30, 38, 45 Meter: HAVAG will drei verschiedene Straßenbahn-Typen besorgen

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37 Antworten

  1. Fe sagt:

    Oh die müssen aber reich sein!

  2. Tierliebhaber sagt:

    Ich denke eine Klimaanlage gehört in der heutigen Zeit in jede Straßenbahn. Noch dazu wo ab Januar den Nutzern der Bahn wieder tief in die Tasche gegriffen wird.

    • MS sagt:

      Eine Klimaanlage ist doch pure Verschwendung. Alle 2 Minuten hält die Bahn und öffnet die Türen, wie soll denn da eine Klimaanlage richtig wirken??

      • Achso sagt:

        Ein bestechendes Argument. Die Heizung kann auch nicht richtig wirken, sparen wir die also auch gleich ein.

      • Klima.JA sagt:

        Das funktioniert auch in anderen Städten Europs wunderbar. Selbst erlebt. Die Bahnen waren sogar eiskalt. Immer das Gelaber von den Türen auf und zu nervt langsam.

      • Rob sagt:

        Funktioniert in Leipzig und anderen Städten auch!

      • wien 3000 sagt:

        Klimaanlagen sind in der heutigen Zeit keine Energieverschwendung, sondern schlicht notwendig. Ohne eine künstliche Kühlung der Luftzufuhr ist es völlig unmöglich in Straßenbahnen ein angenehmes Raumklima zu erzeugen. Der Luftaustausch beim Öffnen der Türen entsteht durch die Temperaturdifferenz zwischen drinnen und draußen. Wenn man die Klimaanlage richtig einstellt und betreibt kann man diesen Luftaustausch minimieren. Mir würde es übrigens schon reichen wenn die zugeführte Luft ins Fahrzeug durch die Anlage leicht heruntergekühlt wird mit dem Ziel in der Straßenbahn die selbe Temperatur zu haben wir draußen oder minimal drunter und dabei die Luft noch leicht getrocknet wird. Auf diese Art hat man ein akzeptables Raumklima. Das aktuelle Raumklima in den Straßenbahnen an heißen Sommertagen ist schlicht und ergreifend inakzeptabel und macht den ÖPNV in Halle unattraktiv.

      • Bitte nicht einsteigen, hier gibts Klimaanlagen sagt:

        Ja, in Halle ist dieses Konzept ja einmalig.
        Sonstige Regionalzüge und Straßenbahnen in anderen Städten öffnen die Türen nämlich nur 1 Mal am Tag. Die Menschen dürfen an den Haltestellen allerdings von außen mal reinschauen in die perfekt gekühlten Fahrzeuge. Einsteigen darf man in zB Leipzig ja nicht, weil sonst die gesamte gekühlte Luft innerhalb von Millisekunden hinausweicht!

  3. xxx sagt:

    Vorschlag zur Güte: Die noch recht gut erhaltenen Waagen bzw. welche von denen die bereits jetzt saniert wurden, einfach behalten um insgesamt mehr Fahrzeuge zu haben?
    Die MGT6Ds sind aktuell 58, davon einige defekt nach Unfällen abgestellt. Und jetzt will man nur 56 neue beschaffen? Yay – noch weniger Fahrzeuge – ist jetzt schon nur fast alles an Bahnen auf der Linie.

    • Janaki sagt:

      Insgesamt zwar 2 Züge weniger, die aber Platz für mehr Fahrgäste bieten, weil 17 der 56 neuen Fahrzeuge länger sein sollen. Rechnet man die aktuell sowieso nicht mehr einsetzbaren defekten Fahrzeuge raus, (wieviel sind das?) erhöht sich der fahrtüchtige Staßenbahnbestand der HAVAG dadurch sogar wieder.
      Weitere 10 oder 15 Fahrzeuge mehr wären mir allerdings auch lieber gewesen; schon, weil man dadurch den Takt auf allen Linien wieder auf 10 Minuten verdichten könnte – zumindest zu Berufsverkehrszeiten; vielleicht sogar ganztägig …

      • eseppelt eseppelt sagt:

        Es gibt die Option auf weitere 14 Fahrzeuge

        • Vincenza sagt:

          Da so gut wie niemand weiß was eine „Option“ ist: Der Hersteller verpflichtet sich (bei Bestellung und natürlich gegen Bezahlung) 14 weiter Fahrzeuge zum selben Preis mit den selben Spezifikationen zu liefern. Straßenbahnbetriebe wollen natürlich alle Bahnen ganz genau gleich haben und nicht 14 Bahnen vom selben Hersteller, aber mit z.B. fünf verschiedenen Antriebssystemen und vier verschiedenen Drehgestellen. Das ist auch der Grund dafür warum alte Modelle meist ausgemustert werden, obwohl sie noch fahren: Der Straßenbahnbetrieb will nur Ersatzteile für ein oder zwei Modelle lagern.

  4. ???? sagt:

    Bei der Darstellung der Varianten sieht es so aus, das die 45 m Bahn einfach durch Streckung der 38 m Bahn dargestellt ist. Auch die Türen sind breiter. Kann es sein, daß in Wirklichkeit 4 Gelenke eingebaut sein sollen? Schade ist bei dieser Bauart, das die Bereiche zu den Türen zu lang sind, und deshalb viele Fahrgäste, vor allem wenn es voll wird, im Türbereich stehen bleiben. Moderne Wagen in anderen Städten haben vor allem mehr Türen.

  5. hallenser sagt:

    „Die alten Fahrzeuge, mittlerweile schon über 20 Jahre alte, wandern in die Schrottpresse“. Bin heute wieder mit einer planmäßigen Tatra-Bahn gefahren,
    und die machte nicht den Eindruck, daß sie morge ausgemustert wurde.
    Entweder schwimmt Halle im Geld oder die bahnen wurden von einem Billiganbieter eingekauft. 20 Jahre ist doch für so eine Bahn noch kein Alter.

    • eseppelt eseppelt sagt:

      „Bin heute wieder mit einer planmäßigen Tatra-Bahn gefahren,
      und die machte nicht den Eindruck, daß sie morge ausgemustert wurde.“

      Und in welcher Stadt?

    • Vincenza sagt:

      „20 Jahre ist doch für so eine Bahn noch kein Alter.“

      Das Problem sind die elektronischen Ersatzteile. Versuchen Sie mal für einen 20 Jahre alten Computer Ersatzteile zu bekommen. Die gibt es einfach nicht mehr, weil die schon lange nicht mehr hergestellt werden. Die alten Tatras z.B. hatten keine Elektronik, sondern elektromechanische Schaltwerke. Die kann man reparieren.

      • farbspektrum farbspektrum sagt:

        Ein Schelm, wer an geplante Obsolenz denkt.

      • hallenser sagt:

        falsch verstandene Marktwirtschaft, eine straßenbahn ist keine Boschbohrmaschine(hatte inzwischen drei davon, die DDR-Multimax läuft immer noch), die nach Ablauf der Garantie kaputtgehen und durch eine neue ersetzt werden soll. sie wird vorwiegend durch steuergelder finaziert und sollte deshalb so lange wie möglich halten. Der Computer läßt sich tauschen, der Rest wie Wagenkasten, Räder, Sitze, Motoren und was noch dazu gehört, lassen sich weiter verwenden.

      • hallenser sagt:

        Wenn die elektronik nichts taugt, sollte man sie wieder durch die alte technik ersetzten.

  6. Rob sagt:

    Wenn man mal überlegt, wie lange die tratra Bahnen unterwegst waren und jetzt immer noch sind und die neuen nach 20 Jahren schon Schrott reif? Unverständlich, da wird wohl einer stark mit verdienen!

  7. Fe sagt:

    Eiskalt ist aber ungesund.

  8. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Ich bin dieser Tage mit einer neuen Straßenbahn gefahren. Es war ein unangenehmes Geruckle und Geschuckle. Die Tatra-Bahnen fahren wesentlich ruhiger. Es heißt aber, sie seien zu schwer und zerstören den Gleisunterbau.

    • eseppelt eseppelt sagt:

      Ein Tatra-Wagenzug (42 Meter) wiegt 47 Tonnen, die MGT6D (30 Meter) 32 Tonnen. Die MGTK-Traktionen (44 Meter) 54 Tonnen

      • farbspektrum farbspektrum sagt:

        Es gab schon mal diese Diskussion. Das statische Gewicht spielt wohl nicht die Rolle. Da die Tatrabahnen wohl stärker gefedert sind, wippen sie beim Fahren wie ein Betonstampfer und üben so einen starken Druck auf den Unterbau aus,

        • Achso sagt:

          Dass bei einer stärkeren Federung höhere Kräfte auf den Unterbau wirken sollen, halte ich für schwer nachvollziehbar. Abgesehen davon sollte man vielleicht eher auf die Achslast achten als auf das Gesamtgewicht.

          • farbspektrum farbspektrum sagt:

            ->Dynamische Achslast
            Wenn der Federweg länger ist, erzeugt der Wagenkasten in der Abwärtsbewegung eine höhere Kraft aus MassexBeschleunigung.

      • hallenser sagt:

        Ein Wahenzug tatra mit 42m hat 6 Drehgestelle mit 12 Achsen, damit eine Achslast von 3,9 t, die Drehgestelle sind kurvengängig.
        Ein MGT6D hat 2 Drehgestelle und 2 Starrachsten, also 6 Achsen und damit eine Achslast von 9 t, dabei größere Reibung in den Kurven.
        Die Länge spielt dabei nur für die Fahrgäste eine Rolle, in den Tatras waren mehr Platz und mehr Türen.

  9. Derschuhmacher sagt:

    Was für ein Wahnsinn wie an der Stelle die Kohle rausgeschmissenes wird ! Es gibt soviel wo es besser angebracht wäre …. Es gibt soviel deutsche Städte wo alte Bahnen fahren aber in Halle geht das nicht …

    • Vincenza sagt:

      Dortmund z.B. läßt seine komplette Flotte in Leipzig bei der Firma Heiterblick komplett überholen und modernisieren.

    • Achso sagt:

      Es würde mich nicht wundern, wenn es wie meist um Zuschüsse geht. Wenn es für eine Modernisierung keine Zuschüsse gibt, aber für einen Neukauf schon, dann muss die Stadt eben wirtschaftlich denken.
      Insgesamt gibt es aber auch eine Schieflage bei der Steuerverteilung, wenn die Städte große Teile ihrer Investitionen nur durch Bundes- und Landeszuschüsse finanzieren können.

  10. Matze sagt:

    Sind die alten Bahnen alle Schrott oder hat man hier noch die Chance sie an eine andere Stadt weiter zu verkaufen?
    Auch sehen die neuen Bahnen nicht anders aus als die Alten. Da wäre halt die Frage, wo sie eine Verbesserung darstellen? Klar, neue Bahnen haben weniger Wartungsaufwand, dafür kosten sie aber mal schlappe 170 Millionen.

    Gibt es sonst noch Verbesserungen?

    • Vincenza sagt:

      „Gibt es sonst noch Verbesserungen?“ Selbstverständlich! Bei solchen Millionenaufträgen werden die Kunden auch schon mal eingeladen sich die Bahnen im reellen Betrieb in San Francisco , Melbourne oder Toronto (die drei Städte haben die größten Straßenbahnsysteme) einige Tage lang anzuschauen.

  11. GW sagt:

    Schon wieder neue Straßenbahnen kaufen? Da hat aber die letzte Generation von Straßenbahn nicht besonders lange gehalten. Wenn ich mir mal überlege wie lange die Tatra Bahn gefahren sind, muss das ja eine miserable Qualität heute sein

    • Vincenza sagt:

      Die alten Tatras benötigen aufgrund der alten Antriebstechnik mehr Strom. Das können wir uns in Zeiten der Klimaerwärmung nicht mehr leisten.

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