Radeln auf dem Boulevard: Stadtverwaltung sieht keinen Anlass zur Freigabe

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38 Antworten

  1. Fußgänger sagt:

    Würde auch nichts davon halten, den Boulevard tagsüber für Radfahrer freizugeben. Trotz Verbot, sehe ich häufig welche sich durch die Menschemassen schlängeln. Muss einfach nicht sein, bei so einer belebten Straße. Von mir aus abends von 20 Uhr bis 6 Uhr früh. Aber es gibt auch genüg andere Wege, um vom Markt zum Riebeckplatz zu kommen, ohne dass man große Umwege fahren muss.

  2. Verkehrsplaner sagt:

    Es wäre schon einmal ein Schritt nach vorne, wenn man das Autofahren auf dem oberen Boulevard durch Poller unterbinden würde. Ist zwar Fußgängerzone, aber das stört den halleschen Autofahrer nicht. Außer natürlich, die ganzen Audis und Mercedes sind „Lieferverkehr“.

  3. Franz2 sagt:

    Es wird, seit ich denken kann, auf dem Markt/oderer-unterer Boulevard Rad gefahren – egal ob Verboten oder nicht und dabei sind viele nicht gerade zimperlich. Man muss in einer für Radfahrer gesperrten Straße als Fußgänger zur Seite hechten, wenn man wie blöde angeklingelt wird.

  4. Zahl sagt:

    Fahrräder auf den Boulevard gehören da überhaupt nicht hin, das ist richtig und wer da trotzdem fährt sonnte gleich mal drein Rad abgeben müssen, aber da wird ja nicht durchgegriffen.

  5. Doc S. Para sagt:

    Na endlich!

  6. 10010110 sagt:

    Früher fuhren da nicht nur Autos, sondern auch noch die Straßenbahn durch; das war dann ungefähr vergleichbar mit der unteren Großen Steinstraße, was den Platz angeht (oder sogar noch etwas mehr Platz). Wenn da jetzt eine Fahrbahn für Fahrräder in der Mitte der Straße eingerichtet wird, ähnlich wie in der Berliner Friedrichstraße, dann ist immernoch genügend Platz für Fußgänger und Freisitze – und auf jeden Fall mehr als wenn man Autoverkehr da zulassen würde.

  7. M sagt:

    Eine gute Entscheidung.Der Boulevard ist für Fußgänger da. Die Helmträger können bis 20.00 Uhr ihre Schrottmühlen dort schieben. Nachts von mir aus fahren. Es wird ja immer schöner. Es reicht mir schon , daß diese Kumpel’s im Straßenverkehr auftauchen, meistens ohne Licht!

    • eseppelt eseppelt sagt:

      ich bin ja dafür, dass die Stadtpanzer-Schrottmühlen auch zu schieben sind…

      • Krypton sagt:

        ich bin auch Fahrradfahrer und mit meiner Schrottmühle und natürlich auch mit Helm, aber nicht über den Boulevard! Selbst wenn ich dort einkaufe, habe ich entweder nur schrottige oder eben gar keine Fahrradständer, an dem ich mein Rad anschließen kann! Da nutze ich besser die aufgestellten Bügel der Stadt am und auf dem Markt.
        Es gibt also gar keinen Grund über den Boulevard zu fahren.
        Noch ein kleiner Hinweis an „M“ es gibt Fahrräder, die so viel kosten wie Dein Auto, ja klar Du fährst sicher eine neue S-Klasse, aber halte Dich doch einfach mal bisschen mit Deinen Vorverurteilungen zurück. Helme dienen der Sicherheit! In einem Punkt gebe ich Dir Recht, wer ohne Licht im Dunkeln Rat fährt ist bekloppt und nicht nur eine Gefahr für sich selbst, ob auf dem Boulevard, oder anders wo

      • Franz2 sagt:

        Enrico, du hast es aber auch ganz schön mit Autos, oder ? 😉 Es geht doch nur darum, dass Fußgänger sich nicht von Radfahrern gängeln lassen müssen … da muss man nicht auch Autofahrer mit reinnehmen.

      • M sagt:

        Geht nicht.Ist ein Einspritzer und wiegt 2, 3 Tonnen.

  8. Lorenz sagt:

    Das Problem ist eher, dass es kein Konzept für Fahrradfahrer gibt, die vom Hauptbahnhof in die Innenstadt wollen. Für mich ist es kein Wunder, dass sich sowohl Ortsansässige, als auch Touristen von Außerhalb sich mit ihrem Fahrrad auf den Boulevard wiederfinden. Halle hinkt da mal wieder 10 Jahre hinterher.

    • Haller G'schichten sagt:

      Komm Erna, wir fahren nach Halle! – Au ja, Otto, aber wir nehmen die Räder mit. – Na klar, wir wollen doch vom Bahnhof auf den Markt. Das geht nur mit dem Rad.

      Du Dieter, nun leben wir schon über 50 Jahre in Halle und haben immer noch nicht rausgefunden, wie wir mit dem Fahrrad zum Hauptbahnhof fahren können. Ob es anderen auch so geht? Noch haben wir Zeit. Der Bahnhof ist ja „ständig“ gesperrt. Aber die Freisitze der zahllosen Restaurants auf dem oberen Boulevard könnten wir ja schon testen. Wenn wir doch nur wüssten, wie man dorthin kommt…

      So verbrachte Lorenz auch den 8. Monat des Lockdowns mit der minutiösen Beobachtung seiner Mitmenschen. Er wunderte sich nun über gar nichts mehr.

  9. Bürger von Halle sagt:

    Warum sollten Radfahrer auf dem Boulevard fahren???

    Ich bin auch Radfahrer und stelle mein Fahrrad irgendwo ab, um dann durch die Stadt zu bummeln. Wo liegt denn da das Problem???

    Echt gefährlich, weil einige Fahrradfahrer trotzdem dort fahren… Und das ziemlich schnell. Wurde dort schon mal fast ungefahren. Unmöglich mit was für Diskussionen die Stadträte ihre Zeit totschlagen… Auf Kosten von Steuergeldern. Idiotisch.

    • Krüptonat sagt:

      Von Heide-Nord zum Boulevard und zurück ist schon eine Leistung.

      Warum hast du dann aber so eine Wampe? Stimmen deine Geschichten etwa nicht?? Heinz!!

      • Krypton sagt:

        @Krüptonat Ich weiß zwar nicht, ob Du Dich nur meines Namens bedienst oder mir was sagen möchtest! Also, ich heiße nicht Heinz, habe keine Wampe und mit Heide Nord soviel zu tun wie Du mit einem guten Abitur, also gib Dir mal bisschen Mühe. Im Übrigen ist es ein Katzensprung bis zum Boulevard von HeiNo , keine 30 min.

    • Radfuchs sagt:

      Es gibt gute Gründe, sein Fahrrad in Halle gerade eben nicht „irgendwo ab“zustellen.

    • rellah2 sagt:

      Vor dem letzten Umbau des Riebeckplatzes durfte man mit dem Rad über den Riebeckplatz fahren. Hat kaum Probleme gegeben. Wer jetzt zum Hbf oder Halle-Ost will, ist bescheiden dran, genauso eine N-S-Querung.
      Auch wenn früher da mal die Straßenbahn fuhr, kann ich jetzt nicht vorstellen, auf dem unteren Boulevard zu fahren. Da sind links und rechts Geschäfte, so dass die Fußgänger unvermittelt die Seite wechseln. Am Nachmittag ist es doch teilweise schon eng zum Schieben. Aber auf dem oberen sind die Radfahrer eine Bereicherung. Selbst der „Schöne Laden“ der Stadt ist doch nicht mehr? Die wenigen Fußgänger gehen meist zielstrebig Richtung Riebeckplatz bzw umgekehrt. Außengastronomie ist doch nicht mittig, so dass die Bedienung mit vollem Tablett den Boulevard queren müsste.

      Ich bemühe mich so zu fahren, dass ich andere, insbesondere die dort Berechtigten, nicht behindere oder gar gefährde.

      • Radfuchs sagt:

        Die Kleine Uli ist verkehrsberuhigt – nicht unbedingt ein Vorzeigeprojekt, aber im Großen und Ganzen kommen Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer miteinander aus. Am rücksichtslosesten sind noch die Autofahrer.

        Die Leipziger Straße ist dreimal so breit, da werden sich Fußgänger und Radfahrer doch arrangieren können. Mindestens jedenfalls in der oberen Leipziger, auf der unteren gibt es Alternativrouten, auf denen man auch schneller vorankommt.

        Auch der Markt ist – außer in der Adventszeit bzw. bei anderen Events – weitläufig genug, dass friedliche Koexistenz möglich ist.

        Aber noch mal: Wenn die selbe Stadt, die ein Radikalkonzept für die autoarme Altstadt vorgelegt hat, es nicht einmal für überlegenswert hält, wenigstens die obere Leipziger freizugeben, dann stimmt da irgendetwas hinten und vorne nicht.

  10. rellah2 sagt:

    Die Röserstraße ist VB. Also Parken nur in gekennzeichneten Bereichen. Das lernt man doch in der Fahrschule, oder?

    Am Leipziger Turm, also auf der Tages-Umfahrung  mal ne Bank. Der Radweg ist für beide Richtungen, glaube aber nicht, dass der die erforderliche Breite hat,  ist niveaugleich mit Fußweg und abschüssig. Vor der Bank ist der Radweg zur Fahrbahn abgesenkt.  Einladung zum Parken! Hab bei der Stadt angefragt, Antwort ‚da da Fußgängerüberweg wäre‘. Ein FÜ so kurz vor einer Ampel??? Gegenüber ist eine Treppe, aber da ist keine einzige Stufe abgesenkt! Irgendwann hatte man da paar Poller hingebaut, aber so stümperhaft, dass Autorambos die im Nu umgefahren hatten, die lagen dann auf dem Radweg.

  11. Radfuchs sagt:

    „Insbesondere die Auffassung der Verwaltung lässt Fragen aufkommen. Denn im Rahmen eine autoarmen Altstadt wird auch die Freigabe des Boulevards für Radler angegeben.“

    Ja, das ist genau der Punkt. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! Das Konzept der autoarmen Innenstadt ist von vorn bis hinten eine Lüge.

  12. ZuFuß sagt:

    Gemütlich bummeln auf dem oberen Boulevard – da schmeiß ich mich doch hin vor lachen!!!

    • Texas sagt:

      Ja genau. Nach dem Barbierbesuch gemütlich an den Schaufenstern der Dönerbuden und Handyläden vorbei schlendern um sein Geld dann bei MacGeiz richtig zu verprassen. Ansonsten wurde das Beispiel Berliner Friedrichstrasse schon genannt. Habe ich hier auch schon mehrfach im Rahmen der Diskussion zur autoarmen Innenstadt angebracht.

    • Gottwald Klemens sagt:

      Dann könnte man ja für Radfahrer freigeben, wenn es da nichts gibt.

  13. Realist sagt:

    Was Ihr nur rumlabert einge “ Radfahrer“ machen den Boulevard vom Bahnhof bis zum Hallmarkt zur Rennstrecke, sie sind sogar damals auf dem Weihnachtsmarkt zwischen den Ständen gefahren und haben sogar noch Geklingelt 👍👍und Polizei und Ordnungsamt laufen ohne rum und machten nichts.
    Es gibt aber auch noch einige die ihr Rad schoben aber die sterben langsam aus. 😞

  14. Abcke sagt:

    Der Boulevard bleibt und ist Fußgängerzone da haben Fahrzeuge überhaupt nichts zu suchen und das muss kontrolliert und streng bestraft werden wenn sie es doch tun

  15. cke sagt:

    Radler haben auf dem Boulevard nichts zu suchen. Niemals

  16. coke sagt:

    Radler sollten die Innenstadt nicht befahren dürfen, die halten sich an keine Regeln

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