34.500 junge Eichen für die Dölauer Heide

Das könnte dich auch interessieren …

7 Antworten

  1. wolfgang sagt:

    Ein Eichenwald? Kann ich kaum glauben.

  2. Christoph Bethge sagt:

    Alte Schule, es ging deutlich günstiger!
    Neue Schule ist: zB Aspen-Aussaat bringt den Wald schnell wieder in Bestockung. Wenn diese Aspen ca 30-50 cm hoch sind werden Eichen gruppenweise in den Bestand gepflanzt. Insgesamt braucht man 120 Gruppen á 25 Bäume. So braucht man nur 3.000 statt 7.666 Bäume zum Pflanzen. Auch der Zaun wird nicht gebraucht weil man dann Einzelschutzmaßnahmen an den Bäumen machen kann. Bis es soweit ist kann außerdem der Wildbestand auf ein angepasstes Maß gebracht werden. Falsche Wildbestandsdichten wie im „Zuchtststall“ sind kontraproduktiv. Durch die Aspen haben Wildtiere auch einen Interessanten Äsungsausgleich.
    Außerdem sollte man Traubeneichen pflanzen. Auch die sind bei uns heimisch und die Holzqualität wird besser sein als bei Stieleichen. Die Kosten sind identisch.
    Macht man es wie der Förster will zahlt die Stadt und somit auch der Bürger 6x mehr als notwendig.

    • Hansimglück sagt:

      Ich tippe bei der Eichen-Wahl mal auf den in dem Bereich recht feuchten Boden.
      Es geht vielleicht nicht um schnell, dass Erstbesiedler nicht die erste Wahl sind. Der Wald ist dort ja nicht komplett weg, bisschen was steht ja noch.

  3. wolfgang sagt:

    In diesem Zusammenhang ist doch die interessante Frage: Wo hat der Förster studiert? Was ist das für einer? Ich bin ein Fan von Erwin Thoma.

  4. Christoph Bethge sagt:

    Natürlich, die Eiche ist die richtige Wahl. Aber beide Eichenarten sind passend.
    Der Boden muss sich schnellstmöglich bewachsen, damit Brombeeren und Wildkräuter dem jungen Bäume keine Konkurrenz machen.
    Außerdem kann man auch mit schnellwachesenden Laubholzer Geldverdienen, Macht man die Wiederaufforstung klassisch hat man vorrangig nur höhere Kosten.

  5. Christoph Bethge sagt:

    Die Aspe hat aber vorrangig eine dienende Funktion für die Eiche.

  6. Andreas Müller sagt:

    Ich hoffe, die gesetzten Eichen haben das Dürrejahr 2018 überlebt! Weiß jemand dazu mehr?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.