Aufstand oder Aussterben: Extinction Rebellion informiert über ihre Aktionen in Halle

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43 Antworten

  1. Demokrat sagt:

    Wenn sich ER außerhalb der gültigen Rechtsnormen bewegt, dann sollte nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.
    Da sie die Berechnung der Rechtsnormen schon vorher ankündigt, gehören diese auch überwacht!
    Behauptungen aufzustellen, „Wir sind die Guten und retten die Welt“ macht es auch nicht besser. Ansonsten könnte jeder Reichsbürger oder EU-Gegner sich melden und dies auch behaupten und Anschläge als legitim beanspruchen.

    • Metsämies sagt:

      Nach meinen Kenntnissen kam es in Halle im Rahmen von XR Aktionen noch nie zu strafrechtlich relevanten Vorfällen. Ich lasse mich gerne von Ihnen vom Gegenteil überzeugen.
      Ansonsten handelt es sich wohl nur um Ordnungswidrigkeiten, wie sie in Halle tagtäglich tausendfach von Bürgern wie mir und Ihnen begangen werden. Damit ist der Vergleich mit „Anschlägen“ wohl mehr als unangebracht.

      • JPM sagt:

        Das Blockieren einer Straße (siehe Bild oben) fällt ab dem zweiten gestoppten Auto in den Bereich der Nötigung und ist somit strafrechtlich zumindest relevant (ab zweitem Auto, weil dieses durch das erste, nur psychisch blockierte Auto tatsächlich physisch blockiert wird, Verursacher der Nötigung ist dann der „Aktivist“). Und ja, ich hatte extra mal zu dem Thema nachgelesen, ist nicht nur erfunden…

        • Metsämies sagt:

          Ich finde es ernstgemeint sehr löblich, dass Sie sich erst belesen, bevor Sie zu einem Thema kommentieren. Da sind Sie 95% der Kommentatoren auf der hiesigen Seite weit voraus.
          Nur ist das BGH Urteil, auf das Sie sich beziehen, im Jahr 2011 vom BVerfG in Bezug auf friedliche Sitzblockaden stark eingeschränkt worden (1 BvR 388/05). Denn die obersten Verfassungshüter gehen davon aus, dass auch eine unangemeldete (Sitz)blockade den Schutz der Versammlungsfreiheit genießt, zumindest solange bis sie von der Polizei aufgelöst wurde. Und somit liegt zu dem Zeitpunkt auch keine Nötigung vor. Lediglich eben eine Ordnungswidrigkeit wegen Nichtanmeldung bleibt vorwerfbar.

  2. Grün-Wähler sagt:

    Ich begrüsse zivilen Ungehorsam dort, wo das System versagt. Niemand kann warten, bis die Erde verdürrt ist. Wer zum Beispiel diesen Winter noch normal findet, muss geistig retardiert sein. Meinungen solcher Menschen interessieren aber nicht.

    • farbspektrum sagt:

      Wenn nun jeder Rechtsbruch begeht, weil er glaubt Eigentümer der alleinigen Wahrheit zu sein?

    • Kritiker sagt:

      „Ich begrüsse zivilen Ungehorsam dort, wo das System versagt.“

      Sagen die Reichsbürger und alle anderen rechten und linken Ränder auch.
      Wer sind nun die Guten?

    • west sagt:

      „der weg zum untergang ist mit guten vorsätzen gepflastert“

      • Bei der Politik der möglichst großen Fossilverbrennung und Ressourcenverschwendung, die in den letzten 30 Jahren gefahren wurde, glaube ich nicht an gute Vorsätze. Das war einfach Lobbypolitik für Industriezweige, die im Jahr mehr Reingewinn einstreichen, als der Haushalt von Sachsen-Anhalt in 20 Jahren beträgt.

        Der Weg zum Untergang ist heutzutage mit unglaublich großer Gier, Dummheit und Faulheit gepflastert.

        • mirror sagt:

          Fraunhofer ISE berechnet in seiner jüngsten Studie eine Investitionsbedarf von 440 Mrd bis 2330 Mrd für den Umbau unserer Energieversorgung bis 2050. Da gibt es doch tatsächlich ein paar Verwirrte, die die Wirtschaft abwürgen und den Sozialismus zurückhaben wollen, der vor 1990 nicht inder Lage war, ein Mindestmaß an Umwelt- und Klimaschutz zu finanzieren.
          Der Weg zurück in die Katastrophe wird von großer Machtgier, Dummheit und Volksverdummung dominiert.

          • rupert sagt:

            @ mirror

            Wie Sie jetzt von Investitionen in Erneuerbare Energien auf Sozialismus kommen, wissen Sie wohl nur selbst.

            Aber schöner DDR-Rant.
            Da gabs ja nicht mal Natur.
            Alles grauer Beton.

          • mirror sagt:

            Unser Oberradler führt doch hier seinen Kleinkrieg gegen die Wirtschaft.

            „Das war einfach Lobbypolitik für Industriezweige, die im Jahr mehr Reingewinn einstreichen, als der Haushalt von Sachsen-Anhalt in 20 Jahren beträgt.“

          • rupert sagt:

            @mirror

            Investitionen in zukunftsfähige Technologien richten bekanntlich eine Wirtschaft zugrunde.

            Das funktioniert immer.
            Klare Sache.

          • mirror sagt:

            Jetzt wirken Sie wieder hilflos und wollen mir Thesen unterschieben, die ich nie formuliert habe.

          • 200 Mrd $ Reingewinn haben allein die 5 größten Erdölkonzerne in einem einzigen Jahr gemacht. Von deinen 440 Mrd muss man alles abziehen, was konventionelle Energie bis 2050 gekostet hätte, und alle langfristig wegfallenden Energieimporte.

          • mirror sagt:

            Die bis zu 2,3 Billionen müssen erwirtschaftet werden. Dazu muss Industrie und verarbeitendes Gewerbe richtig gut funktionieren.

            RWE hat eine Dividentenrendite von 2,1%. Wenn Sie diese bei allen Konzernen auf Null fahren, können die Lebensversicherungen ihren Kunden nichts mehr ausschütten. Die Eigentümer der Konzerne können gerade mal den Wert ihres Vermögens erhalten, obszöne Gewinne sehen anders aus.

          • Toter Frosch sagt:

            Für diese These (Reingewinn von 200 Mrd. US-$) hätte ich dann doch gern ein Quelle.

          • rupert sagt:

            @ mirror

            Wollen Sie wieder alles abstreiten?
            Sie haben hier provoziert mit:

            „(…)Investitionsbedarf von 440 Mrd bis 2330 Mrd für den Umbau unserer Energieversorgung bis 2050. Da gibt es doch tatsächlich ein paar Verwirrte, die die Wirtschaft abwürgen und den Sozialismus zurückhaben wollen“

            Sie blubbern hier rum, dass die Investitionen zu hoch seien und die Wirtschaft krachen gehe und verstehen Investitionen nicht mal als das, was sie sind.
            Investitionen.
            Ja, Sie assoziieren diese zugleich mit Sozialismus und DDR.

            Wahnsinn.

          • mirror sagt:

            Wir wissen es alle schon lange: Bei Ihnen kommt das Taschegeld von Mutti und muss nicht verdient werden. Über Geld redet man nicht, Mutti wird es schon richten.

            Der Nachweis, dass die Sozialisten nicht in der Lage sind, die notwendigen Mittel für Umwelt- und Klimaschutz zu verdienen, ist wohl durch die nicht spekulativen sondern in Realität zu betrachtenden Umweltverbrechen bis 1990 erbracht. Da kann der Oberradler noch so oft seinen Feldzug gegen die böse Industrie führen.

    • Alt-Hallenser sagt:

      So schnell wie auf den Mars verschwindet hier nicht das Wasser:
      https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/die-planeten-mars-102.html
      Klar kann jeder sein Konzept gegen den ,,Klimawandel“ einreichen.
      https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/wasserstoff-parteien-politik-position-sachsen-anhalt-100.html
      Aber ihn muss gewahr sein, daß es nicht so schnell geht, wie er es gerne hätte. Das haben auch die GRÜNEN verstanden.

  3. Rechtsdrehender sagt:

    Seit wann kümmert sich die Natur um Lebewesen? Die Natur hat die Macht. Und wenn sie meint, ich werde wärmer oder kälter, macht sie das einfach. Da werden wir doch nicht gefragt. Entweder wir überleben oder sterben aus. Da helfen auch keine Demos oder sowas

  4. Wilfried sagt:

    Aufstand oder Aussterben?
    Nix von beiden; die intelligenteste Spezie paßt sich an

    • Andreas sagt:

      Spezie vor allem und anpaßen erst, du Spezi. Wenn man sieht, wie manche schon im Straßenverkehr von drei kleinen Schneeflocken oder ein paar Meter breiten Gleisbetten überfordert sind, scheinbar unüberwindbare Schwierigkeiten bei der Jobsuche haben oder auch nach 3 Jahrzehnten noch nicht mal in Ansätzen unser derzeitiges Gesellschaftssystem verstanden haben, gehören erschreckend viele Menschen nicht zur intelligentesten „Spezie“. Aber vielleicht sollen die nach deiner Ansicht auch aussterben ?? Nur noch Herrenmenschen am Ende. Hat noch nie jemand probiert, oder?

      • Protophetin sagt:

        Angeblich sind die Kakerlaken die aussichtsreichsten Kandidaten, um die nächste globale Katastrophe zu überleben. Und wenn die dann in 20 Mio. Jahren 2m groß sind und sowas wie Intelligenz erworben und eine Technologie entwickelt haben, wiederholt sich der ganze Scheiß. Erst machen sie Subraumwaffentests, dabei verseuchen sie ihre Wasservorräte, deswegen fangen sie an die Polkappen zu futtern, senken so den Albedowert, verursachen eine globale Erwärmung, kratzen daran ab und werden ….. zu Erdöl. Das entdecken in ca. 1Mrd. humanoide Aliens auf der Suche nach ihrem Stammvater Erich von Schnäniken, die besiedeln dann die Erde und verbreiten ihre Fossilenenergie verbrauchende Technologie under Kreis schließt sich.

        Herrenmenschen kommen im göttlichen Plan einfach nicht vor. Sorry. Nazis sind halt zu doof!

    • … sagte er, während er in die Trinkwasserbrunnen pinkelte.

      Nur sehr unintelligente Spezies zerstören mutwillig und aus reiner Verschwendungssucht ihre eigenen Lebensgrundlagen.

      Und nein, ich hab keine Lust, mich an ein Leben mit Trinkwassermangel, Lebensmittelknappheit und Kriegen anzupassen, nur weil manche Volltrottel sich nicht an ein Leben ohne Kohle- und Erdölverbrennung anpassen wollen und Windräder unästhetisch finden.

      Ich finde große Leichenberge deutlich unästhetischer.

      • g sagt:

        oh erleuchteter .. endlich wieder zeit gefunden um sich an die jünger und auch noch an die ungläubigen zu wenden.
        Danke dafür.
        Allerdings muss ich ein etwas nachlassendes Bemühen feststellen.. fordern etwa die freitagskinderlein zu viel Aufmerksamkeit .. oder sind ihnen Kinder generell lieber als Sie sollten.

      • mirror sagt:

        Schneefälle im Januar in Saudi Arabien, Heuschreckenplage in Afrika durch zu viel Regen. Die Märchenbücher der Weltuntergangsprediger beschreiben die Zukunft nur lückenhaft.

        • rupert sagt:

          @mirror

          Na?
          Wie wieder Halbwahrheiten verbreiten?

          Fragen wir doch mal jemanden, der sich damit auskennt:
          Ken Wilson, ecologist an der Lancaster University, UK:

          Zitat: „Although no one knows how the insect got to Africa, increased trade and climate change are the likely culprits, say experts.The drought linked to the El Niño weather system of 2014–16, followed by the current high rainfall associated with the La Niña system, created the “perfect conditions” for army-worm outbreaks in Africa, says Wilson.“With global climate change, we can probably expect more of these fluctuations in tem-perature and rainfall,” he says. “In addition, with increased global trade and travel, we can expect greater movement of pests within and between continents.”

          https://www.nature.com/news/polopoly_fs/1.21527!/menu/main/topColumns/topLeftColumn/pdf/nature.2017.21527.pdf?origin=ppub

          Lesen Sie zum Weltuntergang gern noch mal die Rolle von globalen Schädlingsplagen nach. Vielleicht nur nicht im Märchenbuch.

          • mirror sagt:

            “ … we can probably …“
            Den Konjunktiv werden Sie nie verstehen. Schädlingeplagen hat es schon immer gegeben, nur heutzutage ist plötzlich der Klimawandel schuld. Gegen diese Vereinfacher sind die Gebrüder Grimm Nobel-preisverdächtige Naturwissenschaftler.

          • rupert sagt:

            @ mirror

            Es könnte tatsächlich sein, dass ich den Konjunktiv nie verstehen werde.

            Möglicherweise könnte es aber auch sein, dass der Wissenschaftler eine seriöse Argumentation mit Belegen aufbaut, während Sie uns ein Märchenbuch verkaufen wollen.

            Geschichtenerzähler hat es schon immer gegeben.

          • mirror sagt:

            Möglicherweise werden Sie das Thema nie verstehen (high propability).

        • Und mirror stellt sich mal wieder als letzter schlauer Mensch der Welt gegen alle großen Forschungseinrichtungen.

          https://www.noaa.gov/news/january-2020-was-earth-s-hottest-january-on-record

          Copernicus, NOAA, NASA und JMA.

          https://ds.data.jma.go.jp/tcc/tcc/products/gwp/temp/jan_wld.html

          Aber was verstehen die schon von der Erde, die müssten nur mal den glücklosen Öllobbyisten mirror fragen.

          • mirror sagt:

            NOAA bestätigt meine These. Januar in Saudi Arabien und Irak kälter als das langjährige Mittel. Wieder nur die Überschrift gelesen oder die Daten nicht verstanden?
            Bitte nicht Gretchen fragen, die hat auch keine Ahnung.

          • rupert sagt:

            @mirror

            Einzelne Fakten heraussuchen um das Ganze (wissenschaftlich belegter Klimanotfall) als Falsch erklären.
            Genau dies tun Sie hier wieder.

            Wie sich schon selbst schreiben:
            „Die Märchenbücher der Weltuntergangsprediger beschreiben die Zukunft nur lückenhaft.“

          • mirror sagt:

            NOAA-Wissenschaftler sprechen auch von 180-jährigen Zeitreihen, obwohl der überwiegende Teil des weltweiten Messnetzes nur max. 60 Jahre alt ist (gerade mal 2 Zeitscheiben in der Klimabetrachtung).

            Für die Weltuntergangsprediger ist das natürlich sofort ein Notfall, manchmal Katastrophe oder jüngst bei unserem Oberradler gleich ganze Laichenberge.

  5. Verklausulierungs-Apostroph sagt:

    Im Englischen wird der Konjunktiv (conditional mood) entweder mit Hilfsverb + Infinitiv (conditional I; resp. Konjunktiv Präsens) oder mit Hilfsverb + have + past participle (conditional II; resp. Konjunktiv Perfekt) gebildet.

    Daneben gibt es die subjunctive mood, die am ehesten dem Konjuktiv I und II im Deutschen entspricht. Die Bildung ist sehr ähnlich.

    „We can probably …“ ist jedenfalls present indicative (Indikativ Präsens) und drückt weder eine Bedingung, noch eine Möglichkeit im grammatischen Sinne aus, wie auch der Konjunktiv im Deutschen zwar auch „Möglichkeitsform“ genannt wird, aber keine Möglichkeit (oder Wahrscheinlichkeit) ausdrückt. Das wäre eine Frage des transportierten Inhalts (vgl. „Sinn des Textes“).

    „We can probably …“ heißt dementsprechend „Wir können voraussichtlich …“ bzw. im Kontext sogar „Wir können wahrscheinlich …“, also nicht „Wir könnten … “ oder „Wir würden können …“.

    Der Ausdruck „high propability“ lässt sich hingegen keiner bekannten Sprache zuordnen, wie auch das Wort „Schädlingeplagen“ bisher nicht in allgemein bekannten Wörterbüchern auftaucht.

    • mirror sagt:

      So was aber auch, haben wir doch über Jahre in Risk Assessments von „high probability“ gesprochen. Amis und Engländer haben das nicht verstanden. Gut, dass Sie darauf hingewiesen haben.

      • Verklausulierungs-Apostroph sagt:

        Ein P und ein B mag sich für den gemeinen Pöbler/Pöpler aus der Provinz gleich anhören. Aber wer etwas Talent oder wenigstens Interesse an Sprache hat, erkennt sogar schon einen optischen Unterschied. Auch im Englischen wird dies unterschieden, anders als zum Beispiel V und B im Spanischen, die sich zumindest phonetisch bis zur Verwechslung ähneln, wenn auch nicht vom Aussehen. Es ist also kein Wunder, wenn Amis und Engländer dieses Kauderwelsch nicht verstehen. Nur schlau sein wollen reicht eben nicht.

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