Studie für Fahrrad-Autobahn Halle-Leipzig

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18 Antworten

  1. Drifter sagt:

    Dass so eine tolle Idee nun auch noch nach neoliberalem Vorbild „stärkt die Wirtschaftsregion Mitteldeutschland“ herhalten soll, find ich traurig. Wie wärs mit „Für die Bürger, aufs Rad von HAL nach LE. Bitteschön“ Dankeschön. Meh…

  2. mirror sagt:

    Der Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung in der Region wird sich bei 0,0 bewegen. Im Wahlkampf wird schon viel Unsinn geredet.

    Fakt ist, dass Geld, das wohl mehr für die Verbesserung des Radnetzes in der Innenstadt benötigt wird, in ein Spielzeug für Hobby-Radler gelenkt wird.

    • Fakr ist nur, dass dein begrenzter Horizont vielleicht für ein altes klappriges Damenrad reicht, und du keine Ahnung hast.

      12km sind eine machbare Pendlerstrecke, ich kenn auch Leute, die nach Merseburg mit dem Rad pendeln – udn zwischen Halle und Leipzig liegen einige Jobs und auch einige Wohnviertel. Die S-Bahn freut sich über jede Entlastung. Man kann auch je nach Tagesform kombinieren, mal Bahn, mal Rad.

      Alle Metropolregionen, die ein Radwegenetz aufgebaut haben, widersprechen übrigens deiner These.

      • mirror sagt:

        Warum müssen Sie einen Beitrag mit einem Angriff auf die Person eröffnen? Die Argumente begrenzt?
        Auch die Schuldenhauptstadt Halle wird irgendwann lernen, dass man Geld nur einmal ausgeben kann. (Vielleicht kehrt nach dem Wahlkampf etwas mehr Realismus ein.) Es ist wohl unbestritten sinnvoller, das Radnetz für 99% in der Innestadt zu verbessern, als Millionen für das Freizeitvergnügen von ein paar Wochenendradlern auszugeben.
        Mit Kosten-Nutzen-Betrachtungen haben Sie es nicht so?

  3. 10010110 sagt:

    Und wann kommt der Radschnellweg durch die Bernburger Straße? Ach was, ich wäre ja auch schon mit einem „Radgemütlichweg“ zufrieden. Aber einmal mehr kümmern sich hier Politiker um prestigeträchtige, aber nur wenigen nutzende Leuchtturmprojekte, statt mal die Probleme vor der eigenen Haustür anzugehen. Es kann doch nicht sein, dass für sowas ständig irgendwelche Pressemitteilungen rausgegeben werden und in der Stadt muss man angeblich erstmal jahrelang prüfen, ob man zwanzig Straßenrandparkplätze zugunsten hunderter oder gar tausender Radfahrer beseitigen kann? 😡

    • Toter Frosch sagt:

      Radschnellweg durch die Bernburger Straße? Gibt doch, auf dem Fußweg. Stadtauswärts als Radweg gekennzeichnet, stadteinwärts zwar nicht gekennzeichnet, trotzdem kann man lästige Fußgänger wegklingeln.

  4. lichtgestalt sagt:

    Es ist ja durchaus lobenswert, daß die Stadt sich für ein Infrastrukturprojekt für Radfahrer einsetzt. Als Vielradler sollte ich mich darüber freuen. Nur bin ich skeptisch hinsichtlich der erwarteten Nutzungszahlen dieses Fahrrad-Highways.
    Viel nötiger ist es doch sich um die innerstädtische Fahrrad-Infrastruktur zu kümmern! Hiervon würden wesentlich mehr Radfahrer (und nicht nur diese) profitieren. Die Stadt Halle hat das in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt. Nun steht man vor dem Verkehrskollaps, weil sich zu viele Leute genötigt sehen mit dem Auto zu fahren (egal ob gerechtfertigt oder nicht). Wer Rad fährt, lebt hier gefährlich.
    Zwischen Halle und Leipzig steht man eher selten im Stau – in Halle (und Leipzig) ist das dagegen die Regel.
    Also lieber Stadtrat: Stadtmobilitätsplan sollte eigentlich heißen, dass man in der Stadt umweltschonend mobil bleiben soll. Wenn das geschafft ist und man sich auf Radwegen in Halle sicher bewegen kann, dann darf es auch gerne mal so ein Prestige-Projekt sein. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

  5. geraldo sagt:

    „Und wann kommt der Radschnellweg durch die Bernburger Straße? Ach was, ich wäre ja auch schon mit einem „Radgemütlichweg“ zufrieden. “

    Angeblich werden dort gerade Änderungen geplant und umgesetzt:

    https://include-st.zfinder.de/266129012?tsaid_p011200=361463582&tsaid_c=00&tsaid_s=01&CHARSET=&tsaid_p0e1100=Bernburger&tsaid_qid=266129012

  6. farbspektrum sagt:

    „Die Stadt Halle hat das in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt.“
    Nichts hat die Stadt Halle sträflich vernachlässigt. In einer alten Stadt ist es eben nicht einfach für ein paar Radler zusätzlich Platz zu schaffen. Ich war gestern im Zentrum und mir sind die wenigen Radler aufgefallen. War wohl zu kalt zum Radeln.

    • lichtgestalt sagt:

      Doch, die Stadt Halle hat das sträflich vernachlässigt!
      Es werden noch nicht mal die Radwege, die vorhanden sind, instand gehalten. Keiner behauptet, daß es einfach ist. Soll das die Rechtfertigung sein: weil es nicht einfach ist, unternimmt man nichts? Dafür gibt es Fachleute die sowas richtig planen und umsetzen. Andere Städte können das.
      Die alte Stadt ist auch nicht für Autos geschaffen. Also…

      Ich weiß ja nicht, wo du so hinsiehst. Mir sind gestern etliche mit dem Rad begegnet. Und auch ich war wie meistens mit dem Rad unterwegs. Kalt? Nö.

  7. farbspektrum sagt:

    Hoffentlich enthält die Studie auch die Folgekosten an Instandhaltung und Winterdienst. Mich würden vor allem die Prokopf-Kosten für den Winterdienst für 20 Radler interessieren.

    • Seb Gorka sagt:

      Das ist einfach. Die betragen ein Zwanzigstel pro Raddler, wenn du die Kosten auf 20 Radler verteilst. Soll die Verteilung auf Anwohner, Steuerzahler, Milchmädchen usw. erfolgen, teilst du die Kosten eben durch die entsprechende Anzahl. So werden „Pro-Kopf-Kosten“ ermittelt.

    • HansimGlueck sagt:

      Das hat dich nicht zu interessieren. Genau so wenig, wie die Kosten für die Fußwege-Räumung in der ganzen Stadt. Es besteht eine auf verschiedene Schultern verteilte Pflicht, dies einfach zu tun.

  8. geraldo sagt:

    „Hoffentlich enthält die Studie auch die Folgekosten an Instandhaltung und Winterdienst.“

    Und warum fragst du das nicht bei der A143, der Nordtangente, der dritten Saalequerung, der Nordverlängerung der A14…?

    • HalleVerkehrt sagt:

      Weil sich Straßen refinanzieren. Allein direkte Abgaben übersteigen die Investition in die gesamte(!) Infrastruktur. Eine Radsteuer im dreistelligen Bereich wird sicher für Radwege ausreichen.

      • 10010110 sagt:

        Die Infrastruktur ist nicht das einzige, was der Autoverkehr kaputtmacht. Deshalb sind Abgaben, die die reinen Instandhaltungskosten der Infrastruktur übersteigen, absolut gerechtfertigt.

        • mirror sagt:

          Jetzt machen wir uns mal gemeinsam auf die Suche nach den Verursachern von Sekundärschäden: Heizung, Kleidung, Handy, Fleisch, Aufzug, Rolltreppe, Taschenlampe, Laptop, Fußball, Skifahren, Urlaub, …. eigentlich die Existenz des Menschen an sich.

  9. Hazel sagt:

    Sie sollen erstmal ordentliche Radwege in der Stadt Halle bauen bzw. ausbauen. Das ist viel sinnvoller als eine Fahrradautobahn nach Leipzig.

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