Unsensibel, drohende Uferschäden, ästhetische Katastrophe: ökologische Arbeitsgruppe protestiert gegen Zuschüttung des Saaleufers in Halle – Protestexkursion geplant

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66 Antworten

  1. Eh sagt:

    Endlich wird das Ufer der Saale mal befestigt

  2. buscher-sicher-Ralle sagt:

    Es ist wirklich unglaublich, wie hier die Fluthilfegelder missbraucht werden und das zu Lasten der Natur. Einziger Profiteur ist die beauftragte Firma (aus Dessau), was wohl kaum im Sinne von Halle und seinen Besuchern sein kann.

  3. HALLEnser sagt:

    Nunja, das Aufschütten kann ich auch nicht nachvollziehen. Wer hat sich was dabei gedacht? Was soll damit erreicht werden?

  4. Eh sagt:

    Die Ökologische Arbeitsgruppe kann nur protestierten, mal was tun und mir anfassen ist denn Leuten wohl zu schmutzig

  5. Tomate sagt:

    Wer sich diese Maßnahme ausgedacht hat, kann die Stadt doch nur hassen und sollte schleunigst von seinem Posten entbunden werden.

  6. Fritz sagt:

    Kann man da nicht Pflanzen ( welche dort auch leben und überleben können) anbauen? Es gibt doch bestimmt auch Pflanzen welche sich dort wohlfühlen…

  7. Wer Weiß sagt:

    So was unglaublich hässliches !!! Wie kann man nur diese Schöne Ecke unserer Stadt so verschandeln?! Einfach mal Natur lassen und nicht diese hässlichen Steine! Wenn Hochwasser kommt , hält das auch nicht ab ! Die Steine sollten weg , am besten fast jeder am Samstag mit an ! 😃

    • chris sagt:

      Es gibt Gerüchte dass diese Schüttungen vom Menschen schon vor 1-2hundert Jahren nachgemacht wurden. Dann kam das ein oder andere Hochwasser Schlamm setzte sich ab und es wuchs wieder Gras drüber. Das schwarze Dammwehr kennen wahrscheinlich 90% von euch auch nicht mehr und dann gibts noch nen witziges Forum von 2012 wo der Seppelt philosophiert wo denn die Siebenbogenbrücke stand 😂😂😂

  8. tomkoch sagt:

    Lange nichts mehr von der ÖAG gehört. Aber wenn es fast vor der Haustür passiert, wird man wieder aktiv. Oder tue ich damit Wolli Unrecht?

  9. ZANDER sagt:

    Alles nur noch ökologisch. Kopfschüttel. Das ist eine ordentliche Uferbefestigung.Solche scheiß Pflanzen wachsen zu Hunderten an der Saale entlang.Ich, als Angler, freue mich über den Schotter.

    • Klara sagt:

      @Zander:
      Dann vergisst Du aber, wo die Fische, die Du mal angeln willst wenn sie groß sind, ihre Kinderstube haben. Die kleinen Fischlein lieben in der Regel flaches, seichtes und damit oft auch wärmeres, nicht so stark fließendes Wasser am Ufer, gern auch ein bisschen überhangen von Zweigen der Ufervegetation. Das alles ist jetzt futsch überall wo geschottert wurde.

    • S. Ernst sagt:

      Du bist kein Naturfreunde. Du denkst nur an dich, du Egoist. 🤮

  10. Natur lassen.... sagt:

    und was ist mit dem Wasser welches zur Bespassung einiger weniger aus dem Hufi gepumpt wird???

  11. Statist sagt:

    Ich möchte daran erinnern, das die Saale eine Bundeswasserstraße ist. Da gelten andere Maßstäbe als für den Fischteich zu Hause.

  12. chris sagt:

    Mensch über Jahrzehnte wurden an der Ahr und deren Zuflüssen Staustufen rückgebaut. Dies haben unsere unfähigen Libellenschützer und die Politik zu verantworten. 2013 stand man mit Trääänen in den Augen da ober der Gimritzer Damm aufgrund des schlechten Zustandes noch zu halten sei und heute wird rumgejammert wenn wirklich mal was passiert. Hübsch ist es nicht doch wenn nötig zu akzeptieren. Man kann ja auch mal drüber diskutieren ob der gerade vorhandene Lebensraum für genannte Insekten/Pflanzen ohne den Eingriff des Menschen und damit resultierenden Verlaufes der Saale überhaupt vorhanden wäre…

  13. Ordnung sagt:

    Sieht aber schön und gepflegt aus.

  14. ABV sagt:

    Da ist sofortiger Rückbau angesagt!

  15. Daniel M. sagt:

    Was in dieser Stadt immer wieder für unglaubliche Maßnahmen ergriffen, beschlossen und umgesetzt werden, ist geradezu entsetzlich. Kein Wunder, dass Halle immer mehr als Provinzkaff und Stadtteil von Leipzig wahrgenommen wird. Zum zuscheissen. Dieser Stadtrat und die Verwaltung der Stadt sind eine Zumutung für die Bürger dieser Stadt. Es gab kaum eine schlimmere Zeit, in der Verantwortliche derartig wüten durften. Aber Hauptsache die Innenstadt wird mit Straßenverkehr belebt.

  16. Blackbeard sagt:

    Wasserbausteine sind natürliche Steine unterschiedlicher Größe und unregelmäßiger Form, die für wasserbauliche Schutz- und Regulierungsbauwerke standardgemäss im Wasserbau verwendet werden. Sie weisen eine hohe Trockenrohdichte auf und sind witterungsbeständig, frostsicher, gegen chemische Einflüsse des Grund- und Oberflächenwassers unempfindlich und gegenüber mechanischen Beanspruchungen besonders widerstandsfähig. Es handelt sich nach dem Hochwasser von 2013 um eine
    sinnvolle Sicherung des Ufers vor Erosionen durch Strömungen. Welche Gefahren von einem Fluss ausgehen, haben wir in Halle bereits zweimal leidvoll erfahren müssen. Glücklicherweise kam es im Gegensatz zum Ahrtal bei uns zu keinen Todesfällen. Seit mehreren hundert Jahren zwingt der Mensch die Saale in ein künstliches Bett..ohne die Staustufen im Stadtgebiet sähe die Saale ganz anders aus. Das künstliche Bett muss aber auch unterhalten werden. Ohne Betonmauer am Riveufer gäbe es auch keine Saalepromenade. Wo war der Aufschrei als diese Mauer mit Stahlbeton saniert wurde ? Ein Leben unmittelbar am Fluss funktioniert nicht ohne wasserbauliche Eingriffe und Ufersicherungen.

  17. BR sagt:

    Wahnsinn, hier geht es um Ästhetik, in der Pandemie um Ethik; wer zerbricht sich darüber das Köpfchen??? Ok, ich recherchiere jetzt noch weiter, was wichtiger ist; Mensch oder Natur

  18. So sagt:

    Mensch ist viel wichtiger

  19. Ne sagt:

    Die Steine werden in Kürze überwachsen sein ihr Schlaumeier

  20. Mike sagt:

    Ein offener Brief ist gut aber wird nichts nützen. Das kommt davon wenn man den Bock zum Gärtner macht, sprich wenn die im Stadtrat über Dinge entscheiden von denen Sie keine Ahnung haben. Wo waren denn die Ökologen, Naturschutzverantwortlichen und Grünen vor zwei Jahren bei dieser Entscheidung? Keiner der Verantwortlichen wird sich melden. Und bis hier was zurückgebaut wird, wird die Saale ehr durch Leipzig oder Magdeburg fließen. Das Geld für die Fluthilfe liegt nun am Saalestrand und ist futsch. Da passiert nichts mehr.
    Ich wohne seit diesem Jahr hier in Halle, ja und es ist ein riesiger Schritt zurück in Sachen Attraktivität. Viele meiner Besucher aus Thüringen fanden gerade die Saale in Halle so schön. Natur mitten in der Stadt. Mal sehen was sie zu diesem „schicken“ Kanal sagen.

    • leider... sagt:

      „…wenn die im Stadtrat über Dinge entscheiden von denen Sie keine Ahnung haben.“

      Das passiert hier dauernd. Eigentlich kann man hier nur noch wegziehen.

  21. Bürger für Halle sagt:

    Fakt ist: es ist ein riesiger Schaden für Halle und seine Menschen entstanden. Schaden im Sinne von Hochwasserschutz, Schaden für den geschützten Auenwald und natürlich Schaden aus einer ästhetischen Sichtweise aus betrachtet.(Warum muss selbst das Saaleufer hässlich sein?) Ich sehe vor allem die Verwaltung in der Krise. Es ist eine zutiefst unheilvolle Liaison aus Ministerien, Behörden und Baufirmen zu beobachten. Und das seit Jahren. Man kennt sich eben, und wo Gelder zu vergeben sind, wecken diese Gelder Begehrlichkeiten. Eigentlich waren wirklich alle Maßnahmen z.B. zum Hochwasserschutz bauliche Maßnahmen mit extremen Aufwand. (natürlich nicht nur in Halle) Man möchte natürlich einen möglichst großen Bauauftrag bekommen. Alle baulichen Maßnahmen der letzten Jahre zum „Hochwasserschutz“ haben eines gemeinsam: Sie sind fachlich falsch, teuer, sie haben die Situation verschärft, es ist ein enormer ökologischer Schaden für Mensch und Natur entstanden. Wobei man Mensch und Natur niemals trennen sollte, denn beide(s) gehört zusammen und ist aufeinander angewiesen. Ich denke die Herren von der „unteren Naturschutzbehörde“ wissen das, nicken aber trotzdem so ziemlich jede Baumaßnahme ab. Wenn eine Behörde also so großen Schaden anrichtet (das Sciffahrtsamt ist noch extremer), hat sie dann überhaupt noch eine Existenzberechtigung? In dieser Form ist das sehr fraglich. Es braucht zumindest eine dringende Reform der Behörden. Sie brauchen endlich Aufgaben, Motivation, eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben, müssen in Maßnahmen eingebunden werden, Interesse an fachlichem Austausch mit wissenschaftlichen Istitutionen und Vereinen haben. So wie es ist, kann es jedenfalls nicht bleiben. Sonst ist wirklich bald der letzte Baum gefällt – es ist ja eine Maßnahme, an der viel Geld verdient wird.

  22. Bürger für Halle sagt:

    Kleiner Nachtrag: Ich möchte natürlich auf keinen Fall Beamte oder Angestellte in der Verwaltung persönlich angreifen oder verunglimpfen. Ich weiß nicht, auf welche abwägigen Ideen ich kommen würde, säße ich im Schiffahrtsamt, es fährt aber seit etwa 30 Jahren kein Schiff mehr? Dann eben Bauen.. Oder beim Grünflächenamt: Dann eben Bäume fällen…Es hat sich einfach über Jahrzehnte ein Automatismus eingeschlichen, der den Fortbestand der jeweiligen Behörde rechtfertigen soll. Auf die Dauer freilich keine gute Option.

  23. Ebbe04Sand sagt:

    Keine Panik, da wird sich über die Jahre durch natürlichen Eintrag von Bodenmaterial und Samen wieder Vegetation ausbreiten. Durch die Größe der Steine sollten auch die Zwischenräume in der Schüttung so durchlässig sein, dass hier selbst mit einem Durchwuchs von unten gerechnet werden kann. Denkt mal an das Bild, wo Löwenzahn eine Asphaltdecke durchbricht. Das ist hier wieder viel Wind um Nichts.

    • Mike sagt:

      Schön dass, das meine Kinder noch erleben dürfen. Träume weiter.

    • Bürger für Halle sagt:

      Ebbe04Sand…..
      leider ist dem nicht so. Der Uferbereich mit seinen Vogel-Nistplätzen und typischen Auengehölzen ist sehr sensibel und nun ersteinmal komplett zerstört. Sicher, unter günstigsten Bedingungen könnte sich der Uferbereich irgendwann wieder erholen und Vegetation entsteht. Die Rechnung wäre aber ohne Klimakrise, eventuelle Kipppunkte und weitere unsinnige bauliche Maßnahmen gemacht.
      Deshalb sollten die Abholzungen und die Schüttung Konsequenzen haben, egal ob nun rechtliche Schritte eingeleitet werden oder nicht. Es braucht ein konsequentes Umdenken im Sinne des Gemeinwohls.

      • xxx sagt:

        „Sicher, unter günstigsten Bedingungen könnte sich der Uferbereich irgendwann wieder erholen und Vegetation entsteht.“

        Wenn es dann endlich so weit sein sollte, macht sich eine neue Generation dummer Beamter und Bürokraten darüber her und schüttet eine weitere Schicht Schotter oben drauf.

      • tomkoch2002 sagt:

        „Klimakrise“, „Kipppunkte“ – ich sehe, Du bist gut eingenordet.

        Die Uferstabilisierung ist im Sinne des Gemeinwohls. Gemeinwohl sieht manchmal optisch Scheiße aus.

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