CDU Sachsen-Anhalt will wegen Ukraine-Krieg Kohleausstieg verschieben: Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nicht gefährden

Die Ukraine-Krise hat auch Auswirkungen auf die Energieversorgung Deutschlands, immerhin setzt das Land auf russisches Erdgas und Erdöl. Und das Gas sollte eine große Rolle bei der Energiewende und dem Kohleausstieg spielen. Im Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien SPD, FDP und Grüne auf Bundesebene ist der Kohleausstieg bereits zum Jahr 2030 vorgesehen. 

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, Ulrich Thomas, begrüßt die Diskussionen um eine Verschiebung des Kohleausstiegs. Deutschland habe sich in eine energiepolitische Abhängigkeit begeben. Der Krieg in der Ukraine zwinge der Welt eine neue Realität auf. Demzufolge sei richtig, dass nach Sachsen-Anhalt auch die Bundesländer Brandenburg und Sachsen einen frühzeitigen Kohleausstieg in Frage stellen.

„Jetzt ist nicht die Zeit der Denkverbote. In Sachen Energiepolitik müssen wir jetzt ehrlich schauen, wie wir die Grundlastfähigkeit absichern können. Das geht nur mit einer Diversifizierung der Energiepolitik und nicht ohne die Kohle“, so Thomas. Dies bedeute nicht, dass der vernünftige Ansatz einer klimaneutralen Energieerzeugung aufgegeben werde. „Vielmehr geht es darum, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft abzusichern und Deutschlands geopolitische Stellung nicht durch energiepolitische Abhängigkeiten zu gefährden.“

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Keine Antworten

  1. 10010110 sagt:

    In der Ukraine wird gerade alles totgebombt und die denken nur an die eigenene „Wettbewerbsfähigkeit“. 🙄
    Bloß keine Verhaltensänderung erzwingen, alles muss so schön bequem bleiben wie es in der ignoranten Wunderwelt war.

    • Muss los! sagt:

      Zustimmende Zustimmung 👍

    • Sideshow Bob sagt:

      Ach Mensch, wie kannst Du nur die Zeit finden, mitten an der Front die Panzerfaust aus der Hand zu legen und hier zu kommentieren. Die Internetverbindung muss ja dank Starlink perfekt sein.

      Oder soll etwa lieber Herr Haseloff deine Freiheit vor dem Karpatenbogen mit seinen immerhin 68 Lenzen verteidigen?

  2. Horch und Guck sagt:

    Deutschland ist bei der Kohle mindestens genauso abhängig von Russland.

  3. Muss los! sagt:

    Muss groß!

  4. Eibacke sagt:

    Die CDU verschiebt aufgrund des Krieges noch den Klimawandel!! 🤦‍♂️

  5. Hel sagt:

    Nur die CDU?

  6. west sagt:

    willkommen in der realität…

  7. Wintersonne sagt:

    Guten Morgen,

    hier geht es um das Jahr 2030 ist doch heute noch nicht gefragt .
    Immerhin gibt es da noch die Möglichkeit bereits bereits heute mit der Veränderung anzufangen nun haben wir gerade März 2022.

  8. Herr Fuchs sagt:

    Heute verschieben wir den Kohleausstieg wegen einem Krieg, morgen verschieben wir den Klimaschutz weil irgendwem Rotz aus der Nase hängt und wenn das erledigt ist, verschieben wir das Verschieben, weil die Kohle dann doch alle ist. Das ist aber nicht so schlimm, weil dann mindestens den Hamburgern das Wasser bis zum Hals steht.
    Alles getreu der Linie: Wenn ich etwas will, finde ich Wege und wenn ich etwas nicht will, finde ich Gründe.
    Wieder einmal Danke für nichts, werte Entscheider.

  9. Bürger für Halle sagt:

    Die Anmerkungen von Herrn Thomas sind natürlich absurd. Gerade durch diesen Kurs des Ausbremsens der Energiewende wird die „Wirtschaft“ gefährdet. Spätestens jetzt müsste doch klar sein, dass das Setzen auf Gas, Öl und -noch schlimmer – Kohle ein fataler Fehler ist. Der Ausbau der Erneuerbaren schaft hunderttausende Arbeitsplätze. Und das sind die Arbeitsplätze der Zukunft. Die Kohleschlote müssen schneller abgeschaltet werden. Wer weiter auf Kohle setzt, handelt entgegen dem Grundgesetz und der Verfassung. Der Klimawandel wartet nicht, somit sind die Äußerungen reiner Populismus und eine Provokation der gesamten Bevölkerung gegenüber.

  10. OMG sagt:

    Weiß denn die CDU nicht, dass wir alle nächstes Jahr tot umfallen, wenn wir nicht sofort die Kohlekraftwerke schrotten?
    Jaaaa, hat Greta gesagt und die wohlstandsverwahrlosten Schulschwänzer ebenfalls.
    Dann muss es schließlich stimmen.