Auf Streife auf der Peißnitz-Nordspitze: Ärger um Reifenspuren

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11 Antworten

  1. Hansimglück sagt:

    Das fällt Herrn Aldag aber alles früh ein.
    Hatte er sich nicht vor einiger Zeit dazu geäußert, dass er den Auftrag zur Planung nicht annehmen wollte. Wie lange ist das denn jetzt nun schon her? Haben die Grünen etwa nicht erkannt, wieviel man aus der Sache herausschlagen kann?
    😉

    • Da muss man zwei Dinge unterscheiden und das habe ich stets in den Diskussionen zum Ausdruck gebracht. Zum einen geht es um die bereits asphaltierten Wege, die ich geplant habe. Hier gibt es auch nichts dagegen einzuwenden, da ich es für vertretbar halte dies in diesem Bereich der Peißnitz zu tun. Anders verhält es sich im Naturschutzgebiet Nordspitze Peißnitz. Hier haben wir einen höheren Schutzstatus. Aus unsere Sicht ist es wünschenswert hier den naturnahen Waldweg zu belassen um ein Art Besucherlenkung zu erwirken. Das war und ist schon immer meine Position gewesen.

  2. Drewes sagt:

    Wie wäre es wenn das Ordnungsamt aufs Rad in dem Naturschgebiet umsteigt

  3. Hansimglück sagt:

    Ja. Warum die ausgerechnet dort hinten für Ordnung und Sicherheit sorgen wollen, finde ich fraglich.

    Ja, das mit dem Trennen ist schon wichtig. Besonders wenn das Foto zum Artikel vermischt und nicht trennt.

  4. Meckerbock sagt:

    grad gestern beobachtet Ordnungsamt und Polizei bestreifen gleichzeitig die ziegelwiese.. sensationelle Absprache.. aber besser doppelt als gar nicht .. zum Thema Nordspitze ist wirklich zu überlegen geeignetere Fahrzeuge einzusetzen.. Rad geht sicher in der wärmeren Jahreszeit.

  5. wolfgang sagt:

    Toller Zustandsbericht, so geht es wirklich zu im Rat, da weis offensichtlich die linke Hand nicht was die rechte später begründen soll oder vielleicht gemacht haben wird oder so, jedenfalls ein tolles Durcheinander. Aber, alles wird nocheinmal durchdacht, wenn die Versiegelung schon fertig ist. Toll eben.

  6. Meckerbock sagt:

    ich dachte immer mit fluthilfemitteln darf nur der vorherige zustand hergestellt werden … wenn dem so ist ist der Asphalt ja sowieso nicht förderungsfähig..

    erbitte Aufklärung von kompetenter Seite

    • @ Wolfgang
      Nochmal, es ist bei der gesamten Diskussion zu unterscheiden zwischen den Wegen, die bereits asphaltiert sind. Hier wurden die Entscheidungen zum Bau im Rat getroffen und das ist auch ok so. Hier gibt es nichts zu meckern. Der Weg im Naturschutzgebiet Nordspitze Peißnitz ( beginnt hinter den Schienen) ist gerade in der Vorbereitung ( Phase vor der Planung).
      Hier gab es 2013, nach der Flut, einen Grundsatzbeschluss, dass dieser Weg im Rahmen der Fluthilfemaßnahmen erneuert werden soll. Damals wurden pauschal alle Maßnahmen ohne weitere Untersetzung in einer Hauruck Aktion vorgelegt und im Gesamtpaket beschlossen. Nun, nach den Erfahrungen im Wegebau auf der Peißnitz wurden die konkrete Maßnahme nochmals beleuchtet und wir ( Fraktion B90/Die Grünen) und auch andere Fraktionen meinen, dass der bestehende Waldweg erhalten bleiben soll, da der Aufwand durch die Auflagen zu viele Beeinträchtigungen mit sich bringt. Da nur mit Kleinfahrzeugen der Bereich befahren werden darf sind z.B. rund 350 Fahrten in das Gebiet notwendig um die Massen an Material raus und wieder rein zu fahren. Zudem wurde dieser Waldweg bei der Flut nicht zerstört, es sind auch keine Stellen zu verzeichnen von denen eine Gefahr ausgeht.

      @ Meckerbock.
      Das st grundsätzlich richtig. Hier gilt jedoch eine Ausnahme, da der Weg so hergestellt wird, dass er auch bei einer erneuten Flut standfest bleibt. Das heißt, mit der Maßnahme schafft man eine Verbesserung die Hochwasser übersteht. Ist dies der Fall, dann wird dies gefördert. Im Gimritzer Park geht das nicht, da hier der Denkmalschutz gegen eine Asphaltierung ist. Hier wird auch die sogenannte wassergebundene Wegedecke gefördert, die jedoch nach erneutem Hochwasser wieder zerstört ist.

      Auf der Nordspitze soll ebenfalls eine wassergebundene Wegedecke errichtet werden. Die Bauausführung wurde jedoch so gewählt, dass mit einer Zerstörung des Weges nach dem ersten Winter zu rechnen ist. Das mein Einwand äks Sachverständiger für Schäden an Freianlagen.

      Deswegen nun unser Vorstoß auf den Wegebau zu verzichten und den Waldweg zu erhalten.

      • mirror sagt:

        Stadtrat und Verwaltung legen nach meiner Einschätzung die Richtlinie zur Fluthilfe sehr optimistisch aus. Rückforderungen in Millionenhöhe sind wohl bei der Schlussabrechnung zu erwarten.

        Die Steuerzahler in der ganzen Republik waren unter dem Eindruck gefluteter Wohnungen 2013 bereit, den Betroffenen unverzüglich und möglichst unbürokratisch zu helfen; keine Kritik bei der Einrichtung von 8 Mrd Fluthilfe durch die Kanzlerin. Jetzt hat man immer mehr das Gefühl, von ein paar Schlaumeiern über den Tisch gezogen zu werden. Bin mal gespannt, wann die AfD das zum Wahlkampfthema macht.

        • Spiegelleser sagt:

          Die AfD hat momentan (und in absehbarer Zukunft) genug mit Interna zu tun, da stören echte Politik und Wahlkampf nur. Aber wenigstens bleibt ein Wähler optimistisch… 😉

  7. Wolfgang sagt:

    Danke Wolfgang Aldag für die Reaktion auf meinen Einwurf. Trotzdem, ein Waldweg ist ein Waldweg. Dieser Status sollte nicht angetastet werden. Jede Versiegelung ist nicht nur eine ästhetische Verschandelung. Klar, über Sinn und Unsinn läßt sich nunmal trefflich streiten.

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