren die Faschisten an der Macht mit allen unappetitlichen Risiken und Nebenwirkungen.
        Ob die nun heute groß „Anti“ davor schreiben, spielt keine Rolle. Es ist die selbe menschenverachtende Ideologie dahinter und dieselbe Unterstützung aus Medien und Polktik wie damals. Siehe die Aussage des halleschen Dezernenten für Gedöns und sonst nix.

  9. Leser sagt:

    Die AfD soll erstmal in ihren eigenen Reihen aufräumen. Da tümmeln sich genug Nazis und Ewiggestrige, die sich die „Vogelschiss“-Zeit 1933 – 1945 herbeisehnen.

  10. Hinweis sagt:

    „Und weil Raue immer wieder auf “Antifa” zu sprechen kam, reagierte Oliver Paulsen von der Stadtverwaltung mit der kurzen Antwort: “wir sind alle Antifaschisten.”“

    Doppelt dumme Aussage, denn er kann nicht hinter die Stirn anderer Leute gucken und auch Raue gehört zu diesem „wir“, weshalb beide auch in der selben Veranstaltung anwesend waren.
    Davon abgesehen ist der Begriff „Antifa“ schon lange nicht mehr eindeutig.

    • ökospinner sagt:

      Da Raue als Stadtrat auch zur Stadtverwaltung gehört hat Paulsen ihm damit einen Persilschein ausgestellt u. Raue zum behördlich festgestellten Antifaschisten erklärt . Der wird darüber sehr stolz sein u. das sogleich ins Muttiheft schreiben u. gülden einrahmen.

    • Insider sagt:

      Hinweis: der Paulsen hat gesagt, hoffentlich (!) sind wir alle Antifaschisten.

  11. Mensch sagt:

    Teile der Linken sind zumindest zutiefst undemokratisch und extremistisch . Ich erinnere mich an Plakate wie „Deutschland verrecke “ und diese Leute werden vom Stadtrat hoffiert . Wenn man absolut zurecht gegen die Machenschaften der AFD Stellung bezieht , vermisse ich die Ablehnung gegen den extremistischen Teil der Linken .

    • marie sagt:

      kannst du dir nicht vorstellen, was es mit „Deutschland verrecke“ auf sich hat? Nun, gern. „Deutschland verrecke“ ist eine Schiffre zu „Nie wieder Deutschland“. Damit bist du nicht persönlich gemeint, keiner ist damit persönlich gemeint, ebenso wenig, wie damit eine Stadt oder ein Gebirge oder Wald gemeint ist.“Nie wieder Deutschland“ ist die Losung hinter der Kritik an einem übersteigerten Nationalismus (wie er bspw. unter der NS-Herrschaft), einem deutschen Militarismus und einem Bezug auf Staatlichkeit, die mythische Formen annimmt. „Nie wieder Deutschland“ nimmt explizit Bezug auf die Nachkriegslosungunen der Antifaschisten „Nie Wieder Faschismus“ „Nie wieder Krieg“. Die Losungen haben direkte historische Anknüpfungen, die vor allem gegen eines sind: Krieg. https://de.wikipedia.org/wiki/Nie_wieder_Deutschland

  12. Mulder sagt:

    Antifaschismus ist im Prinzip eine Einstellung, um faschistische Tendenzen zu erkennen und diesen friedlich und demokratisch entgegen zu treten. das ist gut so. Die Antifa gibt vor antifaschistisch zu sein ist aber gewaltbereit und nicht demokratisch. Das ist nicht gut zu heißen.

    • Sagi sagt:

      Wer im Stadtrat heißt denn Gewalt und Antidemokratie gut?

    • Ebbe04Sand sagt:

      Wird genau so ein „Erfolg“, als wenn man Krebserkrankungen mit Eukalyptusbonbons entgegentritt. Aber wer daran Glauben mag,… .

    • Eibacke sagt:

      Nochmal für alle hier im Forum, „Die Antifa“ per Se existiert nicht. Aber für einige ist es so wahrscheinlich einfacher, alle Antifaschisten/Demokraten über einen Kamm zu scheren. Naja, was will man machen. Für Leute von Rechts außen war es schon immer bequemer, komplexe Sachverhalte zu versimplifizieren. Eibacke

      • Oberlehrer sagt:

        „„Die Antifa“ per Se existiert nicht. Aber für einige ist es so wahrscheinlich einfacher, alle Antifaschisten/Demokraten über einen Kamm zu scheren.“

        Ach und die Antifa-Flaggen sind nur Fake?
        Wirkliche Demokraten würde kein normaler Mensch mit Antifanten „über einen Kamm scheren“ .

        • „Antifant“ sagt kein normaler Mensch, so sprechen normalerweise Neonazis.

          • xxx sagt:

            Glaubst du.
            Wie nennst du denn die sich-der-Antifa-zugehörig-Fühlend*Innen?

          • Das ist keine religiöse Angelegenheit. „Antifant“ ist Neonazi-Sprache.

            Ich würde sie „Antifas“ nennen und mir dabei keinen Zacken aus der Krone brechen.

          • xxx sagt:

            Antifas? So wie Fantomas?

            „„Fantômas ist der schwarze Mann, der alle Ängste der Bürger zusammenfasst, besitzt aber auch eine Faszination, die ganz diffus ist: von der schwarzen Fahne der Anarchisten bis zum schwarzen Hemd der Faschisten. Ein Teil der Faszination von Fantômas liegt in dem Vorschein einer radikal anderen Sichtweise auf die kapitalistische Wirklichkeit. Was ist schon der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Und was ist schon ein kleiner Anarchoverbrecher gegen staatlichen Massenmord? Alle die Konsumterroristen und Wirtschaftsfaschisten, die uns beständig eine positive und einverständige Lebensweise einreden wollen, sind keine Freunde unserer Freiheit. Denn Freiheit heißt ganz wesentlich auch Neinsagen, Anderssein und auf Selbstbestimmung pochen. Für viele Intellektuelle war Fantômas deshalb die Vorahnung einer Freiheit ohne Relativierung, ohne Sachzwänge, ohne Staat.“]

            Gerade der Umstand, dass die Figur auch als Prototyp des Faschismus interpretierbar war, dürfte zur Abkühlung der Fantômas-Begeisterung bei den europäischen Avantgarde-Bewegungen in den späten dreißiger und den vierziger Jahren geführt haben“

            https://de.wikipedia.org/wiki/Fant%C3%B4mas

          • Dosipfand sagt:

            Bochifant, was ist ein normaler Mensch? Kennst Du einen – von Dir mal abgesehen?
            Antifant ist ursprünglich ein Warenzeichen von Pharma Dessau (DDR). Das war ein Verhütungsmittel. 1983 nannte sich mal eine linke Gruppe Antifanten. Ob da wohl die Ottifanten Pate standen? Die Benutzung im links-rechts-Affentheater wurde erst später erfunden.
            Ergreif also die Initiative. Das A-Wort muß verboten werden; am besten alle Worte, in denen A vorkommt…

          • Liebes Dosenfant,

            Du lügst.

            „Antifant“ ist im Rahmen der Wortergreifungsstrategie der höchstrichterlich rechtsradikal, aber zu unbedeutenden NPD eingeschätzten ein Kampfbegriff geworden. (Verfassungsschutzbericht 2004, S. 68)

            Das Geblubber des Typen (Gendern ist da wohl überflüssig), der nicht mal seinen Namen schreiben kann, können wir wohl ignorieren.

          • Hmpf.

            NPD eingeschätzten

          • Dosipfand sagt:

            Liebes Bochifant,
            Heute ist noch nicht Hallo-Queen (oder wie dieses neugermanische Spektakel heißt). Das ist der einzige Tag, an dem ich mir erlaube, zwischen den Zeilen Gespenster sehen zu wollen. Die restlichen 364 Tage suche ich dort nur die Fnords. Ich bin aber auch kein Politicus.
            Wortergreifungsstrategie, was für ein schönes Wortungetüm. An Donaudampfschifffahtrskapitänskajütenhutständer kommt es aber nicht heran. Wir sollten tatsächlich den Kopf nicht nur als Hutständer benützen, sondern auch mal zum Denken.
            Der Volksmund benutzt viel Folklore, wenn er mehr oder minder frei plappert, sobald bei ihm die graue Masse zwischen den Ohren rotiert und … zum Qualmen kommt, was passiert, wenn der Mensch vergißt, den Hut an dem zuvor genannten Orte zu deponieren.
            Hinsichtlich dessen nehmen sich die Darsteller auf den Brettern, die die Welt bedeuten, nicht viel. Egal auf welcher Seite sie stehen oder wie rum die graue Masse rotiert. Egal, ob man das Spektakel von der Galerie aus betrachtet oder von der Hinterbühne. Das Schauspiel ist stets das neue Alte. Einige feuern verbale Raketen. Manche davon treffen und einige Darsteller schießen sich sogar selbst ins Knie. Andere werfen mit rhetorischen Stinkbomben. Im weistesten Sinne haben alle eine Wortergreifungsstrategie, eine Strategie, um Gehör zu finden. Manche reden über wichtiges; viele andere nicht. Zu viele.
            Egal. So lange die Leut’ nur plappern, haben sie keine Zeit anderen Unfug anzustellen.
            Redner, die alle Störungen ausschließen wollen, müssen sich wie Eremiten einschließen, sind dann schnell unbedeutend und treten ab. Damit wird deren verbaler Steinbruch zum Allgemeingut. Und Antifant – im ursprünglichen Sinne gedacht – ist schon beinah ziemlich witzig.
            Fröhliche Gespensterjagd.

          • Mööönsch, Dosenfant, Du wirst ja richtig elokw, äh, elogw, äh, eloqwänt, ach egal.

            Der Begriff „Wortergreifungsstrategie“ stammt nicht von mir und auch nicht vom BVerfG, sondern direkt von der gesichert verfassungsfeindlichen und rechtsradikalen NPD.

            Bitteschön, hier ist Dein *ZONK*

          • Bochis Bierkeller war leer .... sagt:

            Desterwechen motzt der hier so rum.

        • Sagi sagt:

          Fantomas mit Ludwig aus Spanien stammt aus den 1960ern und war bzw. ist ziemlich beliebt. Ob bei allen Avantgardisten, weiß ich allerdings nicht.

      • Meiner sagt:

        Das gilt aber für Links außen, lieber Eibacke.

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