Corona: der Sachsen-Anhalt-Plan ist Geschichte – in zwei Wochen beraten die Ministerpräsidenten erneut, ob weitere Verschärfungen nötig sind

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24 Antworten

  1. Jezz sagt:

    Der Ministerpräsident hat wieder mal nicht gemerkt wie alle anderen über ihn gelacht haben. Keine Strafen, meine Bürger sind einsichtig, von wegen, woher will er auch seine Bürger kennen?

  2. Frage sagt:

    Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist daher ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet, jedoch in jedem Fall mit maximal 10 Personen (Kontaktbeschränkungen).
    Ab 2.11. oder ab sofort?

    • 10010110 sagt:

      Je eher, umso besser.

    • Bierflaschensammler sagt:

      Ab irgendwann. Wahrscheinlich erst ab dem 2. oder 4.11.

      Wegen folgender Aussage stellt sich die Frage, der Glaubwürdigkeit und Kompetenz des Ministerpräsidenten: „In zwei Wochen wollen die Ministerpräsidenten erneut beraten, ob die getroffenen Maßnahmen ausreichen oder eine weitere Verschärfung nötig ist.“ Nun ja. Wenn unter Berücksichtigung der Inkubationszeit, der Zeit bis zur Testung und der Meldezeit ans RKI idR zwei Wochen vergehen, die nunmehr getroffenem Maßnahmen aber erst ab nächster Woche greifen sollen, wird man von heute an in zwei Wochen noch keine Effekt der Maßnahmen verzeichnen können. Will man dann in zwei Wochen noch härtere und genauso wenig effektive Maßnahmen treffen. Apropo treffen: es ist ein schlechter Scherz, dass das Zusammentreffen im Freien untersagt wird, in den Räumen aber nur elne Empfehlung gelten soll…

      • Beobachter sagt:

        Ja, die „Regelstrecke“ ist dann noch nicht wirklich durchgelaufen.

        Aber man kann ja Tendenzen auf Grund der zuvor getroffenen Landesbestimmungen feststellen.

        Besser fände ich, wenn sich die Länder wöchentlich abstimmen, um die Ergebnisse zu beobachten, dafür dürften dann aber die Staatssekretäre (m/w/d) häufig ausreichen.

      • Achso sagt:

        Ich stimme dir prinzipiell zu, dass die zwei Wochen zu knapp sind, um eine Tendenz abzusehen, aus den von dir genannten Gründen. Allerdings solltest du dich schon entscheiden: wenn du die Maßnahmen sowieso für „wenig effektiv“ hältst, wenn du also glaubst, dass sie die Infektionskurve kaum beeinflussen, dann ist es auch egal, ob die Minister sich in einer oder drei Wochen wieder treffen.

        • Bierflaschensammler sagt:

          Genau das ist der Widerspruch in der Aussage der Ministerpräsidenten. Glauben sie auch nicht an deren Wirksamkeit? Vielleicht genügt es aber auch das Wort Lockdown zu nennen, damit ein tatsächliches Umdenken in den Köpfen der Kuschelpartygänger stattfindet.

    • Günter S. sagt:

      Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.

  3. Mensch sagt:

    Das Interview gestern abend in Sachsen-Anhalt Heute mit Magdeburgs Oberbürgermeister Trümper zu den völlig überzogenen Coronamaßnahmen war für mich sehr aufschlußreich, machte es doch sehr deutlich, was der Magdeburger Oberbürgermeister dem hallischen Oberbürgermeister um Längen voraus hat: Empathie, Menschlichkeit, Fähigkeit zum kritischen Denken.

  4. Hallenser sagt:

    War ja klar das er einknickt. Was Berlin sagt ist Gesetz genau wie zu guten alten Zeiten. Immer ordentlich die Bürgerrechte einschränken, die Quittung kommt ganz bestimmt. Nur eine Frage der Zeit.

    • Zeitfrage sagt:

      Welche Bürgerrechte sind eingeschränkt?

      • Mephisto sagt:

        @ Zeitfrage – Ihnen das jetzt zu erklären würde voraussetzen das Sie wissen was Bürgerrechte sind. Ihre Frage dies ja bereits negativ beantwortet

    • Beobachter sagt:

      Alle Maßnahmen sind zum Schutz des Rechtes auf Unversehrtheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 GG).

      Das einzige Recht, was wirklich eingeschränkt ist, ist das zur freien Berufsausübung im Bereich (Artikel 12 Abs. 1 GG) und das wird für Gastronomen, Beherbergungsbetriebe und Kulturschaffende nur unzureichend bzw. gar nicht kompensiert.

      • Achso sagt:

        Es kommt darauf an, ob die Versprechen erfüllt werden. 75% der Einnahmen von November 2019 sind eigentlich nicht so schlecht. Mehr hätten sie ohne Lockdown kaum erwirtschaften können.

  5. Jetzt sagt:

    Erst die große Klappe und nun Einknicken, das sind Führungskräfte

  6. Namenlos sagt:

    Kleiner Auszug aus einem Positionspapier von Ärzten und Virologen vorgetragen von Andreas Gassen Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

    Zum Ersten müsse man sich von der Kontaktpersonen-Nachverfolgung als führende Strategie verabschieden, um die bereits am Limit arbeitenden Gesundheitsämter nicht noch weiter zu belasten. Stattdessen solle man sich auf den Schutz der Risikopatienten konzentrieren. Dabei gelte es, vor allem Alten- und Pflegeheime mit einem „Schleusen-Modell“ und Schnelltests für Besucher zu schützen, da Infektionen in diesen Bereichen oft am verheerendsten seien. Zwar gebe es auch Fälle, bei denen junge Menschen schwer an SARS-CoV-2 erkrankten, aber dies sei „kein Massenphänomen“. Der Großteil der vulnerablen Gruppe gehöre zur älteren Bevölkerung.

    Es sei auch falsch, nur „mit düsterer Miene apokalyptische Bedrohungsszenarien aufzuzeigen“. Man solle die Lage zwar nicht verharmlosen, so Gassen. Aber man müsse stattdessen auf Gebote statt Verbote und auf Eigenverantwortung statt auf Bevormundung setzen.

    • Achso sagt:

      In diesem Zusammenhang sicher auch interessant, dass Gassen vor genau einem Monat noch für Lockerungen plädiert hat: https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/corona-klartext-man-kann-panikmodus-ausschalten-oberster-kassenarzt-spricht-sich-fuer-lockerungen-aus/
      „Wichtig sei hinsichtlich der Ausbreitung zudem, ob es Corona-Hotspots gebe, die aus dem Ruder laufen. Davon sei man derzeit jedoch weit entfernt.“ Genau diese Situation haben wir ja inzwischen mit den „am Limit arbeitenden Gesundheitsämtern“. Aus dem Ruder laufen bedeutet ja nichts anderes, als dass eine Nachverfolgung nicht mehr möglich ist. Wie dieses Positionspapier gleichzeitig einen Notfallplan fordern und auf Gebote und Eigenverantwortung setzen kann, kann mir Namenlos vielleicht mal erklären. Der kennt sich ja mit logischer Wirklichkeit bestens aus.

      • Namenlos sagt:

        @Achso: Nun, es scheint besser als du. Wenn du Artikel verlinkst, dann lies sie vorher. Wenn du das getan hast, zweifle ich tatsächlich an deinem Vermögen logische Zusammenhänge zu verstehen. Wenn ich natürlich nur aufbereitete Berichte lese, ohne selbst mal, auch beim RKI und angeschlossene Institutionen, selbst zu recherchieren, kommt dann sowas wie bei dir und auch vielen anderen raus.

  7. Namenlos sagt:

    Nein @Achso, nicht aufbereitet, markiert Strg. C und eingefügt. Es freut mich, dass du deinen Horizont erweitert hast. Keiner hat die Deutungshoheit über deine bzw. unsere Gedanken. Glaube nichts, hinterfrage alles. Akzeptiere, dass andere Menschen andere Meinungen haben, auch und gerade bei dem aktuellen Thema Pandemie.

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