96 Fahrradbügel gegen Falschparker im Paulusviertel

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151 Antworten

  1. Genussradler sagt:

    Sehr gut! Leipzig hat es vorgemacht. Es funktioniert.

  2. g sagt:

    wieder waren „Aktivisten“ am Werk …so als Vorreiter äh.. -Fahrer.
    wenn da radbügel stehen ist ja die Befahrbarkeit der kurve dauerhaft behindert … bei den engen strassen grad im pv sicher ein vergnügen für rettungsfahrzeuge und die müllentsorger ..
    herr oberradler hats wieder gut gemacht ..

  3. Anwohner sagt:

    Das heißt man verschwendet wertvolles Geld um Parkplätze zu reduzieren und die Kurven dauerhaft zu blockieren? Tragisch das sich der Lobbyist gegen jede Vernunft durchsetzt.

    • Genussradler sagt:

      PKW-„Parkplätze“ in der Kurve? „Reduzierung“ obwohl mehr Parkplätze (für Fahrräder) entstehen sollen?

      Es hackt wohl?

    • Hölle (Saale) sagt:

      Nein, Kurven sind keine Parkplätze. Weder für Egoisten und Ignoranten, noch für Fahrräder!
      Schau mal in die StVO, nur so zur Auffrischung. Da steht was lustiges mit Kreuzungsbereich, 5 Meter und so… 😉

    • 10010110 sagt:

      „Der Lobbyist“ ist nur das bekannteste Gesicht einer breiten Masse, die von Falschparkern genervt ist, den Frust aber überwiegend nur in sich hineinfrisst. Genau wie bei der Deutschen Umwelthilfe sind nicht die die Bösen, die auf die Einhaltung geltender Gesetze bestehen, sondern die, die wissentlich und willentlich die Gesetze brechen.

      Du bestrafst wohl auch den Überbringer der schlechten Nachrichten statt die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen?

      • g sagt:

        sie haben recht…. parken im kreuzungsbereich geht nicht und dagegen muss was unternommen werden …
        aber ich sehe keinen Vorteil für die fussgänger oder rolli Fahrer oder kiwa wenn sie dann mit Fahrrädern zu kämpfen haben oder um die bügel herumkurven müssen ..

    • Löschmeister Wasserhose sagt:

      Komisch, dass sich die Feuerwehr bislang nur über durch Autos zugeparkte Kurven beschwert hat.

    • Sachverstand sagt:

      Heißt es nicht, @ Anwohner! Es heißt: Freihalten der rd. 5,0 m im Einmündungs-/Kreuzungsbereiche gemäß StVOund das ist gut und richtig so! Bitte dann gleich am Landrain weitermachen.

    • muchti sagt:

      Geistreicher Beitrag… schau mal in die StVO was hinsichtlich Parken im Kreuzungs- und Einmündungsbereich geschrieben steht…

    • Tragisch, dass es so wenig Möglichkeiten gibt, die dringend notwendige Nachschulung zu vergeben. Kurve, 5 Meter, Google einfach mal selbst.

  4. g sagt:

    wo ist denn herr oberradler … ich möchte gern belehrt werden, man auf nix kann man sich mehr verlassen.

  5. Hölle (Saale) sagt:

    „Nun schlägt die Stadt vor“

    Was für eine idiotische Idee, aber solcher Schwachsinn ist wieder typisch für Halle.
    Wer genau schlägt denn solchen Blödsinn vor, wer ist in diesem Falle „die Stadt“?

    Wenn Fahrradbügel/Fahrräder, statt idiotischer und egoistischer Falschparker die Kreuzung blockieren, macht es das auch nicht besser.

    StVO konform dürfte dieser Blödsinn auch nicht sein.

    Was tatsächlich hilft ist Abschleppen. Rigoros und ohne Diskussion! 24/7!
    Wenn sich das erst rumgesprochen hat und die Portemonnaies der Egoisten leichter werden, sollte sich eine Besserung einstellen. Allerdings muss man dann aber auch am Ball bleiben, statt das bei Erfolg wieder einschlafen zu lassen. Das spült auch Geld in die ohnehin schon klammen Kassen, statt für idiotische Hirngespinste zusätzlich Geld zu verpulvern.

    Jedoch müsste dazu auch das Ordnungsamt den Finger aus dem Arsch ziehen, auch 24/7, und die Schlepper in die Spur schicken.

    • Anwohner sagt:

      Dazu müsste die Stadt auch mal ein paar mehr Parkplätze schaffen. Einfach Stellplatzablösen kassieren und anderweitig verplanen ist halt auch schlecht. Ich hoffe die 96.000€ gehen vom eh viel zu hohen Budget für Radinfrastruktur ab, sollte es sich nämlich als nicht konform herausstellen, wurde wenigstens kein wichtiges Budget verschwendet.

      • 10010110 sagt:

        Die Stadt muss überhaupt nichts schaffen, das ist die Aufgabe von Grundstücksbesitzern. Die Stellplatzablöse ist eine „Strafe“ dafür, dass selbige bei Neubauten keine KFZ-Stellplätze auf ihren Grundstücken schaffen. Und die Allgemeinheit muss das dann ausbaden, indem ihr die Wege zugestellt werden.

        Nicht immer auf die Stadt meckern. Kauf’ dir ein Grundstück, da kannst du so viele Autos drauf parken wie du willst.

        • Nobody sagt:

          „Kauf’ dir ein Grundstück, da kannst du so viele Autos drauf parken wie du willst.“
          Komplett falsch: da müssen erst mal Stellplätze *genehmigt* werden. Und hier ist der FB Planen ja ganz groß, Hand in Hand mit dem Fortschrittsverhinderungsschutz, jegliche Stellplätze ZU VERBIETEN. Um dann – oh Wunder – über zugeparkte Straßen zu meckern.
          Also: entweder die Hausbestizer machen lassen oder selbst Stellplätze schaffen. Beides verhindern geht nur in Schilda.

          • Klar, grade das Paulusviertel ist berühmt für die großen Freiflächen, die nur dank dem FB Planen nicht zum Parken freigegeben werden.

            Nicht etwa dafür, dass dort (und im unmittelbaren Umfeld) nach dem Abriss von Häusern Parkflächen eingerichtet wurden – so weit ich gehört habe, mindestens in der Reilstraße gegen damals schon geltende Beschlüsse oder Vereinbarungen.

            Wie immer: Nenn konkrete Flächen oder schweig.

      • GenervtVonP.Schramm sagt:

        Seit wann steht die Stadt in der Pflicht, für dich und andere bequeme Anwohner Parkplätze zu schaffen?

    • Seb Gorka sagt:

      „Die Stadt“ ist in diesem Fall – wie auch in den meisten anderen Fällen – die Stadtverwaltung (hier: FB Planen), die eine Beschlussvorschlage erstellt, die dann vom Stadtrat per Abstimmung beschlossen wird, oder auch nicht. Vorher wird in den entsprechenden Ausschüssen über fachliche Fragen beraten und eventuelle Änderungen und Ergänzungen zur Beschlussvorlage vorgenommen. Der ganz normale, alltägliche Ablauf. Wenn man sich erstmals damit beschäftigt, kann man das natürlich ein wenig überfordern.

      Die Fahrradbügel sollen nicht die Kreuzung blockieren, was in der Tat idiotisch wäre und dir schon deswegen eher als unwahrscheinlich vorkommen sollte. Sie sollen im Gegenteil dabeihelfen, den Kreuzungsbereich freizuhalten.

    • muchti sagt:

      Dein Vokabular spricht für sich abgesehen von der Tatsache, dass bei Abschleppmaßnahmen nicht wirklich viel Geld in die Stadtkasse gespült wird.

    • Asphaltcowboy sagt:

      Genau so ist es. Rigoros abschleppen, Kostenbescheid drauf. Das zieht. Und kostet keine 65k. Füllt sogar die Stadtkasse.

  6. Tanja sagt:

    Eine großartige „Lösung“ der Verbotsfetischisten und Autohasser!
    Gelöst ist damit gar nichts. Sollen die Leute ihr Auto mit auf den Balkon nehmen?

  7. Großdenker der Stadt Halle sagt:

    Es gibt im Paulusviertel also zu wenig Parkplätze.
    Die „Lösung“ unserer städtischen Großdenker heißt: wir reduzieren die Parkflächen noch weiter!
    An Genialität kaum zu überbieten, das muss man neidlos anerkennen.
    Besser wäre nur: ein flächendeckendes Parkverbot im gesamten Paulusviertel.

    • 10010110 sagt:

      Da wird nichts reduziert, was es vorher nicht ohnehin schon nicht gab. Kreuzungen sind keine Parkflächen, also wird auch nix reduziert.

    • Rupert sagt:

      Nein, es gibt im Paulusviertel nicht zu wenig Parkplätze. Die Straßen sind voll davon. Es gibt zu viele Autos für die vorhandenen Parkplätze.
      Und da Fahrräder im Platzbedarf deutlich effizienter sind, wird jetzt mal umgebaut.

      Zugegeben, passiert dies wohl aus den falschen Motiven heraus: Wir befinden uns in der Diskussion ja noch nicht mal bei Ressourcen und allgemeiner Lebensqualität, sondern diskutieren leider noch über die (Auto-)STVO und deren Missachtung…

    • Jan Bühler sagt:

      Falls du mal die Beschlussvorlage lesen willst:
      http://buergerinfo.halle.de/vo0050.asp?__kvonr=14041&voselect=16314
      77 000€ für 22 neue Parkplätze sind der Hauptposten, darüber hinaus sollen weitere 120 Parkplätze geschaffen werden. In Summe werden 71 Stellplätze mehr kommen. Die Autolobby hat durchmarschiert.

  8. Thomas Schied sagt:

    Es geht hier doch vor allem um freie Sicht im Kreuzungsbereich. Über ein parkendes Fahrrad kann man den Kreuzungsbereich einsehen, bei einem Auto sieht das schon ganz anders aus. Es werden übrigens auch neue Parkplätze geschaffen. In der Bilanz ändert sich dann nichts, außer, dass noch einige zusätzliche Kurzzeitparkplätze geschaffen werden, die übrigens nachts von den Anwohnern genutzt werden können und außerdem hoffentlich das oft sehr abenteuerliche Parken in zweiter Reihe und auf Fußwegen beim Be- und Entladen minimieren werden. Allen kann man es leider nicht zu 100 Prozent Recht machen. Das Parkplatzproblem ist aber oft auch eher ein Parkplatzentfernungsproblem. Und da spreche ich aus Erfahrung. Ich wohne seit 15 Jahren im bzw. am Paulusviertel und bin ein Autobesitzer, der nicht selten spät nachts noch ein voll beladenes Auto ausladen, einen Parkplatz suchen und dann vielleicht auch noch 10 min nach Hause laufen muss. Das muss ich halt in Kauf nehmen, vor allem, wenn ich mir das Geld für einen Bezahlparkplatz (Gibt’s auch, ist nie voll.) sparen will. Das sollte eigentlich jeder wissen, der in dieses Viertel zieht…….

    • Ines Cock sagt:

      Vor allem ist „die Einsicht in den Kreuzungsbereich“ eine Ausrede aller Autohasser wieder einmal boshaft gegen Autobesitzer in Halle vorzugehen.
      Das ist ein Wohngebiet, da rast niemand mit 50 über die Kreuzung. Mit etwas vortasten ging das bisher immer ganz gut.
      Aber warum pragmatisch denken – wie,in etwas entspannteren Ländern – hier wird zugeschlagen, erbarmungslos und deutsch. Fahrrad Bügel für viel Geld müssen her, um ein vorher nicht vorhandenes Problem zu lösen.
      Wer solchen Quatsch nicht mehr will, soll halt bei den Kommunalwahlen nicht rot oder grün wählen. Fertig

      • eseppelt sagt:

        Nein, Autochaoten rasen da ganz gern mal durch

        • Kritiker sagt:

          Ich finde es schade, dass Du beim Thema Auto deine sonstige Neutralität komplett fallen lässt. Aber jeder hat wohl sein Thema wo es komplett aussetzt.

          • eseppelt sagt:

            na in den Kommentaren darf ja wohl jeder seine Meinung haben. Und wenn man persönlich Rollstuhlfahrer kennt und weiß, mit welchen Problemen diese zu kämpfen haben durch Falschparker, dann hat man eine andere Sichtweise darauf 😉

      • 10010110 sagt:

        Wie kommen denn deine Kinder in die Schule? Fährst du sie immer oder laufen sie alleine?

      • HansimGlueck sagt:

        Wir können auch gerne die Verhältnisse einführen, wie in Frankreich, wo sämtliche Gehwege abgepollert sind, dass dort niemand auch nur halten kann.

      • Seb Gorka sagt:

        In Zukunft muss man nicht mehr so viel tasten und kann besser sehend am Verkehr teilnehmen. Das ist vor allem, wenn nicht sogar ausschließlich, für Autofahrer gedacht. Die Hasstheorie geht nicht auf.

        • Maik sagt:

          Am Verkehr teilnehmen, der ist gut. Muß man dort auch, weil man Stunden lang auf Parkplatzsuche ist. Lieber mal das Geld dafür nutzen um Parkflächen zu schaffen.
          Wenn man abends von der Arbeit kommt, findet man nur sehr schwer einen Parkplatz.
          Was ist denn die Auswirkung davon? Daß die Autos Runden um Runden fahren und die Schulkinder der nahe liegenden Schule dann noch mehr auf den Verkehr achten müssen.
          Klar, ist laut Gesetz das Parken in Kreuzungsbereichen verboten.
          Es ist so vieles verboten und man kann auch nach Sonderlösungen suchen, warum nicht die Parkplätze bis 2 m vor die Kreuzung ziehen, mach im Schnitt 8 Parkplätze pro Kreuzung mehr, man hat immer noch genug Überblick und die Fußgänger, Radfahrer und Kinderwagen, ect haben ihren Platz.
          Und es bleibt dann auch kein Platz mehr, um in der Kurve zu parken.
          Dazu müßte es nur als offizielle Parkfläche gekennzeichnet werden.
          Aber nein, das geht ja nicht, weil Kompromisse gibt es nicht, entweder für oder gegen Autos.
          Im Übrigen, denkt ihr im Ernst, daß dann dort Fahrräder stehen zu hauf?

          • Seb Gorka sagt:

            Ich glaube kaum, dass die Schulkinder noch unterwegs sind, wenn du abends von der Arbeit kommst und dein Runden drehst.

            Sich an Recht und Ordnung halten, ist eigentlich der Normalzustand. Da braucht es keine „Sonderlösungen“ für Denk- und Gehfaule.

            Falls du schon seit Jahren Abend für Abend deine Runden drehst, sollte bei dir der Denkprozess langsam mal einsetzen. Oder du musst zugeben, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist, wie du hier vorweinst.

          • Sachverstand sagt:

            Dazu müsste die StVO geändert werden! Würde der Träger der Straßenlast, hier SV Halle, den „2 m-Vorschlag“ entgegen der StVO umsetzen, wäre sie an jedem Unfall zumindest in einer Mitschuld und somit auch in der Haftung. Und generell bringen die 2 m sichtmäßig 0,nix.

          • 10010110 sagt:

            „Lieber mal das Geld dafür nutzen um Parkflächen zu schaffen.“

            Nutz’ du lieber mal dein Geld, um dir einen ordentlichen Parkplatz auf einem Privatgrundstück zu mieten, denn da ist immer noch was frei – oder dir gleich ein Grundstück zu kaufen, um dein Auto drauf zu parken.

            Oder mach’ mal Vorschläge, wie genau du mit Geld Parkflächen schaffen würdest. Wohnhäuser abreißen? Fußwege entfernen?

            Wie war das noch? Die Grünen fordern immer nur?

          • Nenne mir die Flächen, auf denen Du Parkplätze schaffen willst, und ausreichend Leute, die bereit sind, für einen Parkplatz zu bezahlen. Also genauer: nenne mir die Häuser, die du dafür wegsprengen willst, dass noch mehr Autos im Paulusviertel angeschafft werden.

      • Jan Bühler sagt:

        Funfact: Im Planungsausschuss wurde das Konzept einstimmig angenommen:
        http://buergerinfo.halle.de/vo0051.asp?__kvonr=14041
        Vermutlich haben sich die Autoparteien gedacht, dass ihnen der „Quatsch“ egal ist, solange mit Steuerngeldern neue, kostenlose Stellplätze geschafft werden. Oder Sie fürchten, dass die KFZ, wenn Sie nicht durch bauliche Maßnahmen daran gehindert werden, abgeschleppt werden müssen.

    • Nobody sagt:

      „wenn ich mir das Geld für einen Bezahlparkplatz (Gibt’s auch, ist nie voll.) sparen will.“
      Lüge. Bei den paar wenigen Wemax-Stellplätzen in der Nähe des Reilecks gibt es endlose Wartelisten. Selbst für Geld und gute Worte ist kein (legaler) Stellplatz zu finden.

      • Jan Bühler sagt:

        Hast du da ne Quelle? Ich seh da immer nur die Hinweise „Stellplätze zu vermieten“ und maximal halbvolle Stellplätze. Laut Medienberichten ist ein Parkhaus nicht kostendeckend betreibbar, da die Nachfrage fehlt. https://www.mz-web.de/halle-saale/neubau-in-der-franz-andres-strasse–die-parkhaus-pleite-23853308

        • Nobody sagt:

          „Ich seh da immer nur die Hinweise „Stellplätze zu vermieten“ und maximal halbvolle Stellplätze.“
          Ihnen ist schon aufgefallen, daß der Hinweis „Stellplätze zu vermieten“ fest aufgedruckt ist und sicher nicht überklebt wird, wenn es nicht so ist? Die Quelle ist einfach: Telefonhöhrer in die Hand nehmen, bei der Nummer anrufen und einen Platz am Reileck (direkt drann haben die 2 Plätze, in der Bernburger Ecke Mühlweg noch mal einen großen) ordern. Warteliste, bei allen.
          Und warum die Stellplätze halbvoll sind können Sie sich sicher selbst denken. 1) tagsüber sind die nicht da, die arbeiten gehen 2) Nachts sind die nicht da, die von außerhalb kommen und 3) der Stellplatz wird ohne den Zwang vermietet, eine Karre drauf zu stellen. Dem Vermieter ist es egal, hauptsache am Monatsende kommt die Kohle. Ich sehe auch ein paar wenige Stellplätze beim vorbeilaufen, da steht 1x pro Woche (!) ein Auto. Na und, dem Mieter scheint es zu gefallen.

          Das Parkhaus hat übrigends pleite gemacht, weil es dauernd kaputt und damit unzuverlässig war. Ist uncool mehrfach im Monat zu spät zum Kundentermin zu erscheinen, weil die Karre im vollautomatischen Parkhaus gefangen war…

  9. Rupert sagt:

    Ein Schritt in die richtige Richtung!

    Anhand der Kommentare wird leider deutlich, dass zahlreiche Menschen das Konzept überhaupt nicht verstehen (wollen):
    Jetzt stehen Autos regelwidrig bis in die Kreuzungsbereiche. Die Bügel werden die Endbereiche des zulässigen Parkraums einnehmen und damit eindeutig zu den Kreuzugs-/Fussgängerquerungsbereichen abgrenzen. STVO-konform. Jeder Idiot, der sein KFZ dann noch jenseits der Bügel in den Kreuzungs/Fussgängerbereich stellt, ist nicht nur eindeutig und ohne Maßband als Idiot erkennbar, er wird hoffentlich auch umgehend abgeschleppt.

    Nächster Schritt: glatte Radspuren durch das ganze Viertel!

  10. geraldo sagt:

    Falschparken, verbunden mit Behinderung und Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer und Anwohner, ist jedenfalls keine Lösung.

  11. IriNa Prust sagt:

    Ich vermisse hallevekehrt hier.
    Muss er arbeiten? Hat er Internetsperre? Selbst auferlegt wegen des CO2 Fußabdrucks?
    Normalerweise hätte er doch längst die Forderung nach Fahrradbügeln AUF der Strasse aufgemacht. Und zwar auf jeder Strasse in Halle.
    Wo isser denn nur?

    • Seb Gorka sagt:

      Das muss er nicht fordern, denn die Fahrradbügel kommen AUF die Strasse. Drunter wär auch blöd.

    • Ach, ihr kriegt das doch wirklich gut ohne mich hin. Ich hab grade in Bitterfeld mal die Wegeheld-App vorgestellt. Man kann ja nicht immer nur Halle sehen. Außerdem geht bei den Fridays for Future Leuten ganz schön viel Interessantes ab. Und heute früh gab es eine Gerichtsverhandlung über Radwege, zwar nicht meine eigene, aber trotzdem spannend (und relativ ergebnislos).

      • Stasi IM Erika sagt:

        „Ich hab grade in Bitterfeld mal die Wegeheld-App vorgestellt. “
        Und – wie war’s?
        Waren wenigestens einige alte Stasi-Genossen anwesend und hatten Tränen der Rührung in den Augen?
        Mitbürger bei der Obrigkeit anscheißen – anonym mit einer App. Genial für den deutschen Michel! Hätten wir das damas schon gehabt…ein Traum aller Untertanen und Spitzel!
        Wird die App noch erweitert und man kann auch Mitbürger anschwärzen, die politisch mißliebige Meinungen äußern?
        Das wäre schööön! Freue mich auf die Version 2.0.
        IM Erika

        • 10010110 sagt:

          Der mündige Bürger soll also Unrecht einfach so hinnehmen und weiterarbeiten? Seltsame Auffassung von Freiheit hast du.

        • Als Anscheißen sehe ich es eher an, wenn Egoisten ihren Mitbürgern einfach Platz klauen. Ein „deutscher Michel“ war auch da, hat aber genau so argumentiert wie Du. Obwohl sonst seine Partei immer für Zucht und Ordnung steht, wollte auch dieser Herr nicht, dass die Anarchie auf den Straßen irgendwie beeinträchtigt wird.

          Das andere Problem auf Gehwegen, die liegenbleibenden Hundehaufen, werden wir nicht in die App einbauen. In der Lästigkeit und in der Rücksichtslosigkeit der Halter unterscheiden sich beide Probleme zwar nicht wesentlich, aber von Hundehaufen geht wenigstens keine solche Gefahr aus. Außerdem haben Hundehaufen keine Nummernschilder.

          Die feuchten Träume von Untertanen und Spitzeln überlasse ich den extremistischen Parteien mit großem Drang nach einem starken homogenen kleinbürgerlichen Staat. Aber nur als Traum. Die Gesellschaft hat keine Lust auf die Rückkehr dieser Zeiten, wo Leute wie Du über Leben und Tod entscheiden durften.

  12. Plan P (Parkraumkonzept) sagt:

    „Plan B“ (AG P) besucht heute 100pro den Planungsausschuss. Stichwort Parkraumkonzept / Ankündigung von Anwohnerprotestaktionen. Das wird heiss! Vorbereitungen laufen schon.

  13. Genussradler sagt:

    Ich finde die Fahrradbügel auch deshalb gut, damit sich ungezogene Autofahrer freiwillig drüberlegen und sich mal richtig auf den Po schlagen.

  14. Arbeiter sagt:

    Diese ganzen Steuereinkommenbeziehenden Radler in Halle sollten mal bedenken, wer ihre Kohle erwirtschaftet.
    Das geschieht ganz sicher nicht in der – leicht mit dem Rad zu erreichenden – Innenstadt von Halle.
    Aber man kann ja schonmal die Hand beißen, die einen füttert.
    Die Frage ist nur: wie lange noch???

    • Seb Gorka sagt:

      Arbeiter, es sind die Arbeiter. Die arbeiten den ganzen Tag und die halbe Nacht und schaffen aus dem Nichts und Kohle Steuereinkommenbezüge und wohnen vorrangig, wenn nicht sogar ausschließlich im Paulusviertel, insbesondere in den Kurven. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Die Antwort gibt der Stadtrat voraussichtlich am 27. Februar.

    • Klara sagt:

      Erstens ist nicht jeder Radler im Öffentlichen Dienst (so meinst Du das doch?).
      Zweitens: was würdest Du ohne Öffentlichen Dienst machen?
      Drittens: Auch Leute im Öffentlichen Dienst zahlen Steuern, genauso wie .z.B. Ärzte.
      Und ich kenne niemanden in meinem Freundeskreis, der sich derartig über Produktionsarbeiter oder Handwerker oder andere Dienstleister erhebt, wie das hier ständig in diesem Forum passiert.

    • Klara sagt:

      Uups, ich meine natürlich wie sich hier so mancher über Leute im Öffentlichen dienst erhebt oder über Studierte oder über vermeintlich Reiche …

  15. Adolf Henecke sagt:

    Hoffentlich flext mal einer die Scheißbügel in der Nacht ab.
    Schrott soll ja richtig Geld bringen.
    Wie ist eigentlich die Vorwahl von Rumänien…?

    • Seb Gorka sagt:

      Ob es in Rumänien jemanden gibt, der nicht vorhandene Scheißbügel abflext? Die Ländervorwahl ist 0040, ob du du danach noch was wählen musst, weiß ich aber nicht. Fang am besten mit 00001 an und taste dich vor. Du kannst aber auch Hans-Thomas Tillschneider fragen. Der ist aus Rumänien und spricht ganz gut deutsch. Aber ob der etwas mit nicht vorhandenen Scheißbügeln anzufangen weiß? Dienstags und freitags ist sein Bürgerbüro in Bad Dürrenberg besetzt. Fragen kostet ja nichts und du kommst mal raus.

    • geraldo sagt:

      Nur zu, vielleicht nehmen die dein Auto auch gleich mit.

    • muchti sagt:

      Wie kann man nur solchen Mist von sich geben…

  16. MaryJoe sagt:

    Ich verstehe es nicht: In der Straßenverkehrsordnung ist alles klar geregelt und wer sich nicht daran hält, muss einfach bestraft werden. Und diese gilt für ganz Deutschland. Wo ist das Problem? Warum sind diese absichtlichen Falschparker so ignorant? Wie verhalten die Menschen sonst im Leben? Die Gleichgültigkeit wird immer mehr! Echt traurig und schon fast EKELHAFT ABSTOSSEND !!!

  17. Kelly sagt:

    Alles verbieten, abschließen, zu machen, bestrafen, vernichten….
    Ja, da hebt er sein häßliches Haupt, der typische Deutsche.
    Leben und leben lassen geht anscheinend gar nicht.

    • Seb Gorka sagt:

      Oh! Ein unzufriedener Anti-Deutscher.

      Wegziehen wär vielleicht einer Alternative für dich. Musst dann nur auf ein paar Sozialleistungen verzichten…

  18. geraldo sagt:

    Die MZ hantiert mit Zahlen, wonach 3000 Stellplätze fehlen. Das ist mit Falschparken im Kreuzungsbereich und auf Fußwegen und illegalen Abstellplätzen im Vorgarten gar nicht zu beheben.
    Und wer hier mit den fleißigen Fernpendlern argumentiert: Deren Los ist doch gerade, dass sie im Schnitt stets später dran sind als die Kurzpendler und Wenigfahrer und Zweitwagenbesitzer.
    Es bräuchte ein schlüssiges Konzept. Sonst sind auch bloß wieder die Fernpendlern angeschissen, die dann mtl. 100€ im Parkhaus lassen.

    Und das mit den Bügeln sehe ich selbst als Radfahrer mit gemischten Gefühlen. Wenn es so läuft wie an Kleinschmieden, wo wenige unbelehrbare Falschparker abgedrängt wurden und gleichzeitig dringend benötigte Stellplätze für Fahrräder errichtet wurden, dann passt das zusammen. Aber in einem Wohngebiet? Wer soll die Bügel denn nutzen? In der Fahrradklaustadt Nr.1 nimmt doch wer kann sein Fahrrad ins Haus und lässt es nicht draußen stehen.

    • Seb Gorka sagt:

      Eine massive Möglichkeit der Sicherung erspart vielleicht dem einen oder anderen das Rein- und Raustragen. Abstellmöglichkeiten für Anwohner sind aber auch nicht alleiniger Zweck der Bügel. Auch im Paulusviertel gibt es Besucher, Kunden, Patienten, Gelegenheitsverkehr…

    • Die Mitbürger haben ja ein gutes Konzept vorgestellt. Park & Bike hinter der Dessauer Brücke. Gut mit der B100 verknüpft, nah am Wohnviertel.

  19. Zukunft der Demokratie sagt:

    @geraldo
    in diesem besonderen Fall wurden die Bügel durch die Stadt erst aufgebaut, dann abgebaut und wieder aufgebaut! Hm???
    https://celleheute.de/vorwurf-von-wg-die-partei-hat-stadt-angeschlossene-raeder-dieben-angeboten/
    Fahrraddiebe hätten dann ein leichtes Spiel gehabt!

    Oder in diesem Fall aus Hamburg, kann schon einmal passieren !
    https://www.abendblatt.de/hamburg/altona/article208198929/Warum-stehen-die-Fahrradbuegel-mitten-auf-dem-Gehweg.html

    Auch in Hannover schon passiert!
    http://hallolindenlimmer.de/fahrradbuegel-inflation-in-linden-und-anderswo-buegel-werden-wieder-entfernt-in-kleefeld/

    Und noch eine amüsante und sehr ,, planvolle “ Lachnummer aus Hannover?
    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Fahrradbuegel-auf-Radweg-in-Hannover-Jetzt-kommen-die-Buegel-weg

    Und so wird es dann sehr wahrscheinlich auch an einigen geplanten Kruezungen im Paulusviertel aussehen?
    http://hallolindenlimmer.de/linden-nord-parkplatznot-und-fahrradbuegel-beobachtungen-um-den-bethlehemplatz-bei-einem-nachtbesuch/

    Zumindest sind da auch schon einmal Fahrräder in der Nacht zu sehen, die Diebstahlstatistik vorbehaltlich nicht recherchiert!

    Grundsätzlich teile ich anhand der wenigen Beispiele anderer Städte Ihre grundsätzlichen Ihre Bedenken, ob der geplante Aufwand dann wirklich immer den erhofften Nutzen bringt ????

    Vielleicht sollte man bei diesem sensiblem Thema dann doch vielleicht lieber erst einmal vorsichtig an ein oder zwei geplanten Kreuzungen ,,kleckern“, statt unter möglichem ,,Aktionismus Druck“ richtig zu ,,klotzen“?

    • eseppelt sagt:

      vielleicht sollte man auch einfach die Autos verschrotten, die dort wiederrechtlich parken? Dann bräuchte es auch andere Maßnahmen nicht

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        Die Idee mit dem Verschrotten ist grundsätzlich nicht neu und wurde schon einmal in Krisenzeiten von der Automobilindustrie als ,,Abwrackprämie“ deklariert!
        Neu und das nicht nur für Dieselfahrzeuge ? wäre vielleicht diese Idee als kommunalen Anreiz für die besonders vom ,,Parkdruck“ betroffenen Anwohner im Paulusviertel aufzugreifen?
        Wie wäre es dann mit diesem Vorschlag für Bewohner, die ihr Auto im Paulusviertel verkaufen ( verschrotten)?
        https://www.waz.de/staedte/oberhausen/gruene-schlagen-diesel-abwrackpraemie-fuer-oberhausener-vor-id215832095.html

        So bleibt es mit den Bügeln vielleicht doch nur bei einem Versuch, das grundsätzliche Problem mangelnder Parkplätze zu lösen, das man ohne Autos gar nicht hätte?

    • Seb Gorka sagt:

      Die Möglichkeit, dort nachts sein Fahrrad anzuschließen, ist nur ein Mehrwert der Bügel, Hauptzweck ist sie nicht. Wenn dort nachts vielleicht keine oder nur wenige Fahrräder stehen, bedeutet das nicht, dass dort tagsüber keine stehen. Das ist wie mit den Parkplätzen für Autos. Da jammern vor allem die, die abends nach ihrem entbehrungsreichen 16-Stunden-Tag nach hause kommen.

      Es wird erstmal an 8 Kreuzungen „gekleckert“, davon sieben im Paulusviertel. Das Paulusviertel hat mehr als sieben Kreuzungen. An so ziemlich jeder davon wird entgegen Recht und Ordnung falsch geparkt. Deine Theorie vom „Aktionismus Druck“ geht fehl, was aber auch nicht wirklich überrascht.

  20. Zukunft der Demokratie sagt:

    @Seb Gorka
    ,,Das Paulusviertel hat mehr als sieben Kreuzungen“
    Vermutlich werden die Bewohner des PV mit noch ganz anderen Theorien in Form von gekleckerten ,,Klotzen“ in Zukunft konfrontiert werden?, was dann allerdings auch nicht überraschend wär!

  21. HansimGlueck sagt:

    So eine lange hallesche Diskussion über ein Thema, in denen die meisten anderen Städte unserer Größe schon vor einer Weile in der Gegenwart angekommen sind.

  22. Bernd Weigel sagt:

    So viel Hass auf die eigenen Bürger gibt es wohl nur in Halle.
    Zeit für Kommunalwahlen.

    • 10010110 sagt:

      Ich vermute mal mit „die eigenen Bürger“ meinst du die Autobesitzer? Und Fußgänger sind wohl für dich keine Bürger, oder was? Und was, meinst du, werden Kommunalwahlen bringen? Wird dann endlich die verhasste StVO abgeschafft, die den Bürgern nur die Freiheit nimmt?

      • freie Fahrt sagt:

        Was haben Fußgänger mit zugeparkten Kreuzungen zu tun? Seit wann sollst du quer über die Kreuzung die Straße kreuzen? Also wenn du schon dumm pöbeln willst, bleib beim Thema. Weder für die Radfahrer noch für die Fußgänger ist der absolut vernachlässigbare Teil der Autofahrer, welche mal eine kleine Owi begehen, eine ernsthafte Behinderung oder gar Gefährdung im Paulusviertel. Im schlimmsten Fall wechselst du als Fußgänger 2m später die Straßenseite.

        • eseppelt sagt:

          Zitat Autorambo „Im schlimmsten Fall wechselst du als Fußgänger 2m später die Straßenseite.“

          Also demnächst schön den Kaffeeklatsch mitten auf der Straße. Die Autofahrer können ja ne andere Straße nehmen

        • kackndreist sagt:

          „Im schlimmsten Fall wechselst du als Fußgänger 2m später die Straßenseite.“

          nee, im schlimmsten Fall brennt ne Wohnung ab weil Rettungskräfte nicht durchkommen. junge, junge….wahrscheinlich muss dir selbst erst sowas passieren damit ein umdenken stattfindet.

    • Jan Bühler sagt:

      Was ist daran für dich „Hass auf die eigenen Bürger“? Weil man das zugeparkte Viertel durch schaffung von in Summe 71 zusätzlichen Stellplätzen noch weiter zuparken will? Weil man knappe Kommunale Mittel ausgibt, um den privaten PKW-Besitz in einem Besserverdienerviertel zu subventionieren?

  23. Frager sagt:

    Warum die ärmste Stadt der Welt auch noch Geld für derartigen Bullshit ausgeben muß, erschließt sich mir nicht.
    Soll Halle nicht 200 Mio einsparen?
    Ach ja, Linke und Grüne sind ja ausschließlich fürs Geld ausgeben zuständig.
    Je sinnloser, desto lieber.
    Hauptsache Autofahrer geärgert und den eigenen Hass ausgelebt.

    • eseppelt sagt:

      „Ach ja, Linke und Grüne sind ja ausschließlich fürs Geld ausgeben zuständig.“

      Sind nicht Autofetischisten wie Du fürs Geldausgeben verantwortlich? 90 Prozent der städtischen Verkehrsausgaben fließen in den Autoverkehr / Straßen.

      • Antworter sagt:

        Da liegst du in deinem blinden Hass leider nicht richtig. Auch wenn die Autofahrer den größten Anteil an der Finanzierung tragen, so ist für die Schäden an Straßen (also die Hauptkosten in Form von Instanthaltung) primär der Schwerlastverkehr verantwortlich. PKW haben da einen vernachlässigbaren Einfluss darauf. Diesen Schwerlastverkehr induzieren alle Bürger mit einem leichten Plus für die nicht Autofahrer (Stichwort „einkaufen auf der grünen Wiese“).

        Die 65.000€ wirst du über Einnahmen rund ums Radgewerbe in Halle in 20 Jahren nicht einnehmen.

        • eseppelt sagt:

          ja, die tausenden Laster, die die Straßen rund um die Pauluskirche kaputt fahren und Fußwege zuparken. Wer kennt sie nicht. Noch ein Grund, Dir den Führerschein wegzunehmen, denn blind biste ja offenbar auch 😛

        • 10010110 sagt:

          „PKW haben da einen vernachlässigbaren Einfluss darauf.“

          Ja, ein PKW allein hätte einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Straßenschäden, aber nicht hunderttausende pro Stunde.

          Außerdem: je mehr Straßen man baut, umso mehr kostet auch die Instandhaltung. Würden mehr Radwege gebaut, würde der Anteil der Instandhaltungskosten selbiger an den gesamten Instandhaltungskosten auch zunehmen (und der für Auto-Infrastruktur gleichzeitig abnehmen).

          • Antworter sagt:

            Ach Binärtrollchen, auf der A3 der meist befahrenen Straße in Deutschland, fahren ~170.000 PKW pro Tag, wo sollen da in Halle irgendwo „hunderttausende pro Stunde“ zusammen kommen? Ganz Halle hat überhaupt nur 70.000 PKW. Klingt viel, ist aber im Schnitt eine extrem kleine Zahl. Halle ist de facto schon der Traum der Autohasser.

            Und @eseppelt, ein kleiner LKW richtet in etwa so viel Schäden wie 10.000 PKW an, das geht hoch bis 100.000 PKW bei großen LKW. Ich glaube bis heute kommt die Müllabfuhr z.B. nicht mit dem Lastenrad. Wenn also die paar Lieferanten, Müllabfuhr und Straßenreinigung in einer Woche durch sind, haben sie die Straßen mehr geschädigt als es die PKW-Fahrer in einem Jahr schaffen könnten.

          • geraldo sagt:

            Ich kann inzwischen nahezu wöchentlich neue Fußweg Schäden an die Stadt melden, die von Fußwegparkern ins typisch hallesche Kleinpfaster gepflügt werden.

          • geraldo sagt:

            Ich kann inzwischen nahezu wöchentlich neue Fußweg Schäden an die Stadt melden, die von Fußwegparkern ins typisch hallesche Kleinpflaster gepflügt werden.

          • 10010110 sagt:

            @Antworter: OK, du hast recht, auf die Schnelle habe ich nur Wikipedia als Quelle gefunden, wo für den Riebeckplatz von einem Verkehrsaufkommen von maximal 80.000 Fahrzeugen pro Tag ausgegangen wird. Wie hoch ist denn der Anteil des Schwerlastverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen in Halle? Und wo genau fährt dieser hauptsächlich lang?

            Und diese Zahlen von 10.000–100.000 PKW pro LKW sind auch ziemlich aus der Luft gegriffen. Abgesehen davon hängt es auch deutlich von der Geschwindigkeit der Fahrzeuge ab, wie sehr eine Straße beansprucht wird.

            Aber wie auch beim Feinstaub oder den Stickoxiden macht die Masse des Verkehrs die Quote, und wie der Volksmund sagt: Kleinvieh macht auch Mist. Es ist ja wohl unbestreitbar, dass jedes Auto weniger gut für die Infrastruktur ist.

          • Antworter sagt:

            Nein Binärtroll, die Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen. Das nennt sich das Vierte-Potenz-Gesetz. Wenn dort also 80.000 PKW und 9 LKW fahren, dann richten die LKW schon mehr Schaden an. Und dort fahren sicher mehr als 9 LKW am Tag vorbei. Bei voll beladenen 40 Tonnern, reicht dafür worst case schon 1 LKW aus. Jetzt nehmen wir mal einen sehr niedrigen Wert von 5% Schwerlastverkehr an, macht 4.000 LKW und nehmen wir mal freundlich die 10.000 fache Belastung an, dann richten die 4.000 LKW so viel Schaden an wie 40.000.000 PKW. Das heißt, im besten Fall richten die LKW an einem Tag mehr Schaden an als alle PKW im ganzen Jahr.

            Und bei Feinstaub und Stickoxiden ist der Anteil an PKW auch vernachlässigbar, deswegen überschreiten Messstellen ohne Verkehr in der Nähe auch die Grenzwerte. Gerade beim Feinstaub ist es ein absolut lächerlich geringer Teil. Aber dennoch ging es hier ja um Straßenschäden, die für die hohen Ausgaben sorgen.

        • Klares Argument für spürbare Verkleinerung der LKW. Dann aber keinesfalls CDU/FDP wählen, die sind für Gigaliner, demnächst vielleicht sogar für Teraliner, wer weiß.

          Das blöde am LKW ist ja, dass jeder Waggon oder jeder zweite Waggon seinen eigenen teuren pausenlastigen Fahrer braucht. Bei der Eisenbahn hast du 25 Waggons an einem Fahrer.

          Allerdings kann sich der LKW- Verkehr ein vielfaches an Todesopfern verglichen mit der Bahn leisten. Sicherheit kostet einfach Geld, das ist wohl einer der Gründe, dass LKW so viel billiger ist.

          • g sagt:

            na zum glück sind sie wieder da .. ich hatte sie schon echt vermisst, wirklich.
            jetzt weiss ich wenigstens welche Meinung richtig ist … man hat vorher ja nicht mehr durchgesehen

    • Seb Gorka sagt:

      Das Geld muss wegen Mitmenschen ausgegeben werden, die einfachste Grundregeln nicht beherrschen oder vorsätzlich ignorieren. Die wenigstens von diesen Gesetzlosen sind Linke oder Grüne. Auch im Stadtrat sind Linke und Grüne in der Minderheit.

      Hast du dich wieder über die falschen geärgert und deinen Hass ausgelebt…

      • Wilfried sagt:

        Ja nun, aber wer stellt dann im grünen hippen Paulusviertel die Straßen voll? Alles nur Zugewanderte und Auswärtige? Glaub ich fast nicht

        • Seb Gorka sagt:

          Außer „Linken und Grünen“ und „Zugewanderten und Auswärtigen“ gibt es noch eine ganze Menge anderer Leute, nicht nur im Paulusviertel. Kannst du glauben.

        • Zeigst du mir mal die Wahlergebnisse, nach denen im Paulusviertel 100% Grünenwähler wohnen? Die letzten offiziellen, die ich gesehen habe, hatten auch hier jede Menge Linke, SPD, CDU, FDP, sogar AfD (peinlicherweise). Die Grünen waren weit unter 40%.

    • Jan Bühler sagt:

      http://buergerinfo.halle.de/vo0050.asp?__kvonr=14041&voselect=16314
      Anlagen Gesamt für Stadtrat, Seite 29:
      77 000 € für 22 Autostellplätze
      Einrichtung von 15 Lade- und Ausweichstellen 11.097 €
      Einrichtung von 13 Kurzpark- und Ladezonen (ohne Parkscheinautomaten) 6.283 €
      Umgestaltung von 8 Kreuzungsbereichen 64.819 €
      Summe 159.399 €

      dubisthalle macht hier schön Stimmung durch gezielte Auswahl der verbreiteten Informationen. Es werden mit Steuergeldern kostenlose Autostellplätze mit ~3000€/Stellplatz finanziert, in einem Besserverdienerviertel. Und die Kommentarspalten regen sich drüber auf, dass Geld für das Verhindern von gefährlichem Falschparken ausgegeben wird, und dann auch noch suggeriert, als wäre eine Aktionswoche und nicht die StVO Grundlage der Maßnahmen.

  24. mirror sagt:

    Die Stadtplanung muss bei Besiedlung eines Gebiets für die notwendige Infrastruktur sorgen: Strom, Gas, Strassen/Rad-undFußwege, Kita/Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, etc. und dazu gehören auch Parkplätze.

    In histrorisch gewachsenen Städten überall in Deutschland ein Rießenproblem. Halle wählt den Weg der Behinderung, München sorgt für ein alternatives Angebot.

    https://www.baulinks.de/webplugin/2006/0314.php4

    • Seb Gorka sagt:

      Gibt es Unterschiede in der Beschaffenheit des Untergrunds? Global gesehen liegen München und Halle ja direkt nebeneinander. So müsste im Paulsuviertel exakt das gleiche möglich sein, wie in München-Neuhausen. Ist schließlich auch dieselbe Kontinentalplatte.

      Schleiermacherstraße kurz anheben und sechs Etagen Garage drunter. Ganz einfach. Wer sich ein wenig mit hallescher Lokalgeschichte auskennt, weiß sogar, dass dabei nicht mal viel Abraum anfallen dürfte. Allerdings gehörst du offenbar nicht zu denen, die sich sich überhaupt mit etwas auskennen, jenseits des zusammenhanglosen Umherwerfens von Google-Ergebnissen. Aber das ist ja auch was…

    • Bollwerk sagt:

      Schön. Und du währest dann sicher auch bereit, den entprechend hohen Mietpreis für so ein ambitioniertes Projekt unter der Straße zu zahlen? Schon einmal musste ein Parkhaus im Paulusviertel aufgrund hoher Mietpreise und dementsprechend geringer Nachfrage geschlossen werden. Aber wer weiß. Vielleicht ist ja heute einer bereit von seinem kargen Lohn was für’s Parken abzudrücken.

      • Nobody sagt:

        „Schon einmal musste ein Parkhaus im Paulusviertel aufgrund hoher Mietpreise und dementsprechend geringer Nachfrage geschlossen werden.“
        Wer sich mit diesem Parkhausprojekt beschäftigen will, weis, daß es nicht die „hohen“ Mietpreise waren. 75EUR im Monat dafür aber trocken ohne Schneeschippen und Kratzen ist sicher nicht übertrieben gegenüber den typischen Wehmax-Schotterplätzen, die 60EUR kosten und – mit Warteliste! – komplett voll sind.
        Problem dieses Parkhauses war, daß es vollautomatisch aber ständig kaputt war. Wer 75EUR im Monat für so einen Stellplatz abdrückt ist tendenziell auf sein Auto für die Arbeit / den Weg zur Arbeit angewiesen. Und 3x im Monat dem Kunden/Chef zu erklären, warum man schon wieder eine Stunde zu spät zum Termin kommt geht nicht lange gut…

    • rellah sagt:

      Ist es denn gebaut worden?
      Was kostet ein Parkplatz?

    • 10010110 sagt:

      Und vor allem ändert das nichts am eigentlichen Grundproblem, dass es nämlich insgesamt zu viele Autos auf deutschen (und vor allem urbanen) Straßen gibt. Auch wenn Autos ca. 23 Stunden am Tag nur sinnlos rumstehen, werden sie irgendwann mal gefahren. Und wenn man den Autobesitz in der Stadt durch entsprechende Infrastruktur fördert, dann wird der Straßenverkehr nicht weniger und sicherer.

      Diese „Münchener Lösung“ ist also einmal mehr nur eine kurzsichtige Scheinlösung. Allerdings, wenn man schonmal dabei ist, eine Straße mehrere Etagen tief auszubaggern, warum dann nicht gleich noch eine Schippe drauflegen und eine unterirdische Fahrbahn bauen? Dann wäre an der Oberfläche endlich mal wieder urbanes Leben möglich.

      • Nobody sagt:

        „Auch wenn Autos ca. 23 Stunden am Tag nur sinnlos rumstehen“
        Nicht vergessen im Zusammenhang mit den explodierenden Mietpreisen: eine Toilette steht im Durchschnitt 23,25h am Tag sinnlos in der Wohnung, eine Dusche 23,5h und eine Badewanne im Wochenschnitt sogar ca. 23,8h !!!
        Aus diesen Zahlen muss zwangsweise abgeleitet werden, daß alle Häuser nur noch ein Klo pro Etage und eine Dusche/Badewanne pro Haus bekommen dürfen! Das spart Quadratmeter, schafft damit neuen Wohnraum und trägt damit zur Entlastung des Mietdrucks bei.

        So, und jetzt mal Ironie aus: ich hoffe, sie konnten erkennen wie verblödet Ihr Argument mit dem rumstehenden Auto ist. Wo auch immer Sie es aufgeschnappt haben – nicht einfach nur stumpf nachplappern.

    • Wenn Sie jetzt noch irgend eine Quelle finden würden, dass Parkplätze zur notwendigen Infrastruktur zählen, außer Ihrer privaten Vorliebe: Dann hätten Sie unglaublich viele Konservative Stadtherren glücklich gemacht, denn dann sind diese „endlich“ gezwungen, Millionen für Parkplätze auszugeben.

      Allerdings gibt es dafür keine Quelle.

      Wasser, Strom, Kindergärten, sogar die Erreichbarkeit per Auto ist in allen möglichen Regelwerken behandelt. Der Regenwasserabfluss. Alles.

      Aber ein Anrecht auf einen – möglichst sogar noch kostenlosen – Parkplatz gibt es nicht. Und auch wenn Sie vielleicht ein Leben ohne Wasser oder ohne Strom lebenswerter finden als eins ohne Auto: der Gesetzgeber stellt diese verschiedenen Infrastrukturen eben nicht auf eine Ebene.

      Genausowenig wie die Radfahrer auf flächendeckende Ausstattung mit sicheren Radabstellboxen haben, oder auf kostenlose Reparaturen, oder von der Stadt gestellte gute Luftpumpen an jeder Kreuzung.

      • mirror sagt:

        Kennen Sie Regelwerke der Stadtplanung, die auf Parken für Autos verzichten? Vorschriften zur Stellplatzabgabe gibt es nicht?

        Wen wundert diese etwas eingeschränkte Sicht. Waren Sie doch noch vor wenigen Monaten hier im Form mit der Ihnen eigenen Wissenschaftlichkeit und Ingenieurskunst der festen Überzeugung, dass solche innovativen Lösungen mit der Schaffung von Parkraum und gleichzeitigem Gewinn von Lebensraum für die Bewohner nicht machbar sind.

        • Nein, Sie waren der Meinung, dass irgendjemand irgendwas machen kann und soll, dass es viel Platz gibt, aber Sie konnten keinen einzigen konkreten Platz nennen außer „alles ganz anders denken“ oder der Abschaffung der Gehwege.

          Mein Credo war die ganze Zeit: wenn es einen Platz gibt, die Autofahrer das bezahlen und es in das Ensemble passt, muss man eben auch mit hässlichen Parkhäusern leben.

        • Wie viele Stellplätze pro Quadratmeter Wohnfläche muss die Stadt denn in welcher Entfernung anbieten? Dazu steht in den mir zugänglichen Regelwerken gar nichts. Auch andere haben nach so einer Angabe vergeblich gesucht.

          Die Regelwerke enthalten vor allem Angaben, wo man Parkplätze überhaupt anlegen darf. Zum Beispiel steht sehr eindeutig drin, dass die Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs das vorrangige Ziel der Verkehrsplanung ist. Bei einer Abwägung zwischen Parkplatz und Sicherheit oder Flüssigkeit hat also der Parkplatz ganz schlechte Karten.

          Wenn die Stadt im Paulusviertel die Hälfte der zum Parken freigegebenen Flächen wegnimmt, weil die Einspurigkeit im Zweirichtungsverkehr immer wieder zu Behinderungen und Aggressionen zwischen Autofahrern führt, sehe ich keine einzige der Richtlinien und Regelwerke verletzt.

          Im Gegenteil ist der aktuelle Zustand ein politisch motivierter Kompromiss zu Gunsten des „Parkdrucks“ auf Kosten von Sicherheit und Flüssigkeit.

          Die Stellplatzverordnung gehört radikal umgestellt. Wohnen und Parken müssen entkoppelt werden. Wer ein Auto anmeldet, muss entweder Parkmöglichkeiten nachweisen oder eine Ablösesumme an die Stadt zahlen. Und wer Wohnraum schafft, darf nicht zugunsten der Autofahrer dafür bestraft werden.

        • HansimGlueck sagt:

          Es soll Städte geben, die Stellplatzsatzungen besitzen, wo nicht jede Wohnung einen Stellplatz nachweisen muss.

        • mirror sagt:

          @halleverkehrt – den Diskussionsstrang zu automatischen Kleinparkhäusern sollten Sie nochmal nachlesen. Aber was interessiert schon das Geschwätz von gestern.

  25. Hier ist übrigens die Version, vor der die Stadträte die Autofahrer bewahren wollten.
    https://twitter.com/SPedTom1/status/1099430518590984192

    In Stuttgart war es ein harter Kampf, die Ordnungsämter und die Polizei zu dem Handeln zu bringen, das eigentlich der Regelfall ist. Verkehrsgefährdung beseitigen. Und die Ausstellung eines Knöllchens beseitigt eben keine Gefährdung.

  26. Pudu sagt:

    Danke für den Link zum Parkhaus unter der Straße. Demnach lagen die Kosten bei 11,35 Millionen für 284 Stellplätze (also rd. 40.000 Euro pro Stellplatz). Ohne laufende Kosten für den Betrieb.
    Bei den 3000 Stellplätzen, die laut MZ fehlen, bräuchten wir 10 Parkhäuser davon, macht 113,5 Mio Euro.
    Nur mal zum Vergleich: Für den 10-Minuten-Takt im gesamten Straßenbahnnetz in Halle hat die Havag 21 Mio Inverstionen genannt plus 8,5 Mio jährlich für den Betrieb.
    Selbst wenn sich das Parkhaus so bauen lassen würde und sich genug Leute finden, die die Betriebskosten für den Stellplatz tragen würden und Halle soviel Geld übrig hätte, profitiert doch gerade mal eine Handvoll Leute von 3000 zusätzlichen Stellplätzen.

    Mal ganz abgesehen davon, dass die Eingänge zu den Parkhäuser oberirdische Parkplätze wegfallen lassen bzw. Gehwege eineingen und (auch wenn Sie aus Glas sind) eine Sichtbehinderung für Fussgänger darstellen….

    • Parkplätze sind toll sagt:

      Vom 10 Minute-Takt profitieren aber nicht mal 284 mehr Tramnutzer. Man nimmt halt weniger Leute mit.

      Größere Parkhäuser, ggf Oberirdisch sind auch billiger zumal man schon hier viel spart ohne Bezahlinfrastruktur. Da halten sich auch die Betriebskosten im Rahmen. Also eine deutlich bessere Investition als noch weniger gefüllte Straßenbahnen fahren zu lassen. Der ÖPNV deckt die Kosten ja jetzt schon nicht.

      • HansimGlueck sagt:

        Wenn man so mit dem Auto im Stau steht, ruhig mal die Zeit nehmen und in die Straßenbahnen reinschauen. Aber nicht erschrecken. Vielleicht dann doch lieber in die andere Richtung schauen, irgendwo sind sie sicher zu finden die Flächen für die großen oberirdischen Parkhäuser, deren Betriebskosten nicht aus dem Rahmen des Weltbildes fallen.

        • Nobody sagt:

          Im Paulusviertel zum Beispiel bietet sich die riesige Fläche, wo jetzt die Tennisplätze und Garagen drauf sind (Schleiermacherstr. / Humboldtstr. / Zille-Str.) regelrecht an. Ein paar Etagen nach unten, ein paar nach oben und als Dach obendrauf Spielplatz & Tennisplätze. Warum nicht? Und statt immer nur als Stadt die „Parkplatzablöse“ einzukassieren und nix für das Geld zu bieten wäre es doch mal eine Idee, die in dem Parkhaus befindlichen Stellplätze zu *verkaufen*. Vermutlich wird sich ein Großteil der Paulusviertelbesitzer (viele Eigentumswohnungen) danach die Hände lecken. Und falls es schon aufgefallen ist: Eigentumswohnanlagen sind im Schnitt deutlich besser gepflegt und in Schuss als Mietobjekte. Das wird in dem Parkhaus das Gleiche.

        • Radlader sagt:

          Wenn man mit dem Auto im Stau steht, sind die Bahnen auch tatsächlich voll. Daran ändert der 10 Minutentakt nur bedingt was, denn zu diesen Zeiten fahren durchaus auch mehr Bahnen. Schau die anderen 90% des Tages in die Bahnen, dann sind die für gewöhnlich nicht mal halb voll.

      • Höherer Takt = mehr Kunden, weil attraktiver.

        Gegen große Parkhäuser am Stadtrand habe ich nichts, so lange die Autofahrer diese bezahlen. In der Stadt ist der Platz einfach zu knapp und wertvoll dafür.

        • Radlader sagt:

          Die Autofahrer bezahlen ihre Kosten locker. Wenn du nicht nur kleinen Autisten anhimmeln würdest, könntest du es vielleicht Verstehen. Aber Wirtschaft hört bei Radfahrern ja oft beim Hartz IV oder BAFÖG-Bescheid auf. Autofahrer subventionieren deinen Lebensstil, da musst du nicht dankbar sein, es reicht wenn Du dein Geschwurbel für dich behältst.

          • Die großen Einnahmeposten durch den Autoverkehr im halleschen Stadthaushalt kannst du mir sicher zeigen. Der Haushalt ist ja öffentlich.

          • mirror sagt:

            Parkraumbewirtschaftung, Stellplatzablöse und Knöllchen ca 5 Mio pro Jahr.

            Es ist auch bekannt, dass ca 27 Mio in den ÖPNV fließen.

          • Radlader sagt:

            Gewerbesteuern (KFZ nahes Gerwerbe), sämtliche Arbeitsplätze dort (Geld das Halle nicht für Sozialleistungen rauswerfen muss), sämtliche Fördergelder für den Straßenbau (hier wird ja weitestgehend nur über Förderung saniert mit geringem Eigenanteil). Kommt zwar alles aus einem „Topf“ in den aber die Autofahrer das meiste einzahlen. Es gibt einen Grund warum schon kleinere Probleme bei der Autoindustrie die Wirtschaftsleistung von ganz Deutschland merklich einbremsen. Wenn alle Radler sich jedes Jahr ein neues E-Bike, statt ihren alten Chinamöhren kaufen würden, würde es nicht weiter auffallen.

      • Pudu sagt:

        Die Havag hatte im letzten Jahr über 50 Mio. Fahrgäste. Das sind für mich schon ein bisschen mehr als 284. Für die (bisherigen und ggf. neuen) Fahrgäste verkürzt sich die Wartezeit und damit ist man mit dem ÖPNV schneller und flexibler unterwegs.
        Und um mehr geht es ja auch nicht bei den zusätzlichen Parkplätzen. Die Parkplatzsuche für die Autofahrer wird verkürzt und der anschließende Fussweg vom Parkplatz zum eigentlichen Ziel.
        Es fehlen schließlich nicht im gesamten Stadtgebiet Parkplätze, sondern nur an bestimmten Stellen.
        Und wo ist im Paulusviertel denn Platz für ein großes Oberirdisches Parkhaus?

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