Energiesparmaßnahmen beim Weihnachtsmarkt – Bürgermeister: „Auch mit einer reduzierten Beleuchtung kann Weihnachten stimmungsvoll sein“

Der Weihnachtsmarkt in Halle (Saale) findet in diesem Jahr vom 22. November bis zum 23. Dezember auf dem Marktplatz und an weiteren Orten der Innenstadt statt. Angesichts der Energiekrise werden verschiedene Energiesparmaßnahmen umgesetzt.

Bürgermeister Egbert Geier: „Aus unserer Sicht kann Weihnachten auch mit reduzierter Beleuchtung stimmungsvoll sein. Der Energieverbrauch wird verringert durch Reduzierung der Beleuchtung und Reduzierung der Leuchtzeiten. Sämtliche Leuchtmittel sind bereits auf LED umgestellt.“
 
Weihnachtsbaum Marktplatz

  • Die Beleuchtung wird auf 1000 m Lichterkette und 2000 LED-Glühlampen reduziert. Die Leuchtzeit wird auf den Zeitraum 10 bis 22 Uhr mittels Zeitschaltuhr begrenzt. Dadurch wird der Energieverbrauch um 75% reduziert.

Lichterketten Leipziger Straße, Hausmannstürme und Märchenwald

  • Die Leuchtzeiten der Lichterketten an den Hausmannstürmen werden mit einer Zeitschaltuhr auf den Zeitraum 16 Uhr bis 22 Uhr begrenzt. Es werden 50% eingespart.
  • In der Leipziger Straße wird nur jede zweite Überspannung mit einer Lichterkette ausgestattet. Darüber hinaus wird die Leuchtzeit auf 16 bis 22 Uhr begrenzt. Es werden 75% eingespart.
  • Der Märchenwald auf der Westseite des Marktplatzes wird nur in der Zeit von 10 bis 22:00 Uhr beleuchtet. Hier werden 50% eingespart.

Bestandsbeleuchtung Hausmannstürme, Roter Turm, Ratshof, Stadthaus, Händeldenkmal

  • Die Bestandsbeleuchtung an den Hausmannstürmen und dem Roten bleibt ausgeschaltet.
  • Der Ratshof und das Stadthaus erhalten keine temporäre Beleuchtung.
  • Das Händeldenkmal wird nur in der Zeit von 16 bis 22 Uhr angestrahlt.

weitere Einsparungen:

  • Auf dem Alten Markt wird kein beleuchteter Weihnachtsbaum aufgestellt. Am Eselsbrunnen wird keine Brunnenbeleuchtung installiert. Der Ulrichsbrunnen vor der Konzerthalle Ulrichskirche wird nicht beleuchtet. Die Baumreihe entlang der Marienkirche erhält keine Beleuchtung.
  • Die teilnehmenden Händler wurden (mit Schreiben vom 14.10.2022) bereits gebeten, Einsparpotenziale zu finden und somit einen Teil zur Reduzierung des Energieverbrauchs beizutragen.
  • Die teilnehmenden Händler werden gebeten, auf elektrisch betriebene Heizstrahler zu verzichten, sofern es die Witterung zulässt. Es wird kein generelles Verbot ausgesprochen.

Durch die Reduzierung der Beleuchtung können insgesamt ca. 42.000 kWh eingespart werden. Dies entspricht einer Kostenreduzierung von ca. 11.500 Euro.

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

45 Antworten

  1. Almöhi sagt:

    ich finde mit Taschenlampe den Glühweinstand meiner Wahl ..

  2. Steff sagt:

    Die Schlagzeilen von 2020 bis 2023 auf.
    Der real existierende Irrsinn!!!

  3. Tollmetscher sagt:

    Ich stülpe mir ne Rundumleuchte auf die Birne!

  4. Geier ruiniert Halle sagt:

    Hoffentlich geht bei dem Geier auch bald das ( Bürgermeister) Licht aus…

    • Eibacke sagt:

      Wusste gar nicht, dass er für den Strompreis verantwortlich ist?!! Eibacke 🤦‍♂️🤦‍♀️ Naja erstmal gegen die „da oben“ wettern, egal, ob es inhaltlich komplett an Substanz fehlt.

  5. Lord Schelmchen sagt:

    »Der Letzte macht das Licht aus«, spottete man in der DDR 1989 und niemand ahnte, dass dieser Spruch exakt 33 Jahre später erneut Hochkonjunktur haben wird. Interessant, oder etwa nicht? Geschichte wiederholt sich scheinbar doch…

  6. Licht aus sagt:

    Sämtliche Beleuchtung verbieten!!! Man kann doch im Hellen hingehen.

  7. Grobi sagt:

    Denk an die Werbung „Nimm ein Ei mehr“ oder bist du noch gar nicht so alt ?!

  8. Omar mag es schummrig sagt:

    Reduzierte Beleuchtung ist auch gut für Omar und seine 40 Cousins aus Halle Neustadt. Die mögen es eher schummrig.

  9. Hmmm sagt:

    Ich nahm an, das war beim letzten Bericht ein Schreibfehler, kann ja passieren. Aber auch hier wieder: Baum und Märchenwald ab 10 Uhr beleuchtet? Warum nicht auch hier ab 16 Uhr, wenn´s schummrig wird? Muss man nicht verstehen…

    • Emmi sagt:

      Das finde ich auch. Das Licht wirkt doch eh erst bei Dunkelheit. Ich würde das Licht auch schon 21:00 ausschalten…..außer vielleicht am Wochenende

      • Mehmet sagt:

        21 Uhr ausschalten? Aber da werden unsere Fachkräfte doch erst richtig munter. Und etwas Licht brauchen sie schon sonst kriegt eventuell der eigene Kumpel eine aufs Dach

  10. kitainsider sagt:

    Was ist denn aus „Wir haben kein Stromproblem“ geworden? Warum ist dieser unfähige Minister noch im Amt?

  11. BR sagt:

    Vor zwei Jahren noch war es „Klein , aber fein“, vor einem Jahr ein Freihgehege.
    Dieses Jahr wird es eben nur etwas dunkler.

  12. JP sagt:

    Im Dunkeln ist gut munkeln

  13. 5 vor sagt:

    „Dies entspricht einer Kostenreduzierung von ca. 11.500 Euro.“
    Das hätte man theoretisch immer schon einsparen können.
    Warum erst jetzt?
    „Angesichts der Energiekrise werden verschiedene Energiesparmaßnahmen umgesetzt.“
    Muss immer erst etwas passieren, damit wir umdenken?
    Wie läuft das nun mit dem Klima?
    Ändern wir da etwas an der Situation oder meckern wir weiterhin nur über Aktivisten?
    Es muss weh tun, sonst ändert sich nichts!

  14. Vuff sagt:

    Der Herr Geier agiert ebenfalls mit reduzierter Beleuchtung!

  15. ein Teddybär im w. W. sagt:

    Deutschland hat fertig, Halle um so mehr. Aber man will ja vorangehen, wann immer es möglich ist.

  16. Tim Buktu sagt:

    Dass so ein Schmarrn überhaupt das Licht der Welt erblickt… Offenkundig gibt es keine anderen Probleme. So ein lächerliches ideologiegetriebenes Demagogiegehabe ist an Dummheit nicht mehr zu überbieten.

  17. Anton sagt:

    Hört endlich auf mit dem hirnlosen Gequatsche, Robert und Konsorten. Hier geht es um die Beleuchtung des Weihnachtsmarktes und nicht um Euch. Wenn die Lichter erst gegen 13.00 Uhr eingeschaltet werden, kann man noch mehr Strom einsparen.

  18. Daggi Lover sagt:

    Am besten ganz auf den Weihnachtsmarkt verzichten. Die überteuerten Verkaufs- und Fressbuden braucht eh keiner.

  19. aka electric sagt:

    Die gesamte Verlautbarung liest sich wie der Gegenplan des „Kollektivs der Sozialistischen Arbeit“.
    Aber vielleicht kommt wieder Stimmung anderer Art auf. Ein „herrenloses Behältnis“ und an jeder Ecke können wir die MPis der Schwarzen besichtigen.