Trotha Wäldchen: Strick-Mäntelchen für die Bäume

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29 Antworten

  1. Mein Freund der Baum sagt:

    Die Maßnahme kann wohl leider nur symbolische Bedeutung haben, denn der Saftstrom wurde ja durch die Ringelung unterbrochen.

    • Wolfgang Aldag sagt:

      Genau das ist es. Eine symbolische Aktion, vielleicht auch Kunstaktion die zeigt, dass vielen menschen der Umgang mit dem Wäldchen nicht egal ist.

  2. Halles Katze sagt:

    Seid Ihr noch bei Sinnen ?
    Lange Weile bringt nur Schwachsinn an den Tag !
    Kauft lieber Baumkalk für wenig Geld im Baumarkt und verschließt damit die Schnittstellen ! Das hilft richtig – eure Laibchen bringen da nix !!!

  3. TDoe sagt:

    Die beiden sind schon Erwachsene?

  4. teu sagt:

    Soviel Dummheit hätte ich ausgerechnet einem GRÜNEN nicht zugetraut.
    Die geringelten Bäume werden sterben. Das ist sicher.

  5. Bock sagt:

    Diese Aktion fasst die Politik der Grünen eigentlich perfekt zusammen. Nutzlose Symbolik die am Ende sinnlosen Aufwand bedeutet und dem Naturschutz eher schadet.

  6. Karl Murks sagt:

    Die Grünen haben auch nur ihre eigenen Interessen.
    Windparks, EEG Umlage abgreifen, städtische Aufträge für Begrünung…
    Es ist eine Industrie, fast wie jede andere.
    Nur nicht so nützlich.

  7. Klaus Meier sagt:

    Ach wie gut das kaum einer weiß das die Robinie eine invasive Art ist die hier nicht heimisch ist und zudem zu den giftigsten Bäumen zählt die sich finden lassen. 150g Robinienblätter/Rinde reichen zuverlässig aus um ein Pferd sicher zu töten und dem Hund tut ein Stöckchen aus Robinienholz ebenfalls nicht gut…
    Eine Handvoll Blätter ist übrigens für Kinder ebenfalls gefährlich…ein Specht ach…jede heimische Tierart die vom Material von Bäume partizipiert hat große Probleme.
    Weg damit.
    Herr Aldag ein wenig Sachverstand dieses unsägliche hölzerne Un-Kraut betreffend hätte ich von ihnen eigentlich erwartet und mir sagt die Ringelung der Bäume das hier mit Sachverstand vorgegangen wurde.

    • Wolfgang Aldag sagt:

      Sorry, wer Bäume als unsägliches hölzernes Unkraut bezeichnet und alles was giftig ist vernichten will, sollte nicht andere Menschen der Unkenntnis beschuldigen. Ja die Robinie ist giftig. Kennes Sie einen Fall von Vergiftung durch Robinie?
      Und noch zum Sachverstand. Bitte schauen sie sich mal die neuesten Studien zur Verwendung klimaangepasster Baumarten an. Hier wird ausdrücklich die Robinie empfohlen, da sie lange Trockenheit und Hitze bestens veträgt.

    • Anwohner sagt:

      „und zudem zu den giftigsten Bäumen zählt die sich finden lassen“

      Es gibt viele Arten giftiger Pflanzen, die kann man nicht alle ausrotten. Außerdem sollst du die auch nicht essen.
      Autos und übliche Haushaltchemie sind übrigens auch giftig und werden nicht abgeschafft.

      „und dem Hund tut ein Stöckchen aus Robinienholz ebenfalls nicht gut…“

      Seit Jahrzehnten wird das Wäldchen sehr gern von Hundehaltern für den täglichen Auslauf ihrer vierbeinigen Lieblinge genutzt und was soll ich sagen, bisher waren die Wegesränder noch nie mit toten Hunden gesäumt.

  8. farbspektrum sagt:

    Handmüffchen für Bäume. Da zweifelt man doch,

  9. Leichentuchstrickerei sagt:

    Stricken! Geil! Laßt uns ein Mäntelchen des Schweigens über die (teilweise schon) dümmlichen Aktionen all unserer Stadträte stricken. Einfach nicht drüber reden. Dann merkt im Umkreis vielleicht auch keiner mehr, was hier an Realsatire abgeht. Dann heißt es hoffentlich in 10 Jahren nicht mehr „Über Halle lacht das Reich …!“.

    • Wolfgang Aldag sagt:

      zweifeln ist gut. Für uns ist es ne Aktion die Spaß macht. Gegenstände umhäkeln oder umstricken ist eine Bewegung, die es schon lange gibt. Man muss es nicht gut finden. Aber lass uns doch einfach machen wenn wir Spaß daran haben. Sieht auf jeden Fall schöner aus als die abgefrästen Wunden an den Bäumen. Die Menschen die durchs Wäldchen gehen erfreuen sich an den bunten Mäntelchen. Also alles gut

    • Wolfgang Aldag sagt:

      Ah Generalangriff auf Stadträtinnen und Stadträte allgemein. Kleiner Tip. Am 26. Mai 2019 sind Wahlen. Jede und jeder hat die Möglichkeit sich aufstellen zu lassen und es besser zu machen. Also ran. Wäre ja schlimm, wenn das ganze Land über Halle lacht während in der Stadt Talente schlummern die die Stadt nach vorne bringen.

  10. Veit Zessin sagt:

    Auch Herr Aldag darf sich an die demokratischen Spielregeln halten. Der Waldumbau ist forstlich wohlbegründet. Die Maßnahmen wurden in einem demokratischen Prozess beschlossen. Offenbar stehen die Grünen über dem Gesetz. Eigentum und Rechtssicherheit scheinen nachrangige Werte zu sein, hinter der eigenen Ideologie. Inzwischen hat eine selbsternannte „Guerilla“ versucht, die Effekte der Ringelung zu stoppen. TV Halle hat die illegalen Akteure bei der Arbeit gefilmt. Dürfen wird demnächst von den „unabhängigen“ Journalisten Live-Berichterstattung über das Sprengen von Fahrkartenautomaten erwarten?

    • Wolfgang Aldag sagt:

      Ja, der Waldumbau ist forstlich wohl begründet und das Plansfeststellungsverfahren sauber gelaufen. Das heißt doch aber nicht, dass man solche Maßnhamen nichr trotzdem hinterfragen kann bezüglich der Intensität der derzeitigen Eingriffes und hinsichtlich der Sinnhafttigkeit. Die Diskussionen in Fachkreisen, die in den letzten Tagen stattgefunden hat zeigt deutlich, dass die Maßnahme in der Art und Weise wie sie durchgeführt wird zumindest fraglich ist. Keimen Eicheln die augesät werden sollen auf stickstoffreichem Boden. Wie ist überhaupt die Bodenbeschaffenheit. Ist die Aussaat und damit ein Entwicklung über mehrere Jahrzehnte gleichwertig mit 50 Jahre alten Bäumen. Alles Fragen die man stellen muss. Ja und wenn nun Bürgerinnen und Büger aktiv werden und versuchen hier noch etwas zu retten um damit auch zu zeigen, dass sie mit der Art und Weise der Umsetzung gar nicht zufrieden sind dann kann ich diese Art von Protest nur begrüßen.

      • HansimGlueck sagt:

        Sie hinterfragen aber die Maßnahme nicht nur, sondern haben sie zusammen mit den Kindern sogar sabotiert. Das ist schon ein Unterschied.
        Eine Diskussion in Fachkreisen macht eine Maßnahme nicht automatisch fraglich, nur wenn der beteiligte Teilfachkreis sich das wünscht. Haben wir eigentlich im größeren Kontext grad alle gelernt. Da muss man auch keine Fragen neu stellen, die vor 10 Jahren schon beantwortet wurden.

      • farbspektrum sagt:

        „dass sie mit der Art und Weise der Umsetzung gar nicht zufrieden sind dann kann ich diese Art von Protest nur begrüßen.“
        Ich nicht. Ich sehe es überhaupt nicht ein, dass eine demokratische Partei aus einer rechtskonformen Entscheidung eine parteipolitischen Gegenaktion zimmert.

        Irgendwas findet man immer, wenn es ums Verteuern-Verzögern-Verhindern geht. Die Grünen scheinen ja genug Humankapital zu haben, um Gesetze nach ausnutzbaren Formulierungen zu durchforsten. Und wenn man dann lange genug verzögert hat, gibt es vielleicht neue Gesetze und der Tanz beginnt von vorn.

  11. Politologe sagt:

    „Der Waldumbau ist forstlich wohlbegründet“
    Glücklicherweise funktioniert Natur bestens ohne wirtschaftsinteressengeleiteter Stadtförster und Schreibtischtäter ohne Naturverstand.

    „Die Maßnahmen wurden in einem demokratischen Prozess beschlossen“
    Selten so gelacht. Ein irgendwo im Hinterzimmer für ein paar Tage ausgelegtes fachchinesisches Planfeststellungsverfahren mit -zig Seiten hat mit demokratischen Prozess aber so gar nichts zu tun. Da stand auch nichts, wo die Ersatzmaßnahmen durchgeführt werden sollen. Kein Bürger Max Mustermann hatte Ahnung, was da ausgekungelt wurde.
    Wenn das deine Vorstellung von Demokratie ist, dann kann man nur hoffen, dass du und deine Gleichgesinnten nie die politischen Geschicke bestimmen werden.

    • HansimGlueck sagt:

      „Da stand auch nichts, wo die Ersatzmaßnahmen durchgeführt werden sollen.“
      Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen. Woher weiß dass der Max Mustermann, der keine Ahnung hat? Hat er also durch die ordnungsgemäße Bekanntmachung den Auslageort doch gefunden?
      Die wiedergegebene „Vorstellung vom Demokratie“ entspricht auch ziemlich genau dem geltenden Recht, egal welche Gesinnung Veit Zessin nun mal haben mag.

      • HansimPech sagt:

        „Die wiedergegebene „Vorstellung vom Demokratie“ entspricht auch ziemlich genau dem geltenden Recht, …“

        Selten so gelacht! Glaubst Du selbst, was Du schreibst?

        Du weist schon, wie dehnbar Recht ist? Und Du weist, was unsere Anführer gerade mit dem Gesetz in der Hand alles so anstellen? Du weist schon was „Demokratie“ heißt? Du weißt sicher, daß der Laden hier stark „repräsentativ“ überformt ist und das stellenweise zu ademokratischen Tendenzen führt?

        Nicht? Also Nichtwählertum, aktive Wahlverweigerung, Wahl extremer politischer Gruppen einerseits und die zunehmende „Wir machen das selber!“-Mentalität beim Bürger, aber auch Abzockertum, Bescheißerei, Mitnahmeeffekthascherei, Populismus, Golfplatz- und Eliteclub-Geschäftsanbahnungen, zunehmende Gelb-Schwarz-Baumaßnahmen … bei den Eliten, das hältst Du alles für normal?

        Träum weiter!

        Keine Maßnahme, kein Baubeschluß, keine Investition, kein Zuschuß … der Stadt, die ich in den letzten 10 Jahren anschauen konnte, war rechtlich richtig sauber. Irgendwas ist immer!

        Die Mehrheit der Wählerschaft will nicht belogen, manipuliert oder betrogen werden. Also ist es schon gar nicht demokratisch, wenn es per Beschluß im Rat rechtlich gen rote Linie strebt oder sogar darüber hinaus schießt! Es wird demokratisch bemäntelt. Für solch einen Augiasstall würde ich hier kein Plädoyer halten, Herr Anwalt!

        Laß einfach die „Demokratie“ wieder frei, also aus Deiner Argumentation ‚raus, konzentrier Dich auf den formaldemokratischen Ablauf und vor allem auf die Rechtsauslegung. Dann werden wir uns schnell einig.

        Mist ist das trotzdem, weil eben nicht rechtzeitig nachhaltig bedacht. Aber rechtlich bestandskräftig. Und dann endet die Diskussion. Wem’s dann nicht paßt, soll klagen. Und nicht stricken!

        • HansimGlueck sagt:

          Da hast du aber viel geschrieben.
          In der Zustandsbeschreibung mag man dir im Grunde zustimmen. Nur führt deine Verallgemeinerung „irgendwas war immer“ zu nichts und vor allem nicht zum Thema. Bei allem was wir wissen, ist die Planfeststellung sachgemäß durchgeführt worden. Auch wenn Veit Zessin eine andere Intention hat, hat man sich grundsätzlich mal an Gesetze zu halten.

      • Politologe sagt:

        „Woher weiß dass der Max Mustermann, der keine Ahnung hat? Hat er also durch die ordnungsgemäße Bekanntmachung den Auslageort doch gefunden?“

        @HansimGlück
        Mit „Max Mustermann“ bin nicht ich gemeint gewesen, sondern „Otto Normal“ und „Lieschen Müller“ und noch mal für die ganz Begriffsstutzigen: Das ist ein Synonym für den Durchschnittsbürger.
        Ansonsten bleibt zu sagen, dass nur in seltensten Fällen der Ort der Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen schon im Planfeststellungsverfahren festgeschrieben steht, meist wird das nämlich zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Otto Normal, Max Mustermann und Lieschen Müller dürfen sich dann regelmäßig von solchen schnapsigen Aktionen wie dem sogenannten „ökologische Umbau“ im Trothaer Wäldchen überraschen lassen.
        Nochmal: Demokratie ist was anderes.

        • Seb Gorka sagt:

          Es sei denn, Otto, Max und Lieschen interessieren sich nicht erst dafür, wenn sie es im Internet lesen und davon „überrascht“ werden. Nennt sich Partizipation (Teilhabe und Teilnahme) und ist ein wesentlicher Bestandteil einer lebendigen demokratischen Gesellschaft.

          Ist eben kein All-inclusive-Cluburlaub.

          • Politologe sagt:

            @DeppGurke

            Für dich hier noch mal:

            „Die Maßnahmen wurden in einem demokratischen Prozess beschlossen“
            Selten so gelacht. Ein irgendwo im Hinterzimmer für ein paar Tage ausgelegtes fachchinesisches Planfeststellungsverfahren mit -zig Seiten hat mit demokratischen Prozess aber so gar nichts zu tun. Da stand auch nichts, wo die Ersatzmaßnahmen durchgeführt werden sollen. Kein Bürger Max Mustermann hatte Ahnung, was da ausgekungelt wurde.

            So, und nun überleg mal, wie deine obige Antwort dazu passt. Solltest vielleicht mal die Kommentare im Zusammenhang lesen und nicht einen rauspicken und altklug losschreiben.

          • Seb Gorka sagt:

            Nicht irgendwo, nicht Hinterzimmer, nicht geheim. Fachchinesisch ist nicht alles, was du nicht verstehst. Du bist auch nicht der Maßsstab für Max Mustermann. Dein allgemeiner Lebensfrust mag dich ganz doll leiden lassen, deswegen geht es der Allgemeinheit aber nicht aus „schlecht“ wie dir.

            Du warst als „Lehrer“, „Schuldirektor“ und „Polizist“ schon weit weg. Als „Politologe“ schießt du aber den Vogel ab. Probier’s doch mal mit etwas weniger hochtrabenden und wenigstens theoretisch erreichbaren Zielen oder – ganz verwegen – mit deinem echten Namen. Vielleicht nimmt dich dann jemand ernst.

        • HansimGlueck sagt:

          „Ansonsten bleibt zu sagen, dass nur in seltensten Fällen der Ort der Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen schon im Planfeststellungsverfahren festgeschrieben steht, meist wird das nämlich zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.“
          Ist sich der Politologe damit sicher?

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