Abriss des Planetariums auf der Peißnitz hat begonnen


Auf der Peißnitz-Insel hat der Abriss des alten Planetariums begonnen. Zunächst wird das Gebäude entkernt, bevor der Rückbau beginnt. Das Gebäude war bei Hochwasser 2013 schwer beschädigt worden.

In einem Gutachten wird die Abrissfirma vor krebserregenden Stoffen gewarnt. So seien die Rohrleitungen mit Mineral- und Steinwolle isoliert, die Kuppel mit einer faserförmigen Glaswolle. Auch geringe Mengen Asbest sowie Kamalit, eine Schlackewolle, haben Gutachter nachgewiesen.

Die Schalenkonstruktion des markanten Gebäudes wird nicht gesichert. Zumindest aber werden der Metallkranz des Künstlers Knut Müller als Dachbekrönung, der Refraktor und dessen Kuppel, der Schriftzug „Raumflugplanetarium“ und die Sonnenuhr beim Rückbau geborgen.

Das neue Planetarium soll indes für 14,2 Millionen Euro am Holzplatz entstehen, ursprünglich war einmal von 9,5 Millionen Euro die Rede. Im Jahr 2020 soll das neue Planetarium in Betrieb gehen. Vor wenigen Tagen kam die endgültige Bewilligung. Bezahlt wird der Neubau aus dem Fluthilfefond.