„Tanzdemo“: Wiederholung für Anwohner nicht zumutbar

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21 Antworten

  1. Fahim sagt:

    das ist die richtige Entscheidung der Ordnungsbehörde.

  2. OB Wähler sagt:

    Die Veranstalter sollen einfach den Zusätz „…gegen Rääächts“ an ihr Motto hängen und schon wirft sich Wiegand in den Staub und wird sich persönlich für diese „Demo“ stark machen.
    Völlig egal, was die Anwohner sagen.
    War doch beim Hasi genauso.
    Ab Oktober ist ja Gott sei Dank Schluß mit dem Mummenschanz.

  3. Trabant Fahrer sagt:

    Etwas „für die Umwelt“ hätte man auch „reinpacken“ können. Den Anwohnern diesem SUV-Viertel wären die Hände gebunden.

    • 10010110 sagt:

      SUV-Viertel? Guck’ dich mal um am August-Bebel-Platz. Die einzigen SUVs, die dort parken, sind die vom Partyvolk, das die Vergnügungsetablissements im Viertel aufsucht. Die hauen nach ein paar Stunden wieder ab und hinterlassen dann Zerstörte Fußwege und Grünflächen.

  4. kitainsider sagt:

    Nach der Wahl unterstützt er das auch wieder. Das ist jetzt nur eine nüchterne Abwägung, was ihm zur OB-Wahl mehr nützt.

  5. Fadamo sagt:

    Kann man das heutige Gezappel noch tanzen nennen ? Wenn ich die Jugend sehe,bei dem Gezappel, überlege ich immer: Soll ich Dr. Jeschke anrufen oder nicht !

  6. Hazel sagt:

    Nicht schlecht wie über den OB geschrieben wird, obwohl er im Artikel nicht erwähnt wird…… Aber so eine Veranstaltung kann man am Abend in einem Wohnviertel nicht tolerieren.

  7. Alt-Hallenser sagt:

    Wie man sieht, wohnen in den Viertel auch vernüftige Menschen als diese tanzwütigen und in ihrer eigenen Welt lebende Kulturbürger.

  8. Lelouch brown sagt:

    Es ist schade zu sehen das Menschen in einer so mit Kultur angesiedelten Stadt so verbohrt, kurzsichtig und schlechtweg Ignorant sein können wie manche es hier scheinbar sind. Ich will zum Anfang klar stellen das Techno Musik Teil der heutigen Jugendkultur ist auch der damit verbundene wenn auch etwas unkonventionellen anmutender Tanz Stiel den ich den meisten hier zum locker machen empfehle. Ich wohne selber in der Nähe des AB. Und ich fand es toll zusehen wie immer mehr Jugendliche sich auf ihre eigene Weise und friedlich gegen rechts stellen und sei das nur durch tanz finde ich es doch tausendmal besser als nix zu tuen. Da nehme ich auch mal etwas Musik bis 22 Uhr in kauf sie nicht?

    • 10010110 sagt:

      So eine dämliche Argumentation. Es ist ja – genauso wie gröhlende und lärmende Jugendliche am Rosa-Luxemburg-Platz oder am Salzgrafenplatz oder am Ulrichstor (Uniring/Scharrenstraße) – nicht nur „mal“ ausnahmsweise eine Ruhestörung, sondern sowas in der Art findet jeden zweiten Tag statt. Und „in der Nähe“ zu wohnen ist was anderes, als direkt dran zu wohnen. Es hat auch nichts mit fehlendem Verständnis von „Jugendkultur“ zu tun, sondern einfach mit fehlender Nachtruhe in einem Wohngebiet. Das ist da, wo Leute wohnen – und die meisten wohnten schon dort, bevor es zur Partyzone für ignorante Sauftouristen wurde. Ignorant sind nämlich nicht die Anwohner, die sich über Lärm beschweren, sondern die Verursacher des Lärms, die aus egoistischen Motiven (persönliche Luststeigerung) keinerlei Rücksicht auf ihre Umwelt nehmen.

      Niemand verbietet „den Jugendlichen“ ihre Jugendkultur, aber sie können sie – sofern sie mit Lärm verbunden ist – auch gerne an Orten ausleben, die nicht mitten im Wohngebiet sind. Peißnitz, Holzplatz, Rabeninsel, Bahnhofsvorplatz, … alles Orte, wo weniger Leute gestört werden.

    • Nobody sagt:

      Nein. Ich nicht.
      „etwas Musik“ die 22 Uhr noch lange nicht zuende war ist eine glatte Lüge. Unverschämt Laut und unverschämt lange für ein Wohngebiet trifft es weitaus besser.
      Schön für die Leute, die bis nachts in die Puppen tanzen können. Es soll Leute mit kleinen Kindern geben (die bei dem Lärm eben nicht schlafen können) und die trotzdem früh um 6 raus müssen auf Arbeit.

    • farbspektrum sagt:

      Hats du es nicht mitbekommen? Es geht nicht um die Art der Musik, sondern um die Lautstärke. Und falls du der Letzte bist, der es nocht weiß: Es gibt Gesetze, die für alle gelten. Auch wenn das eine gewisse Spezies nicht wahrhaben will und einige von der Staatsmacht sich nicht trauen dagegen vorzugehen, Es ist viel einfacher, mit dem Zollstock den Abstand parkender Autos von der Bordsteinkante nachzumessen.
      „Und ich fand es toll zusehen wie immer mehr Jugendliche sich auf ihre eigene Weise und friedlich gegen rechts stellen“
      Du hast wohl nicht mitbekommen, unter welchem angeblichenm Motto dort Radau gemacht wurde?

      • Wilfried sagt:

        So wie der/die Schreiberin das artikuliert, ist das nicht die hellste Kerze der Torte. Da kann man echt nix machen, nur entsprechend ahnden von amtswegen.
        Eben „Stiehl, den ich empfehle“ ist offenbar die einzige Argumentation, die noch wirken könnte

    • Anwohnerin sagt:

      Es geht hier nicht darum, dass sich auch junge Menschen politisch engagieren oder um friedlich feiernde, tanzende Menschen. Im Gegenteil.

      Das Thema ist – wie mehrfach schon erwähnt – die Art und Weise dieser als Demo deklarierten Veranstaltung und der allgemeinen öffentlichen Party-Kultur. Die Reaktionen darauf sind nicht automatisch verbohrt, kurzsichtig oder ignorant.

      Zum einen soll es Menschen geben, die auch jenseits des Jugendalters gesellschaftlich/politisch aktiv sind. Zum anderen leben um den Bebelplatz auch Eltern mit Jugendlichen, die also durchaus mitten im Thema stehen.

      Gedankenexperiment 1: Wie weit reicht – die für sich selbst gewünschte – Toleranz gegenüber den Anwohnenden?

      Gedankenexperiment 2: Wie sähe es aus mit Toleranz, hätte es sich um ältere Menschen mit Schlagern oder Arien ungefragt vor den Fenstern der Jugendlichen gehandelt?

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